Wiener Börse Podcast

Wiener Börse Podcast

Frequentis CEO: "Sales goes Digital - signifikant an Reisekosten und Messekosten gespart"

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

"Sensationelle Ergebnisse im ersten Halbjahr" schreiben die Analysten von Raiffeisen Research über die Zwischenbilanz von Frequentis. Wikipedia schreibt: Einer der größten "Hidden Champions" in Österreich. Norbert Haslacher der CEO sagt: "Wir wollen gerne das "Hidden" loswerden - den "Champion" wollen wir behalten". Es ist ein Nischenmarkt in dem sich Frequentis bewegt. Das allerdings sehr sicher und selbstbewusst. "Schon zum Börsengang 2019 haben wir den Investoren gesagt, dass wir eine ganz klare M&A Strategie haben." Die jüngste Übernahme von L3Harris Technologies konnte nach einem Jahr Vorbereitung und Verhandlung letztendlich in knapp fünf Monaten abgewickelt werden. Und weitere werden folgen. "Opportunitäten kommen rasch. Dann müssen wir schnell reagieren." Die Eckdaten zum 1 HJ 2021: Umsatz +9,4 % auf 145 Mio., erstmalig positives Ergebnis 5,4 Mio. "Wir haben ein kontinuierliches und langfristig angelegtes Geschäft mit durchschnittlichen Wachstumsraten von 8-10 % pro Jahr."

Rosenbauer steigert Gewinn in Q2 und spürt Materialengpässe: "Auf Gesamtjahresebene können wir das wohl kompensieren"

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

Der Anbieter von Feuerwehrfahrzeugen Rosenbauer konnte den Gewinn im 1. Halbjahr 2020 steigern: Gewinn steht mit 5,5 Mio. Euro viel mehr als die 2,2 Mio. aus dem Vorjahr. Geholfen hat ein Sondereffekt aus COVID-19 Liquiditätshilfen, dagegen wirken aber Lieferkettenprobleme und Materialengpässe. CFO Sebastian Wolf: "Wir tun alles, um den Materialengpässen entgegenzuwirken." Wirken die Katastrophen rund um die Welt, große Brände wie in der Mittelmeerregion oder Fluten in Mitteleuropa? "Das Material verschleißt dann schneller, so können wir im Servicebereich einen Beitrag leisten." Prognose: stabiler Umsatz und eine EBIT-Marge im Bereich von 5 %.

Österr. Post übernimmt Privatkundengeschäft der ING - übernommene Aras Kargo in der Türkei größer als Post selber

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

Wachstumsmeldung bei der Banktochter bank99 der österreichischen Post: Die bank99 übernimmt das Privatkundengeschäft der ING Österreich. IR Manager Harald Hagenauer: "Es geht um ein Cash-Involvement von 100 Millionen Euro. Es wird auch damit eine Bilanzsumme von 1,7 Mrd. Euro übernommen. Wir wollen mit der bank99 in 3 Jahren die Break-even-Schwelle erreichen." - "Die Logistik-Tochter in der Türkei, ARAS Kargo ist vom Volumen und den Paketmengen größer als die österreichische Post. Es ist ein Unternehmen mit 6.000 Mitarbeitern. In Österreich hatten wir letztes Jahr 170 Millionen Pakete, in der Türkei werden wir heuer auf 240 Millionen Pakete zusteuern." Das Paketvolumen Österreich stieg im 1. Halbjahr 2021 um +20 %, in der Türkei um +24 %, und im CEE-Raum um +21 %. Klima-Notstand. Was sind die Nachhaltigkeitsziele?: "Wir wollen über 2 Stufen einen Weg weiter gehen. Die erste Etappe ist der Zeitraum von 2020 bis 2030 wo wir die gesamte Flotte an Zustellfahrzeugen elektrisch haben wollen. Für die Wasserstoff-Lkws wird das bis 2040 dauern."

Polytec CFO Haideneck: "Zwei Asse im Ärmel - Elektronikchips knapp und teuer - Verbesserung nach dem Sommer in Sicht"

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

Der Konzernumsatz im HJ1 2021 liegt bei 292 Mio. deutlich über Vorjahr. Das operative Ergebnis bei 10,1 Mio. (HJ1 2020: –7,0 Mio. Euro). Unterm Strich bleiben 6,8 Mio. (HJ1 2020: –8,9 Mio.). Kunden haben zum Teil nennenswerte Abrufe gekürzt. Das konnten die anderen Bereiche nicht auffangen. CFO Peter Haideneck: "Die Verknappung bei Elektronik Chips setzt der Branche zu. Trotzdem ist das ein achtbares Ergebnis. Die Versorgung wird nach dem Sommer besser sein. Die Preise bleiben aber hoch." Die Ergebnisprognose hat Polytec nach unten angepasst und erwartet jetzt ein EBIT von etwa 30 Mio. Euro (35 Mio.). Allerdings hat der Finanzvorstand noch zwei Asse im Ärmel...

CO2-neutrale Produktion bei der Wienerberger AG Trumpf - Heimo Scheuch: "Wir haben einen Auftrag zu erfüllen"

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

Das Baustoffunternehmen Wienerberger AG mit Rekorden. Umsatzplus 14 %, also 1,8 Mrd. Euro. Gibt es etwa einen Bauboom? Heimo Scheuch: "Ich würde gar nicht mal von einem Boom sprechen. Unser Plus kommt daher, dass wir sehr konsequent in innovative Lösungen und Produkte investieren." Das Unternehmen wird in Zukunft nicht nur Ziegeln für Haushüllen, Wände und Dächer produzieren. Nachhaltigkeit und CO2-neutrale Produktion sind auch im österreichischen Unternehmen Trumpf. Vom Regen- bis zum intelligenten Wassermanagement rund ums Haus. Ist es nun an der Zeit für ein neues Branding? "Der Tonbaustoff wird auch in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil unseres Unternehmens bleiben. Unser Auftrag im energetischen Bereich wird sein, dass der Neubau und auch die Sanierung nachhaltig und effizient erfolgen." Aufhorchen lässt das höchste EBITDA LFL aus der Unternehmensgeschichte: 308 Mio. Euro, also plus 21 %. Welche Akquisitionen wurden in Q2/2021 noch getätigt? "Man sieht, dass wir sehr organisch wachsen. Wir haben FloPlast und Floor Basics übernommen. Das sind zwei Beispiele für zusätzliches Wachstum."

Verbund: erhöht jetzt mit der Gas Connect Austria die Prognose 2021 - Ihre eigene Solaranlage von Verbund - Wasserstoff

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

Weniger Strom, dafür höherer CO2-Preis im 2. Quartal 2021. Das Konzernergebnis der Verbund stieg um 4,5 % auf über 324 Mio. Euro. Mit in den Zahlen dabei war zum ersten Mal die übernommene Gas Connect Austria (GCA). Michael Strugl CEO: "Wir haben uns den Kauf der Connect Austria GmbH gut überlegt. Die Connect hat eine strategische Infrastruktur. Wenn es darum geht und wir diese Energiewende umsetzen, dazu brauchen wir die Koppelung von Strom- und Gas-Infrastruktur um Flexiblilitäten zu schaffen. Wir haben damit auch die Perspektive für eine Wasserstoffinfrastruktur. Das Konzernergebnis wird sich durch die Connect um die 20 Mio. Euro erhöhen." Weitere Themen: Sind die CO2-Ziele in den nächsten 9 Jahren erreichbar? Und die eigene PV-Anlage von Verbund für Ihr Dach wird der Kunden dann zum Stromlieferant für Verbund?

Fondsmanager Wögerbauer: "China ist das Thema, was uns am meisten Sorge macht und es ist noch nicht vorbei!"

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

Wäre es derzeit nicht spannender, Olympia zu schauen, als auf die Börse? Alois Wögerbauer: "Börse ist immer spannend. Derzeit aber eher ruhig. Das ruhige Börsenumfeld wird uns noch bis in den Frühherbst begleiten" Wögerbauer lobt die ausgezeichnete Earnings Season der Unternehmen, stellt aber auch die Frage, ob die Unternehmen die Margen verteidigen können gegen hohe Rohstoffpreise und Lohndruck. Ein weiterer Lockdown sollte nicht kommen. Dann würden die Märkte ihre Gelassenheit ablegen. Zumindest für ein paar Wochen. Als echten Prüfstein entwickelt sich die Situation in China. "China wird uns noch mehr beschäftigen als uns lieb ist. Wir sehen das kritisch und es ist noch nicht vorbei." Momentan ist Wögerbauer eher neutral aufgestellt. Wichtige Botschaft: "Nicht so weit aus dem Fenster lehnen!"

Lenzing AG: Starke Zahlen zum Halbjahr - Prognose angehoben - Platinstatus Nachhaltigkeit

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

Gute Zahlen zum Halbjahr und eine grüne Lenzing mit Platinstatus. EBITDA auf 218 Mio. mehr als verdoppelt, Umsatz ebenfalls deutlich gesteigert auf 1,03 Mrd., Cashflow fast 200 Mio. Euro. Die Erholung bei den Faserpreisen schlägt voll durch. Doch für Lenzing ist die Corona-Krise nicht abgehakt. CEO Stefan Doboczky: "Die Pandemie ist noch nicht vorbei, wir profitieren von einem Markt, der sich erholt hat und von unseren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. Das hat beides zu Buche geschlagen." Lenzing hat den unteren Rand der Prognosespanne angehoben auf 360 Mio. Euro. "Wir müssen erstmal durch das Jahr hindurchgehen und dann werden wir uns mit dem Thema Dividende sehr ernsthaft auseinandersetzen. Außerdem haben wir in den vergangenen drei Jahren 2 Mrd. Euro in Wachstum investiert." Und auch in das Thema Nachhaltigkeit. Dafür gab es jetzt die höchste Auszeichnung von EcoVadis. Platinstatus. "EcoVadis ist eine der renommiertesten Nachhaltigkeits Ratingagenturen der Welt."

AT&S mit Umsatzrekord, CEO Gerstenmayer: "massives Wachstumspotenzial", Anlauf Werk III Chongqing, unter dem Strich blei

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

Chipmangel in der Industrie: ist das gut für den Leiterplattenhersteller AT&S? CEO Andreas Gerstenmayer: "Da muss man auch ein bissen unterscheiden. Es gibt ja unterschiedliche Komponenten die dann auch unterschiedliche Chips benötigen. Zum Beispiel bei den Mikroprozessoren: dort muss man zur Kenntnis nehmen, dass es Chips genug gibt. Aber Gott sei Dank nicht genug Substrate, das ist ja der große Treiber für unser Geschäft, wo wir sehen, dass es die nächsten Jahre massives Wachstumspotenzial für unsere Komponenten gibt. Hier investieren wir auch sehr viel". Zum Q1 2021/2022 kommentierte Raiffeisen Research: "AT&S: Umsatzrekord in Q1, aber noch durchwachsene Rentabilität!" Der Umsatz steigt um 28 % auf fast 318 Mio. Euro (VJ: 247,9 Mio.). Das Konzernergebnis erhöhte sich vor allem aufgrund des verbesserten Finanzergebnisses von -7,9 Mio. Euro um 2,6 Mio. auf -5,3 Mio. Euro. Das bereinigte EBITDA lag mit 50,8 Mio. Euro um 24 % über dem Vorjahr. Es wird sehr viel investiert.

Neue Bauboom! - Somit Palfinger auf Rekordjahr-Kurs 2021 - CFO Felix Strohbichler: "haben historischen AuftragsbeEpisode

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS

Das Halbjahreskonzernergebnis beim Kranhersteller Palfinger 2021 übertrifft jetzt schon das Konzernergebnis des Rekordhalbjahres 2019 deutlich. Und das trotz einer Betriebsunterbrechung von zwei Wochen durch einen Hackerangriff im Januar 2021. Palfinger also auf Rekordkurs mit einem Umsatzplus von 21 %. Der Gewinn als EBIT steigt um rund 138 % auf 92 Mio. Euro. CFO Felix Stohbilcher: "Wir profitieren von dem Rückenwind aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere die Bauindustrie hat bereits im 2. Halbjahr 2020 begonnen anzuziehen. Das ist für uns ein wesentlicher Treiber und somit war auch schon im 3. und 4. Quartal 2020 ein Hochlaufen spürbar. So hatten wir sehr, sehr gute Auftragseingänge und die haben sich in den ersten Monaten dieses Jahres nochmals deutlich gesteigert, sodass wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht nur einen guten Umsatz und Ergebnis für das 1. Halbjahr 2021 zeigen können. Sondern insbesondere auch mit einem historischen Auftragsbestand in das 2. Halbjahr starten und mittlerweile auch Aufträge hereinnehmen die dann im Jahr 2022 abgearbeitet werden."

Über diesen Podcast

In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge.

Rund um die Uhr bestens informiert. Hören Sie rein!

In Kooperation mit www.boersenradio.de
Mehr zur Wiener Börse: wienerboerse.at

von und mit Wiener Börse AG, Börsen Radio Network AG

Abonnieren

Follow us