00:00:00: Börsenradio und Tour in Österreich.
00:00:03: Ja, ich bin Alexander Susanneck.
00:00:05: Ich bin bei Palfinger als COO, als Chief Operating Officer verantwortlich für die Bereiche Produktentwicklung und Produktlinienmanagement, für den Bereich Operations also Produktionen, für Den Einkauf, Supply Chain Management und Digital Solutions.
00:00:18: Also kann man sagen für alles was man anfassen kann in der Produktion?
00:00:21: Für einen Großteil der Wertschöpfungskette letztlich von dem Produkt Design über die Beschaffungen bis hin zur Produktion finalen Auslieferungen an unsere Kunden.
00:00:29: Ja, warum ich das mit dem Anfassen so bewusst gesagt habe?
00:00:32: Ich hab heute nichts angefasst aber ich durfte eine Werksführung machen.
00:00:36: sehr beeindruckend.
00:00:36: Ich kenne Palfinger auch schon seit über dreißig Jahren.
00:00:39: da war er dann auch ihr Börsengang, nineteenhundertneunundneunzig.
00:00:44: Mein Name ist Peter Heinrich.
00:00:44: wir sind mit dem mobilen Podcaststudio unterwegs hier in Österreich und machen ja auch Station bei ihnen.
00:00:50: Sie bringen viel Erfahrung mit.
00:00:51: erstmal persönlich gefragt.
00:00:52: sie waren vorherbei MAN in Polen, dann bei BMW in Regensburg und Steier.
00:00:58: Welche Erfahrungen haben Sie mitgebracht?
00:00:59: Was jetzt Palfinger hilft?
00:01:01: also was haben sie alles verändert in der Produktion?
00:01:03: Wie Sie
00:01:03: richtig sagen ich war acht Jahre meines Berufslebens bei MAN und danach neun Jahre in verschiedenen Funktionen bei BMW.
00:01:10: Zwei tolle Unternehmen muss ich sagen und ich habe viel gelernt.
00:01:13: Ich bin sehr froh über diesen Werdegang und die Erfahrung, die ich gerade auch bei MAN im Investitionsgüterbereich gemacht habe.
00:01:19: Wir bei Palfingern produzieren ja auch Investitions-Güter.
00:01:22: Die muss ich sagen ist sehr wertvoll, weil die Art und Weise wie dort Produkte entstehen, welche Disziplinen wichtig sind Stahlbau, Montage, Elektronik, Hydraulik.
00:01:32: Das ist bei einem Lkw natürlich sehr viel näher an den Palfinger-Produkten als das bei einem PKW ist.
00:01:37: Gleichzeitig muss ich sage habe ich im Automobilbau einen OEM auch sehr viel gelernt wie man ein Unternehmen gut organisiert, wie man Prozesse gut organisieren und ich glaube diese Kombinationen einer Erfahrungen hat mir nicht sehr gut vorbereitet auf die Aufgabe der Palfinge.
00:01:51: Hätte es vielleicht ein Beispiel, weil ich habe erwartet.
00:01:53: Das ist wie im Automobilwerk und da ist so eine Bahn, so einen Fließband aber das ist viel zu schwer für den Fließband.
00:02:02: was sie hier produzieren diese Krane?
00:02:04: Nein das nicht unbedingt.
00:02:05: wir produzieren ja schon einige unserer Produkte auch auf einer Montage Linie Aber natürlich sind die Gewichte ganz anders als bei einem PKW die wir händeln müssen Und was natürlich auch ein großer Unterschied ist Wir arbeiten mit ganz anderen Stückzahlen.
00:02:18: Pkw-Werk wird jede Minute ein Auto produziert, in der Situation sind wir leider nicht.
00:02:23: Insofern haben wir viel kleinere Stückzahlen, längere Tagzeiten und auch viel kleineren Voluminer im Summe.
00:02:30: Das heißt, wir haben viel mehr Varianz die wir abbilden müssen in unseren Produkten und entsprechend gibt es Dinge, die man aus dem Automobilbau auch übertragen kann beispielsweise wie man ein Produktionssystem gestaltet, wie man das Shopfloormanagement gestaltet oder einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess gestaltet.
00:02:44: aber Der eigentliche Wertstrom und die Wertschöpfung am Produkt unterscheidet sich dann doch deutlich.
00:02:51: Welche Rolle spielt das Werk hier in Lengau innerhalb der weltweiten Palfinger
00:02:56: Gruppe
00:02:56: des Produktionsnetzes?
00:02:58: Und was können die Kollegen und Kollegen eigentlich hier besonders gut?
00:03:02: Also, das Werk ist unser größtes Werk.
00:03:04: Wir produzieren eine große Vielfalt- und Varianz an Ladekranen.
00:03:08: Das ist die Produktlinie und das Produkt für das Palfinge steht mit dem Palfing groß geworden ist.
00:03:14: Heute verfügen wir über ein sehr breites Produktspektrum, aber der Ladekran ist das Produkt mit dem Palfinger eigentlich zu dem geworden ist was es heute ist.
00:03:22: Und hier in Lengau produzieren wir einen großen Teil der Ladekrane In einer sehr großen Varianz bilden eine sehr große Produktkomplexität auch ab und das ist auch die Stärke der Mannschaft, die wir hier haben.
00:03:33: Die können mit dieser Komplexität umgehen, sie haben sehr viel Erfahrung sind wir einsatzbereit und zuverlässig und insofern gibt's zwei Funktionen zum Ein wirklich diese wichtige Produktlinie kontinuierlich zuverlässig auf höchster Qualität zu produzieren.
00:03:47: Und es gibt noch eine zweite wichtige Funktion, die das Werk hier ausübt – nämlich die Nähe, die wir hier zur Produktentwicklung haben, die nicht weit von hier entfernt in Köstendorf sitzt auch auszunutzen und die große Erfahrung, die die Mannschaft hier vor Ort hat direkt in die Produktentstehung, in die Produktgestaltung mit einzubringen, dass wir Produkte so gestalten, dass sie in guter Qualität und effizient zu produziert sind.
00:04:08: Haben Sie ein Lieblingsprodukt bei den vielen unterschiedlichen Kranien, die Sie herstellen?
00:04:12: Wir haben glücklicherweise sehr, sehr viele tolle Produkte die auch alle begeistern und wir haben hervorragende Krane.
00:04:18: Natürlich ist Größe immer sehr beeindruckend.
00:04:20: unser PGA-Zweihunderttausend Beispielsweise der ist ein sehr sehr beeindruckendes Produkt.
00:04:24: aber auch jenseits der Krane mit unseren Mitnamestablern, mit unseren Hubarbeitsbühnen beispielsweise oder unsere Marinenprodukte.
00:04:31: da sind ganz viele toller Produkte mit dabei die ja nicht nur uns sondern zum Glück auch unsere Kunden begeisteren.
00:04:36: Sie verantworten jetzt ziemlich viel.
00:04:38: Rund dreißig Werke weltweit Fertigungsstandorte.
00:04:41: Nach welchen Kriterien entscheiden Sie, wo entwickelt, gefertigt und montiert wird?
00:04:45: Ja
00:04:45: unsere Produktentwicklung ist im internationalen Netzwerk organisiert aber mit einem sehr großen Schwerpunkt hier in Österreich in unserem Standort in Köstendorf.
00:04:53: Hier gleich in der Nachbarschaft von unserem Werk in Lengau.
00:04:56: Und die Produktentwirkung arbeitet dann natürlich mit allen Fertigungstandorten zusammen.
00:05:01: In der Regel ist es so, dass wir versuchen, marktnah zu produzieren.
00:05:04: Also unsere Produkte dort herzustellen wo auch die Absatzmärkte dafür sind.
00:05:08: Und insofern gibt's eine ganz klare Zuordnung welches Produkt an welchem Standort montiert und dann auch an den Kunden ausgeliefert wird.
00:05:17: Es gibt noch einen Fertigungsbereich wo wirklich Komponenten hergestellt werden.
00:05:22: Der ist überwiegend in Europa bei uns angesiedelt.
00:05:24: Ja und es gab jetzt ein Startschuss für ein neues Werk.
00:05:27: Siebzig Millionenwerk in Ormosch.
00:05:29: Ich weiß gar nicht, ob es richtig ausgesprochen
00:05:31: hat.
00:05:32: Was wird denn ab dem Jahr zwanzig achtundzwanzig dort entstehen?
00:05:35: und wie ergänzt ist dann hier Lengau, Maribor und Nils?
00:05:40: Ja wir haben ja in Maribora, in Slowenien heute schon ein sehr wichtiges Werk für uns das sowohl Komponentenfertigt als auch teilweise fertige Produkte montiert.
00:05:49: Dort sitzt heute auch eine unserer zentralen Lagiranlagen.
00:05:52: Wir werden diese Lagiranlage ersetzen In neuen Standort im Ormorsch der ist nicht allzu weit weg von Maribore entfernt eine neue, sehr effiziente und moderne Verkieranlage installieren.
00:06:03: Wir werden diesen Standort auch ergänzen um Vormontageumfänge.
00:06:07: Und damit ergibt sich für uns in Europa ein sehr starker Wertstrom weil wir viele unserer Komponentenwerke in Rumänien, in Bulgarien oder in Serbien mit unserem neuen Werk in Nisch angeordnet haben.
00:06:19: diese Komponenten dann durch den zentralen Knotenpunkt in Maribor fließen dort auch lackiert werden teilweise schon vormontiert werden Nordeuropäisch, Westeuropäischen Montagestandorte dann fließen insbesondere natürlich auch hier nach Lengau.
00:06:34: Sie wollen ja effizienter werden?
00:06:36: Was ist für sie der richtige Hebel um effiziente zu werden und dadurch auch Kosten zu sparen?
00:06:42: Ja, da gibt es natürlich eine große Anzahl von Hebeln.
00:06:44: Es ist nicht der eine Hebel, der uns hilft effizienter zu werden sondern das ist eine Vielzahl an Maßnahmen.
00:06:50: Wir arbeiten permanent daran in unserer Produktion effiziente zu werden.
00:06:54: wir arbeiten mit kontinuierlicher Verbesserung also ganz klassische Methoden wie man sie aus Lean Production seit Jahrzehnten kennt.
00:07:00: die sind auch heute trotz Digitalisierung und KI Nicht uninteressant, die dringend nach wie vor wichtige Beiträge um besser zu werden.
00:07:08: Wir arbeiten natürlich sehr stark mit den Möglichkeiten, die uns KI bietet heute indem wir Fehler früher erkennen, indem wir Engpässe erkennen, in dem wir Schwierigkeiten der Lieferkette früh erkennen und dadurch schneller reagieren können und Probleme vermeiden!
00:07:21: Wir arbeiten mit unserem lieferanten Netzwerk zum einen indem wir uns sehr genau überlegen was machen wir denn selber?
00:07:26: Was geben wir nach außen zu Partnern?
00:07:28: Und das ist eine permanente Optimierung je nachdem welche Nachfrage nach den einzelnen Produkten Da ist, passen wir uns da an so dass wir schauen das unsere Werke gut ausgelastet sind und wir gleichzeitig die Möglichkeiten die unsere Lieferanten bieten auch wirklich effizient nutzen umso am Ende kostenoptimal zu produzieren.
00:07:45: Wir stehen hier auch vor der Parlfinger World, so was kennt man üblicherweise auch vom BMW interessanter Weise.
00:07:51: es ist nicht öffentlich besuchbar sozusagen.
00:07:54: also man kann nicht klingeln wie ein Museum sagt er geht jetzt mal rein sondern man braucht wahrscheinlich vorher einen Plan oder eine Einladung ist sehr spannend.
00:07:59: ich habe jetzt viel gelernt.
00:08:00: also da kommen jeden Tag Tonnen von und wirklich tonnen von von eisen rein über dreißig tonnen.
00:08:07: ich habe die Verarbeitung gesehen das schweißen den ladekran.
00:08:12: Ich hab gelernt wie das mit der reichweite ist die ausladung, ich habe das p-profil von ihnen lernen dürfen.
00:08:17: Ich habe gesehen wie Roboter schweissen die hydraulik zylinder also das wandelt die hydraulik dem druck in hub und schuhbewegungen um dann End of Line sozusagen, Lastdiagramme, Teleskopvorschub.
00:08:33: Ich durfte auch schon mal in so einem kleinen Spielzeugkran mal getestet.
00:08:36: Das sehe ich schon.
00:08:36: Sie haben sehr viel gelernt.
00:08:37: Sie können gleich bei uns anfangen.
00:08:40: Oh ja?
00:08:40: Was ist für sie wichtig?
00:08:41: Local for local, was wird denn hier alles produziert?
00:08:44: Also wie wichtig sind bei Ihnen dann Produktionen vor Ort und Lieferketten vor Ort?
00:08:50: Dieses Prinzip in der Region für die Regionen zu produzieren und Wertschöpfungsketten lokal zu gestalten das ist eine Maxime, die wir schon sehr lange verfolgen und ich glaube mit all den Entwicklungen, die jetzt in den letzten Jahren und Monaten gesehen haben auf der geopolitischen Ebene gewinnt das noch mehr an Bedeutung.
00:09:07: Und es ist noch richtiger als es je war weil mit Lieferketten, die regional gestaltet sind habe ich kurze Transportwege.
00:09:14: Ich kann schneller reagieren.
00:09:15: Ich hab niedrigere Bestände.
00:09:16: Ich will schnell auf Veränderungen reagieren usw.
00:09:19: Also das hat sehr viele Vorteile und das wird durch die ganzen geopolitischen Entwicklungen eigentlich noch bestärkt.
00:09:25: Insofern ist uns wichtig, dass wir dort wo es lokale Produkte gibt.
00:09:29: Wir haben Produkte die beispielsweise nur im US-Mark verkauft werden und auch in den USA produzieren.
00:09:34: Hier haben wir einige Produkte, die wir weltweit anbieten und da macht das bei unseren Stückzahlen jetzt nicht Sinn eine eigene Montage da eine eigene Fertigung einzurichten.
00:09:45: Und deswegen haben wir eine Mischung je nach Produkt, sagen wir mal je nach Stückzahl, je nach Regionalität oder je nach Ausprägung der Regionalität des jeweiligen Marktes und das Produktes zwischen einer sehr stark regionalen Produktion und einer weltweiten Verteilung von Produkten.
00:10:01: was aber wichtig ist Wir reden dabei nicht nur über die Montage.
00:10:04: Natürlich ist es marktnah zu montieren ein ganz wichtiges Ziel Aber wir versuchen dann auch die dahinter liegenden Lieferketten wo immer möglich auch regional zu gestalten.
00:10:15: Eine meiner Lieblingsfragen für Vorstehende ist natürlich dann wie beeinflussen US-Zölle sozusagen und wenn sie Local for Local produzieren, dann wahrscheinlich sehr wenig?
00:10:22: Ja auch das ist gemischt je nach Produkt.
00:10:24: wir vertreiben auch in den USA und Nordamerika Produkte die in Europa gefertigt werden.
00:10:28: da betrifft uns das natürlich schon.
00:10:31: aber wir haben glücklicherweise auch eine sehr starke Präsenz in Nordamerica.
00:10:34: Wir haben drei Werke in den
00:10:35: U.S.A.,
00:10:36: wir haben ein Werk in Kanada also im USMCA Raum wo wir große Teile des Produktspektrums, das wir in Nordamerika und in den USA im speziellen Absetzen dann halt auch lokal fertigen.
00:10:47: Und da sind wir natürlich weniger von den Zöllen betroffen bei anderen etwas mehr und entsprechend schauen wie wir darauf reagieren können.
00:10:53: haben wir Möglichkeiten die Wertschöpfungskette anzupassen und zu verändern?
00:10:57: Das geht bei unseren Produkten nicht immer ganz so leicht.
00:11:00: Wir haben selber gerade in Lengau gesehen sehr spezifische Bauteile solche Stallbau Komponenten die kauf ich eben Das Standardbauteil wie eine Schraube irgendwo bei einem Händler ein, sondern ich habe relativ lange Vorlaufzeiten um Lieferanten zu finden und zu qualifizieren sicherzustellen dass die Qualität passt.
00:11:17: Also es gibt Grenzen aber wir versuchen natürlich schon wo immer das geht auch auf sich verändernde Rahmenbedingungen zu reagieren um am Ende beispielsweise Zollforderungen dann auch zu entgehen und dem entgegenzuwenden.
00:11:29: Man
00:11:29: kann sagen wir sind jetzt hier in dem Standort wo eigentlich die Krane produziert werden?
00:11:32: Ja!
00:11:34: Ein Großteil unserer Krane nicht ausschließlich wir produzieren auch an anderen Standorten.
00:11:37: Wo setzen Sie denn in den Werken heute bereits Automatisierung und künstliche Intelligenz ein, in der Produktion?
00:11:43: Haben sie vielleicht einen Beispiel bei dem sich auch wirklich Nutzen messen lässt.
00:11:48: Die relevante Frage lässt ich am Ende der Nutzen Messen.
00:11:51: Automatisierung ist ein Thema das uns natürlich schon sehr lange begleitet vor allem in der Fertigung.
00:11:56: Bei unseren Stückzahlen spielt Automatisation in der Montage eigentlich keine Rolle Und ich glaube es wird sich so schnell nicht verändern.
00:12:04: Wir haben sehr hohe Bauteil, Gewichte.
00:12:06: Wir haben sage ich mal viel Varianz und am Ende pro Produkt oft kleine Stückzahlen.
00:12:12: das lässt sich auch heute noch relativ schwer automatisieren.
00:12:15: In der Fertigung gerade beim Schweißen spielt es natürlich eine sehr große Rolle.
00:12:19: wir versuchen immer mehr Baukastenstrukturen umzusetzen so dass wir Gleichteile verwenden können und je größer das Volumen pro Teil ist oder die Stückzahl pro Teil umso sinnvoller und wirtschaftlicher ist natürlich auch eine Automatisierung.
00:12:33: Das hat Effizienzgründe, es hat am Ende auch Qualitätsgründe.
00:12:35: Also da sind wir aber schon seit vielen Jahren weit fortgeschritten.
00:12:40: KI nimmt natürlich an vielen Stellen immer mehr Anwendungen noch positive Anwendung.
00:12:46: Das ist eine Entwicklung die sich wirklich von Monat zu Monat von Woche zu Woche eigentlich gerade beschleunigt.
00:12:51: ein Beispiel ist Wir haben Qualitätssicherung In unserem Zylinderwerk, wo wir Oberflächen begutachten mit Fotos Bildverarbeitung nutzen die KI gestützt dann Fehler erkennt oder eben einen Teil für I.O.
00:13:04: befindet und uns dabei natürlich hilft den Qualitätsstandard zu heben Nacharbeitskosten zu vermeiden und sowohl effizienter zu werden als auch unseren hohen Qualitäzstandards zu halten oder weiter zu verbessern.
00:13:15: Qualitätsstandard, ich habe das ja heute gelernt so ein Kran halt teilweise dreizig Jahre oder sogar länger im Einsatz.
00:13:20: Es gibt leichtere Krane sie verwenden durch das spezielle Profil sparen Sie Gewicht.
00:13:25: dann gibt es die Elektrifizierung höhere Sicherheit kürzere Lieferzeiten und auch mehr Servicegeschäft.
00:13:31: also das heißt die Wertschöpfungsketten werden immer mehr bei Ihnen
00:13:34: Ja, also was unsere Produkte generell auszeichnet.
00:13:36: Beim Ladekran natürlich im Besonderen aber auch darüber hinaus bei allen Hebelösungen.
00:13:39: Sicherheit spielt eine ganz entscheidende Rolle für unsere Produkten weil sagen wir, wir heben schwere Lasten und wir befördern Personen und da ist Sicherheit der oberste Standard und das ist etwas, was wir gewährleisten, was uns auszeichnete und es wird auch in der Zukunft weiterhin so bleiben.
00:13:53: Die Wertschöpfungsketten verändern sich?
00:13:55: Natürlich!
00:13:56: Man kann jetzt nicht sagen Es werden immer mehr die Anforderungen wachsen, natürlich.
00:14:00: Trotzdem ist es so mit den meisten unserer Produkten Auch der klassische Maschinenbau, der klassischen Stahlbau.
00:14:06: Sie sagt ein Leichtbau beispielsweise als ein Thema.
00:14:08: das behält nach wie vor seine Bedeutung weil es schon auch sehr stark auf das Verhältnis von Gewicht und Hubleistungen beispielsweise ankommt.
00:14:15: ja was du am Ende den Kunden nutzen ausmacht.
00:14:18: Das bleibt weiter bedeutsam.
00:14:20: eine gute Hydraulik mit guter Steuerung macht eben den Unterschied wie angenehm wie einfach und damit auch wie sicher ist für unsere Maschine Bediener ist mit unseren Geräten zu arbeiten.
00:14:30: und hinzu kommt und da spielt Digitalisierung natürlich eine ganz wesentliche Rolle.
00:14:35: Immer mehr Kunden erwarten von uns, dass wir auch digitale Funktionen anbieten.
00:14:39: Assistenzfunktionen so wie man das vielleicht privat vom PKW kennt.
00:14:42: Das gewisse funktionen teilweise übernommen werden.
00:14:45: dadurch wird das arbeiten leichter einfacher gerade wenn man sieht dass viele unserer Kunden auch Schwierigkeiten haben Personal zu finden Personal zu halten.
00:14:55: je leichter man je intuitiver man mit einer Maschine arbeiten kann umso besser ist es.
00:15:00: Das heißt, wir sehen neben den klassischen Tugenden ja.
00:15:02: Stahlbauer, Hydraulik immer mehr einfach die Bedeutung an digitalen Zusatzfunktionen wachsen und deswegen investieren wir in diesem Bereich auch stark und glaube ich haben ein sehr gutes und attraktives und wachsendes Kundenangebot.
00:15:15: Kommen wir auf Russland ist eine aktuelle Meldung.
00:15:16: Ich habe mir das mal herausgeschrieben.
00:15:18: also Palfenge bereitet die Endkonsolidierung der russischen Einheit vor und erwartet eine Wertberichtigung von hundertfünfunddreißig Millionen Euro im Quartal.
00:15:26: wichtig dass belastet als Konzernegebnis nicht.
00:15:29: Zusätzlich könnten später eine Währungs- oder könnte später ein währungsbereinigter Effekt von der Zeit etwa... ...fünfundvierzig Millionen Euro einstehen.
00:15:38: Sobald die Information für die Bersianer, ihre Rolle ist eine andere?
00:15:42: Welche operativen Konsequenzen hat das für die Produktionskapazitäten und den internationalen Lieferketten?
00:15:47: keine Wahrscheinlichkeit?
00:15:48: Das hat tatsächlich überhaupt keine Auswirkungen weil das Geschäft in Russland ja schon im Einklang mit den Saktionsbestimmungen seit langem komplett gekapselt ist wenn eben keinerlei Einfluss es gibt keine Wechselwirkung sage ich mal, den regionalen Lieferketten außerhalb Russlands.
00:16:02: insofern wird das auf unsere Wertschöpfungsketten keinen Einfluss haben.
00:16:06: Das Besondere ist ja auch wenn ich das so verstanden habe Sie haben sozusagen noch eine Zwischenebene eingezogen zwischen Parlfinger und dem russischen Geschäft.
00:16:14: das wird abgeschrieben und sie haben keine Verpflichtungen mehr gegenüber dem Geschäft.
00:16:20: keine Ware geht hin und her sozusagen Aber hat den Vorteil, es gehört weiterhin innen, Halfinger sozusagen und könnte nach dem Krieg oder was auch immer.
00:16:28: wenn sich die politische Lage ändern sollte dann ist das weiterhin ihr Eigentum.
00:16:32: Also sie könnten damit dann in die Zukunft gehen sozusagen.
00:16:34: Ist das so richtig ausgedrückt?
00:16:36: So kann man das sagen genau aber wichtig ist für den Moment hat das auf unsere Wertschöpfung und auf unser Angebot der Für unsere Kunden außerhalb Russlands überhaupt keinen Einfluss.
00:16:45: Zum Abschluss noch eine stahlharte Frage sozusagen wie sieht die Kranfertigung der Zukunft aus?
00:16:51: also welche Bedeutung haben Hochfeste Stähle, Elektrifizierung und smarte Assistenzsysteme für die Produktion.
00:16:57: Wie schon besprochen also hochfeste stähle klassischer Maschinenbau das bleibt für viele unserer Produkte wichtig weil es einfach maßgeblich ist um eine hohe Performance und einen hohen Kunden nutzen für unseren Kunden zu erzeugen.
00:17:08: Das heißt die Fähigkeit diese Stelle gut einzusetzen und das beginnt ja schon in der Entwicklung.
00:17:13: wie entwicke ich ein Produkt?
00:17:15: sage ich mal dass die Vorteile dieser Materialien nutzt?
00:17:18: Und dann auch wie verarbeitet sich das in der Produktion?
00:17:22: solche hochfesten Stäle beispielsweise schweißen.
00:17:24: Das ist nicht ganz trivial, das braucht viel Erfahrung, braucht viel Know-how.
00:17:27: Diese Fähigkeiten bleiben weiter wichtig und natürlich werden wir mehr und mehr sehen dass bestimmte Umfänge der Produktion auch mit KI unterstützt werden.
00:17:37: Klar aber das sind aus meiner Sicht sehr stark planerische Themen.
00:17:40: Das sind Analyse-Themen die uns helfen unsere Abläufe permanent zu verbessern.
00:17:44: Die KI wird so schnell keinen Kran selbst zusammenbauen.
00:17:49: Das glaube ich auch vielleicht beim Schweißen-Helfen oder andere Dinge.
00:17:53: Susanneck, ich bedanke mich bei Ihnen recht herzlich und wenn Sie für alle Werke zuständig sind dann stelle ich mir vor dass sie sehr oft auf Reisen sind.
00:18:00: Ja das ist richtig!
00:18:01: Ich war gestern in unserem Werk in Maribor und morgen geht es noch in unser Werk nach Löhbau in Ostdeutschland wo wir Hubarbeitswien fertigen
00:18:07: Und das weltweit?
00:18:08: Ich danke Ihnen recht hart sich!
00:18:09: Ich sage Danke.
00:18:10: Vielen
00:18:10: Dank fürs Zuhören!
00:18:12: Das war Börsen Radio on Tour.