00:00:00: Börsenradio
00:00:01: und Tour in Österreich.
00:00:03: Ja willkommen von meiner Seite, mein Name ist Dr.
00:00:06: Thomas Patschbacher.
00:00:07: ich bin hier Geschäftsführer Managingdirektor bei der RICO Elastomer and Global Head of Operations in der RIKO Group
00:00:15: Und wir sind in der Nähe von Wels real heim sozusagen.
00:00:19: Vielen Dank für die Werkführung!
00:00:20: Mein Name ist Peter Heinrich.
00:00:21: Wir sind unterwegs mit unserem mobilen Podcaststudio und RIKo gehört zu Semperit aber erst vor kurzem.
00:00:30: Das Besondere, das Semperit gesagt hat, die Hulfe anbohrt?
00:00:33: Ja.
00:00:34: Die RICO-Gruppe gehört seit Jahrzehnteinzwanzig zur Semparita G. Semparitta G ist ja bekannt als eines der ältersten bösenotierten Unternehmen in Österreich mit über zweihundert Jahren Geschichte und Semperitt ist ein Spezialist im Elastomierbereich und der Bereich Flüssigsilikon, der besonders hohes Knowhow über die gesamte Prozesskette vom Werkzeug bis zum Fertigteil erfordert, fehlt auch unter dem Bereich Elastomere.
00:01:03: Und so war es ein logischer Schritt für die Semperitage dieses Know-how und diese Kompetenz der Erweiterung unter dem Dachelastomer zuzukaufen.
00:01:14: So hat sich die Semparit entschlossen, zwanzig dreiundzwanzig Diriko zu übernehmen.
00:01:21: Ich habe jetzt hier einen Schnuller-Saugnapf.
00:01:34: Wie heißt das?
00:01:35: Also da, wo die Babys sozusagen mit meinem Kino im Kopf da machen, da wo dann die Babies vom Wasser
00:01:41: eine Flasche
00:01:42: saugen können, so zu sagen.
00:01:43: Wir sagen Sauger dazu ja.
00:01:45: Das ist also der Teil, der Silikonteil, der auf der Trinkflasche für die Babes montiert wird und wo die Bevis daraus die Milch und den Babybrei... Zaugen, daher auch der Name Saucher.
00:01:58: Was macht Silikon eigentlich so besonders?
00:02:01: Ja, Silikone selbst ist ja... hat noch nicht so eine lange Geschichte das heißt die ersten Silikonianwendungen sind in den siebziger Jahren erst... ...den neunzehnhundert-siebzigejahren entstanden.
00:02:13: was macht Silicons also besonders?
00:02:15: Silicones hat ein paar sehr herausragende Eigenschaften.
00:02:20: zum einen ist es einmal der weite Range Bereich Temperaturbereich den Silikon zuverlässig abdeckt, also im allgemeinen sagt man von minus-fünfzig Grad Celsius bis zweihundert Grad.
00:02:33: Wobei es auch Spezialvarianten noch etwas höher geht.
00:02:36: Der eine Vorteil vom Silikonn.
00:02:39: Das andere ist die Verformung.
00:02:40: das heißt Silikohn hat de facto keine Alterung und wenn der ein Silikonteil verformt wird geht er in der Regel wieder auf die Ausgangsform zurück.
00:02:50: Silikon hat eine extrem hohe Alterungsbeständigkeit, ist auch sehr alterungsbeständig zum Beispiel bezüglich UV-Bestrahlung oder UV Licht.
00:02:59: Ja das sind so in Kurzform die ersten Vorteile.
00:03:03: und was auch ganz ein wichtiger Vorteil ist man spricht davon dass Silikonn auch biokompatibel ist d.h.
00:03:09: man kann es im Körper tragen ohne dass es irgendwelche Schadstoffe ab Sondern.
00:03:15: es wird daher auch z.B.
00:03:17: im Babycare-Bereich eingesetzt oder überall, wo Kontakt mit Lebensmitteln und den Menschen ist weil es ein biokompatible Stoff ist.
00:03:25: Es gab für mich viele Ah-Momente Und aha!
00:03:28: Okay Momente während der Werksführung.
00:03:31: Ich lese mal vor, was alles möglich ist.
00:03:33: Dass man sich das als Hörer jetzt gut vorstellen kann.
00:03:35: Dichtungen, Steckverbinder im Auto kleine Präzisionsteile für Medizin, Höhrgeräte, Schnullersauger die haben wir gerade hier in der Hand Duschkopf-Noten sowie Komponenten in Kaffeeautomaten.
00:03:45: dazu kommen eigene Spritzkus Werkzeuge und komplett automatisierte Fertiglösung.
00:03:50: Gehen wir da mal rein!
00:03:51: Das heißt der Kunde kommt zu ihnen sagt ich habe einen Wunsch ich brauche eine Idee macht mal also.
00:03:55: es heißt sie haben die Maschine in der Entwicklung Das Spritzkurs-Teil und dann kommt das fertige Teil sogar raus.
00:04:02: Genau, also es gibt verschiedene Ansätze wie die Konten zu uns kommen denn den Sie erwähnt haben mit einer vielleicht noch gar nicht vollständig ingenierten Teile Lösung.
00:04:12: wenn der Konto zu uns kommt ist er das.
00:04:14: was wir anbieten.
00:04:15: und wo wir auch eine große Stärke haben ist dass wir wenn wir in einer frühen Phase der Produktentwicklung vom Kunden schon eingebunden sind können wir gewisse Features in dem Produktdesign mit berücksichtigen, das dann ermöglicht noch effizientere Werkzeuge zu bauen und dann letztendlich auch noch effi- zentere Serienproduktionsprozesse zu ermöglichen.
00:04:35: Das nennen wir auch Co-Development und das ist eben eine Möglichkeit die wir haben und wo wir sehr gerne frühzeitig von unseren Kunden involviert werden um hier ein optimales Produktdesin auch ein Stück weit gemeinsam zu realisieren.
00:04:50: Der andere Fall ist natürlich auch der sogenannte Build to Print.
00:04:53: Das konnten wirklich mit einem fertig ingenierten Teil kommen, der jetzt einkomponentig Silikon, man spricht dann von NK-Teilen sein kann oder Multikomponenten zum Beispiel zwei K. Das ist dann ein Verbundteil wo ein Teil des Produktes aus Thermoplast ist und der zweite Teil, der integriert es in den Teil ist dann mit Silikons sozusagen gespritzt.
00:05:15: Und das quasi im Arbeitsschritt!
00:05:17: Also kalt trifft sozusagen auf heiß.
00:05:20: also flüssig Silicone wird bis kurz vor dem Einspritzen gekühlt und im heißen Werkzeug vernetzt.
00:05:26: Was ist eigentlich in der Praxis daran so schwierig?
00:05:28: Und warum ist flüssig Silikon anspruchsvoll in der Verarbeitung?
00:05:32: Sie haben es gesagt im Gegensatz zum noch deutlich mehr verbreitetem Thermoplast-Spritzkurs, wo der flüssige Thermoplasst in die Form eingespritzt wird und in der Form abkühlt.
00:05:42: Damit er startet, ist beim Silikonen genau da umgekehrt wie ein Produkt realisiert wird.
00:05:47: Das heißt das Darum heißt es auch Flüssigsilikon, dass Flüssigsilikon kommt in zwei Komponenten über eine Dosieranlage und über einen Mischer wird das über einen sogenannten Kaltkanal, über eine Zuführung die gekühlt ist, in die Form eingespritzt.
00:06:04: Und der Silikon braucht dann eine erhöhte Temperatur nämlich typische Weise so zwischen hundertfünfzig und zweihundert Grad, daß das Silikonn vernetzt und dadurch sozusagen erst startet.
00:06:17: Und das ist genauso der Unterschied zwischen Thermoplastspritzkuss und LSEA Spritzkurs.
00:06:22: Die Frage, warum das so anspruchsvoll ist kann man auch relativ einfach zumindest die Erklärung versuchen, relativ einfach zu machen.
00:06:30: Das heißt wenn das Flüssigsilikon eingespritzt wird, dass er folgt damit sehr hohen Druck dann hat es eine fast wasserähnliche Konsistenz.
00:06:39: D.h.,
00:06:40: das ist sehr dünnflüssig ja?
00:06:41: Und deshalb müssen die Werkzeuge salopp gesprochen komplett dicht sein, dass es zu keiner Gradbildung etc.
00:06:50: kommt.
00:06:50: Also die eine Seite auf der anderen Seite sind feinste Entlüftungen, die teilweise im Mühbereich sind dennoch nötig um sozusagen Luft beziehungsweise was von der Luft noch über ist in Werkzeug abführen zu können.
00:07:04: das Werkzeug wird auch vor dem Einspritzvorgang evakuiert so dass möglichst wenig Restluft im Werkzeugverhalten ist.
00:07:11: Es ist ein hochpreziser Vorgang und fordert extremste Genauigkeiten im Werkzeugbau und ist mehrere Klassen anspruchsvoller von den Genauigkeitsanforderungen als, wenn ich so sagen darf, Wald- und Wiesenteile die aus Kunststoff gespritzt werden.
00:07:28: Es gibt natürlich auch Hochqualitative aber das ist im Wesentlichen der Unterschiede.
00:07:33: Zweihundertsechsenfünfzig Teile in einem K-Werkzeug sozusagen!
00:07:38: In zwölf Sekunden Zyklus und dann kommen da circa zwei Milliarden produzierte Teile OJA heraus.
00:07:45: Wie bekommen Sie jedes einzelne Teil in gleichbleibender Qualität eigentlich aus der Form?
00:07:50: Da
00:07:51: spielen verschiedene Faktoren eine Rolle.
00:07:53: Das heißt, zum einen ist die Basis immer ein sehr gutes Werkzeug mit entsprechenden Werkzeugtechnologien.
00:08:00: Dann haben wir ganz präzise Prozesskontrollen im Verarbeitungsprozess, d.h.
00:08:05: dem Spritzkus-Prozess.
00:08:06: Hier ist auch sehr viel Know-how in den Einstellungen und den Prozesseinstellungen drinnen aber auch in der Überwachung oder dem Monitoring der Prozessparameter.
00:08:14: Und auch das Thema Rohmaterial, das Thema Umgebungsbedienung in Temperaturen.
00:08:19: Das muss alles perfekt abgestimmt sein und dann erreicht man eine hohe Prozessstabilität.
00:08:25: Und da sind wir auch führend auf diesem Gebiet.
00:08:29: Wir haben auch – Sie haben es angesprochen – einen hohen Automatisierungskrad.
00:08:33: Und das Gesamtpaket sozusagen ermöglicht uns diese hohe Processstabilitäten zu erreichen.
00:08:39: Genau!
00:08:39: Das ist im Wesentlichen ein paar... der Kniffe, den man berücksichtigen muss dass man gleichbleibende Qualität ermöglichen kann und man muss auch dazu sagen das unsere Kunden extrem hohe Qualitätsanforderungen an die Endprodukte stellen.
00:08:56: Und auch noch ja verschiedene Komponenten sozusagen.
00:08:58: also was bedeutet nochmal zwei drei-und vier k Technologie?
00:09:03: k steht für Komponente.
00:09:05: ein reines Silikonteil wäre eine EINK, also einkomponentig.
00:09:09: eine Kombination aus Silikon plus irgendeinem Thermoplasten wäre so ein Zwei-K, es ist aber auch möglich eine zweite Thermoplast oder eine zweite Silikonkomponente dazu zu geben.
00:09:20: Dann hätte man zum Beispiel eins plus zwei.
00:09:22: das wären dann drei K. Es ist auch möglich zb einen Metallteil zu umspritzen und dann hätten wir bis zu vier k. also das ist die verschiedene Komponenten Anzahl der dann am fertigen Bauteil ersichtlich ist und enthalten ist.
00:09:35: Wir sehen ja auch hier ein bisschen was zu lernen.
00:09:37: Was sind denn Kavitäten?
00:09:39: Die Kavitäten
00:09:40: sind im Wesentlichen Die Formen, wenn wir vielleicht ein bisschen einen Plakatiervergleich haben.
00:09:46: Wenn Sie eine Sandform in einer Sandkiste, Kinder oder Enkel haben und die spülen Sand haben, dann wäre eine Form wie eine Kavität.
00:09:56: Und in einem Werkzeug versucht man je nach Teil besonders hohe Kavitäten anzahlen zu erreichen um sozusagen in einem Zyklus, also die Zeit wo das Material eingespritzt wird bis es erst da ist... die typische Zykluszeit, möglichst viele Teile zu produzieren und so sagen wir den Effizienzgrad zu steigern.
00:10:16: Und das Besondere was ich bei Ihnen gelernt habe ist, Sie haben eine Lights-out Production.
00:10:23: Manche würden vielleicht auch sagen Geisterschicht... Ist es wirklich so?
00:10:26: Achtzehn Uhr zagt Licht aus und die Maschinen laufen durch die ganze Nacht bis Morgen früh bis da wieder Mitarbeiter kommt.
00:10:32: Ja das ist, ich würde sagen auch einer unserer production USBs.
00:10:36: ja Wir haben viel Wissen viele Erfahrungen in dieses Thema gesteckt, schon über viele Jahre mittlerweile und können damit stolz sagen dass wir diese Lightout-Production oder Geisterschicht realisiert haben.
00:10:49: Das heißt um acht Uhr verlassen die Arbeitenden den Werkshallen und um sechs Uhr geht es in der Früh wieder los.
00:10:56: unter Zwischen sind die Maschinen, die Überwachung der Maschine, die Automation rund um die Maschine so konzipiert und ausgelegt das die Maschin selbstständig die Teile produzieren.
00:11:09: In der Früh gibt es dann eine Qualitätskontrolle auch nach wie vor in vielen Fällen manuell, teilweise auch schon Inline mit smarten Messsystemen.
00:11:17: aber so ist das bei uns realisiert und das ist auch durchaus in der Branche ein Alleinstellungsmerkmal der RICO und für uns auch ein ganz wichtiger Hebler um auch in Zukunft zum Beispiel aus Europa sehr kompetitiv zu sein im Bezug auf die Produktivität und die Herstellungskosten.
00:11:35: Ja, Geisterschicht kann man es auch nennen.
00:11:37: Oder wie nennen Sie Ihre Mitarbeiter?
00:11:39: Der ursprüngliche Name war Geistersschicht und um das ein bisschen internationaler zu machen und sogar mehr anzulehnen an die Namen, die im Bereich Digitalisierung und Smart Manufacturing, Smart Protection verwendet werden würden wir als internationale Lights Out Protection nennen!
00:11:56: Lights out ist glaube ich logisch.
00:11:59: warum?
00:11:59: weil produziert wird auch wenn kein Licht brennt.
00:12:02: Wieder bei der Bauchtlicht und die Maschine, kannst du auch ohne.
00:12:05: Zur Abrundung in welcher oder in welchen Märkten ist RICO aktiv?
00:12:09: Ein paar haben wir schon gehört ich habe ein paar vorgelesen.
00:12:12: Und noch eine zweite Frage quasi geht in Richtung Reihenraum vom Schnullern das ist einfach
00:12:18: bis
00:12:19: OP-Technik.
00:12:20: Sie bedienen ja sehr unterschiedliche Branchen.
00:12:23: Was ändert sich bei der Materialwahl Rückverfolgbarkeit Qualitätsprüfungen sobald sie was für Medizinprodukte produzieren?
00:12:32: Generell muss, darf ich sagen, dass unsere Produkte egal aus welcher Branche in welche Branche sie letztendlich gehen gibt es sehr hohe Qualitätsanforderungen.
00:12:42: Das heißt wir haben ein ganz stringentes und ausgeglücklichtes Qualitetsmanagement System.
00:12:48: Wir gönnen jeden Teil – wir haben die Rückverfolgbarkeit garantiert für jeden Teil, haben auch entsprechend in den letzten Jahren investiert in die ganzen Dematatenaufzeichnung das man also die ganzen Prozessdaten, Materialdaten sozusagen verfügbar hat.
00:13:02: Das ist auch bis zu einem gewissen Grad heute ein Muss.
00:13:06: Und ich würde sagen für die Medizintechnik gibt es natürlich dann noch schärfere Stufen, ja?
00:13:11: Das heißt wir haben in allen Produktionsstandorten, wir haben drei Produktionsstandorte Österreich, Schweiz und der USA, haben wir die Zertifizierung für Medizintechnik.
00:13:21: das ist die sogenannte ISO-IIIIV-Vierfünfundachtzig und das regelt sehr genau welche Bedingungen und welche Voraussetzungen eingehalten werden müssen um Medizintechnik Bestandteile oder Produkte zu fertigen.
00:13:36: Hier geht es noch einmal, um ein paar Beispiele zu nennen je nach Anwendung halt um die Sauberkeit also das dann sozusagen.
00:13:42: die technische Sauberzeit alleine, die teilweise gefordert wird zum Beispiel im Automotivbereich ist schon sehr hoch aber da geht's darum dass das wirklich im Rheinraum gefertigt wird.
00:13:53: Das ist zum Beispiel ein Beispiel und das andere ist gerade in einem Produkt das letztendlich in einem Medizintechnikprodukt landet darf man zb Prozesse, die zuerst freigegeben werden und vom Konten abgenommen werden.
00:14:06: Und auch nach der Medizintechnik norm zertifiziert werden darf man nicht verändern.
00:14:12: Das heißt wenn jetzt zum Beispiel ein Prozessparameter oder eine kleine Änderung im Prozess oder im Werkzeug in der Fertigung nötig ist oder gut wäre dann darf man das salopp gesagt auf keinen Fall machen sondern muss das ganze Prozedere an einer Revalidierung durchlaufen.
00:14:30: extrem wichtig, um damit irgendwelche Haftungsdäme und Produkthaftung etc.
00:14:36: auszuschließen.
00:14:38: Runden wir das Interview ab Blick nach vorne!
00:14:41: Wir haben ja gerade auch die neue Erweiterung der Kapazitäten in Thalheim gesehen.
00:14:46: Haben Sie erst vor kurzem erweitert?
00:14:48: Sie sagten mir naja da wäre noch Platz nochmal zu erweitern sozusagen hinten dran und dann wurden sie als Werkzeugbauer des Jahres ausgezeichnet.
00:14:55: Wo liegt denn der nächste technische Sprung, neue Materialien, Simulation und Automatisierung oder in noch präzisere Werkzeuge?
00:15:03: Bei den Werkzeugen im Punkt der Präzision sind wir schon sehr ausgereizt.
00:15:10: Wir haben natürlich auch bei dem Werkzeug das Thema Kostenwerkzeuge, weil sie ja so hochpräzise sind.
00:15:18: Das heißt, wir haben hier im Wesentlichen zwei Produktlinien die sogenannte Smartline die es ermöglicht, über hohe Standardisierung nochmal in den Fertigungskosten für das Werkzeug herunterzukommen und die Top-Line wo wirklich sozusagen... Das ist das absolute High End Werkzeug.
00:15:34: Das heißt im Thema Aspekt was Präzision betrifft ist man vom Werkzeug schon auf sehr hohem Grad und da wird nicht mehr allzu viel an Verbesserung kommen.
00:15:45: Ein Thema das durchaus ein Thema ist wie kann man das Werkzeuge sogar noch smarter machen?
00:15:51: intelligenter, eventuell über Sensorik.
00:15:54: Wie kann man es noch energieeffizienter machen?
00:15:56: Das sind Themen was im Werkzeug laufen bei der Teileproduktion um hier den Bogen zu spannen.
00:16:03: und wie gesagt Sie haben uns auch gesehen das Leitort-Produkt ist ja auch bis zur gewissen Grad ein Qualitätssiegel dass wir den Prozess sehr gut unter Kontrolle haben.
00:16:12: Ist der nächste Schritt wo wir auch schon sehr weit sein ist einfach generell diese ganze Thema.
00:16:18: Wie können wir die Effizienz noch erhöhen?
00:16:19: Wie kann man die Zykluszeiten noch reduzieren, Kavitäten erhöhen.
00:16:23: Aber ganz stark auch das Thema Daten, ja Durchgängigkeit der Daten ist gegeben.
00:16:28: Das sind Entwicklungsbereiche wo wir vorne mit dabei sind, wo wir schauen ob wir teilweise Assistenzsysteme dann einsetzen, die nochmal unterstützen in der Fertigung und wo man über Monitoring Systeme, über Early Detection sozusagen von Deviations auf eine so frühzeitige Erkennung von Abweichungen möglichst rasch gegensteuert, falls sich da irgendwelche Anomalien im Fertigungsprozess ergeben.
00:16:58: Ein Thema wo wir stark daran arbeiten und auch dieses Thema natürlich KI mit involvieren.
00:17:04: Wo wir ein paar interessante Entwicklungen haben die ich aber auch hier im Detail jetzt nicht ausführen möchte Das ist der eine Aspekt, und der andere ist eben das Wachstum gerade in diesen Branchen.
00:17:16: Elfkehrmedizintechnik natürlich auch in Anlehnung die generellen Entwicklungsträns oder die sogenannten Megatränz.
00:17:23: was sind die Themen?
00:17:24: da haben wir ja natürlich eine Ableitung gemacht Was das für einen Einfluss hat auf unser Geschäft Und da sehen wir Potenzial für weiteres gutes.
00:17:35: Wachstone
00:17:36: Ja von Babyprodukten über Fahrzeuge bis hin zu Linpumpen zum Beispiel.
00:17:41: Schließen wir ab, Sie gehören ja zur Semperitgruppe?
00:17:43: Gibt
00:17:43: es da
00:17:44: Synergien?
00:17:45: also wie profitierte RICO von der Zugehörig zur Semparit?
00:17:48: Ja die RICO ist als privates Unternehmen gegründet worden dann stark gewachsen das heißt über viele Jahre stark gewachsen und man hat auch eine Größe erreicht die schon in Österreich wirklich ein guter Mittelstände erreicht.
00:18:03: also wir haben hier am Standort ungefähr drei hundert Mitarbeiter.
00:18:06: Wo wir hier Synergienum ist, auf jeden Fall mal in dem internationalen Setup natürlich das Imperator geben mit den ganzen internationalen Niederlassungen, Vertriebsbüros etc.
00:18:16: Das nutzt uns – was uns auch nützt – ist sozusagen gewisse Prozesse die es in einem größeren Konzern gibt, die uns dann auch helfen letztendlich die ganzen Anforderungen noch besser zu managen und diese ganzen Prozessen nicht selbst entwickeln zu müssen.
00:18:35: Es gibt ja Ich glaube, es ist in Europa auch viel in Diskussion sehr viel regulatorische Anforderungen
00:18:40: etc.,
00:18:40: die wir einhalten wollen und einhalten müssen.
00:18:44: Da hilft uns natürlich auch das Semperit AG.
00:18:47: Schließen wir das Interview ab?
00:18:48: Sie haben's eigentlich schon erwähnt aber warum passt Riku so gut zu Semperid und wie kann man sie eigentlich übernehmen?
00:18:53: Ich habe es eingegangen.
00:18:54: Es erwähnte die logische Erweiterung der Elastomierkompetenz.
00:18:59: Das wäre jetzt die einfachste Erklärung.
00:19:01: Warum die RECO für die Senparita G?
00:19:05: Das sage ich mir logisch und attraktiv.
00:19:08: Ich glaube, das Einzige ist auch diese volle Kompetenz von der Produktentwicklung, Werkzeugentwickelung, Automation bis zur hoch skalierbaren Serienfertigung höchsteffizient.
00:19:25: einen extremen Nutzen hat.
00:19:27: Es gibt ja auch Synergie, teilweise in die andere Richtung.
00:19:30: Wir tauschen uns mit den Kollegen aus wie wir gewisse Sachen, die wir im LSE-Business im Bereich Automation schon realisiert haben ob das auch für das klassische Semperitbusiness von nutzen ist.
00:19:42: und da gibt es schon erste interessante Ansätze und auch Projekte, die da schon realisiert werden.
00:19:48: Wie kam's dazu?
00:19:50: Die RICO wurde von drei Gründern gegründet und hochgezogen.
00:19:56: Und hat eine sehr große Erfolggeschichte hinter sich, also wie gesagt von einer Dreier-Deme der Gründung im Werkzeugbau ausgebaut.
00:20:07: Der Werkzeugbaublus Teile Fertigung erweitert um zwei Fertigungsstandorte Schweiz USA.
00:20:14: Die Gründer sind dann auch in einen Alte gekommen.
00:20:17: wo das Thema Nachfolge ein Thema geworden ist hat es niemanden gegeben, der sich... Das ist zumindest die Geschichte so wie ich sie kenne.
00:20:27: Der hat dafür in Frage kommt oder der als Interesse hat das nachzuverfolgen.
00:20:33: und die Eigentömer haben dann natürlich gesucht nach einer Lösung, die auch eine... Ich denke, dass war ihnen sehr wichtig, eine sehr gute Zukunftsperspektive für, sagen wir mal, das Lebenswerk letztendlich schafft Mit ihrem Background und mit ihrem Stiftungszweck, auch der Förderung Industrie in Österreich-Europa ein guter Partner gewesen.
00:21:00: Und das dürfte dann auf beiden Seiten vom Interesse gut gebast haben und so ist es zur Übernahme
00:21:06: gekommen.".
00:21:07: Also Nachfolgeproblem sozusagen gelöst?
00:21:11: Jetzt haben wir die Silikonspritzkuss verstanden, Herr Pfatschenbacher!
00:21:19: Ich danke Ihnen.
00:21:21: Gerne, weil wir einen vergnügen und ich hoffe, dass ich Sie ein bisschen begeistern kann für unsere Technologie und für unsere Produkte.
00:21:28: Und denken Sie daran im Auto in Ihrem Haus, den Hausgeräten, seine Dergeräte ist womöglich viel mehr Riko drinnen als Sie vorher gewusst haben?
00:21:40: Ich vermute auch hier am Mischpult sozusagen.
00:21:42: Das könnte ja auch Silikon sein!
00:21:44: Ich danke ihnen
00:21:45: gerne.
00:21:46: Vielen Dank fürs
00:21:47: Zuhören.
00:21:48: Das war Börsen
00:21:49: Radio und
00:21:50: Tour.