Wiener Börse Podcast

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00:00:00: Das

00:00:02: Vorstandsinterview.

00:00:03: Schönen guten Tag Herr Heinrich, mein Name ist Markus Wehmer und ich bin CEO der Politik Holding AG.

00:00:09: Wir treffen uns diesmal vor einem ihrer Werke!

00:00:12: Börsenradion Tour, mein name ist Peter Heinrich.

00:00:15: Ich war vorher bei Palfinger, bin jetzt dann rübergefahren an einem wunderschönen See nach dem anderen vorbei Trauensee vorbei Und wundeschöner Ebensee wo man denkt Mensch da könnte man ja eigentlich richtig Urlaub machen.

00:00:27: Wie sind Sie eigentlich zu diesem Werk gekommen hier, zu diesem Standort?

00:00:30: Oh das ist eine lange Geschichte.

00:00:32: Kurz versuchen weißt

00:00:33: du.

00:00:33: Relativ zufällig!

00:00:35: Das Werk hat früher Gartenböbel produziert und als mein Vater entschieden hat das Unternehmen Polydeck an einem Finanzinvestor zu veräußern, hat er sich als Nebenbeschäftigung dieses Werk gesucht was ursprünglich nichts mit Polydecks zu tun hatte wurde aber später im Verlauf in die Polydecke integriert.

00:00:51: Ah ok, d.h.

00:00:52: war schon alles fertig Räumlichkeiten einziehen und das Werk sozusagen.

00:00:57: Ich durfte eine Werksführung miterleben von dem Werksleiter und ich habe gelernt, für mich war es immer Plastik.

00:01:02: Das ist ja technischer Kunststoff.

00:01:04: Sehr schön!

00:01:05: Wenn man das korrekterweise so sieht... Und sie haben Spritzkussmaschine und man zieht dann auf der linken Seite sozusagen die nicht-automotiv-Bereiche und dann auf einer anderen Seite sieht man all das was mit Automotive zu tun hat.

00:01:19: Eine eher größten Kunden ist MN.

00:01:21: also sie fertigen ja die Frontstoßfänge

00:01:23: von der LKW-Kabinen mehr Ja

00:01:25: zum Beispiel noch andere Teile und auf der anderen Seite zum Beispiel Boxen.

00:01:30: Und wir haben schon öfters Indie was gemacht, und das Spannende fand ich ja, na für mich war es halt eine Box... ...und jetzt habe ich gelernt, dass ist ja ne hochwertige technische Box!

00:01:38: Für was?

00:01:38: Für welchen Zweck wird das

00:01:39: eingesetzt?!

00:01:40: Die Box die sie hier im Werkjerzehnen in der Produktion ist ein IFCO Gemüsebox im Wesentlichen, die vom Feld bis zum Supermarkt Gemüsse transportiert.

00:01:50: Salat, Tomaten, egal was auch immer läuft im Umlauf über mehrere Zykler und kommt am Ende des Lebenszyklus wieder zu uns zurück.

00:02:00: Wird eingemallen, hundert Prozent recycelt und wieder zu einer neuen Box

00:02:04: verarbeitet.".

00:02:05: Ja das klingt jetzt so einfach!

00:02:06: Und wir haben ja schon öfters Interviews zu dem Thema geführt und ich dachte halt zu für Aldi oder Hofer aber Ärmel ist es ja europaweit?

00:02:13: Dann dachte ich mir naja irgendwann muss hier mal die Produktion beendet sein... Aber nein das ist eigentlich ein Dauergeschäft ne?

00:02:19: Das heißt ich habe gelernt dass gegen einen gewissen Zyklus haben und dann müssen sie auch aus umweltechnischen Gründen wieder recycelt werden.

00:02:25: Also es ist ein dreistelliger Millionenbetrag an Boxen im Umlauf, die werden regelmäßig erneuert.

00:02:32: das Geschäft ist aber durchaus volatil.

00:02:34: wir haben das in den letzten Jahren immer wieder gesehen.

00:02:36: da gibt's gute fassen und schlechtere Fasen.

00:02:39: je nachdem ob unser Grunde einen neuen Händler dazu bekommt muss eine sehr schnelle Marktbefüllung erfolgen Und wenn kein neuer Account in Zukunft dann ist, so das regelmäßig ja Austausch und Ersatzgeschäft.

00:02:52: Aber ich habe auch gesehen also pro Sekunde fällt das sozusagen aus der Maschine eine Box raus.

00:02:58: was für mich dann spannend war dass es das technische eigentlich bei dieser Box da wird nicht nur ein Aufkleber drauf gemacht wo halt irgendwas drauf steht mit QR-Code sondern da ist auch einen RFID Chip drin.

00:03:08: Welche Möglichkeiten hab' ich denn dadurch?

00:03:09: Ja okay!

00:03:10: Das ist für das gesamte Trekking über diese Playchain damit der Grunde weiß wo seine Boxen sind und wird unterschiedliche Digitalisierung damit betrieben.

00:03:19: IFCO Box ist aber nur ein Produkt, also der Non-Automotive Bereich entwickelt sich ja bei uns sehr, sehr dynamisch im Sinne der Entwicklungsphasen – ich nehme an, wir kommen da später noch drauf!

00:03:29: Also Non Automotive ist bei uns wesentlich mehr als diese IFCO-Box die wir heute produzieren.

00:03:34: Da

00:03:34: gibt es noch viele Möglichkeiten?

00:03:35: Aber diese Box kann ja auch für alle anderen Arten von Logistik verwendet werden, also zum Beispiel im Militärbereich sozusagen.

00:03:41: Nein das ist ein gänzlich anderes Produkt, als dass das heute hier ist.

00:03:45: Ah, okay.

00:03:45: Ja ja, das Produkt IFGO überfertigen wir seit vielen Jahren.

00:03:49: Das was Sie ansprechen ist die Boxit-Box.

00:03:51: Es ist ein komplett anderer Box wesentlich komplexer für ganz anderen Einsatzzweck.

00:03:56: Dort haben wir unter anderem hohe Sinkteresse aus sämtlichen Militärbereichen Hat aber mit der Gemüsebox hier überhaupt gar nichts zu tun.

00:04:05: Ja sie sehen ich muss viel lernen.

00:04:06: mehr.

00:04:06: für uns ist halt boxbox wenn man das so sieht.

00:04:09: also Boxit BOO XIT Mehrwert Box.

00:04:14: Was kann denn die gewöhnliche Transportkiste mehr, wie man sich das immer vorstellt?

00:04:20: Die Boxit-Box ist eine Entwicklung von einem österreichischen Startup.

00:04:25: Wir sind hier Industrialisierungspartner.

00:04:27: Das Produkt an und für sich wurde durch der Start up Boxit entwickelt.

00:04:31: Es ist ein stabilbares Box, die ineinander verglichbar ist und hat eine umfassende Digitalisierungslösung im Hintergrund.

00:04:40: Das System Stapelbarkeit erleichtert sämtliches Handling Effizienzgewinne, egal ob das in die Militärlogistik ist – dort geht es um Leben!

00:04:49: Keine Ladungssicherung mit Spannkurten zum Beispiel ist dort erforderlich.

00:04:53: damit sind sie schneller in der Verladerung.

00:04:55: erhöhte Überlebenschancen Im militärischen Bereich in der Industrie, in der Logistikanwendung ist es natürlich Umschlagszeiten, Fährladezeiten die hier einen wesentlichen Effizienzvorteil erlauben.

00:05:07: Das ist die reine Hardware!

00:05:08: Die Digitalisierung dahinter ist eine umfassende Digitalisierung mit Dreckingmöglichkeiten und mit Pick-by-Light Möglichkeiten, die es einfach eine ganz andere Welt eröffnet als es heute genormale Logistiklösungen erlaubt.

00:05:23: Also ich weiß sozusagen, was ist in der Box drin?

00:05:25: Wo sie gelagert.

00:05:27: Wenn ich den Satzteil brauche kann ich sie auch richtig schnell finden?

00:05:30: wahrscheinlich ja.

00:05:30: Dann gibt es in der EU ein Vorschrift das viel mehr recycelt wird.

00:05:35: Sie fertigen auch Mehrwerk Trace für Pflanzen also ausgelegt auf mindestens hundert Umläufe sozusagen Kinokopf der Hörer.

00:05:43: Sie kennen sich, sie gehen im Baumarkt kaufen irgendwelche Pflanzen und bisher hatte man so schwabbelige Behälter eigentlich oder diese Pflanzen küblich entrin waren.

00:05:52: Und die sind jetzt richtig stabil.

00:05:53: Sie sind die ersten Mal stabil und sie sind wiederverwertbar.

00:05:56: Die üblichen schwarzen, labbeligen Drehs, die Sie kennen werden am Schluss weggeworfen.

00:06:02: Hier haben wir Mehrwegumlaufverpackungen ähnlich wie ein Bierkiste.

00:06:06: Also der Konsument nimmt die mit nach Hause bringt sie wieder zurück Geht den Umlauf wird genauso recycelt wie diese Gemüsebruchs.

00:06:13: Da war ein hoher Entwicklungsanspruch um viele Funktionen zu integrieren um sie möglichst universell einsetzen zu können.

00:06:21: Das sieht man dem Produkt nicht an, aber viel Technik und Entwicklungsaufwand liegt dort dahinter.

00:06:26: Wenn Sie dann die Blumen von Ihrem Baumarkt gekauft haben das Pfand drauf und dann können sie es auch wieder zurückgeben?

00:06:32: Da gibt es viele Anwendungen.

00:06:34: da ist natürlich der PPWR Verordnung mit nicht nur den Recycling Vorschriften sondern auch den Mehrwegquoten die ja in den nächsten Jahren schlagen werden.

00:06:42: Das ist eigentlich der Mega-Drehend warum wir uns so stark auf den Logistikmärwigumlaufverpackungssektor konzentrieren.

00:06:49: Ich habe gelernt, das ist kein Plastik, sondern technische Kunststoff.

00:06:52: Aber Kunststoff hat ja den Ruf eigentlich ... Plastikkmühlen ist also ein bisschen negativ behaftet aber im Prinzip ist es positiv wenn man's recycelt.

00:07:01: Sie setzen auf Recycling und sprechen von CO²-neutraler Produktionen.

00:07:04: Wie weit ist diese Kreislauf tatsächlich geschlossen?

00:07:06: Und wo liegen eine so technisch die Grenzen

00:07:08: Je nach Material unterschiedlich, wir versuchen alle unsere Kunststoffmaterialien zu hundert Prozent zu recyceln.

00:07:14: Im thermoplastischen Bereich von dem wir hier sprechen ist das zu Hundert Prozent der Fall.

00:07:19: überhaupt kein Problem wird bei unserem Standort eingemallen.

00:07:22: wieder verspritzt klingt einfacher als es ist aber er ist auf jeden Fall möglich.

00:07:26: Wir haben Glasfaser verstärkte Kunststoffe wo das auch der Fall ist.

00:07:29: Wir sind im turroplastischen Bereich auch unterwegs.

00:07:32: Dort ist es eine größere Herausforderung, dort haben wir aber in den letzten Jahren Lösungen gefunden auch diese duroplastischen Faserverbundstoffe zu recyceln und sind ja auch in Entwicklungsprojekten und Launchprojekte mit unseren Gründen.

00:07:46: Falls Sie mich ein bisschen schmunzeln hören das liegt daran uns verfolgt hier gleich ne kleine Fliege.

00:07:51: mal sitzt bei Ihnen auf der Nase einmal bei mir sozusagen.

00:07:55: jetzt haben wir so zu sagen ich bin das Werk reingegangen Ich weiß gar nicht wie lang das war Und auf der linken Seite war also quasi Non-Automotiv, auf der rechten Seite Automotive.

00:08:07: Darf ich das erzählen was ich da gesehen habe?

00:08:09: für wen sie produzieren?

00:08:10: Für welche Kunden?

00:08:11: Ja gar!

00:08:12: Okay also MAN.

00:08:13: dann haben wir Teile gesehen für Jaguar.

00:08:16: Wem beliefern Sie noch als Kunden?

00:08:17: Insgesamt als Polydeck ist, glaube ich bekannt.

00:08:20: Alle wesentlichen europäischen Automobilhersteller und Nutzfahrzeugherstellern hier.

00:08:24: aus dem Werk heraus ist es MAN Es ist IFCO mit den Gemüseboxen.

00:08:29: Es sind andere Non-Automotivkunden.

00:08:31: Für ein Weihland Wärmebunden läuft gerade einen Auftrag an.

00:08:35: Also hier ist es durchaus gemischt aber weniger Automotive Da ist MAN und bisschen Jaggeres oder Rest

00:08:42: In diesem Werk Stimmt Weihlands?

00:08:44: Das habe ich gesehen.

00:08:45: Und sie haben ein Showroom.

00:08:47: Und da habe ich auch gesehen, dass man rein theoretisch auch Waschmaschinen zukünftig mit technischen Kunststoff ersetzen kann.

00:08:53: Also die schweren mit Metallgehäusen versehenden Wasch-Maschinen könnten auch mit technischem... Ja das

00:08:59: geht so zurück auf unsere erste Initiative in Richtung Nonautomotivgeschäft vorzudringen wo wir gezeigt haben mit diesem Demonstrator, dass es möglich ist alles was unvorstellbar ist auch im Kunststoff ersetzen zu können Wenn man eine gesamte Waschmaschine entwickelt, die aus Kunststoff herstellbar ist.

00:09:18: und das ist der Demonstrator um diese Kompetenz auch unter Beweis zu stellen.

00:09:22: Und was natürlich spannend ist Batterien

00:09:25: oder

00:09:26: Batteriegehäuse?

00:09:27: Richtig!

00:09:27: Aber da geht es ja auch um Chemien, da dachte ich immer, da muss irgendwie ein Metall drin sein.

00:09:31: aber jede Batterie hat natürlich auch ein Gehäuse, das ist klar, die sind wir aus Plastik.

00:09:35: Da muss sich korrigieren, jede Batteri hat ein Geheuse eher nicht aus Plastik, wenn wir von Fahrzeugbatterien im Sinne Elektromobilität sprechen.

00:09:44: Genau hier liegt der Anspruch, Metall in Kunststoff zu ersetzen.

00:09:48: Das ist ja eines unserer großen Entwicklungsbereiche wo wir in Automotivgeschäfte Batterie-Elektromobilität begleiten immer mehr Teile rund um die Fahrzeug-Batterie und den Antrieb in Kunststoff zu ersetzten.

00:10:02: So haben wir vor Jahrzehnten die ersten Ölwannen in Kunststock ersetzt Und so gelingt es uns auch, zunehmend Komponenten für die Grundumde-Batterie in Kunststoff zu ersetzen.

00:10:13: und das große Ziel ist das Gehäuse wo wir sehr weit fortgeschritten sind in der Entwicklung.

00:10:18: Okay, d. h., Sie haben da irgendwelche speziellen... Oberflächen additiv wieder drin, dass eben das Kunststoff mehr kann.

00:10:25: Also jetzt zum Beispiel die Ölwahne.

00:10:27: Normalerweise würde man denken ja, es wird irgendwann...

00:10:28: Das ist noch relativ einfach.

00:10:30: Das ist eine Frage der Kunststoffchemie, wie ich das Material verwendet.

00:10:34: Die große Herausforderung in dieses Festigkeit Und gerade bei der Fahrzeugpatterie, Sie kennen das.

00:10:39: Die Fahrzeuge brennen in den Medien,

00:10:42: d.h.,

00:10:43: die Batterie gilt es vor Einschlägen zu schützen.

00:10:46: Fahrzeugunterboden ist natürlich Steinschlag und dort die Festigkeit zu errechnen um beim Aufsetzen oder sonst keinen Durchbruch zu haben, der die Zeller stört – das ist die Anforderung!

00:10:57: Da ist natürlich Kunststoff eine Hürde, die einzusetzen aber mit der Kompetenz, die wir haben wenige Unternehmen haben, ist es auf jeden Fall ein erreichbares Entwicklungsziel.

00:11:08: Ich kann mir das auch wirklich vorstellen.

00:11:09: wir haben ja auch gelernt im Flugzeugbau.

00:11:11: früher war alles aus Aluminium heute ist in der Kunstharz und andere Weichteile drin.

00:11:16: vielen Dank.

00:11:16: erstmal zur Technik.

00:11:17: vielleicht kommen wir nachher noch dazu.

00:11:18: aber jetzt mal zum Geschäft.

00:11:19: Sie haben das britische operative Geschäft verkauft und das Werk Weierbach geschlossen.

00:11:23: Ist der Umbau nun damit abgeschlossen oder könnten weitere Standorte zu Disposition stehen?

00:11:29: Da hole ich leicht aus, keine Angst.

00:11:32: Ich glaube was uns als Unternehmen auszeichnet und was zumindest sich im Kurs jetzt widerspiegelt ist dass wir bewiesen haben das wir anpassungsfähig sind.

00:11:41: Wir haben viele Jahre in dieser Industrie wo alle Unternehmen leiden, wir haben früh begonnen Kapazitäten anzupassen Werke zu schließen so traurig und schlimm das in jedem einzelnen Fall ist.

00:11:52: aber es hat uns erlaubt heute auf diesen Betriebspunkt wieder positive Ergebnisse erzielen zu können.

00:11:58: Das war das erste, die Kapazitätsanpassung.

00:12:00: Der zweite Teil ist dann auf dem verbliebenen Geschäft zu schauen.

00:12:03: in welchen Produktsegmenten sehen wir nachhaltig eine Ertragskraft, die im Verhältnis zur Investitionsintensität steht?

00:12:11: Im Bereich Lackierung sind wir in der Nische unterwegs gewesen.

00:12:14: diese Nische wurde immer kleiner und spezieller und so haben wir uns dann entschieden dieses Verhältnis passt nicht mehr und wir haben den Produktbereich pente Textile deutlich verkleinert.

00:12:26: Das war der letzte Schritt zur Schließung Wehrbach.

00:12:28: Das war die Veräußerung des Geschäfts in England, das sich in diesem Produktsegment abspielt.

00:12:33: Jetzt schauen wir rundherum.

00:12:34: die Meldungen der Automobilindustrie sind nicht erfreulich.

00:12:37: Das sind wir aber gewohnt.

00:12:39: Unsere Kunden vermelden stark einbrechende Ergebnisse und absatzzahlen.

00:12:44: Ich habe zuletzt gesagt, die Umsätze sind besser berechenbar als es in der Vergangenheit der Fall war.

00:12:49: Momentan muss man wieder sehr in Beobachten, was passiert den nächsten Monaten.

00:12:54: Ob wir abgeschlossen sind mit den Anpassungen werden wir sehen.

00:12:58: Aber gerade der Automotivbereich?

00:13:00: Man weiß ja gar nicht wovon man sprechen soll von einer Renaissance des Elektraautos weil der Benzinpreis so hoch ist oder von einer Renisance des Verbrenners, weil die Politik es grad wieder dreht.

00:13:10: Ja sie sagen es diese Volatilität und Ambivalenz die begleitet uns.

00:13:15: Ich glaube, wir haben auch der Beweis gestellt dass wir damit umgehen können.

00:13:18: Wir haben Produkte für Batterie Mobilität.

00:13:21: Wir sehen durchaus positiv das Laufzeitverlängerungen im Verbrennungsmodell Erfolg also.

00:13:26: die Entwicklung technologisch Produktportfolio spielt für uns keine Rolle.

00:13:30: bisschen bessere Planbarkeit hätten wir gerne aber an und für sich wie es kommt.

00:13:35: so kommt und wir werden uns darauf einstellen.

00:13:37: Trotzdem,

00:13:38: die Börse schaut immer voraus.

00:13:39: Für im Jahr für den Jahr für das Jahr ist es jetzt etwa fünfhundertzechzig bis fünfundneunzig Millionen Euro Umsatz und rund drei Prozent EBIT-Marsch in Aussicht.

00:13:46: Wie sicher fühlen Sie sich mit dieser Prognose wenige Wochen vor den nächsten Zahlen?

00:13:50: Gut!

00:13:51: Wie gesagt, jetzt geht's gerade darum... wie wirken sich diese ganzen Anpassungen bei unseren Kunden am Schluss auf das vierte Quartal aus?

00:13:58: Die Jahresentsteuerung unserer Kunden sind wir relativ kurzfristig also wie lange sie bergsferieren.

00:14:04: Das beobachten wir sehr eng aber wir werden in dem Rhein schliegen.

00:14:08: So viel kann nicht mehr schiefgehen.

00:14:09: Schließen wir die Zukunft mit der Vergangenheit so ein bisschen zusammen?

00:14:13: Also Politik wird circa vierzig Jahre, ist das so richtig?

00:14:17: Ja!

00:14:18: Und seit circa zwanzig Jahren an der Börse und ihr Vater hat mit Bauteilen... Das ist immer spannend diese Geschichte wenn man sie zum ersten mal hört, mit Pistenfahrzeugen begonnen.

00:14:28: Vielleicht können Sie da mal ein bisschen vom Beginn Sprechen.

00:14:31: wir als Hinsier?

00:14:32: Sie haben es noch miterlebt wahrscheinlich dann.

00:14:34: Ich habe es miterleb, wie die Politik gegründet wurde.

00:14:36: Das war in den Sechs und Achtzig da war ich fünf Jahre alt.

00:14:39: also ich hab durchaus als Kind miterleben was das bedeutet ein Unternehmen zu gründen.

00:14:45: meine Eltern haben sehr viel gearbeitet.

00:14:47: deswegen bin ich auch alleine sagt mein Vater immer als Sohn

00:14:51: Ja das leite selbstständigen arbeiten am Wochenende machen Buchhaltung kümmern sich um die Bank müssen auf Dinge verzichten, damit irgendwas finanziert wird?

00:14:58: Ja

00:14:59: genau.

00:15:00: Wie

00:15:00: viele Mitarbeiter haben Sie mittlerweile?

00:15:01: Mittlerweile nur mehr, zwei tausend achthundert.

00:15:04: Wir kommen von deutlich über viertausend fünfhundert und das war die harte Anpassung seitdem ich sie European seit zweitausend neunzehn, wo wir halt mit Multikrisen beschäftigt waren und wie ich im Gegensatz zu meinem Vater eher so das Gegenteil machen muss... Also

00:15:19: Vater aufbauen und Sie ordnen das!

00:15:21: Wir haben einen Markt, der deutlich schrumpft in Europa und insofern ist die Aufgabe heute eine Anpassung auf neue Markte gegeben hätten.

00:15:28: Aber – und das sind wir sehr stolz – es ist uns trotz dieser Anpassungen Restrukturierung die notwendig ist gelungen, neue Geschäftsfelder aufzubauen, Innovationen für Elektromobilität zu vereinen In einer Phase wo wir parallel viele Werke geschlissen mussten Mitarbeiter abbauen.

00:15:45: Und das ist uns nur gelungen weil all das mit einem sehr, sehr bewussten Fokus auf den Kapitaleinsatz gemacht haben.

00:15:52: So dass wir auch diese zukunftsorientierten Tätigkeiten finanzieren konnten, auch wenn es Restrukturierungsbedarf

00:15:59: gibt.".

00:16:15: Aber ein Satz von Palfinger war zum Beispiel, da ging es ums Schweißen und dann Gletten.

00:16:20: Also typischer Arbeitsschritt so nach dem Motto Es ließe sich technisch perfekt organisieren aber die Kosten für diese Automatisation sind so hoch.

00:16:28: damit kann ich Mitarbeiter in dem langen beschäftigen.

00:16:30: eigentlich.

00:16:31: Das heißt nicht alles was man technisch machen kann macht auch Sinn.

00:16:35: Das ist definitiv so, wobei immer mehr Sinn macht zu automatisieren.

00:16:39: Ja also ich habe ja auch eine Lights Out-Fabrik besucht von Samperit.

00:16:43: die machen dann um achtzehn Uhr Licht aus und es läuft nachts durch und morgens um sechs kommen da wieder einer zum nachgucken und zum weiterarbeiten.

00:16:49: aber das lässt sich nicht einmal alles so perfekt automatisiert.

00:16:52: Es ist

00:16:52: immer eine Frage der Wirtschaftlichkeit und es ist eine Frage von Stückzahlen Wie es in der Automobilindustrie heute ist, zunehmend auch Verlässlichkeit der Volumen.

00:17:02: Was wir schon machen ist nicht wie in der Vergangenheit alles automatisieren weil wir davon ausgehen können dass die Volumen kommen sondern wir sind sehr vorsichtig in den Investitionen im Automotive-Segment so das es selbst wenn es technisch möglich ist und theoretisch auch leichtsbar ist wird uns aber sehr bewusst überlegen Fixkosten zu Variablen kosten um hier eine gewisse Flexibilität zu bewahren.

00:17:26: Ich habe bewusst mit dem Vater angefangen in Politik vor vierzig Jahren.

00:17:29: Gab es irgendwas aus der Gründungsphase, wo sie sich noch richtig gut erinnern können und dann die Weiterentwicklung, wo Sie als Sohn schon gewusst haben?

00:17:37: Das mache ich weiter oder das war ein richtig großer Meilenstein?

00:17:40: Zweitig mir vielleicht!

00:17:41: Das eine ist... Mein Vater hatte mitten in der Gründenungsphase einen sehr schweren Autounfall wirklich im ersten Geschäftsjahr, wo er einem Kunden gegenüber einen Commitment abgegeben hat, werfass gestorben bei diesem Umfall Im Krankenhaus begonnen wieder zu arbeiten, hat ein Revers unterschrieben und dann wirklich schlimmer Umfall.

00:18:01: Um eigentlich komplett gebrochen wieder ins Unternehmen zu gehen, hat mit Krücken gearbeitet.

00:18:06: Meine Mutter war dabei, er hat Verwandte überredet Jobs aufzugeben gesicherte Jobs um ihm zu helfen was mir wahnsinnig in Erinnerung geblieben ist wie schnell Erfolg oder Misserfolg sich ändern können und mit wieviel Einsatz man auch schwierige Phasen in Erfolg wandeln kann.

00:18:23: Das habe ich bei meinem Vater zweimal gesehen, das ist einmal eben in der Gründungsphase des Zweite Mal.

00:18:28: Zwei tausendneuen Bego-Formtransaktionen die uns kennen wissen dass von heute auf morgen aufgrund Dalimann Insolvenz externer Enfluss und von Rekordergebnissen nahezu in die Insolvens Gefahr gerutscht und daraus wieder aus eigener Anstrengung herausgekommen.

00:18:44: Das sind zwei Dinge, die ich bei meinem Vater beobachten konnte.

00:18:48: Was Unternehmertum bedeutet?

00:18:50: Der zweite Teil ist mit Sicherheit das kapitalbewusste Vorgehen in der Gründungsphase und der Beih- und Bildstrategie über Akquisitionen.

00:19:00: aus finanziellen Schwierigkeiten heraus entstanden ist, dass über Akkursionen vielleicht schneller Wert geschaffen werden kann in der Automobilindustrie als über Teleproduktion.

00:19:11: Mich begleitet das momentan in dem Falle dass ich eben im Automativbereich sehr kapitalbewusst bin.

00:19:17: Ich glaube, das hat man in den letzten Jahren gesehen und dass wir ein Wachstumsfeld wo wir organisch wachsen wollen außerhalb der Automobilindustrie suchen und das versuchen wir ganz gut zu verändern und das gelingt uns auch ganz gut.

00:19:31: damit blicken die Zukunft die wahrscheinlich auch schwierig ist einzuschätzen also was sich heute lernen durfte unter anderem Spritzkurs also flüssiger Kunststoff für den Formgepresst Recycling, dann Thermoplasts, vom Hohlraum in Werkzeugen Schließkraft und Riesenmaschinen die mit viertausend Tonnen zusammenpressen.

00:19:50: Und diese Geschichte von Vater übergehend dann in Zukunft.

00:19:54: Wohin wollen Sie die Firma in den nächsten zehn Jahren führen?

00:19:56: Lässt sich das überhaupt beantworten?

00:19:58: Es

00:19:58: lässt sich nicht beantwortet wo es tatsächlich hingeht.

00:20:02: Wir werden natürlich die letzten Monate immer stärker gefragt, ja ihr sprecht immer vom Non-Automotive-Geschäft und wann kommt endlich was?

00:20:09: Hier muss man ernst ergänzen, was extrem wichtig ist.

00:20:13: Wir versuchen im Non-automotivsegment nicht bestehende Produkte zu ersetzen.

00:20:17: Wir entwickeln für neue Anwendungen gänzlich neue Produkte, die noch nicht auf dem Markt sind.

00:20:23: Das heißt wir suchen uns Referenzkonten, Ankerkontnen, wir suchen unsere Märkte, wir müssen die Anforderungen ermitteln und wir entwickeln entlang dessen neue Produkte und Lösungen, die wir dann in den Markt bringen.

00:20:35: Das dauert länger als ein Bestandsprodukt zu verdrängen – die Durchbruchsschase ist aber wesentlich höher als im Verdrängungswettbewerb.

00:20:45: Ich erzähle es deswegen weil die Chance aus dem etwas ganz Großes zu machen ist relativ hoch.

00:20:51: wenn Verhältnismäßig kleine Schritte machen, dann werden wir das erfüllen was wir für uns für die Zukunft vornehmen.

00:20:58: Dreißig Prozent Non-Automotive Umsatz.

00:21:00: natürlich ist mein Anspruch dass wir einen großen Schritt machen aber versprechen kann ich das nicht weil es sehr innovative Produkte sind die dem Markt erst überzeugen müssen.

00:21:11: Aber Es Ist Nicht Eins Es ist Nicht Zwei Es Sind Diverse Lösungen wo die Erfolgschancen schon mit Jeden Monat Steigen und Ich Die Letzten Monate eigentlich keine Rückschläge gesehen habe.

00:21:25: Wenn man mal so ein besonders neues Produkt auf dem Markt hat, dann ist die Chance ja riesig!

00:21:29: Deswegen haben wir uns Märkte ausgesucht, die hoch skalieren.

00:21:32: Wir haben uns mit Mehrviklogistik einen mega-drehend ausgesuchten, wo der Bedarf enorm steigen muss vor allem in der EU auf Konterbettbewehr und wir haben Kompetenzen, die wir als Automotiv-Suppler mit vielen Materialien und vielen Technologien in einem Markt einbringen, Komoditiegeschäft ist, also Spritzkuss-Polipropylen, vereinfacht gesagt.

00:21:55: Und da können wir verbinden Märkte, hohe Bedarfe und unsere eigenen Technologien die uns sehr zuversichtlich machen hier erfolgreich zu sein.

00:22:05: Dann sage ich herzlichen Dank für die Einblicke, auch mal für die Werksführung.

00:22:08: Danke auch für die spannende Geschichte der Zukunft von das was ihrem Vater passiert ist und ihnen viel Erfolg für die Zukunft.

00:22:14: Ich danke Ihnen!

00:22:15: Dankeschön hat mich gefreut.

00:22:17: Vielen dank

00:22:18: fürs Zuhören.

00:22:19: Das war Börsenradio

00:22:22: on Tour.

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In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge.

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In Kooperation mit www.boersenradio.de
Mehr zur Wiener Börse: wienerboerse.at

von und mit Wiener Börse AG, Börsen Radio Network AG

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