Wiener Börse Podcast

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IPO Spotlight: CMTA AG: "Der Börsengang ist unser konkretes Ziel"

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IPO Spotlight: CMTA AG: "Der Börsengang ist unser konkretes Ziel"

IPO Spotlight – gemeinsam mit Trending Topics beleuchten wir das Thema Börsengang aus unterschiedlichen Perspektiven. Expertinnen und Experten sprechen über den Weg von Unternehmen und Scale-ups an die Börse.

Zugang zum gesamten europäischen Anleihenmarkt – das bietet das österreichische Fintech CMTA AG an. Mit Hauptsitz in Graz ist das Unternehmen rund um CEO Christoph Müller heute einer der führenden Technologieanbieter im europäischen Fixed-Income-Markt und betreut Kunden in mehreren Ländern. Im Hinblick auf das weitere Wachstum wird da natürlich auch das Thema IPO interessant – und darüber sprechen wir heute im Podcast mit CEO Christoph Müller.

Darüber sprechen wir bei IPO Spotlight mit Emerald Horizon-Vorstand Florian Wagner:

Die Themen:

• Technologieanbieter für den europäischen Anleihenhandel mit Sitz in Graz
• Der Anleihenmarkt erklärt: Warum der Bondmarkt größer als der Aktienmarkt ist und wie Fremdkapital funktioniert
• Die James-Plattform: Wie Software-Matching illiquide Assets handelbar macht und Portfolien in Sekundenschnelle analysiert
• Drei Erlösströme: Transaktionsbasiertes Geschäft, Emittenten-Mandate und Infrastructure as a Service
• IPO-Readiness: Warum CMTA in zwei bis drei Jahren an die Wiener Börse gehen möchte
• Liquidität in beide Richtungen: Die Vorteile eines Börsengangs
• Fintech in Europa: Regulatorik als Innovationstreiber und Österreichs versteckte Stärke

Mehr zum Thema Börsengang und Listing an der Wiener Börse:
https://www.wienerborse.at/listing/boersegang-ipo/
https://www.wienerborse.at/ipo-spotlight/

Moneyzipation zum Hören: Warum die Wiener Börse jetzt auf echte Investmentgeschichten setzt

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Startkapital? Zweitrangig. Hauptsache Start: SAFE will Börse entmystifizieren. Mit dem neuen Podcast "SAFE - Stories übers Investieren" will die Wiener Börse raus aus der Expertenblase und rein ins echte Leben. Julia Resch erklärt, warum das Timing passt: Schon 31 % der Menschen in Österreich investieren in Aktien oder andere Wertpapiere, gleichzeitig bleibt fehlendes Finanzwissen für viele die größte Hürde. Genau da setzt das neue Format an - niederschwellig, persönlich und ohne Börsenblabla. Statt Analystensprache gibt es echte Geschichten: Bianca Olivia spricht über die Angst vor Altersarmut, Elisabeth Oberndorfer über Crash-Chancen und Andreas Onea über Vermögensaufbau für die Familie. Die Kernbotschaft zieht sich durch alle Folgen: Der Start ist wichtiger als das Startkapital. Wer früh beginnt, regelmäßig investiert und langfristig denkt, macht aus Geldfragen keine Tabuzone, sondern ein Lebensthema mit Zukunft. Zum Podcast: https://www.wienerborse.at/beteilig-dich/#c106643

Reinhard Thor sieht RWT auf Kurs:

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RWT stemmt sich gegen die schwache Industriestimmung und meldet volle Auslastung. Reinhard Thor spricht über neue Kunden aus der MotoGP, erste Aufträge in der Luftfahrt und starke Nachfrage nach Harley-Teilen. Dazu kommen neue Entwicklungen vom Hydraulikventil bis zum Spitzmotor sowie Partnerschaften mit Erfindern, deren Ideen RWT bis zur Serienreife bringt. Sein Signal ist klar: Viele jammern, doch oft läuft es besser, als man denkt.

Ein bisschen Frieden, ein bisschen Rally. Alois Wögerbauer: "Wir alle sind Passagiere der Geopolitik"

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Die Waffen ruhen, die Börsen explodieren. Der DAX sprang um 5, % auf 24.080 Punkte, der österreichische ATX legte um 4 % zu. In Wien schossen DO & CO um 14,58 %, voestalpine um 10,80 % und AT&S um 8,89 % nach oben. Gleichzeitig verloren Verbund 3,13 % und OMV 4,40 %. Auch die Wall Street / US-Börsen war klar im Plus: Dow Jones +2,85 %, S&P 500 +2,51 %, Nasdaq +2,80 %. "Die gestrige Reaktion war nur eine Reaktion auf den Pessimismus", so Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3Banken Generali aus Österreich, "wichtig ist es, sich von diesen Tagesaktualitäten zu lösen." Er rät daher zu einer globalen und diversifizierten "Portfoliostrategie, die die Nerven schont". "Im Markt bleiben, nicht verkaufen."

Nicht die Nerven wegschmeißen. ATX unter Druck.

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Wie reagiert der ATX auf Krieg, Ölpreisschock und Inflationsangst? Fritz Mostböck, Head of Group Research der Erste Group Bank AG, sieht vor allem die Unsicherheit als größten Belastungsfaktor. Ende März stand der ATX bei rund 5.344 Punkten und lag damit im Monatsvergleich etwa 7 % im Minus. Gleichzeitig zeigt sich eine harte Trennung am Markt: Energiewerte wie OMV oder SBO profitieren, während konsumnahe und zyklische Geschäftsmodelle stärker unter Druck geraten. Die Inflation in Österreich sprang laut Schnellschätzung im März auf 3,1 % nach 2,2 % im Februar. Mostböck warnt vor einer möglichen zweiten Inflationswelle, falls der Konflikt länger dauert. Sein Rat an Privatanleger: keine Panik, nicht nur auf den Heimmarkt setzen, breit streuen, Fonds nutzen und Gold allenfalls mit 5 bis 10 % beimischen.

Aktienmarktstratege Manuel Schleifer: "Der Markt kann länger irrational bleiben als man selbst liquide"

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"Wenn es jetzt keine großen externen Schocks gibt, dann läuft das Momentum sehr gut weiter." Einzig die Energiekrise macht den Markt nervös, so Aktienmarktstratege Manuel Schleifer (Raiffeisen Bank International). "Manchmal ist es besser, nichts zu tun", denn "die gesamte Trump-Administration hat sich verpokert". "Niemand kann die Folgen für die Realwirtschaft abschätzen. Die Börsen sind Hardcore-Kapitalisten, die wollen einfach günstige Energie haben." Schleifer glaubt an die selbstheilenden Kräfte des Marktes und der Unternehmen, sieht aber ein Zeitproblem. "Das Ganze kann in sechs Monaten komplett ausgepreist sein, aber bis dahin könnte es schmerzhaft werden. Der Markt bleibt länger irrational als man selbst liquide. Diese Phase muss ich als Anleger (auch vor dem Hintergrund eines möglichen US-Insiderhandels) bestmöglich managen." Zum Thema KI erklärt der Aktienmarktstratege: "Man kann fast sagen, dass US-Big-Tech fast so ein bisschen den Charakter eines sicheren Hafens hat." Gleichwohl gibt es in diesem Sektor auch einige Verlierer.

Fondsmanager Wolfgang Matejka: "Unser Verbündeter ist der Kapitalmarkt"

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In Zeiten geopolitischer Unsicherheiten, Krisen und Kriege setzen Anleger auf die Achse der Börse: "Unser Verbündeter ist der Kapitalmarkt an sich." Nur Iran kann den Konflikt beenden, an eine Palastrevolution glaubt Fondsmanager Wolfgang Matejka nicht. Die Verbraucher leiden indessen unter den hohen Preisen für Öl, Gas, Benzin und Strom. Deshalb betont Matejka die Sensibilität der Märkte und die Notwendigkeit strategischer Investitionen in Erneuerbare Energien, auch wenn er das Abschalten der Kernkraftwerke in Deutschland als "blödsinnig" bezeichnet. Die Staatsverschuldung steigt, insbesondere in den USA. "Mehr als 10 Billionen US-Dollar müssen heuer refinanziert werden, und das wird die Fed alleine nicht stemmen können." Darüber hinaus warnt Matejka vor einem "Glaubwürdigkeitsverlust" im Finanzuniversum.

Index Mieten langfristig sehr gefaehrliche Entwicklung - Vom Immobilien-Traum zum Alptraum

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Vom Immobilien-Traum zum Alptraum: die politische Index-Mieten-Lage inklusive Steuern in Österreich lockt Anleger derzeit kaum zum Investment und ist "alles andere als sexy", so Manfred Pammer (CEO ATHOS Immobilien AG), der von einem "Verschlechterungspaket" spricht. Die Betriebskosten kann man weitergeben, den Hauptmietzins aber nur noch gedeckelt erhöhen. "Langfristig eine sehr bedenkliche und gefährliche Entwicklung", die ATHOS zu einem Sparkurs ohne neue Immobilienprojekte zwingt. Im vergangenen Jahr bestanden die Umsatzerlöse "maßgeblich" aus Netto-Mieterträgen. Wichtige Kundengruppen sind also in erster Linie Wohnungsmieter, daneben auch kleinere Gewerbemieter. Der Umsatz belief sich auf 9,01 Mio. Euro, das Netto-Ergebnis lag bei 0,2 Mio. nach 0,34 vor einem Jahr (-42 %). Die Dividende bleibt unangetastet.

In die Märkte, fertig, los! Manuel Kurz: "Die Wiener Börse bietet die Zuverlässigkeit, die alle Anleger suchen"

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"Ein Börsengeschäft kommt dann zustande, wenn Angebot und Nachfrage sich treffen." So erklärt es Manuel Kurz von der Wiener Börse auf dem Börsentag. Im Interview erklärt er die Rolle von Geduld und kühlem Kopf sowie verschiedene Ordertypen wie Market und Limit Orders. Darüber hinaus geht er auf die Begriffe Stopp-Orders und Orderbuch ein. Den Börsenplatz Wien beschreibt er als "transparent" und "sicher": "Alle Anleger suchen Zuverlässigkeit, und die Wiener Börse bietet diese." Anfängern rät er vor dem Start zur Finanzbildung. "Und man sollte nie auf den perfekten Aus- oder Einstiegszeitpunkt warten, sondern laufend und langfristig investieren."

Endstation Darknet? Cybercrime-Experte Philipp Genduth: "Die beste Munition der Betrüger ist das Schweigen der Opfer"

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Anlagebetrug und Cyperkriminalität: Endstation Darknet. "Besser stets dem Bauchgefühl vertrauen. Auch die Finanzbildung schützt vor den Schleppnetzen der Internet-Betrüger." Philipp Genduth ist Polizist und Mitgründer von finanzenverstehen.at. Die Gier trifft nicht selten auf Gefahr. Oft sind auf diversen Fake-Plattformen am Ende nicht nur die investierten Gelder futsch, sondern auch die Daten, die man preisgegeben hat. Genduth vermutet unter den Opfern eine hohe Dunkelziffer, da die Scham überwiegt. Vieles wird nicht zur Anzeige gebracht. Das Schweigen sei jedoch die "beste Munition der Betrüger", warnt er. "Ich selbst bin 2013 auch einmal auf einen Krypto-Scam reingefallen", so Genduth im Rahmen des Wiener Börsentags.

Über diesen Podcast

In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge.

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