Wiener Börse Podcast

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In die Märkte, fertig, los! Manuel Kurz: "Die Wiener Börse bietet die Zuverlässigkeit, die alle Anleger suchen"

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"Ein Börsengeschäft kommt dann zustande, wenn Angebot und Nachfrage sich treffen." So erklärt es Manuel Kurz von der Wiener Börse auf dem Börsentag. Im Interview erklärt er die Rolle von Geduld und kühlem Kopf sowie verschiedene Ordertypen wie Market und Limit Orders. Darüber hinaus geht er auf die Begriffe Stopp-Orders und Orderbuch ein. Den Börsenplatz Wien beschreibt er als "transparent" und "sicher": "Alle Anleger suchen Zuverlässigkeit, und die Wiener Börse bietet diese." Anfängern rät er vor dem Start zur Finanzbildung. "Und man sollte nie auf den perfekten Aus- oder Einstiegszeitpunkt warten, sondern laufend und langfristig investieren."

Endstation Darknet? Cybercrime-Experte Philipp Genduth: "Die beste Munition der Betrüger ist das Schweigen der Opfer"

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Anlagebetrug und Cyperkriminalität: Endstation Darknet. "Besser stets dem Bauchgefühl vertrauen. Auch die Finanzbildung schützt vor den Schleppnetzen der Internet-Betrüger." Philipp Genduth ist Polizist und Mitgründer von finanzenverstehen.at. Die Gier trifft nicht selten auf Gefahr. Oft sind auf diversen Fake-Plattformen am Ende nicht nur die investierten Gelder futsch, sondern auch die Daten, die man preisgegeben hat. Genduth vermutet unter den Opfern eine hohe Dunkelziffer, da die Scham überwiegt. Vieles wird nicht zur Anzeige gebracht. Das Schweigen sei jedoch die "beste Munition der Betrüger", warnt er. "Ich selbst bin 2013 auch einmal auf einen Krypto-Scam reingefallen", so Genduth im Rahmen des Wiener Börsentags.

Gute Zeiten - coole Zeiten - UNIQA CEO Brandstetter meldet starkes Jahr 2025

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Gute Zeiten - coole Zeiten bei UNIQA. CEO Andreas Brandstetter meldet starke Zahlen für 2025. Prämien plus 8 %, Gewinn plus 22 %, Dividende rauf auf 72 Cent. Das Kerngeschäft läuft profitabel wie nie. Gleichzeitig investiert der Versicherer massiv in Digitalisierung, KI und Gesundheitsangebote. Trotz geopolitischer Krisen bleibt Brandstetter optimistisch und sieht gerade jetzt Chancen für Versicherer.

... und immer steigt die Dividende - VIG-CFO Hirner: Rekordergebnis über 1 Mrd. Euro

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Rekordjahr für die Vienna Insurance Group: Zum ersten Mal über 1 Mrd. Euro Ergebnis vor Steuern. CFO und CRO Liane Hirner erklärt die Treiber hinter dem starken Wachstum. Bessere technische Ergebnisse, höhere Kapitalerträge und geringere Unwetterschäden stärken den Konzern. Dazu kommt eine strategische Expansion: Die Übernahme der Nürnberger Versicherung soll die Position im deutschen Markt ausbauen. Gleichzeitig bleibt die VIG konservativ aufgestellt - ohne Exposure im Iran und mit Fokus auf stabile Kapitalanlagen.

Vom Couponschneider zum ETF-Sparer: Österreich entdeckt die Aktie

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Mehr ETF als Erbtante: Wie Österreich langsam Börse lernt! Österreich tastet sich an den Kapitalmarkt heran - und zwar spürbar. Im Aktienbarometer 2026 zeigt Markt- und Meinungsforscher Dr. Peter Hajek: Der Wertpapierbesitz ist seit 2022 signifikant von 25 auf 31 % gestiegen. Ein Kulturwandel also, aber keiner für alle gleichermaßen. Männer investieren häufiger als Frauen, Besserverdienende häufiger als Menschen mit geringerem Einkommen, Akademiker häufiger als Pflichtschulabsolventen. Treiber ist weniger plötzliches Finanzgenie als die Erkenntnis, dass das Sparbuch real oft keine Vermögenshilfe mehr ist. Besonders gefragt: Fonds und ETFs als einfacher Einstieg. Die größte Bremse ist laut Hajek nicht nur fehlendes Wissen, sondern vor allem geringe Risikobereitschaft. Gleichzeitig wächst ein neues Motiv: Vorsorge. Oder, wie Hajek sinngemäß sagt: Die Pensionsfrage könnte zum Türöffner einer neuen Aktienkultur in Österreich werden. Das Aktienbarometer - eine jährliche Umfrage im Auftrag der Industriellenvereinigung, des Aktienforums und der Wiener Börse.

Angstszenario "Hormus" - "Versorgungssicherheit und Wirtschaftswachstum vor Ideologie"

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Was passiert, wenn die Straße von Hormuz wirklich länger gesperrt bleibt? Kapitalmarktprofi Gregor Rosinger warnt vor massiven Folgen für Industrie, Lieferketten und Energiepreise. 20 % des weltweiten Ölhandels laufen durch dieses Nadelöhr. Fällt dieser Strom länger aus, drohen Produktionsstopps – zuerst in Asien, später auch in Europa. Rosinger fordert mehr Resilienz: eigene Energiequellen, neue Technologien und mehr Investitionen in Sicherheit.

Mostböcks Regel für Krisentagen: Iran-Krieg - Risk-off ja, Panik nein -

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Fritz Mostböck, Head of Research der Erste Group, ordnet die Risk-off-Lage nach dem Angriff auf den Iran ein: Gold ist gesucht, Öl fester, Aktien verunsichert. Sein Hinweis: In Phasen großer Unsicherheit nicht ins fallende Messer greifen, erst eine Bodenbildung abwarten. Europas Kursrutsch hält er für eine Überreaktion: Durch die Straße von Hormus geht mehr Öl nach Asien als nach Europa, trotzdem preist Europa den Schock stark ein. Inflation kommt, wenn überhaupt, verzögert und hängt von Dauer und Intensität der Energiepreise ab. Für Notenbanken heißt das: Zinssenkungen könnten bei neuer Inflation vom Tisch sein. Mehr Klarheit bringen eher die Inflationsdaten für März. Stresscheck: zuerst auf den Volatilitätsindex schauen. Wien bleibt attraktiv: KGV von 11 für heuer, 10 für nächstes Jahr, Dividendenrendite 4,5 bis 5 %. Chancen sieht er unter anderem bei OMV, EVN, Strabag und VIG. Strategie: Ruhe bewahren, Risiko dosieren, Daten schlagen Schlagzeilen.

EuroTeleSites FY2025: Stabilität vor Tempo

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85% Marge, sinkende Schulden und wachsendes Drittgeschäft - EuroTeleSites liefert solide Zahlen. CFO Lars Mosdorf erklärt, warum Stabilität Vorrang hat, weshalb trotz schneller Entschuldung keine Dividende kommt und wie über 400 neue Türme 2026 weiteres Wachstum sichern. Ein Infrastrukturmodell mit planbaren Cashflows und bewusst konservativer Strategie.

Marktleader statt Platzhirsch: Vienna Insurance setzt zum Sprung an

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Die Vienna Insurance Group ist eine der führenden Versicherungsgruppen in Zentral- und Osteuropa und sucht nun verstärkt die Aufmerksamkeit in Deutschland. Nicht nur deshalb ist die Gruppe auf den Hamburger Investorentagen zu Gast. In der Pre-Closing-Phase befindet sich derzeit eine Übernahme der Nürnberger Versicherungen. "Deutschland wird aber auch danach für uns ein Spezialmarkt bleiben", so CEO Hartwig Löger. Das heißt: Vienna Insurance strebt eine Profitabilisierung des Nürnberger-Geschäfts an, aber keine allgemeine Marktführerschaft in der deutschen Versicherungslandschaft. Der österreichische Vizekanzler und Finanzminister a.D.: "Wir verfolgen in unserer Assetallokation nach wie vor eine sehr konservative und defensive Strategie." Für Aktionäre bedeutet dies: "Die Dividende steigt und steigt."

Warum "breiter" 2026 besser klingt. Alois Wögerbauer: Investiert bleiben, aber nicht mit hohen Gewichtungen.

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"Der Österreichanteil liegt so bei 3 bis 4 Prozent ... und das ist durchaus eine hohe Gewichtung." - Gold im Schleudergang, KI als Risiko und Trump als Lärmquelle: Alois Wögerbauer (3 Banken Generali) ordnet die Märkte ein. Beim "Edelmetall-Crash" sieht er keinen Trendbruch, sondern Gewinnmitnahmen nach einer Gold-Performance 2025 von +50 % in Euro. Trotz Korrektur seit dem 02.01.2026 liegt Gold noch rund bei +10 %. Spekulanten und Trendfolger wurden ausgestoppt, höhere Schwankungen bleiben. Die KI-Wette mit hohem Capex, etwa bei Amazon, sorgt für Zweifel, schafft aber auch Nachfrage nach Chips und Rechenzentren. Sein Rat: Investiert bleiben, aber breiter statt "Super 7". Treiber sind solid e Gewinne: US-Unternehmen liegen bei etwa +11 % statt der erwarteten 7-8 %. In der Allokation bleibt Amerika über 50 %, Emerging Markets 10-12 %, Japan 5-6 %, Europa den Rest. Österreich: 3-4 %. Rohstoffe: 6-8 % direkt, Rohstoffaktien 4-6 % des Aktienanteils. Umschalttrigger wären nervöse US-Treasuries oder steigende Renditen in Japan.

Über diesen Podcast

In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge.

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