Wiener Börse Podcast

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Verdichtung und Planbarkeit. EuroTeleSites AG, CFO Lars Mosdorf: "Infrastruktur ist Demokratisierung"

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"Wir betreiben rund 14.000 Mobilfunkmasten in Österreich und in der CII-Region. Wir arbeiten mit der Telekom noch sehr eng zusammen, sind aber nunmehr Dienstleister. Etwas über 90 Prozent unserer Umsätze generieren wir dennoch weiterhin mit der Telekom." EuroTeleSites AG ist ein börsennotiertes Infrastrukturunternehmen mit Sitz in Wien, das sich auf passive Telekommunikationsinfrastruktur spezialisiert hat. Nach der Ausgliederung (Spin-Off) aus der A1 Telekom Austria AG wurde das Unternehmen am 22. September 2023 im Prime Market der Wiener Börse notiert. Ein wichtiges Geschäft wird der Ausbau der 5G-Technologie sein, CFO Lars Mosdorf spricht auf den Hamburger Investorentagen von einer "Verdichtung", also auch von mehr Türmen nicht nur im ländlichen Raum.

Steuern zuerst, Trade danach: Österreichs Depot-Fallen.

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Aktien handeln macht Spaß, bis Steuern zur Renditebremse werden. Steuerberater Lukas Maurer von Deloitte sagt klar: Der folgenschwerste Fehler passiert vor dem ersten Trade, wenn Anleger die steuerlichen Folgen nicht prüfen und ein Auslandsdepot wählen. Dann führt kein Broker die Kapitalertragsteuer, KESt, automatisch ab, Sie werden zum Buchhalter und müssen oft in FinanzOnline ins Vollverfahren wechseln. Bei Auslandsdividenden droht Quellensteuer-Überhang: Anrechenbar sind meist nur bis 15 %, der Rest ist nur mit Formularen rückholbar. Besonders heikel sind Fonds und ETFs: Ohne Meldefonds droht Pauschalbesteuerung, mindestens 10 % vom Marktwert als fingierter Ertrag. Gute Nachricht: Verlustausgleich ist möglich, aber nur im selben Jahr und nicht über unterschiedliche Steuersätze, Depots oder Gemeinschaftsdepots hinweg. Und: Auslandsdepots bleiben Behörden durch automatischen Informationsaustausch nicht verborgen. Fazit: Steuern zuerst klären, dann handeln.

Polytec-CFO Markus Mühlböck: "Wir sehen uns als Automotive-Zulieferer-Company und sind dem Ziel noch nie so nahe, wie je

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POLYTEC befindet sich 2025 klar in einer operativen Erholungsphase. Nach einem schwachen Vorjahr verbessert sich die Ergebnislage sichtbar. Umsatz und EBIT steigen. Das Konzernergebnis kehrt in die Gewinnzone zurück. Restrukturierungen zeigen Wirkung. Der Kapitalmarkt erkennt den Fortschritt, bleibt aber vorsichtig. Die Aktie reflektiert Hoffnung auf einen nachhaltigen Turnaround, verlangt aber weitere Beweise. CFO Markus Mühlböck bei den Hamburger Investorentagen von Montega: "Der europäische Markt stagniert. Es braucht eine aktive Konsolidierung." Das Unternehmen ist deshalb verstärkt auch im Non-Automotive-Sektor tätig (z.B. Smart Plastic). Potentielle Übernahmen inklusive. "Wir sehen uns aber nach wie vor als Automotive-Zulieferer-Company."

CFO Felix Strohbichler: "Dank starker Diversität kann die Palfinger stabil auch durch sehr volatile Zeiten gehen"

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Vor den ersten Quartalszahlen des Jahres 2026 lässt sich jetzt schon berichten: "Die finanzielle Basis der Palfinger AG sieht hochsolide aus." Das liegt auch an der internationalen Ausrichtung des österreichischen Maschinenunternehmens: "Indien zeigt enorme Wachstumsraten. Wir rechen damit, dass wir dort unseren Umsatz auf über 100 Mio. Euro steigern können", so der CFO Felix Strohbichler auf den Hamburger Montega-Investorentagen. In Europa wartet Palfinger vor allem darauf, dass sich die Infrastruktur-Investitionen in Deutschland bald rechnen: "Wir sehen nach wie vor keine Effekte aus dem deutschen Infrastrukturpaket." Das USA-Geschäft ist kompliziert, aber Strohbichler setzt auf die "Selbstheilungskräfte" der dortigen Wirtschaft. "Denn die permanente Verunsicherung der Wirtschaft ist nicht gerade hilfreich, was die Investitionsfreude betrifft."

OMV CFO Florey: "Cashflow schlägt Gewinn" - Mega-Fusion: Borouge Group International

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Warum 4,40 Euro Dividende trotz schwächerem Gewinn 2025? CFO Reinhard Florey stellt den Cashflow in den Mittelpunkt: 5,2 Mrd. Euro operativer Cashflow inklusive Working-Capital-Effekten. Operativ sank das Ergebnis, Florey verweist aber auf den Vorjahres-Sondereffekt aus dem Gazprom-Urteil von über 200 Mio. Euro. Das ermöglicht die progressive Dividende von 3,15 Euro je Aktie, zum 8. Mal in Folge erhöht, plus 1,25 Euro variable Dividende. Stabilisiert hat das integrierte Modell: eigene Förderung für die eigenen Raffinerien, weniger Abhängigkeit von Logistik und Speicherung, dazu Gasproduktion und Handel aus einer Hand. Der Game-Changer 2026 ist die Mega-Fusion zur Borouge Group International, mindestens Nummer 4 im Polyolefin-Markt. Synergien von über 500 Mio. Euro und eine globale Präsenz sollen auch bei Zöllen robust machen.

IPO Spotlight: Wie sich Emerald Horizon auf einen Börsengang vorbereitet

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IPO Spotlight – gemeinsam mit Trending Topics beleuchten wir das Thema Börsengang aus unterschiedlichen Perspektiven. Investorinnen und Investoren, Unternehmen und Kapitalmarkt-Profis sprechen über ihre jeweiligen Motive, Erwartungen und Entscheidungskriterien, die ersten Schritte der Vorbereitung sowie Erfolgsfaktoren des Börsengangs.

Das Grazer DeepTech-Unternehmen Emerald Horizon, gegründet 2019, sorgt international für Aufsehen. Mit der Entwicklung von sogenannten Small Modular Reactors (SMRs), die auf Thorium-Basis extrem günstige Energie liefern sollen, hat das Unternehmen ganz große Pläne. Eine Finanzierungsrunde bei einer Bewertung von 790 Millionen Euro ist derzeit im Gange, was die Ambitionen eines möglichen Börsengangs unterstreicht. Wie aber ist der Weg dorthin, welche Rolle spielen dabei die aktuellen globalen Energie- und KI-Trends, und mit welchen Erwartungen geht man in ein solches Projekt?

Darüber sprechen wir bei IPO Spotlight mit Emerald Horizon-Vorstand Florian Wagner:

Die Themen:
-Teilchenbeschleuniger und Thorium als sichere Alternative zu klassischen Atomkraftwerken – ohne
Kettenreaktion und ohne waffenfähiges Material
- Geschäftsmodell hinter den Container-Reaktoren
- Strategische Partnerschaften: VDL Group als Co-Development-Partner für die Serienreife, Royal Haskoning für
lobale Regulatorik-Prozesse
- Laufende Pre-IPO-Finanzierungsrunde und internationales Investoreninteresse
- Börsengang-Ambitionen: ATX-Potenzial und internationale Sichtbarkeit
- Regulatorik als Schlüsselfaktor

Mehr zum Thema Börsengang und Listing an der Wiener Börse: https://www.wienerborse.at/listing/boersegang-ipo/
https://www.wienerborse.at/ipo-spotlight/

FY 2024/25 EVN AG. CFO Wittmann - Big Picture: "Nachhaltiger, digitaler, produktiver. Eine gewisse Verschuldung ist eing

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Das Big Picture bis 2030: EVN-CFO Alexandra Wittmann über die Jahreszahlen 2024/25 und die Strategie 2030 "Nachhaltiger. Digitaler. Produktiver". EVN investiert wie folgt: "5,5 Mrd. Euro sind bis 2030 vor allem Wachstumsinvestitionen. Wir investieren vier Fünftel in Niederösterreich. Der Fokus: Netzinfrastruktur, aber genauso Erneuerbare Energien, darunter Batteriespeicher. An die 100 Mio. sind für die E-Mobilität vorgesehen." Diese Ausgaben sollen sich positiv auf ein operatives Ergebnis auswirken. "Eine gewisse Verschuldung haben wir eingeplant." Zu den Jahreszahlen: das Unternehmen erwirtschaftete ein Umsatzplus von 3,8 %, das EBITDA beläuft sich auf plus 19 %, wobei das Konzernergebnis ein Minus von 7,4 % aufweist. EVN setzt eine Mindestdividende von 0,90 Euro und möchte bis 2029/30 mindestens 1,10 Euro erreichen.

Fondsmanager Wolfgang Matejka: "KI-Spending-Tsunami und Swing der Sektoren."

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2025 war stark. Aber kaum jemand hat bewusst outperformt. Wolfgang Matejka spricht Klartext. Märkte lebten vom Momentum, nicht von Überzeugung. KI trieb Kurse, aber ohne belastbares Geschäftsmodell. Europa bekam Rückenwind durch Erwartungen, nicht durch Wachstum. Für 2026 erwartet Matejka einen Sektorwechsel. Weg von KI-Spending. Hin zu Bau, Energie, Infrastruktur. Momentum bleibt wichtig. Selektion entscheidet.

Von der Zahnbürste bis zur Anästhesie: Gallmetzer HealthCare putzt sich für die Börse heraus: Mehr Biss im Portfolio?

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Mehr Biss im Portfolio: Familienholding Gallmetzer HealthCare will auch an der Wiener Börse durchstarten. Im Börsenradio erzählt Dietrich Gallmetzer, wie er aus einem kleinen Dentallieferanten mit 4 Mitarbeitern einen Konzern mit über 60 Mio. Euro Umsatz und der Nummer-2-Position im italienischen Dentalhandel gemacht hat. Heute bündelt Gallmetzer HealthCare mit Gerhò (40.000 Dentalartikel, 24-Stunden-Lieferung), Intermedical Pharma (Dentalanästhesie mit EU-Zulassung ab 2026) und der nachhaltigen Zahnpflegemarke Promis ein Dental-Ökosystem vom Großhandel bis zur Zahnbürste aus "Flüssigholz" mit 6.500 Borsten. Die Zahnbürste wird in über 30 Ländern bis in die USA verkauft. Themen sind auch Globalisierung, Preisdruck und warum Zuverlässigkeit für Zahnärzte oft wichtiger ist als der letzte Prozentpunkt beim Rabatt. Für Anleger spannend: das geplante Listing im direct market plus in Wien mit 16 Mio. Aktien zu einem Referenzpreis von 2,54 Euro, rund 15 % Umsatzwachstum - und ein Familienunternehmer, der den "Biss-Faktor" seiner Kunden genauso wichtig nimmt wie das EBITDA.

"Noch nie wurde ein Crash in der Tageszeitung angekündigt"

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Crash-Warnungen füllen Tageszeitungen. Alois Wögerbauer bleibt ruhig. Er erklärt, warum Gold Versicherung bleibt und Aktien weiter getragen werden. Drei starke Börsenjahre schließen weiteres Wachstum nicht aus. Risiken sieht er bei der US-Notenbank und im KI-Sektor. Ein Gespräch über Vertrauen, reale Assets und einen klaren Blick auf 2026.

Über diesen Podcast

In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge.

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