Wiener Börse Podcast

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Das Momentum charakterisiert sich durch "Pain Trades" - Wolfgang Matejka: "Wir tanzen schon nah an der Tür"

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Die Rallye an den Börsen läuft weiter. Die Stimmung bleibt gut, wobei der Markt auch von "Pain Trades" getrieben wird. Wolfgang Matejka: "Pain Trade heißt nichts anderes, als dass man mit Schmerzen investiert, weil man nicht mehr so ganz an die Okkasion glaubt, allerdings auch keine Performance verlieren möchte. Wir haben auf der einen Seite ein sehr depressives Umfeld. Dem gegenüber steht die Erwartungshaltung und Hoffnung des Verlassens der Coronakrise und dem Absichern der Finanzhilfen, die dieses Wachstum aus der Krise heraus begleiten. In diesem Spagat befindet man sich, zwischen dem Naherlebnis und der Fernprognose. Derzeit gewinnt die Prognose." Ist das Risiko als gestiegen? Wie stellt sich Wolfgang Matejka auf? "Wir tanzen schon nah an der Tür."

Helge Rechberger: Mutationen, neue Lockdowns vs rundum Rund­um-sorg­los-Pa­ket für die Börsen

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Helge Rechberger von Raiffeisen Research: "Es besteht großer Druck aus der Bevölkerung Restriktionen zu lockern und alle Länder, die das mit ihren Inzidenzen darstellen können, versuchen das auch zu tun." Kann man aufgrund der Lockdowns und Inzidenzzahlen Bewegungen für die Börsen ableiten? "Nicht für die Börse, aber sehr wohl für die Wirtschaft. Wir hatten in den letzten Monaten so eine Art Win-win-Situation. Man hatte einerseits die Hoffnung auf eine auslaufende Pandemie, mit den beginnenden Impfungen, gleichzeitig aber aufgrund der noch schwachen Impfstoffentwicklung eine Notenbank, die bereit ist nachzuschießen, also ein Rund­um-sorg­los-Pa­ket für die Börsen. Und so kann es an den Börsen nicht weitergehen, wir rechnen immer wieder mit Rücksetzern!"

CA Immobilien: Pandemiejahr sehr gut gemeistert - exzellenter Start ins Jahr 2021 - Dividende stabil bei 1,00 Euro

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CA Immobilien kam gut durch das Jahr 2020: FFO I nahezu unverändert bei 133 Mio. Euro, Mieterlöse steigen auf 235 Mio., das Konzernergebnis sinkt aber deutlich um ein Drittel auf 254 Mio. Euro. CEO Andreas Quint: "2019 war ein Rekordjahr. Auch 2020 sind wir gewachsen in fast allen wichtigen Kenngrößen. Wie ein Kind, das in einem Jahr 20 cm wächst und im nächsten Jahr dann nur noch 10 cm. Deswegen ist es ja nicht kleiner geworden." Die Dividende bleibt stabil bei einem Euro. Wie ist 2021 angelaufen? "Das Jahr hätte nicht besser starten können: Wir haben in einem Auftrag 35.000 m² an die DKB in Berlin vermietet. Das war der größte Mietvertrag, den wir je in Berlin abgeschlossen haben." Wie ist der Stand beim Übernahmeangebot von Starwood? Kommt es zu einem Bietergefecht? "..."

250 Jahre Wiener Börse - Ein Vierteljahrtausend Wertpapierhandel in Österreich

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Zum 250. Jubiläum der Wiener Börse diskutierten in unserer Gesprächsrunde unter der Leitung von Journalistin Anneliese Rohrer der Historiker Clemens Jobst und Wiener Börse Vorstand Christoph Boschan über die Rolle der Wiener Börse im Wandel der Zeit. Erfahren Sie mehr zu den Highlights in der Geschichte der Wiener Börse – von der Gründung über die Entwicklung zur Gegenwart bis hin zu den Anforderungen an das Börsenwesen der Zukunft. Die thematischen Schwerpunkte waren unter anderem der Weg der österreichischen Nationalbörse von den regulatorischen Anfängen zur modernen IT-Infrastrukturanbieterin, der Beruf des Börsenhändlers, Besonderheiten der Wiener Börse im internationalen Vergleich, Bedeutung von Eigenkapitalaufnahme zur Innovationsfinanzierung und vieles mehr. Damals wie heute steht die Börse für Transparenz, Ordnung und Zuverlässigkeit.

FACC CEO: "Wir bleiben der Luftfahrt treu - Committed to the Sky - Urban Air Mobility bekommt Dynamik!"

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Kaum eine Industrie spürt die Auswirkung der Corona-Pandemie so schmerzhaft, wie die Luftfahrtindustrie. Auch FACC aus Österreich muss als Zulieferer Abstriche machen. Der Umsatz schrumpfte um 30 % auf 527 Mio. Euro. Unterm Strich steht ein Verlust von 77 Mio. Euro. CEO Robert Machtlinger: "Wir haben restrukturiert und die FACC angepasst an das neue Marktniveau. Wir erwarten erste Wachstumssprünge in Q4. 2022 sollte sich die Luftfahrtindustrie langsam wieder erholen. Mit einer vollständigen Erholung auf Vor-Corona-Niveau rechnen wir nicht vor 2025." Positive Signale gibt es in China und in den Vereinigten Staaten. "Der nationale Flugverkehr hat sich erholt. Allerdings hakt es noch bei Langstreckenflügen zwischen den Kontinenten." Machtlinger hat zwar "Mut zu Veränderungen" bleibt aber der Branche treu. "Wir sind Committed to the Sky!"

Athos nach Verkäufen 2020 mit Gewinnsprung - jetzt Dividende und Sonderdividende

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Athos Immobilien hat bereits vor Corona angefangen, sich von Gewerbeimmobilien zu trennen. Dieser Prozess wurde durch die Pandemie noch beschleunigt. CEO Manfred Pammer: "Das ist schon fast abgeschlossen." Diese Verkäufe bringen Geld in die Kassen und sorgen für einen "Sondertatbestand" von 5,3 Mio. Euro Jahresüberschuss nach 1,6 Mio. im Vorjahr. Ein Teil davon soll nun an die Aktionäre ausgeschüttet werden: 1,40 Euro Dividende je Aktie setzen sich zusammen aus 0,80 Euro Dividende und 0,60 Euro Sonderdividende. Auch 2021 könnten noch weitere Verkäufe aus dem Gewerbebereich hinzukommen. Im Wohnungsbereich soll dagegen zugekauft werden: aus den aktuell rund 74 % Wohnungsanteil, sollen mindestens 80 % werden: "Wir wollen einen Achter vorne stehen haben bei der Verteilung des Kuchens."

Alois Wögerbauer: "Österreich ist quasi Value pur!" - Meinungen zu: OMV, Semperit, FACC, Marinomed, SBO, AT&S,...

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Brauchen wir auch eine neue Definition von Value und Groth? Fondsmanager Alois Wögerbauer: "Eigentlich war der österreichische Gesamtmarkt seit November 2020 ein Renner. Österreich ist quasi Value pur. Eine typische Börse mit Value-Titeln. Und seit dem läuft Value gut, und das begann mit den Impfhoffnungen im November seit dem läuft auch Österreich gut und der ATX ist heuer auch 2-stellig im Plus. Die Renner waren dann auch klarerweise logisch, es waren die Energietitel wie eine OMV und eine SBO, die auch den Ölpreisanstieg mitgemacht haben. Es waren auch die Banken wie Erste und Raiffeisenbank, die auch das Kurscomeback nachvollzogen haben. Und nachdem Value noch ein paar Quartale laufen wird, sind die Aussichten für die Wiener Börse weiterhin intakt." Weitere Meinungen zu: FACC, Marinomed eine kleine feine Perle, Polytec halte ich derzeit für sehr interessant, Immobilienwerte Österreich, ... Semperit.

Herbert Schmarl: "Ganz klares Ja, wir sind jetzt im Ideal-Zeitpunkt, um in Rohstoffe einzusteigen!"

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Die private Meinung von Herbert Schmarl: "Statt vor der Inflation, haben die Notenbanken eher Angst vor einem wirtschaftlichen Abschwung und immer noch vor dem Deflationsgespenst mit dem Japan ja seit 30 Jahren zu kämpfen hat." Zu Gold: "Um eine konkrete Aussage zu machen: jemand, der anlegt und nicht kurzfristig spekuliert, der eine Vision hat, für den würde ich uneingeschränkt Gold zum Kauf auf 5-10 Jahre empfehlen. - Das, was wir derzeit sehen, hat nichts mit einer Rohstoff-Hausse zu tun. Ganz klare Aussage: Wir sind in einer mehrjährigen Bodenbildung des Rohstoff-Index. Auf die Frage, wie lange dauert eine Rohstoff-Hausse: Ganz klares Ja, wir sind jetzt im Ideal-Zeitpunkt, um in Rohstoffe einzusteigen, wenn man die Streuung einhält."

Fritz Mostböck zu 250 Jahre Wiener Börse - kommt mit der Sektorrotation jetzt Schwung in den ATX?

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250 Jahre Wiener Börse, eine der ältesten Wertpapierbörsen der Welt. Stehen die besten Zeiten erst noch bevor? Fritz Mostböck, Head of Group Research der Erste Group Bank AG: "Es wird nicht mehr so sein können, wie das vor 1990 war, als die Börse von Jim Rogers entdeckt wurde. Aber der Markt bleibt ein Hub für Zentral- und Osteuropa. Und das ist nach wie vor der Treiber für die Wiener Börse." Eine Sache ist anders als in den letzten 250 Jahren: Es gibt im Prinzip keinen Zins mehr, somit fließt viel Geld in den Aktienmarkt. Und die Sektorrotation sorgt dafür, dass gerade Zykliker gut laufen. Könnte das dem ATX Schwung bringen? Welche Aktien favorisiert Fritz Mostböck aktuell?

XB Systems AG - neues Listing im direct market plus der Wiener Börse

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eSports boomt und das nicht nur seit den Corona-Lockdowns. eSports das besteht aus: Erlösen in den Bereichen Merchandising & Ticketverkäufe, Sponsoring, Medienrechte, Digital, Streaming und Game-Publisher-Gebühren, News, Wetter, Preisgelder und Mannschaften für Videospiel und Gaming. In der Regel werden Wettkämpfe mit dem Mehrspielermodus eines Computerspieles ausgetragen. XB Systems AG ist mit seinen Portalen der Wettmarke BUFF.bet und den Portaldienst (Content-Aggregator) BUFFHUB ein Anbieter von eSportnews und eSportswetten. Capital Markets Coach ist die Baader Bank AG. Die 6.336.923 ausgegebenen Aktien des eSports-Emittenten werden an der Wiener Börse im direct market plus unter dem Symbol "XBS" gehandelt. Das Unternehmen wurde 2016 gegründet, "um Anwendern hochmoderne eSports-B2C-Lösungen anzubieten, die auf Analysen, Daten und Fakten basieren."

Über diesen Podcast

In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge.

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