Das unsichtbare Hightech-Geschäft: Ohne Feuerfesttechnik kein Stahl, Glas und Zement
Ohne feuerfeste Materialien geht in vielen Industrien nichts: Die Spezialkeramik von RHI Magnesita schützt nicht nur Stahlöfen, sondern auch Anlagen für Glas, Zement, Kupfer und Aluminium sowie Müllverbrennungsanlagen und petrochemische Prozesse. Die Materialien müssen extremer Hitze und chemischem Verschleiß standhalten. Je nach Einsatz halten sie nur wenige Stunden oder bis zu 15 Jahre. Forschungschef Thomas Prietl erklärt, wie in Leoben passende Rezepturen entstehen: Rasterelektronenmikroskope untersuchen Schäden mit bis zu 20.000-facher Vergrößerung, Wassermodelle simulieren die Strömung flüssigen Stahls. Laserscans zeigen, wo Ofenauskleidungen repariert werden müssen, und helfen, unnötige Stillstände zu vermeiden. Gebrauchte Feuerfeststoffe werden sortiert, aufbereitet und erneut eingesetzt. Das spart Rohstoffe und CO2. Selbst in Kaminen und Pizzaöfen steckt Feuerfesttechnik.
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