00:00:00: Basenradio-Network AG, das Vorstandsinterview.
00:00:03: Mein Name ist Philipp Pauer und ich bin Gründer der Firma Reployd Gruppa G mit ihrem Hauptsitz in Österreich in Wales.
00:00:09: Ich habe das Unternehmen im Jahr zwanzig-zwanzig gegründet und verantwortete es aktuell als Vorstandspforsitzender dieser Gesellschaft.
00:00:17: Aus Lebensmittelresten macht Reploid mithilfe der schwarzen Soldatenfliege Proteine, Fette und Dünger.
00:00:26: Seit unserem letzten Gespräch ist aus dem Anlagenbauer Eine immer breitere, integrierte Gruppe geworden.
00:00:33: Zehn Komma sechs Millionen H-Eins Umsatz.
00:00:35: Einhundert Acht Millionen Euro Auftragsbestand.
00:00:38: Gleichzeitig wenige Gewinn und deutlich mehr Schulden.
00:00:40: Darüber möchte ich mit Ihnen jetzt sprechen.
00:00:42: Vielen Dank dass Sie da sind!
00:00:43: Sehr gerne, ich freue mich!
00:00:45: Aus dem Börsenradestudio grüßt Peter Heinrich.
00:00:48: Zum Ende September gab es die Halbjahreszahlen.
00:00:51: Da gehen wir gleich noch drauf ein aber vorab um den Höhen einen Verständnis zu geben.
00:00:55: Was machen Sie eigentlich?
00:00:56: Hier eine kleine Zusammenfassung von meiner Seite.
00:00:59: Herzstück sind modulare Reform-Units, in denen Larven der organischen Reststoffe verfüttert werden.
00:01:07: Innerhalb ungefähr einer Woche vervielfachen die Larven ihr Gewicht.
00:01:10: anschließend können sie beziehungsweise die daraus gewonnenen Proteine und Fette unter anderem in Tierfutterindustrien verwendet werden.
00:01:19: Der verbleibende Insektenfrass dient als Basis für organische Düngemittel, Reploid entwickelt und baut Anlagen, liefert Junglarven, Standort- bzw.
00:01:29: Futtermischungen und kann die erzeugten Produkte anschließend wieder übernehmen oder auch vermarkten.
00:01:34: Gleichzeitig baut das Unternehmen über Herosan, Vitus, Alimentastik oder Elementastik und Regreen eine vertikal integrierte Gruppe auf, die von Rohstoff bis zum Produkt im Regal Geld verdienen soll.
00:01:53: Sind das auch schmackhafte Proteine?
00:01:55: Kann ich die als Mensch auch essen?
00:01:57: Können ja, dürfen nein.
00:02:00: Aber nicht weil sie es nicht dürfen in der von bei wir sagen wie untersagen Sinnen sondern weil wir diese Insektenart die wir einsetzen in unseren industriellen Mastanlagen nicht für den humanen Bereich zugelassen haben.
00:02:12: also dass ist gassisch.
00:02:13: wie Sie es erwähnt haben is der Schwerpunkt in der Gewinnung von Proteinen und Fetten Und diese Protein- und Fette finden dann Anwendungen in Futtermittelprodukten, z.B.
00:02:24: Hühnerfutter, Schweinemastfutter Ferkelmastfuter, Hundefutter, Katzenfutter oder auch Wildvogelfutter, speziell Vogelfutter.
00:02:33: Auch wenn ich es nicht essen darf... wie schmeckt das denn?
00:02:35: Das haben Sie bestimmt schon mal probiert, oder?
00:02:37: Ja absolut!
00:02:38: Schmeckt sehr nussig, das kommt darauf an also was sie als Endprodukt haben, ob sie die Larven der vom Trocknen, ob sich im Endeffekt wirklich die Weiterverarbeitung haben und nur das Proteinmehl haben.
00:02:48: Aber es riecht leicht nussig.
00:02:49: Es ist sozusagen von der Farbgebung her auch hellbraun und von teuer geschmacklich gesehen, wie gesagt das ist eher sehr nusshaltig.
00:02:58: Ich vergleiche das immer wie Krabben viele mögs' und der Schritt zu Larven wäre gar nicht soweit oder?
00:03:04: Ja das ist richtig!
00:03:05: Über drei Milliarden Menschen essen täglich Insekten weltweit.
00:03:08: also das heißt gerade im asiatischen Bereich ist das so ein täglich auf der Speisekarte In unserem breiten Graden aktuell ist es sozusagen nicht der Fall und das sehen wir auch in den nächsten fünf bis fünfzehn Jahren jetzt nicht unbedingt.
00:03:19: Dass das da bewegungs sein sollte, dass wir Destroenten einsetzen zur Gewinnung von Rohstoffen die wir dann im Humanbereich einsetzen.
00:03:28: Vielmehr sehen wir einen sehr attraktiven Markt eben im Bereich der Tierfutterindustrie weil wir sollen ja bis zum Jahr zwanzig-fünfzig oder länger also zwanzigg-wirren-fünftig was so die jetzt Brunknosen sind sollen wir ja zehn Milliarden Menschen ernähren und auch sehr viele Tiere.
00:03:44: Und wenn man jetzt damit davon ausgeht, dass wir circa so dreißig bis vierzig Milliarden Hühner weltweit haben die möchten natürlich ernährt werden aber auch Schweine und auch Hunde und auch Katzen und auch Vögel und gerade in Sekten kennt man im Endeffekt ein Stück weit selbst erklärt weil die Mutter Natur kommen sich hervor von der Biomasse gewogen ist der Mensch von der Biomasse bei zwei Komma fünf Prozent.
00:04:06: Hühnerschweine sind mit Hühnern, gemeinsamen Schweinen und Trindeln sind so circa bei vier Vier-Vierundhalb Prozent Biomasse.
00:04:14: Insekten weltweit über viertzig Prozent.
00:04:17: das heißt ja ein erhebliches Potenzial dass sie Probleme oder Herausforderungen die wir in der Zukunft sehen gerade was das Thema Ernährungssicherheit betrifft oder auch Dünger war gar nicht, dass sie hier dementsprechende Lösungen bieten können.
00:04:30: So ein Worum ist ja was natürliches!
00:04:32: Also was völlig logisches für einen Huhn viel besser als vielleicht Fischfutter, was dann die Tiere essen?
00:04:37: Wie ist das mit den Fliegen?
00:04:39: Reichen da wirklich so'n paar Essensabfälle... also mal kurz vorausgeschickt wer das mal ansehen möchte es gibt eine ganze Reihe von YouTube-Videos.
00:04:46: reicht's da.
00:04:48: man gibt denen Essens abfälle und dann kappelt schon ein paar Tage später überall die Larven Und die essen auch die Abfälle.
00:04:55: Das wars
00:04:57: Absolut, ja.
00:04:58: Also formell betrachtet ist es in der Judikatur kein Abfall sondern es ist ein minderwertiger organischer Reststoff der in der Lebensmittelindustrie anfällt und zwar nicht aus einer Primärproduktion sondern das wird sozusagen einen Seitenstrom verwendet.
00:05:11: was ist das zum Beispiel exemplarisch?
00:05:13: Wenn sie Milch verarbeiten, dann könnte man davon ausgehen dass Molke oder Permeate das ein Reststoff ist der dann nicht mehr weiter veredelt wird weil er nicht gebraucht wird.
00:05:23: Oder zum Beispiel ein Treber beim Bier oder einen Trester bei Fruchtsaft.
00:05:27: oder zum Beispiel Kartoffel Dammschale.
00:05:29: wenn man die Kartoffeln schält und dann verarbeitet so wie sagen wir Pommes ja da sonstigen Produkten also ganz viele Produkte in der vom Schlachtblut bei großen Schlachtbetrieben gerade im Bereich sozusagen Schweine und Hühner in dem Schwerpunkt befinden wir uns ja auch sehr stark und sehr intensiv.
00:05:46: Da gibt es riesige Mengen, die kann natürlich dieses Tier in einer Schnelligkeit umsetzen, dass man so gar nicht in der Form glauben würde oder glauben könnte.
00:05:56: Wir haben uns ein Stück weit das sozusagen aus der Mutter Natur angesehen und da kann man es exemplarisch vielleicht erklären Wenn sie spazieren gehen irgendwo in den Bergen und vielleicht gehen sie dann irgendwann an einer Weide vorbei, wo Kühe stehen.
00:06:08: Dann sehen Sie vielleicht dort einen Kuhfladen.
00:06:11: Und da sind dann oft gern Fliegen und diese fliegen legen dort Eier rein und diese Larven holen die letzte richtige Energie aus diesem Rohstoff raus weil das heißt er ist ja noch Restenergie drinnen.
00:06:23: man würde es natürlich nicht essen wollen auch anderen Tieren nicht verfüttern.
00:06:27: für die Insekten ist es aber im Endeffekt eine Götterspeise, weil dort eben so sagt diese Energie umgewandelt werden kann in Proteinenfette.
00:06:35: Und wenn natürlich das Tier auch eines sehr gut kann, ist es dass wir pflanzliche Produkte sozusagen wie ein Apfeldrester den wir einsetzen kann hat das Tier in einer enormen Schnelligkeit Umwandeln in ein tierisches Protein also d.h.
00:06:47: vom Pflanzlichen zum tierischen.
00:06:49: und ja diese Larven sind sozusagen sehr schnell Wenn man sich das so vorstellen will auch wieder bildlich gesprochen für unsere Hörerinnen.
00:06:57: dann stallt man einen Feldhasen ein und noch so circa zehn Tagen, wenn man sich das Thema der Population ansieht, erntet man einen afrikanischen Elefanten.
00:07:06: Also das heißt sie haben zehn Tage später steht für ihnen nicht eine Feldhase sondern da eine afrikerische Elefante und der ist sozusagen voll mit Proteinen, mit hochwertigen Fetten und mit Wasser.
00:07:17: also das heißt es ist auch das Grundnahrungsmittel dass wir weiter veredeln wie Sie es eh eingangs angesprochen haben mit weiteren Unternehmungen wo wir eben dann sagen, wir machen daraus immer Hühnerfutter.
00:07:29: Das heißt es ist ein Produkt das anderen Produkten beigeführt wird.
00:07:32: D.h.
00:07:33: diversen Kornmischungen oder generell andere Futtermischungen.
00:07:36: da erhöht man damit den Proteinenteil.
00:07:38: also das heißt wir substituieren einen Stück weit bis sind aber auch sozusagen das Topping darauf.
00:07:43: Also das heißt wenn man jetzt sagt okay da hätten wir jetzt zwei Jahr drinnen von sechzehn Prozent ja und man möchte im Endeffekt schon sechszehn prozent nur zwölf Prozent Zoja Anteil haben und man will vielleicht so sagen vier bis fünf Prozent tierische Proteine drinnen, weil das in der Tiergesundheit mittlerweile verstanden worden ist.
00:07:59: Dass es auch sehr stark auf die Tiergesündheit einzahlt in dieser Form.
00:08:04: Dann wird er sehr gern gemacht und dann sind das ja oft Hybridprodukte
00:08:07: Götterspeise für die Larven ein schöner Vergleich und schicken kleines Tierein- und rauskonten Elefanz.
00:08:14: Also ihr Produkt ist ja nur indirekt die Larve Ihr Produkt ist eigentlich die Fabrik Re Farm Unit.
00:08:21: Aber wie ernten Sie jetzt die Larven?
00:08:23: Also idealerweise steht ihr natürlich gleich neben der Hühnerfarm wahrscheinlich, aber sie werden ja nicht alle einzeln auflesen diese Larven.
00:08:29: Wie ist denn hier der Workflow in Ihrer Reform Unit Larven-Fress-Fabrik?
00:08:34: Es ist richtig sagen wir verkaufen diesen modularen schnell skalierbaren Einheiten weltweit und meistens ist die Käuferin oder der Käuffer kommen aus der lebensmittel produzierenden Industrie.
00:08:46: Das heißt, das sind große Unternehmungen die eben sehr große Mengen an Reststoffe arbeiten und dort eben Reststoff entstehen.
00:08:54: Wenn man es zum Beispiel bei einem großen Marmeladenhersteller beschäftigt sich in Deutschland aktuell sehr stark und intensiv damit weil in seiner Produktion Zuckermelasse generell sehr viel eben Rohstoff und Reststoff anfällt.
00:09:06: Und jetzt sagt der Kerl, er möchte es ungern wegwerfen.
00:09:09: Er möchte ungern, dass das Abfall wird oder er will nicht unbedingt, dass es kompostiert wird sondern er möchte im Endeffekt einen höheren Verwertungsweg sehen.
00:09:16: Dann entscheiden sich die, dass sie bei uns sozusagen eine Visibildienauftrag geben.
00:09:20: Das heißt wir sursen dann im Umkreis von ca.
00:09:23: hundert Kilometer und schauen einmal was gibt es denn dort alles an Reststoffen unter den Rohstoffen?
00:09:29: Welche Unternehmen sind dort angesiedelt?
00:09:31: Was wird dort verarbeitet?
00:09:33: Wir erstellen dann mit Da künstlichen Intellegienks geparzer geht es einfach einmal, also Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die das bedienen.
00:09:41: Machen wir dort eine perfekte Futtermittelrezeptur,
00:09:44: d.h.,
00:09:44: wir optimieren dort einen sogenannten Feedstock und sagen wenn wir das dem Tier geben kann ich sozusagen so und so viel Menge an Brote hinein, also umsetzen, so und SOviel Menge an Fett produzieren, da sprechen wir dann von einer Bayerkonversion Und können dann sagen, braucht das Tier dafür sechs Tage?
00:09:59: Braucht es sieben Tage oder acht Tage?
00:10:02: Wir machen eine Wirtschaftlichkeit.
00:10:04: Also die Prüfisibilität ist im Endeffekt nichts anderes als eine wirtschaftliche Betrachtung.
00:10:08: Wie stark rechnet sich das für das Unternehmen?
00:10:11: Zum einen wollen Sie einen Rest auf los werden den Sie meistens entsorgen müssen und fürs Entsorgen Sie Geld bezahlen.
00:10:18: Das heißt viele Firmen hinterfragen sich und sagen muss ich das wirklich in den nächsten Jahren noch machen?
00:10:23: und vor allem will ich das machen Dafür viel Geld für das Entsorgen bezahlen.
00:10:28: Das sind sehr oft unsere Kundinnen und Kunden, die ihm sagen ich will weg davon von dieser Abhängigkeit.
00:10:33: Ich möchte eine andere Lösung.
00:10:35: Und wie funktioniert das?
00:10:36: D.h.,
00:10:36: wir gehen dann in die Planung übermacht als Generalunternehmen kümmern uns um alles d.h.
00:10:41: vom Genehmigungsverfahren stehen dort spezifisch erheben alle Daten und machen daraus ein Klassisches Engineering-Paket für den Interessenten oder die Interessentin.
00:10:51: Dann im Endeffekt wird relativ rasch entschieden, möchte ich umsetzen oder möchte nicht umsetzten.
00:10:55: Wenn umgesetzt wird dann bauen wir das heißt dann wir sind wieder Generalunternehmer und übergeben schlüsselfertig.
00:11:01: wenn die Anlage in Betrieb genommen wird sind wir dafür verantwortlich dass wir ihnen Jungtiere liefern ähnlich wie es ihnen ein Lohnmaß bekannt ist oder es gibt sie ja in Deutschland und generell ist es auch weltweit bekannt in den Hähnchenmaß an Lagenschweinemaß d.h.
00:11:16: man stahlt ihnen junge Tiere ein
00:11:18: D.h.,
00:11:19: wir liefern ihnen die jungen Tiere direkt an und die werden bei ihnen auf den Futter-Mischungen, also auf den Futtersubstraten angesetzt.
00:11:27: Und werden dort zusammen ausgesetzt und fressen, so lange bis sie dann erntefähig sind wenn man von der Ernte sprechen kann.
00:11:34: Das heißt irgendwann hat die Lave einen Zyklus erreicht wo sie dann sozusagen fertig gefressen hat.
00:11:39: Weil der Lave ist es so... Die Lave weiß eigentlich gar nicht so richtig das sie lebt weil Sie hat weder Augen, nur hat es großartiger Gehirn.
00:11:46: Nur hat sie ein vegetatives Nervensystem.
00:11:48: Also dieses Ziel ist sozusagen nur eines und zwar am Fressen fressen, fressenfressen.
00:11:52: und wenn's dann so voll ist und bevor es platzen würde geht das dann in die Verbuppungsphase damit daraus wieder theoretisch eine Fliege werden könnte.
00:12:02: Das passiert aber dort in diesen Anlagen dezidiert nicht.
00:12:05: also dort werden nur Lafen gemästet.
00:12:09: Und wo kommt dann die neue Flieger her?
00:12:11: Ich hab gedacht Ein Teil wird wahrscheinlich zurückgehalten, daraus werden Fliegen diesen Kreis machen.
00:12:16: Wir bei uns in Leipzig, das heißt wir haben einen sehr großen Produktionsstandort wo wir für diese Mastanlagen die wir weltweit ausliefern die Menge an Jungtiere produzieren.
00:12:25: man muss sich vorstellen wenn sich eine fliege Part kann so eine Fliege im Schnitt zwischen Fünfhundert bis Maximum Tausend Eier ablegen.
00:12:34: und in einem solchen Fliegenkäfig wie nennen das Love Cage befinden sich aber Tausende von Fliegen, die sich täglich paaren und die täglich Eier ablegen in Eierablage stellen.
00:12:46: Wir ernten diese Eier ab und entwickeln diese Eiern dann und liefern dann sozusagen Tiere aus, die so im Schnitt drei, vier Tage alt sind.
00:12:55: Warum tun wir das?
00:12:56: Weil wir sozusagen diese Tiere dementsprechend gut ernähren damit die Modellitätsrate gering ist und das sozusagen sehr vital sind also dass sie wirklich sehr sehr resistent sind extrem hoch ist.
00:13:09: Weil es kann natürlich sein, dass der Ertrag in Piafarm wenn sie selber machen würden nicht so hoch ist und wir können ihnen sozusagen eine Leistungsgarantie aussprechen können sagen okay Sie bekommen von uns gesunde Tiere die sind in PIAfarm vier bis fünf Tage alt Und die werden bei Ihnen sozusagen dann gemästet.
00:13:25: Normalerweise wenn man zum Beispiel Ferkelmasken machen würde dann dort.
00:13:28: das hat mehrere Wochen oder Monate.
00:13:29: Bei uns sind halt das nicht mehrere wochen oder monate sondern einfach mehrere tage Und dann wird dann auch schon wieder geerntet.
00:13:36: Also das heißt, da ist die Mast dann beendet und wir produzieren täglich... Wir verwerten in einer unserer Anlage also den kleinsten Anlagen, die wir ausliefern pro Tag vierzig Tonnen in einem Fünf-Tages-Rhythmus zum Sonntag-Somberg frei!
00:13:48: Wenn man es in der Industrie machen, dann ist meistens seven days a week oder zwei Schichtverfahren wo wir sagen, wir haben sechzehn Stunden pro Tag fünf Tage Woche Ja,
00:13:56: d.h.,
00:13:56: wir liefern ihnen diese jungen Tiere an und wir holen die fertig gemästete Lafe dann sehr gerne wieder ab.
00:14:02: Das ist nicht verpflichtend, aber in sehr großen Fällen ist es der Fall.
00:14:06: Dass der Kunde zu uns kommen und sagt toll ich hätte mich gerne nicht um die weitere Veredelung des Tieres gekümmert.
00:14:12: könnt ihr mir vorschlagen was daraus werden soll.
00:14:16: Und dann ist es immer so.
00:14:17: das ist.
00:14:17: die Frage ist wer ist denn unser Unterhund?
00:14:20: Wenn zum Beispiel ein Kunde oder unsere Auftraggeber ein großer Handelskonzern ist ja der sehr viele Supermärkte in Europa hat Dann sagen sie Sie wollen nicht nur Supply Chain Optimization oder Supply Security, die wollen im Endeffekt das Thema Scope III der CO-Zweihemissionen reduziert werden.
00:14:37: Und das Offset funktioniert am besten.
00:14:40: wenn man dann zum Beispiel sagt okay ich mache daraus aus diesen hochwertigen Protein Das gebe ich mit vier fünf Prozent in die Futterdose rein bei einem Hundefutter weil es ist hypoallergehend und ein Hund reagiert darauf sehr gut.
00:14:52: also die Tiergesundheit wird dadurch gesteigert oder in der Form sozusagen ist es für den Hund sehr hilfreich dieses Insektenprotein, weil es ein tierisches Protein ist und das landet dann meistens in den Regalen die wir kennen.
00:15:05: Wenn wir so durch die Supermärkte gehen, dann sieht man sehr oft Futtermitteltosen und da sind hier gewisse Prozente an Insekting-Proteinen drinnen und damit kann auch der Handel seinen Nachhaltigkeitsverpflichtungen, die sie sich aus einem Auffall liegt haben dementsprechend erfüllen und auch umsetzen.
00:15:23: Ja ihnen kommt ja bisschen die EU-Verordnung entgegen.
00:15:27: Aus zeitlichen Gründen ist es total spannend, möchte ich jetzt aber rüber switchen.
00:15:31: zu den börsen Themen.
00:15:33: Seit unserem letzten Gespräch mit meinem Kollegen haben sie Neukundenerquise deutlich in Richtung Industrie verschoben.
00:15:39: Die Landwirtschaft als Wachstumsmotor hat vielleicht nicht ganz so funktioniert.
00:15:43: Schauen wir auf die Zahlen.
00:15:44: Der Umsatz wächst praktisch nur seitwärts Während EBITZ und insbesondere der Nettogewinn zurückgeht.
00:15:50: Die Personalkosten haben sich von mehr als verdreifacht.
00:15:57: Der Personalbestand stieg bis Ende Juni auf neunundsiebzig Personen, der Zinserfans sprang von eigentlich fast nichts auf eins Komma Fünfund Achtzig Millionen Euro.
00:16:08: noch auffällig ist der Cashflow, die operative Cashflow fällt auf Minus acht Komma Sieben Millionen vor allem weil elf Komma sieben Millionen Euro zusätzlich in Working Capital gebunden ist.
00:16:17: Alleine die Forderung, Auslieferungen und Leistungen liegen bei €.
00:16:22: Gleichzeitig sind die Bankverbindlichkeiten seit Jahresende von €.
00:16:29: So für alle Biosianer haben wir jetzt die wichtigsten Kennzahlen genannt.
00:16:33: in was haben sie alles investiert?
00:16:35: In das Unternehmen wie sich selbst gesagt haben.
00:16:37: Das heißt das Unternehmen hat sich in der Form in den letzten zwei Jahren sehr stark ausgerichtet Und unsere Fokusgruppe war Und ist auch noch zu einem Stück die Landwirtschaft.
00:16:49: Wir haben hier gesehen, was alles möglich ist und haben aber auch den Bedarf erkannt, dass der Landwirt eher auf der Suche ist nach einem neuen Geschäftsfeld.
00:16:59: Dass sie sagen okay ich will weg von der klassischen Schreinemast Ich will weg Von da bring' ich keine in einer klassischen reinen Biogasanlage.
00:17:06: Also ich such mir eine neue Aufgabe.
00:17:09: Das war natürlich zum einen für uns sehr spannend.
00:17:12: Diese Kundengruppe versteht natürlich nutzt hier Lafe sehr, sehr gut.
00:17:16: Also das heißt es ist weniger Erklärungsintensiv.
00:17:19: Jetzt ist es so dass das für sich die Industrie entdeckt hat.
00:17:23: Die Lebensmittel produzierende Industrie ist auf uns zugekommen und kann man den Medien entnehmen, damit wir große Kooperationen abgeschlossen haben.
00:17:31: Und hier ist natürlich der Bedarf an verwertungorganischer Reststoffe ein ganz anderer.
00:17:36: Also, da geht es nicht um die Generierung oder Gewinnung eines neuen Geschäftsmeldes das hier in der Form aufgemacht werden soll sondern hier geht's in erster Linie mehr um Verwertung organischer Restoffen, Abfallentzorgung und das sind im Endeffekt unsere Zielgruppen wo wir hier wirklich wissen sie sind auch dementsprechend bereit.
00:17:54: erhebe die Verrasch hier mit uns weiter wachsen zu wollen und auch sie können es vor allem.
00:18:00: Weil sehr oft ist das in der Landwirtschaft so, dass Sie mit Ihrer Bank darüber sprechen müssen wie viel kann finanziert werden?
00:18:06: Und da haben wir natürlich auch gesehen, dass Entscheidungen ein Stück weit länger dauern.
00:18:11: In der Industrie ist es klassisch oft so, dass wir sagen vierzig bis fünfzig Prozent Anzahlung und dann ist eigentlich schon der Auftrag im Haus.
00:18:17: Und dann wird umgesetzt.
00:18:18: Ja?
00:18:19: Und das ist natürlich das!
00:18:20: Wenn man ein Stück weit beginnt sich zu hinterfragen und zu sagen, das haben die Landwirtinnen und Landwirte Zukunft für Aufträge.
00:18:26: Im Sommer hat man gesehen jeder muss seine Ernte irgendwo ein Stück weiter retten weil die Hitze Kapriolen, die wir sahen, die haben das Ehre dazu beigetragen, dass der Fokus vom Landwirts eher auf Erhaltung des Betriebes war als wie neue Investitionen.
00:18:40: Und somit hat uns das Ganze eigentlich recht gut getan, dass wir im Vorjahr entschieden haben, wir richten das Unternehmen jetzt sehr strategisch auf die Industrie aus und auf die Internationalisierung.
00:18:50: Das ist natürlich auch – wofür haben wir Geld ausgegeben?
00:18:53: für die Internationalisierung?
00:18:54: Weil organische Rechtsstoffe fallen ja nicht nur in Deutschland oder Österreich an sondern weltweit und unsere Auftraggeber Aktuell kommen auch aus weltweit.
00:19:03: Wir sprechen mit Unternehmungen aus den USA, Südkorea, Australien und Neuseeland also wirklich aus sehr großen Märkten.
00:19:10: das Interesse ist riesig die kommen so unschon sich unsere Anlagen an Und dann wird relativ rasch entschieden was gemeins um den ungesetzten werden kann und wie es umgesetzt werden kann.
00:19:20: vor allem Das ist sicherlich ein wesentlicher Part und Treiber dass wir hier investiert haben in das eigene Unternehmen mehr Personal weil wir gesagt haben eben wir wollen uns international jetzt schnell in die Skalierung begeben können.
00:19:33: Und da ist man irgendwo immer in einem Spagat, will man heute im Tagesgeschäft verharren und hier weiterarbeiten oder ist man im Endeffekt zu sagen jetzt in der Lage dass man sein Unternehmen eben internationalisiert?
00:19:44: Das war für uns jetzt im Endefferck die Entscheidung wir internationalisieren unsere Prozesse Wir internationalisierten unsere Unternehmungen und wir weiten uns in der Form aus.
00:19:53: natürlich investiert man dann auch in die Vertikale.
00:19:55: das heißt das haben sie eingangs angesprochen Alimentastika, Regreen, Herosan Avitos, das heißt wir haben uns Unternehmungen angesehen.
00:20:03: Wo wir gesehen haben die Passen ausgezeichnet zu uns mit denen arbeiten wir seit langer Zeit zusammen also nicht ein paar Wochen oder Monate sondern einfach schon über Jahre hinweg und haben dort die gemeinsame Entscheidung getroffen hier weiter wachsen zu wollen eben nicht nur vielleicht eine Reformunit zu verkaufen sondern auch wirklich dementsprechende Wertschöpfungskette zu verlängern um dann auch dementsprechend die Marge im Handel mitnehmen zu können oder wirklich da nicht mehr in Verbrauchermarkt.
00:20:27: Also hier haben wir investiert, wir haben natürlich investiert in Infrastruktur.
00:20:31: das heißt wenn man aus österreichisches Unternehmen sich aufstellt so wie es bei uns am Beginn war, dann gibt's das UGB.
00:20:38: also das heißt wir haben im Endeffekt immer noch UGB bilanziert.
00:20:41: jetzt haben wir alles umgestellt Software-Thematiken IFRS, Konsolidierungswelten Und so ein Unternehmen, das in der Form so schnell wachsen will und ausso schnell wachsen kann muss hier dementsprechend nachziehen.
00:20:55: Somit haben wir auch die Entscheidung getroffen mit einer sehr großen Bank, mit der Räuversenbank international eben einen Partner mit an Bord zu nehmen, der uns genau bei diesem Schritt in der Internationalis-Premkapital und entsprechend auch der Unternehmen zur Verfügung gestellt damit wir eben sozusagen die Infrastruktur schaffen um dieses Wachstum, das vor uns liegt jetzt auch dementspricht umsetzen zu können.
00:21:15: Hier noch ein paar kurze Börsenfragen mit der Bitte um kurze Antwort.
00:21:19: Sie haben bei Alimentastik, haben sie erwähnt?
00:21:23: Wie viele Anteile an Aktien haben Sie denn und wie klein ist der Free-Flow?
00:21:27: Schauen wir auf die Aktie.
00:21:28: Die wird ja bisher nur einmal täglich auktioniert und ist dadurch extrem illiquide.
00:21:33: Sechsten Oktober wurden beispielsweise lediglich fünf Aktien umgesetzt.
00:21:37: Was haben Sie mit dem Aktiensplit
00:21:39: vor?
00:21:40: Wir haben damit eines erreichen und zwar, dass die Aktie besser handelbar wird.
00:21:46: Dieser Split wurde daraufhin beschlossen weil wir mit unseren Altaktionären sehr gut im Austausch immer wieder sind und weitere Finanzierungsmaßnahme besprochen haben.
00:21:56: Und da war natürlich auch ganz klar der Wunsch das die Aktien jetzt besser Handelbar werden Weil wie Sie richtig gesagt haben sie wird auktioniert nur einmal am Tag eine Stunde Und das können und werden wir jetzt umstellen.
00:22:07: Wir gehen davon aus, dass das Anfang Mitte November der Fall sein wird, dass hier wirklich dann die Handelbarkeit ganz tägig ist und dass der Split dann auch schon dementsprechend umgesetzt ist.
00:22:17: Das heißt da wird dann auch dementsprechend Liquidität in den Markt reingehen können und dann kann man die Achse auch demsprechend gut handeln.
00:22:23: Um den Freeflot anzusprechen aktueller Freeflotte ja jetzt vorliegt sind fünfzehn Prozent, Darf ich noch mein Eigentum nennen?
00:22:33: Wir haben aber in der letzten Hauptversammlung einen Beschluss gefasst, wo wir eine Sachkapitalerhöhung machen und weitere Finanzierungsmaßnahmen gesetzt haben.
00:22:42: Und wir gehen davon aus, dass wir in den drei Vierteljahren einen Freefloat haben von über twenty-fünf Prozent.
00:22:48: Das heißt, den Freefloats deutlich erhöhen werden – das trägt natürlich alles dazu bei, dass dann viel mehr Liquidität auf der Aktie ist und dass der Handler dementsprechend gegeben ist!
00:22:58: Sie planen bis zu dreißig Millionen Euro Wandelanlei mit zwingender Wandlung von zwanzig Prozent mit Abschlag.
00:23:04: Wie erklären sie altaktionieren dieses Verwässerungsrisiko, wenn sie gleichzeitig eine Milliarde Euro Börsen wert bis zwanzichdreißig eigentlich als Ambition im Raum stehen?
00:23:15: Unsere Altaxionäre, wie Sie es angesprochen haben, kennen genau dieses Vorgehen.
00:23:19: Es wurde auch im Endeffekt angewandt bevor wir an der Wiener Börse im Direct Market Plus das Unternehmen gelistet haben.
00:23:26: also das heißt dass war genau dieselbe Aktivität eben ein Wandelvertrag mit eben Diskant von zwanzig Prozent.
00:23:33: das heißt er war wohlwollend damals aufgenommen und ist es auch heute wieder Und die meisten unserer Aktionärinnen und Aktionären wollen hier wieder mit am Board sein.
00:23:43: Das ist im Endeffekt auch ein Stück weit vorher besprochen worden bei uns in Haus, ob wir diese Aktivität noch mal setzen könnten.
00:23:51: Und weil wir eben unsere Investorinnen und Investoren überzeugen konnten das sie längerfristig bei uns mit am Bord sind, ist das sozusagen eigentlich überhaupt kein Problem.
00:23:59: Aus Reststoffe werden Rohstoffe von der Larve zum Prime Market essen?
00:24:06: Ziemlich Entwicklungssprung sozusagen, skalieren, integrieren, expandieren.
00:24:10: Was muss bei Reployed bis Sommer zwanzig, siebenzwanzig noch schlüpfen damit dieser Plan wirklich aufgeht?
00:24:16: Wir haben nach einige M&E-Aktivitäten die wir uns vorgenommen haben, die wir jetzt sozusagen in der finalen Phase haben.
00:24:22: also das heißt man kann nicht zu viel versprechen aber da wird einiges an Aktivität passieren.
00:24:26: davon gehen wir jetzt auch mehr aus oder planen das auch aktuell Das ist ja mir sicherlich maßgeblich für uns Und die internationale Expansion vorantreiben und in den Ländern, in denen wir gesagt haben wo wir tätig werden wollen eben dementsprechend nicht noch tätig werde.
00:24:42: Also dort können wir unsere Technologie einsetzen weil sie ist dort auch schon genehmigt und zugelastet und von daher glauben wir dass wir in den nächsten Wochen und Monaten unsere Ergebnisse dementsprechend auch abliefern können.
00:24:53: Ich danke Ihnen für die Power in diesem Interview!
00:24:56: Danke
00:25:00: Ihnen!