Vom Feldhasen zum Elefanten: Wie REPLOID mit Larven und Industrieaufträgen skaliert
Aus organischen Reststoffen werden Proteine, Fette und Dünger - und REPLOID will daraus ein internationales Kreislaufgeschäft bauen. CEO und Gründer Philip Pauer erklärt, warum sich der Fokus von Landwirten hin zur Lebensmittelindustrie verschiebt: Dort fallen große Reststoffmengen an, Entscheidungen fallen schneller und Aufträge werden teils mit 40 bis 50 % angezahlt. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz nur leicht auf 10,6 Mio. Euro, das EBIT sank auf 3,9 Mio. Euro und der Periodenüberschuss auf 1,8 Mio. Euro. Gleichzeitig steht ein Auftragsbestand von 108 Mio. Euro zu Buche. Das Wachstum kostet jedoch Kapital: mehr Personal, Internationalisierung und Zukäufe lassen Kosten, Working Capital und Schulden steigen. Pauer setzt auf vertikale Integration, weitere M&A-Schritte und neue Märkte. Für Anleger wichtig: Der Aktiensplit 1:15 soll die Handelbarkeit verbessern; der Streubesitz soll von rund 15 auf über 25 % steigen.
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