00:00:00: Börsenradio on Tour!
00:00:02: Wie stark der Bedarf der Kunden derzeit ist, ja das ist extrem stark.
00:00:07: Egal wie viel wir jetzt bauen würden es wäre nicht genug.
00:00:10: Wir könnten ein mehrfaches unserer Kapazität morgen hinstellen und könnten es verkaufen.
00:00:18: Was kann Glas besser als die bisherigen üblichen organischen Materialien?
00:00:21: Und wann könnte daraus an wirtschaftlich relevanter Sehenmarkt werden?
00:00:25: Wie gesagt, mechanische Toleranzen spielen eine große Rolle.
00:00:29: Insbesondere wenn man denkt dass so ein Package durch sehr heiße Prozesse geschaffen wird.
00:00:36: Dazu muss Silizium und der Substrat miteinander in Verbindung gebracht werden durch eine Form von Läuten.
00:00:43: Also habe ich da Temperaturen von über zweihundert Grad.
00:00:45: dann kühlt es auf Raumtemperatur Dann wird's in Betrieb gesetzt und heizt sich wieder auf auchzig Grad.
00:00:51: Organische Stoffe dehnen sich sehr stark aus.
00:00:53: Silizien dehnt sich sehr wenig aus.
00:00:55: Das führt zu Spannungen.
00:00:57: Und bei Größenordnungen, wie wir es vorhin erwähnt haben von dem Zweiundzwanzig Zentimeter kann das zu Spanungen führen die eben die Lebensdauer so eines Prozessors beeinträchtigen würden.
00:01:09: und um da einen Ausweg zu finden brauchen wir neue Material oder verbesserte Materialien.
00:01:14: wenn wir organische Materialien finden die diese Spannung nichts erzeugen oder sie aushalten dann haben wir gewonnen.
00:01:21: Wenn nicht müssen wir eben andere Werkstoffe einsetzen anorganisch Glaskeramik oder Ähnliches.
00:01:27: Also Glas kann uns helfen, diese temperaturbedingten Spannungen auszuhalten bzw.
00:01:33: erst gar nicht zu erzeugen weil der Ausdehnungskurvizient von Glas ähnlich ist wie der vom Silicium
00:01:38: Dann klappt es auch mit dem Silicum sozusagen.
00:01:40: Ich hatte jetzt eine Line-Tour also Wie soll man's dem höherern erklären?
00:01:43: In dem neuen Werk drei musste ich mich reinraummäßig anziehen Schuhe ausziehen nochmal anderen Raum noch mal neue schuhe dann Mütze drüber spezielle Schuhen Handschuhe Spezielle Anzug sozusagen.
00:01:55: und dann hat mich ihr Kollege durch den Rheinraum geführt, was sehr beeindruckend.
00:01:59: Was kann das Werk hier in Leoben oder bei Leoben?
00:02:03: Welcher Fertigungsschritt zeigt am deutlichsten wie anspruchsvoll die modernsten CI-Substrate sind?
00:02:08: Was wird hier in Loben entwickelt, was später in Asien in großer Stübzahl produziert werden könnte und kann?
00:02:14: Im
00:02:15: Prinzip für die Maßenproduktion – also das Werk im Loben hat sowohl Maßen-Produktionen für Substrate als auch eine dazu gestellte R&D-Linie.
00:02:25: Also ich habe gelernt, da gibt es jede Maschine zweimal
00:02:28: sozusagen?
00:02:29: Einmal für die Produktion und einmal fürs Testenforschung.
00:02:31: nicht
00:02:31: unbedingt die gleichen Maschinen weil für die Forschung brauche eine Maschine die etwas flexibel ist beziehungsweise eine Maschine die vielleicht weiterentwickelt schon ist als für die Massenproduktion aber im wesentlichen Jahr.
00:02:41: das macht den Unterschied.
00:02:41: in der MassenProduktion haben wir dieselben Fähigkeiten wie wir es beispielsweise in unseren anderen Werken in Malaysia oder China hätten und es werden auch sehr ähnliche Substrate erzeugt.
00:02:51: In der ARND-Linie haben wir natürlich einige Maschinen, die über die Fähigkeiten einer Massenproduktionslinie hinausgehen.
00:02:58: Und wenn Sie wissen wollen was eines der anspruchsvollsten Prozesse ist, naja da gibt es viele.
00:03:02: aber eine davon wäre beispielsweise die Litographie Die Methode mit der sich diese feinen Leiterzüge herstellen.
00:03:09: und die Leiterzeuge, die wir in Standardsubstraten der Zeit erzeugt sind etwa acht Mikrometer Kupferleiterzügen, acht Millimeter Abstand.
00:03:20: Und wenn man sich das als Größenordnungsvergleich vorstellt, dann hat ein Haar.
00:03:24: Wenn man einen Querschnitt durch den Haar macht, das hat ungefähr achtzig Mikrometer.
00:03:27: Also da kriegt man einige Leiterzüge nebeneinander in den Querschneid eines Haares hinein.
00:03:33: Wieder Kino im Kopf der Hörer ans Möchtemann nachhacken.
00:03:36: Welche neue Möglichkeiten bringt der geplante Ausbau auf zwei Tausendranne Quadratmeter?
00:03:41: Dann gibt es jetzt eine Norm ISO sechs Reihenraum.
00:03:45: Und wie weit ist es inzwischen umgesetzt?
00:03:47: Also, was bedeutet diese Isonorm eigentlich?
00:03:49: Reinraum.
00:03:50: Es gibt Reinraumklassen!
00:03:51: Wie rein ist der Reinraum und wird gemessen daran, wie viele Partikel sind pro Kubikmeter beziehungsweise wie viele partikele einer gewissen Größe?
00:04:02: Null, dreimüco Meter, kleinere, größere.
00:04:06: davon darf jeweils nur eine bestimmte Anzahl sich aufhalten, um sich für eine bestimmte Reinraumklasse zu qualifizieren.
00:04:14: Und je nachdem welchen Prozess man hat, ob der ein nasschemischer Prozess ist wo es weniger kritisch ist oder weil das Pendel ohnehin in einer Flüssigkeit liegt oder ob da sein Trockenprozess ist wie die Belichtung, was extrem empfindlich ist auch auf den Titeln, je nach dem muss ich meine Reinraum-Klasse anpassen Und dementsprechend sind die Reinräume hier, wie auch in allen anderen Wirken designt und gebaut.
00:04:38: Und müssen von Anfang an sich zertifizieren bevor wir überhaupt die Maschinen einstellen um zu produzieren beginnen können.
00:04:45: Wie groß ist denn dieser KI-Boom wirklich?
00:04:48: Woran spüren Sie das?
00:04:49: möchten sie verdoppeln verdreifachen?
00:04:51: gibt es Engpässe sozusagen auch an Material?
00:04:55: Welche Rolle spielt Geopolitik?
00:04:57: Das vermischt sich ja alles mit einem.
00:04:59: Es sind jetzt drei Fragen, wie stark der Bedarf der Kunden derzeit ist.
00:05:03: Ja das ist extrem stark!
00:05:05: Egal wie viel wir jetzt bauen würden es wäre nicht genug.
00:05:09: Wir könnten ein mehrfaches unserer Kapazität morgen hinstellen und könnten es verkaufen.
00:05:14: Aber das Risiko wär wahrscheinlich auch der Schweinezyklus dass es dann irgendwann wieder...
00:05:17: Der wird kommen, wir in der Halbleit der Industrie schon immer da waren Da sind sie immer wieder zyklen Und die sind durch die KI noch stärker ausgeprägt.
00:05:27: Das Hoch, also auch davor, wir kommen ja aus einer Zeit in der die Industrie durch einen Tief gegangen ist.
00:05:32: Als Autoindustrie zum Beispiel?
00:05:34: Ja nicht nur die Autos, aber auch die Halbleitindustrie.
00:05:36: Also in den Jahren zweiundzwanzig, dreiundzwenzig, vierundzwzig sind wir wieder durch ein Tief gegangen.
00:05:41: Da hat man auch Aktienkurs unseres Unternehmens deutlich sehen können und jetzt sind wir immer wieder an eine Hochphase.
00:05:47: Die wird nicht ewig anhalten das ist klar, aber in dieser Zeit versucht man natürlich sich zu positionieren um die Chancen zu nutzen.
00:05:54: Und die nächste Frage war ja Engpass.
00:05:56: Was ist für Sie eigentlich kritischer als AT&S?
00:05:59: Spezialmaterialien, Energiefachkräfte, Kinderrisiken oder ein möglichst schwächerer KI-Investitionszyklusen?
00:06:06: Ja
00:06:07: also bis der Investitionszykus wieder abflach dieses Jahr.
00:06:11: nur eine Frage der Zeit.
00:06:12: wir müssen uns darauf einstellen dass die Zeit wieder kommen wird wo weniger investiert wird.
00:06:15: das ist einmal kein Risiko sondern ein Fakt.
00:06:17: nichts wächst ewig und nichts wäxt in den Himmel.
00:06:21: Shortages im Markt gibt's durch diesen unglaublichen Boom sehr viele.
00:06:26: Nachdem jeder in der Zwischenzeit in unserer Supply-Gen egal was, ob das die Maschinen sind oder ob es die vormaterialien sind selbst ob das Spezialchemie ist nachdem jedes sieht was für ein unglaublicher Boom im KI Bereich entstanden ist hat jeder mal versucht seine Kapazitäten in diese Richtung zu lenken.
00:06:41: Das war noch immer nicht genug d.h wir kriegen nicht genug Glasfaser für unsere Substrate Nicht genug an bestimmten anderen Materialien, das Ganze ist einfach ausgeprägtes Schwartisch unter der jeder inklusive unserer Kunden leidet.
00:06:56: Das hat sich aber auch ausgebreitet auf die Leiterplatten.
00:06:58: nachdem alle Kapazitäten in Richtung Karri umgelenkt wurde gibt es auch für Leiterplatten in gewissen Bereichen schon nicht genügend Kapaziten für bestimmte Vormaterialien beispielsweise.
00:07:08: Also das ist auf fundamentales Wohlem das zur Lösung noch brauchen wird.
00:07:12: Das ist nicht nächstes Monat vorbei!
00:07:14: Ich hatte ja durch Frage noch mit der Geopolitik verbunden, was gibt es da für Herausforderungen?
00:07:18: Die macht es natürlich nicht einfacher, vor allem wenn man dann denkt unsere Hautkunden sind in Amerika.
00:07:25: Unsere Kapazitäten sind in Asien, ein Großteil davon auch in China muss man die Geopolitik stets im Auge behalten.
00:07:32: Glücklicherweise sind wir nicht so kritisch bewertet wie Halbleiter ist werden und insofern haben wir derzeit nur geringe Einschränkungen, die wir berücksichtigen müssen.
00:07:44: aber auch das wird sich auf absehbarer Zeit nicht bessern.
00:07:48: jeden Tag sich ändern und auf das muss man sich vorbereiten.
00:07:52: Und eben war auch mit ein Grund, warum wir gesagt haben also wie weitere Kapazitäten dann nicht mehr in Kinder aufbauen sondern beispielsweise in Malaisien.
00:08:00: Schließen Sie das Interview ab.
00:08:01: danke schon mal für Ihre Zeit vorab.
00:08:03: sie müssen ja richtig viel Geld investieren Milliarden Investitionen.
00:08:06: wie schafft Technik quasi hohe Marschen?
00:08:08: so die Grundidee.
00:08:09: Adionese zielt jetzt im ersten Quartal, das ist die EPDA-Marsche von rund um drei Prozent.
00:08:15: Fürs Gesamtjahr werden ca.
00:08:16: zwei bis sieben Prozent erwartet.
00:08:18: Jetzt in November gibt es dann die Halbjahreszahlen aus Sicht eines CTO's.
00:08:22: Welchen konkreten Beitrag leisten neue Prozesse?
00:08:26: Automatisierung?
00:08:27: Bessere Fertigungsausbeute bei diesen Marschen?
00:08:30: und wann sind neue Produktionslinien technologisch reif und stabil?
00:08:34: Jedes Produkt, das Sie produzieren und am Ende wegwerfen müssen weil es Ausschuss ist... zählt natürlich nicht für den Gewinn, also alles was den Yield die Ausbreite antreibt ist natürlich Profitabilität und dementsprechend ist das für uns extrem wichtig.
00:08:49: Und das Ding ist anspruchsvoll, da ist man mit dem Yields ja nicht im neunundneinzig-koma-Jingos-Prozent-Bereich sondern schon deutlich darunter.
00:08:55: Insofern ist auch viel Spielraum drinnen ein paar Prozent auf oder ab, das merkt man dann an der Marsch.
00:09:02: Also alles was Rheinraumbedingungen anbelangt, Automatisierung anbelankt Prozessstabilität anbelangt, aber auch wie schnell man auf bestimmte Prozessabweichungen reagieren kann.
00:09:15: Wie stellman sie findet?
00:09:16: Wie schnell man darauf reagieren können?
00:09:18: All das bestimmt, wie viel am Ende des Prozesses rauskommt und damit wieviel wir an Profitabilität.
00:09:25: Die Technologie selbst hilft natürlich weiter.
00:09:29: wenn die Technologie schon so entwickelt wird immer mit dem Gesichtspunkt ist es fähig damit einen stabilen Prozess, wo ich Millionen mal das gleiche Ding mache mit exakten selben Performance-Parametern.
00:09:41: Wenn ich das vom ersten Tag an mit berücksichtige dann habe ich natürlich am Ende einen besseren Output und damit hat das massive Auswirkungen selbstverständlich auf unsere Profitabilität.
00:09:51: Dr.
00:09:51: Grießing Danke für Reimtöcke!
00:09:53: Sehr spannend danke
00:09:54: bitte gerne
00:09:55: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:09:57: Das war Börsen Radio on Tour.