Wiener Börse Podcast

Wiener Börse Podcast

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Dosenradio und Tour in Österreich.

00:00:03: Wenn man hier unten versagt, dann kostet es Millionen.

00:00:08: Das Vorstandsinterview Herzlichen Dank für die Einladung!

00:00:11: Mein Name ist Klaus Mader, Vorstandsvorsitzender der SBO AG Und wir sitzen heute bei uns am Firmenstandort im südlichen Niederösterreich Bei traumhaften schönen Wetter und ich freue mich auf das Interview.

00:00:23: Es wird so ein Glaubnis schön ja?

00:00:25: Das stimmt.

00:00:26: Hier ist Peter Heinrich mit unserem mobilen Podcaststudio, sind wir heute bei SBO angekommen.

00:00:31: Ich freue mich dann gleich auf die Werksführung und danke dass Sie Zeit gefunden haben!

00:00:35: Und worauf ich mich schon freue?

00:00:37: Sind auch die Metall-Dreideedrucker zu sehen.

00:00:41: Dreideedrucker mit Plastik kann sich ja jeder vorstellen da kommt ein bisschen Erwärme und dann funktioniert das schon irgendwie.

00:00:47: aber dreideedrug mit Metall Da muss ganz schön Hitze rein wahrscheinlich, damit es funktioniert.

00:00:52: Ja das ist eine ganz besondere und bestimmte Fältigungstechnologie bei der ID-Druck.

00:00:58: wir drucken keine Plastikfiguren sondern wir drucken hochkomplexe Metallteide die aus Hochleistungswerkstoff wie zum Beispiel Incornell oder Titan bestehen.

00:01:08: Und man muss sich das so vorstellen dass in einem drei D Metalldrucker auf einen Bauteil Metallpulver platziert wird Und das wird dann durch Leser-Technologie im Prinzip zu hochkomplexen Metallteilen geschmolzen.

00:01:23: Teilweise über Tage hinweg, das ist aber dann noch kein fertiges Produkt sondern es muss nachbearbeitet werden und das ist die Kernkompetenz der SPO – Die Hochpräzise Nachbearbeitung, die teilweise sogar mehr Zeit in Anspruch nimmt als das reine Druck.

00:01:39: Und dieses Nachbearbeiten haben Sie ja schon gelernt?

00:01:42: Durch die nicht magnetischen... Richtig!

00:01:44: Weiß keine wie ich's richtig ausdrücke

00:01:46: Die arm magnetischen Stähle.

00:01:47: Die arm-magnetische Stähl, wo dann eigentlich dann entweder Gas oder Öl sonst durchläuft und da geht es um Zinkel-Milimeter?

00:01:55: Absolut!

00:01:56: Und genau das ist auch der Grund warum wir mit dem drei D Metalldruck auch eine sehr spannende Diversifizierungsmöglichkeit sehen weil die SPO ist bekannt dafür dass sie Hochpräzisionskomponenten aus arm magnetischem Stählen baut, die dann kilometertief in der Erde arbeiten und unter extremen Druck hohen Temperaturen mit hoher Korrosionsbeständigkeit.

00:02:19: Amagnetisch auch deshalb, weil sie teilweise Messgeräte sind in Bohrstrangen.

00:02:25: Sie arbeiten mittlerweile zum Bohren nach Öl, nach Gas aber nicht nur sondern mittlerweile auch Geothermie, Lithium und Helium.

00:02:33: Und was uns hier auszeichnet ist auf der einen Seite das hohe Know-how am Werkstoff weil wir gemeinsam mit der Lieferanten auch Hochleistungswerkstoffe entwickeln.

00:02:42: Andererseits auch die Fertigungstechnologie und diese Fertigungstechnologie ist hochpräzise, und die kommt dann auch beim drei D-Metalldruck zum Einsatz.

00:02:51: Weil das Drucken ist es eine aber das Nachbearbeiten mit hochkomplexem Drehefressmaschinen ist ein zweiter Schritt und damit ist die SBO hier sehr gut positioniert.

00:03:02: Ich

00:03:02: komme ja erst noch in die Werke, in die Werkführ hinein.

00:03:06: Ist das richtig, dass Sie hier über hundert Fräsmaschinen stehen haben?

00:03:09: Ja, alleine am Standort haben wir mehr als hundzwanzig CNC-Maschinen und stellen hier wirklich hoch komplexe Teile aus Metall dar.

00:03:18: Die dann primär in der Öl- und Gasindustrie eingesetzt werden aber mittlerweile auch darüber hinaus.

00:03:25: Wer ist denn da neu im Markt?

00:03:27: Wer braucht denn diese hochpräzisen Teile zum Beispiel?

00:03:30: Lufthat habe ich schon mal gehört!

00:03:32: Im Prinzip ist es so... Es wird in Industrien eingesetzt die unter extremen Bedingungen wie in der Ölung-Gasindustrie arbeiten.

00:03:39: In der Öl und Gasindustrie bohren wir sieben acht Kilometer in die Tiefe, das verzeiht keinen Fehler.

00:03:45: Das muss Mikrometern genau funktionieren weil wenn man hier unten versagt dann kostet es Millionen, wenn der Bohrstrand raus muss.

00:03:54: Das heißt der Einsatz unter extremen Bedingung wie hoher Druck, hohe Temperaturen bei Geothermie Bohrungen sprechen wir bis zu vier hundert Grad wird auch in anderen Industrien benötigt.

00:04:05: Das ist zum Beispiel die Raumfahrt, das ist z.B.

00:04:08: die Luftfahrt und auch die Verteidigungsindustrie oder die Halbleiterindustrie.

00:04:12: Und mit dem drei D Metalldruck als Fertigungsmethode, die ähnliche Ansprüche hat wie in der Öl- und Gasindustrie, Einsatz unter extremen Bedingungen öffnen wir uns für diese Industrie.

00:04:26: Sie haben ja was in Großbritannien, dann in Amerika.

00:04:29: Wie sind sie da mit drei D-Druck aufgestellt?

00:04:31: Wir haben begonnen in den USA vor mittlerweile mehr als zehn Jahren und das war zu Beginn auch – ich sage es ganz offen – einem Harun probieren mit einen drei D Metalldrucker.

00:04:41: Ich kann mich noch gut erinnern, dass wir den ersten drei D Metaldruckers aufgestellt haben.

00:04:46: Ich habe es vorher erwähnt.

00:04:47: Metallpulver wird mithilfe von Lesertechnologie zu hoch komplexen Teilen geschmolzen.

00:04:54: Haben uns Kunden aus der Öl- und Gasindustrie belächelt.

00:04:57: Haben wir so einen Metalldrucker reingesehen, haben gesagt das sieht ja aus wie eine Bobkornmaschine.

00:05:01: Und zu Beginn war es ein Prototyping, ein Designen, ein Versuchen aber das hat sich weiterentwickelt.

00:05:08: mittlerweile sind wir in der vollen Produktion wo Serien gefertigt werden genießen auch den Anspruch hier als Hochpräzisionsanbieter auch in anderen Industrien neue Kunden zu gewinnen.

00:05:22: Ich darf die eine oder andere nennen, das ist zum Beispiel SpaceX oder Blue Origin aus der Luftfahrtindustrie.

00:05:31: Die mittlerweile zu unseren Kunden gehören und es war vorher nicht.

00:05:35: Und das hat sich vor allem in den letzten zwei drei Jahren entwickelt.

00:05:39: Mittlerweile haben wir am Standort in den USA bereits mehr als zwanzig Drucker.

00:05:43: Wir haben auch heuer die Fertigung ausgebaut um fünfzig Prozent.

00:05:47: Wir haben vor einem Jahr ein Unternehmen in England erworben, die nur drei D-Metall drucken und auch hier am Standort interniz haben wir einige Drucker aufgestellt.

00:05:57: Was ist denn jetzt der Vorteil entweder für Sie in der Produktion oder beim Kunden?

00:06:01: Dass das ein Lasergeschmolzen ist, drei D, Druck, Metall nach super bearbeitet exaktes Bauteil ist... Space X klingt ja auch spannend!

00:06:10: Was ist es für einen Bauteiler?

00:06:12: Es ist ein Bauteil, der hochkomplex ist unter extremen Bedingungen eingesetzt wird und hohen Druck- und hohe Temperaturen ausgesetzt ist.

00:06:22: Im Prinzip sind es drei Vorteile.

00:06:24: Vorteil Nummer eins ist, dass sie sehr komplexe Geometrien sind und leichter werden.

00:06:31: Damit werden Sie spannend für die Raumfahrt oder Luftfahrt auch Verteidigungsindustrie, auch Halbleiterindustrie.

00:06:37: Das zweite ist die sehr schnelle Fertigung.

00:06:40: Man kann das drucken, man kann es nachbearbeiten.

00:06:43: Es ist teilweise aufgrund der komplexen Geometrien kaum möglich es mit herkömmlichen Dreh-, Fräs-Prozessen herzustellen oder sehr teuer herzustelle, das heißt die schnelle Fertigung.

00:06:55: und der dritte Vorteil ist dass sie weniger Einzelteile benötigen.

00:07:00: Wenn Sie mal die Möglichkeit haben Auf Google sich die Entwicklung der Raptor Engine von SpaceX Das ist das Raketentriebwerk an zu sehen.

00:07:08: da gibt es ein Schaubild Da sehen Sie drei Generationen dieses Triebwerks.

00:07:13: In Zeitablauf von fünf Jahren, die erste Generation noch sehr viele Teile sieht sehr komplex aus.

00:07:20: Ventile, Unschläuche der dritte Teil aus dem D-Metalldrucker Stromlinienförmiger Komplexere Geometrien weniger Teile schnellere Fertigung.

00:07:30: und diese Technologie setzt sich jetzt mehr und mehr in den verschiedenen Industrie hindurch.

00:07:35: Und SPO hat den ganz großen Vorteil, dass man sich einerseits beim Werkstoff auskennt.

00:07:41: Ich habe Titanen, Inkornell, aber es gibt auch Aluminium oder Kupfer, das man zu hoch komplexen Teilen verschmelzen kann.

00:07:48: Zweitens die Fertigungstechnologie DAS druckern – es ist eine Kompetenz von mehr als zehn Jahren.

00:07:54: und drittens die Hochpräzise Nachbearbeitung.

00:07:57: Mehr als hundertzwanzig CNC-Maschinen hier in Österreich, mehr als vierhundertfünfzig in der Gruppe.

00:08:04: Weil das Dreidee-Metalldruckgeschäft auch eher ein Lokales ist, hier werden nicht die Teile quer wenn ein Globus geschickt.

00:08:10: Ein Standort in USA für Nordamerika, in Großbritannien und für England Und hier am Standort im Österreich auch hier für Kontinentaleuropa.

00:08:19: Wie unabhängig macht sie das Geschäft mit diesem dreideedruck vom Öl?

00:08:26: Das Log hat sich ja geändert und Oldfields... Richtig Ist.

00:08:29: aus dem Namen heraus

00:08:31: Die SBO hat vor eineinhalb Jahren nach Schöller-Blackman Allfield Equipment geheisen und damit war man ganz klein in der Ecke des Ölfeldausrüsters.

00:08:41: Und unser Anspruch ist es, uns von einem reinen Ölfeldausrüster hin zu einem Hochpräzisionstechnologiekonzern zu entwickeln – das bedeutet nicht dass das Öl- und Gasgeschäft keine Rolle mehr spielt!

00:08:51: Das ist unser Kerngeschäft.

00:08:53: dort kommen wir her, da sind wir strategischer Lieferanten von Unternehmungen die teilweise hundertmal so groß von uns sind Aber es ist ein sehr zyklisches Geschäft.

00:09:02: Wir haben von zwanzig-einundzwanzig auf zwanzigtreiundzwenzig unter den Umsatz von dreihundert auf sechshundert Millionen verdoppelt, und dann ist er innerhalb von zwei Jahren auf vierhundertfünfzig Millionen zurückgegangen ohne einen Kunden oder einen Marktanteil zu verlieren – das sind einfach die Investitionszyklen!

00:09:19: Mittlerweile sehen wir einen neuen Ausschwung in unserem Kerngeschäft.

00:09:23: Das ist auch gut so, da freuen wir uns.

00:09:26: Wir stellen hier am Standort Ternitz wieder Mitarbeiter ein nach durchaus zwei herausfordernden Jahren.

00:09:32: Und das ist unser Metier und dort werden wir auch bleiben, aber dieses Geschäft ist eben zyklisch und deswegen haben wir gesagt finden wir etwas was uns von diesen Zyklen weniger abhängig macht unter drei?

00:09:44: D-Metalldruck ist eines davon.

00:09:46: Deswegen haben wir auch gesagt Wir müssen es all viel Dekypment aus dem Firmen Namen nehmen weil wenn wir auf einer Messe für Raum oder Luftfahrt auftreten mit Schöller Blackman All viel Dedypement dann passiert es uns, dass man gefragt wird ob sie euch verlaufen.

00:10:00: Und damit ist das für uns etwas was wir mit hoher Energie auch angehen und auch die Erfolge bereit sehen.

00:10:08: ich habe bei der Präsentation der halbe Jahreszahlen gesagt.

00:10:11: im ersten Halbjahr war da Umsatz beziehungsweise der Auftragseingang aus diesen diversifizierten neuen Geschäften noch im geringen einstelligen Prozentbereich.

00:10:23: Dieses Jahres war bereits im hohen Einstelligen-Prozentbereich.

00:10:27: Und es sind Industrien, die stärker wachsen als unser Kerngeschäft.

00:10:32: und jetzt hat das zwei Vorteile wir können auf der einen Seite uns von den Zyklern der Öl- und Gasindustrie weniger abhängig machen und auf der anderen Seite betreten wir Industrie wie die Raumfahrt, die Luftfahrt oder auch die Halbleiteindustrie die stärkere Wachstumsraten als die Öl und Gasindustrie haben und damit eigentlich Win-Win für uns.

00:10:54: Für die Zure vielleicht noch mal zur Erklärung, Sie berichten in zwei Spartename, Precision, Technology also dieser Metalldruck Luftfahrtverteiligung Halbleiter Hochleistungswerkstoffe drin und dann ja Energy sagt sie schon, Energy Equipment.

00:11:08: da haben sie eben alles was mit Öl zu tun hat.

00:11:12: Mittlerweile auch nicht mehr weil wir im Bereich Energy Equipsment im Wesentlichen Bohrwerk Zeuge und Komplettierungs Lösungen für Bohrungen anbieten.

00:11:22: Auch dieser Bereich hat vor eineinhalb Jahren noch oil-fühlt Equipment geheißen, aber es ist mittlerweile mehr.

00:11:28: Also Bohren könnte auch Wasser sein?

00:11:30: Geotermie oder so?

00:11:31: Geothermie auf jeden Fall.

00:11:33: bei uns ist es so dass unser Equipement unsere Weltzeuge so hoch komplex sind das sie nur für komplexe und aufwendige und tiefe Bohrungen eingesetzt werden.

00:11:44: Eine klassische Bohrung nach Wasser hundert Meter in die Tiefe dafür sind unsere Produkte einfach zu komplex und letztendlich dann auch zu teuer.

00:11:51: Aber für Geothermie oder das Bohren nach Lithium, Helium oder für Carbon Capture und Storage, Bohrungen werden unsere Bohrwerkzeuge bereits eingesetzt – und das sind alles wachsende Märkte!

00:12:03: Vor allem die Geothermie, wir haben ja gerade hier in der Nähe ein Projekt im Großraum Wien zwischen der Wien Energie und der OMV wo Fernwärme für zwanzigtausend Aushalte ein Geothermi-Projekt gerade durchgeführt wird.

00:12:18: In den USA wird noch tiefer gebot, weil die Idee ist je tiefer die Bohren, desto heißer ist es und desto wirtschaftlicher wird das Projekt.

00:12:28: Und hier entwickeln sich jetzt gerade ganz spannende Themen dass große Technologiefirmen ihre Rechenzentren gerne mit Geothermie energie erzeugt haben also nicht wärmer erzeugen sondern wirklich Stromerzeugung mittels Geothermie.

00:12:43: Und hier gibt es einige interessante Projekte, wenn Sie mal nachsehen.

00:12:48: Falvo Energy oder Masama sind neue Unternehmungen in der Geothermie-Branche die bereits unsere Bohrwerkzeuge einsetzen.

00:12:57: Also auch hier ein spannender Bereich um uns zu diversifizieren

00:13:01: Nicht um die Rechenzentren zu kühlen sondern um Strom

00:13:05: zu erzeugen.

00:13:06: Nämlich

00:13:07: und das ist ja wahrscheinlich wieder verwendbar Man kann das Wasser wieder runter schicken.

00:13:10: Das ist jetzt genau der Punkt.

00:13:12: Was treibt die Geothermie bei der Energieerzeugung?

00:13:15: Auf der einen Seite, der Hunger nach Energie und der steigende Strombedarf durch Rechenzentren und künstliche Intelligenz.

00:13:22: Zweitens, die Elektrifizierung der Industrie- und Gebäuden.

00:13:26: Und drittens, die Suche nach einer emissionsfreie, also eine Clean Third Power, wo das Speicherproblem gelöst ist.

00:13:35: Und durch die Geotermie, wo ein natürlicher Kreislauf entsteht – ein kontinuierlicher haben sie das Speicherproblem gelöst.

00:13:42: Das heißt, Sie haben eine twenty four seven Grundlassquelle.

00:13:45: Wir sind hier in allen diesen Bereichen am Beginn aber im Prinzip würde eigentlich die Mutter Erde sogar diese Energiequelle vorsehen und hat auch ein enormes technisches Potential.

00:13:58: Und da ist auch das Potenzial von SPO drin.

00:14:01: Ich habe mir das Interview angehört was Sie mit meinem Kollegen Andreas Groß gemacht haben zum Thema Ölpreis.

00:14:09: Straße von Hormuz und Ölpreis ist jetzt am Wochenende wieder bei hundertsebzehn Dollar gewesen.

00:14:14: Und sie profitieren ja nicht davon logischerweise, weil sie in Ölfeld Ausrüsters sind und die, die eben dort investieren trauen sich entweder nicht kommt nicht ans Material ran.

00:14:23: Sie haben zwei Niederlassungen Dubai glaube ich eine in Saudi Arabien.

00:14:27: Wie ist denn derzeit die Lage?

00:14:29: Die Lage ist natürlich nach wie vor mit viel Unsicherheit geprägt.

00:14:33: Ich war selbst vor zwei Wochen in Dubai und habe die Stadt Dubai als Durchhaus wieder normalisiert, gesehen Straßenverkehr, Restaurants.

00:14:42: Es kommen auch die Touristen schön langsam wieder aber dann gibt es einen Angriff in Saudi-Arabien und es ist wieder sehr viel Unsicherheit da.

00:14:49: Es ist so dass uns dieser Iran Krieg in unserem Aufschwung der Ende letzten Jahres begonnen hat definitiv auch gebremst hat.

00:14:57: Warum?

00:14:58: Weil es über eine gewisse Zeitraum sehr herausfordernd war Unsere Produkte, die wir zum Teil hier in Österreich oder auch in den USA produzieren, in die Region zu bekommen beziehungsweise innerhalb der Region zu verteilen.

00:15:12: Es war über viele Monate sehr schwierig von Dubai einen Irak zu liefern und das hat uns gebremst und die Unsicherheit ist nach wie vor da.

00:15:20: Wir sind ja nicht im Dankstellengeschäft!

00:15:23: Wir profitieren nicht vom hohen Ölpreis sondern wir sind eigentlich Betroffener weil in der Region Die Unsicherheit groß ist, teilweise Infrastruktur beschädigt wurde und dadurch unser Geschäft eingeschränkt ist.

00:15:36: Es hat aber zu einem geführt und es wird zu einem weiteren Unterstützer auch für unser Geschäft führen.

00:15:42: Es wird das Thema Versorgungssicherheit, Energiesicherheit wieder ganz nach oben gespült.

00:15:47: Wir haben über die letzten Monate enorme Mengen an strategischen Reserven aufgebraucht.

00:15:54: Es werden sich viele Länder überlegen, ob sie nicht vielleicht auch selbst versorgen können oder Investitionen in ihren Eigenländern.

00:16:01: Ich denke zum Beispiel an Südamerika, Mittelamerika, Venezuela und Norwegen – auch Saab-Sahara, Afrika möchte es sich auch von der Region weniger abhängig machen, nämlich der Region Nahe Osten.

00:16:12: Und das Thema eine breitere Streuung der Bezugsquellen denkt sich an Asien die sehr stark vom nahen Mittleren Osten abhängigt sind.

00:16:20: Das auffüllen das strategischen Reselven Und damit auch die Erhöhung der Resilienz wird in den nächsten Monaten und Jahren wieder eine große Rolle spielen.

00:16:29: Und damit unterstützen wir unser Kerngeschäft sein.

00:16:32: Das heißt, Sie könnten zukünftig mit Kundengeschäften machen, die sie noch gar nicht kennen?

00:16:38: Die noch nicht mal sonst Öl oder bei Ihnen Equipment bestellt haben?

00:16:43: Das jetzt weniger weil wir ja als Weltmarktführer in der Herstellung von Hochpräzisionskomponenten unsere Werkzeuge quer über den Globus verteilen Aber wir werden Nachfrage aus Ländern sehen, in denen wir bereits vertreten sind die steigen wird.

00:16:58: Es werden die ähnlichen Kunden sein aber sie werden sich regional mehr und mehr diversifizieren.

00:17:04: Also

00:17:04: neues Geschäft statt Ölabhängigkeit.

00:17:06: können Sie vorstellen dass man ja hier bei uns zum Beispiel Europa wieder Fracking betreibt oder Deutschland?

00:17:11: Diese Diskussion wird in Österreich gerade geführt weil Fracking ist in Österreich verboten.

00:17:16: es gibt Initiativen das es auch erlaubt wird.

00:17:19: Meine persönliche Meinung ist, in den USA die Amerikaner selbst zu einem Netto-Exporteur und damit zu einer signifikanten Reduktion der Abhängigkeit von anderen Ländern geführt hat wird das Freckling vor allem in dünn besiedelten Gegenden durchgeführt.

00:17:35: Deswegen gehe ich davon aus dass wir in Zentraleuropa des Thema Freckings nur ein untergeordneten Ausmaß sehen werden wo es aber mittlerweile bereits passiert und zwar in immer erheblicherem ist zum Beispiel in Saudi-Arabien, in Nordafrika, in Argentinien oder auch in Australien.

00:17:54: Und hier sehen wir eben die Sintregionen, die nicht stark besiedelt sind und durch diese Methode natürlich Öl und Gas zu günstigen Preisen erschlossen werden kann.

00:18:05: Schließen wir das Interview mit der typischen Börsenfrage für die Börsianer Das Zwanzig Dreißig versprechen neunhundert Millionen Euro Umsatz und über zwanzig Prozent EBDA Marge im Zyklus bis zwanzich dreißig.

00:18:17: also Wie erreichen Sie das?

00:18:19: Nach Vierhundertfünfundfünftig nur ein Euro Umsatz im Jahr zwanzig, fünfzwanzig.

00:18:22: Und wie viel davon könnt organisch sein?

00:18:25: und was wollen sie noch so

00:18:26: zukaufen?".

00:18:26: Die Rechnung ist eigentlich recht einfach!

00:18:29: Wir waren in der Drei-und-Zwanzig bei sechshundert Millionen und ich habe dann gesagt es ist ein sehr zyklisches Geschäft und wir haben jetzt diesen Abschwung gehabt, der wieder zu einem Ausschwung führen wird – und ich sehe vor allem die nächsten Jahre sehr positiv.

00:18:43: Das heißt, die sechshundert Millionen hatten wir schon und trauen uns zu in unserem Kerngeschäft noch weitere einhundert Millionen zu generieren.

00:18:51: Wir haben letztes Jahr Saudi-Arabien verdoppelt – auch dieser Konflikt wird früher und später vorbeigehen müssen!

00:18:57: Wir haben Vietnam um fünfzig Prozent erweitert….

00:19:00: …wir haben in den USA einen Reline-Zentrum auch eröffnet für Bohrmotoren... ...also wir haben strategische Investitionen durchgeführt, die uns von sechshundert auf siebenhundert Mio führen

00:19:11: sollen.".

00:19:11: und die restlichen zweihundert Millionen werden aus dem Thema dreiD-Metalldruck Geothermie kommen, werden.

00:19:18: Diversifizierung weil der Anspruch ist dass wir zweihundert Millionen der neunhundert Million aus neuen Geschäftsfeldern.

00:19:26: Und da sind wir auf einen guten Kurs uns in volles Mut des.

00:19:31: Auf der einen Seite weil unser Kerngeschäft wieder anzieht und andererseits weil wir mehr und mehr Erfolge in der Diversifikierung haben.

00:19:38: Und mögliche Übernahmen?

00:19:40: spielt auch immer eine Rolle.

00:19:42: Die SBO hat immer investiert, wir haben zum Beispiel letztes Jahr dieses kleine, drei D-Metalldruckunternehmen in England erworben.

00:19:50: Das spielt bei uns eine Rolle aber ein Großteil wird aus dem organischen Geschäft kommen also organisches Wachstum, Investitionen ins strategische Geschäftsfelder wie zB der Kauf von drei D Metalldruckern die wir uns jetzt gleich ansehen werden und M&A wird es dann ergänzen.

00:20:07: Aber das Wachstone kommt nicht nur aus Akquisitionen.

00:20:11: Herr Mada, ich bedanke mich für Ihre Gastfreundschaft, danke dass ich hier sein durfte und Ihnen viel Erfolg!

00:20:16: Herzlichen Dank...

00:20:17: ...für die großen Pläne.

00:20:18: Vielen dank das Sie uns besucht haben.

Über diesen Podcast

In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge.

Rund um die Uhr bestens informiert. Hören Sie rein!

In Kooperation mit www.boersenradio.de
Mehr zur Wiener Börse: wienerboerse.at

von und mit Wiener Börse AG, Börsen Radio Network AG

Abonnieren

Follow us