00:00:00: Börsenradio und Tour in Österreich.
00:00:03: Ja, herzlich willkommen bei der Firma FVCC AG!
00:00:06: Mein Name ist Robert Machtling.
00:00:08: ich bin der CEO und Vorstandsvorsitzende des Unternehmens seit doch etlichen Jahren beim Unternehmen.
00:00:14: Die FVC ist ein Luftfahrt-Toolieferindustrie.
00:00:17: Wir beliefern Airbus Boeing, Bombardier, Embraer, Comac, Triplexersteller und alles im Lechtbau.
00:00:24: Ich habe mir fast schon alle aufgezählt den möglichen Kunden.
00:00:28: Da gibt es nach einigen dazu, aber wir entwickeln und bauen und liefern für jeden der in der Luft vertätige.
00:00:34: Es gibt kein Flugzeug, kein Triebwerk wo die FACC nicht mit leichtbar Komponenten vertreten wäre.
00:00:41: also ohne uns fliegt kein Flugzeuge.
00:00:43: Vielen Dank dass ich hier sein darf!
00:00:45: Mein Name ist Peter Heinrich.
00:00:46: Wir sind unterwegs in Österreich mit unserem mobilen Podcaststudio Und Ich habe gerade eine Werksführung erlebt und war natürlich einen anderen Eindruck.
00:00:54: Man hatte sonst nur den großen Geschäftsbericht da ließ man viel Wenn man das sieht, wie viel Detailarbeit da drin steckt.
00:01:01: Das ist schon erstaunlich und Sie haben ja verschiedene Werke.
00:01:04: Und wir sind hier bei dem Werk... Sie haben es durchnummeriert Nummer vier?
00:01:09: Hier sind wir jetzt beim Werk Nummer vier.
00:01:11: Ja, das ist der Schwerk für Triebwerkskomponenten.
00:01:13: Ja!
00:01:14: Da werden eben für den A-Dreihundertfünfzig und die Boeing sieben acht Sieben die Teile unter anderem auch produziert.
00:01:22: Wie kommt man eigentlich an solche Aufträge?
00:01:25: über Jahrzehntelang aufgebautes Vertrauen, weil bei Flugzeugteilen geht es ja natürlich wahrscheinlich auch um den Preis.
00:01:32: Wenn man mit Boeing ein Airbus verhandelt.
00:01:33: aber wahrscheinlich geht's um Vertrauen Sicherheit Stabilität.
00:01:38: Also in der Luftfahrt geht es einmal wie Sie richtigerweise sagen um Sicherheit.
00:01:43: Safety steht überall.
00:01:45: Safety und Quality First In all we do ist unser Claim.
00:01:49: Die Beziehungen in der Luchtfahrtszeugindustrie sind sehr langfristig also sie sehr hohes Vertrauen auch gefragt.
00:01:56: Also das Beispiel, Sie haben die beiden großen Flugzeuge genannt, die wir beliefern mit Triebungskomponenten, die Airbus A-Tree Hundertfünfzig und die Boeing Seam eight sieben.
00:02:07: Und egal welcher Kunde jetzt zu ein neues Programm launcht sprich beginnt zu entwickeln da braucht es dann Partnerschaften die beim entwickeln mithelfen.
00:02:16: in unserem Fall ist es der leichtbar Kunststoffkomponenten und man investiert hier sehr viel.
00:02:22: Also die FVZT hat bei beiden Flugzeugen zwischen fünfzig und achtzig Millionen an Investitionen, an Ingenieursleistungen vorinvestiert.
00:02:33: Und wir tun das weil wir glauben dass das Flugzeug des Gelauncht wird auch in Erfolg wird.
00:02:38: Auf der anderen Seite der Kunde egal wie der heißt vertraut dann der FV ZTD es für ein Produkt entwickeln das zum einen die Sicherheitsstandards zu jedem Zeitpunkt erfüllt Aber auch Performance liefert, also speziell Triebwerke und Verkleidungen sind ja jene Komponenten am Flugzeug die ganz stark für die Performance, die Effizienz auch mithelfen das zu verbessern.
00:03:03: Und was ganz wichtig ist wie US-FHZC es sind, dass einzige Unternehmen diese Komponente baut.
00:03:09: Also bauen wir nicht, liefern wir nicht!
00:03:12: Die Qualität der Performance die der Kunde braucht.
00:03:14: dann hat der Flieger des Bauteils nicht und dann fliegt er nicht.
00:03:18: Das ist reciprokal, also wir vertrauen da beide.
00:03:21: Der Kunde vertraut uns, dass wir alles richtig machen und das beste Produkt mit der besten Performance, mit dem maximalen Sicherheit abliefern.
00:03:29: und wir vertrauen den Kunden, dass er das Flugzeug möglichst oft verkauft.
00:03:33: und diese Beziehungen wachsen natürlich über Jahrzehnte bei uns.
00:03:37: Die Erkunde die er uns diese beiden Aufträge auch gegeben hat, das ist die Firma Collins Mit dem arbeiten wir seit der ersten Stunde zusammen, also Collins war erinnern unserer allerersten Kunden vor jetzt bei nahe fast vierzig Jahren die uns das Vertrauens geschenkt haben ein Komposite bei uns zu entwickeln fertig zu lassen.
00:03:55: Also beim A-Autereinhundfünfzig und Boeing Siebenachtsieben kommen ja die Schubunkehrgehäuse auch zum Einsatz.
00:04:03: Früher dachte ich immer naja das sind halt einfach Abdeckungen.
00:04:06: aber jetzt habe ich erstmal gelernt also einmal wie hoch technisch dies ist, wie wichtig dass es ist dass es da auch einmal um die Performance geht, das wirklich dann Treibstoff gespart wird.
00:04:17: Weil die Maschinen werden ja auch immer größer sozusagen die Triebwerke und was ich auch interessant fand, es geht ja dann auch um Lärm und ich ab mit dem Ohr hingehen dürfen, man hört ja fast gar nichts mehr.
00:04:28: also das sind viele Kleinigkeiten und es geht auch um Wartung d.h.
00:04:33: weniger Wartungen eigentlich notwendig ist.
00:04:35: Ja das sind eigentlich kleine technische Unterwerke schadet von außen wenn man sieht sie sind vier Meter Durchmesserbauteil mit drei Meter fünftig Länge und er bewegt sich halt dann auch am Triebwerk, also speziell wenn das Flugzeug landet ist er der Schub umkehrt dazu da um Schub nach vorne umzuläten.
00:04:52: Das heißt den gesamten Triebewerks-Schub die normalerweise das Flugzeuge beschleunigt wird verwendet um das Flugzeit abzubremsen.
00:05:00: nach der Landung ein hoch belastendes statisches Bordel dann.
00:05:04: Im Flug ist es statisch und dynamisch, also da gehen tausende Liter Luft pro Sekunde durch mit Drücken natürlich und hohen Geschwindigkeiten.
00:05:13: Und wie Sie richtigerweise sagen die Geometrie, die das Bordeln in der Innenseite hat, die ist ja nicht einfach nur zylindrisch oder chronisch, die hat eine Bienenähnliche Form und wie sich diese Durchmesser zueinander verhalten definieren im Wesentlichen dann die Performance des Triebwerks.
00:05:30: und das andere ist natürlich, wie wird das Flugzeug leiser?
00:05:34: Wie wird es leise beim Staaten und dem Landen?
00:05:37: Ganz wichtig für die umliegende Bevölkerung.
00:05:40: Man hört ja heute ein Flugzeug beim Landen fast nicht mehr.
00:05:43: Also es ist fast geräuschlos.
00:05:45: Beim Staaten mit einem vollen Zivilgeschub gibt's schon noch einen Lernpegel aber der ist auch so gesteuert dass er nach vorne und oben geht und nicht nach unten oder zur Seite.
00:05:55: Und wie Sie richtigerweise sagen, diese akustische Behandlung auf diesen Triebwerkskomponenten die wir gemeinsam mit Collins entwickelt haben war ein Step Change.
00:06:05: Dieses Triebewerk oder diese Verkleidungen sind um sechzig Prozent leiser als die Verkleiderung der Vorgängengeneration.
00:06:12: also man hat irrsinnig viel gemacht um hier Geräuscheemissionen zu unterdrücken.
00:06:17: Also hilft einmal dem Umgebungslärm aber hilft auch den Leuten in der Kabine weil auch die Kabinerleise wird dadurch Also hochtechnologisch und da werden Millionen kleiner Löcher eingebracht, die den Schall schlucken.
00:06:29: Und das nur für die Verkleidung?
00:06:31: Das hat ja noch gar nichts mit der Maschine dann selber zu tun, die dir den Lärm erzeugt!
00:06:34: Airbus und Boeing wollen ja mehr produzieren schneller.
00:06:38: vor allem was ist hier in Reichesberg der Engpass?
00:06:42: Die Autoclavzeit Personalzulieferer.
00:06:45: jetzt müssen wir nochmal erklären was eigentlich Autoclaf ist.
00:06:48: ich habe sie gesehen diese Röhre oder hohe Druck dazu kommt.
00:06:52: Ja, wie wollen Sie selber erweitern?
00:06:53: Was ist Ihr Engpass?
00:06:54: Das Schöne ist, wenn wir an unsere Industrie es gibt von Seiten aller unserer Kunden vorausschauen wohin die Reise geht.
00:07:02: Also wie viele Flugzeuge will man bauen?
00:07:05: Wie schauen diese Bauratensteigerungen in der?
00:07:09: Luftwurzelsprichmen hier von Ramp-Ups?
00:07:11: Wie gehen sie vom Starten?
00:07:12: Ein Flugzeug is kein Massenprodukt.
00:07:15: also ja was und Boeing haben?
00:07:17: im letzten Jahr war miteinander ca.
00:07:20: eineinthausend vierhundert Flugzeuge ausgeliefert, tausend siebenhundert Waren die Auslieferzahlung der gesamten zivilen Luftfahrt im Verkehrsflugzeugbereich.
00:07:28: also wir sprechen ja nicht von Massenprodukt in zehntausend oder hunderttausenden Stück wie in der Automobilindustrie.
00:07:34: Wir reden von Hochkomplexen, Fluggeräten, die aus zig Tausenden oder Millionen von Komponenten bestehen.
00:07:41: und wenn wir jetzt über diesen Ramp-Up und über diese zukünftigen Bedarfe sprechen sind wir hier sehr gut in Abstimmung und können mit unseren Kunden relativ genau ... auch unsere Kapazitäten und Investitionen planen.
00:07:56: Und das tun wir gerade, also wir richten ja gerade Ruktionskapazitäten nicht nur hier im Werk Vier sondern auch in den anderen Werken.
00:08:03: Wir investieren dreihundertfünfzig Millionen Euro bis zum Jahr zwanzig-dreißig und die größte Investition findet hier einen Oberstreich statt mit einem Investitionsprofon von hundertzwanzig Millionen.
00:08:13: Was sind derzeit unsere Bottlenecks?
00:08:15: Bottlenecks im Rampup sind der Zeit Nicht Kapazitäten oder Personal, oder qualifiziertes Personal innerhalb der FVC.
00:08:24: Botlenecks in der Industrie generell sind auch globale Supply Chains.
00:08:28: Das sind Zulieferkomponenten.
00:08:31: Das können metallische Legierungen sein das können ganz banale Sachen sein wie Schrauben und Nieten die man aber dennoch braucht um einen Flugzeug fertig zu bauen.
00:08:40: Also
00:08:40: wirklich ganz banal Dinge?
00:08:41: Die dann später kommen.
00:08:42: theoretisch
00:08:44: Es verlagert sich also.
00:08:45: es waren vor allem Vor ein paar Jahren waren sie eher chemische Produkte, die hat man aber mitigiert.
00:08:50: Das ist heute kein Thema.
00:08:53: Momentan sind wesentliche Sachen, sind in der Tat eher kleinere Sachen wie Schrauben und Nieten.
00:09:00: Kann man sich fragen, wie kann es das geben?
00:09:02: Das hängt damit zusammen dass es Legierungsbestandtele gibt den luftfahrtzugelassenen Schraubverbindungen rein müssen.
00:09:10: oder da gibt's eine hohe Nachfrage derzeit Auch über andere Branchen, da gibt es derzeit Engpässe.
00:09:16: Die kann man lösen und werden auch gelöst.
00:09:17: aber die sind heute ein Thema, die vor fünf Jahren kein Thema gewesen sind.
00:09:22: Wir planen mit dem.
00:09:23: Wir erweitern natürlich dort und da unsere Zulieferketten.
00:09:26: Das macht wir sehr strategisch, sehr nachhaltig auch weil jeder in der Luftfahrt braucht Qualifizierungen.
00:09:32: das macht man nicht einmal.
00:09:34: Und noch einem Jahr tauscht man den Lieferanten aus und das sind sehr strategische Entscheidungen.
00:09:39: wie in der FVZ blicken heut Drei bis fünf Jahre voraus machen unsere Marktabschätzungen, die damit verbundenen entsprechenden Investitionen, die nicht einfach nur inkupieren von dem sind was wir schon machen.
00:09:51: Das ist eine laufende Weiterverbesserung, digitalisieren, automatisieren um einfach konkurrenzfähig zu bleiben.
00:09:57: am Standort
00:09:59: War das auch der Grund dass die Sparte eben Engines and Narsales im ersten halb Jahr auf knapp unter neunzig Millionen Euro Umsatz und acht Kommasieben Millionen Euro zurückfiel.
00:10:10: oder ist ein Abrechnungseffekt bei der Entwicklung?
00:10:12: Oder sehen Sie Druck in der Serie?
00:10:14: Nein, also prinzipiell hat die FCC im Geschäftsprozess zwei wesentliche Faktoren.
00:10:20: Das eine ist das Seriengeschäft, wir haben was entwickelt und haben es zugelassen und wir bauen das Produkt in den von den Kunden benötigten Stückzahlen.
00:10:29: Das ist dann auch dieser schon erklärte Ramp-Up, das geht derzeit bei jedem Flugzeug, bei jedem Kunden gibt es höhere Bedarfe, also die Luftfahrzeugindustrie kann heute die Nachfrage der Airlines gar nicht decken.
00:10:41: Also wir könnten wenn's nach den Airlines gehen würde mehr Flugzeuge liefern aber wie überall die schwechste Glied in einer Lieferantenkette egal wer das Ton ist, der bestimmt den Takt.
00:10:52: Wir sind alle im Ramp-Up und Airlines bräuchten sogar noch mehr.
00:10:55: Das ist unser Hauptgeschäft, also ein Großteil des Geschäftes, das wir machen entsteht über Seriengeschäft und circa zehn Prozent Etwa unter einhundert Millionen im Jahr ist das zweite Geschäft, es sind Entwicklungsleistungen.
00:11:09: Das heißt wir entwickeln für einen Kunden Und je nach Entwicklungsschritt und Prozess gibt es sogenannte Meilensteenzahlungen.
00:11:18: Wenn sich jetzt eine Entwicklung aus welchen Gründen noch rechtsverschiedes wird später, dann kommen Umsätze aus diesen Entwicklungsdetikaten nicht zu spät.
00:11:26: Das war in der Engineersale im ersten halben Jahr der Falle.
00:11:29: Es gab die ein oder andere Verschiebung bei dem einem oder anderen Programm.
00:11:33: Das kann marktgetrieben sein, zulassungsgedrieben sein.
00:11:36: Und wenn der Meilenstein nicht erfüllt ist, dann triggert das nicht die Zahlung – in dem Fall was so!
00:11:41: Fürs Jahres-, Geschäftsjahresende wird der Engineer Cell aber wieder dort anschließen, wo es letztes Jahr war bei Wachstum und zweistelligen EBIT-Marschen.
00:11:49: Thema Wachstone, das greif ich gleich mal auf!
00:11:51: In Kroatien wurde ja die Fertigungsfläche verdreifacht – was wird dort produziert?
00:11:56: Welche Arbeitsschritte bleiben langfristig hier im Infirtel?
00:11:59: Wir haben ein sehr strategisches globales Fertigungsnetzwerk uns überlegt.
00:12:04: Es gibt gewisse Produkte, die sind predestiniert hier für Oberösterreich.
00:12:08: Die sind hochkomplexe Komponenten und auch Komponente, die man zu einem gewissen Grad teilautomatisieren kann.
00:12:15: Auch jene Kompontenten, die am Markt etwas höhere Verkaufspreise erzielen – also höher komplexe Komponenten sind natürlich wertvoller.
00:12:23: Und dann gibt es Produkte in deinem Portfolio Das ist weniger komplex, aber von der Oberfläche her sehr haptisch und hochwertig ausgeführt.
00:12:32: Das sind unsere sogenannten Kabinenbauteile.
00:12:35: Und die machen in einem Base-Cost Country und das heißt nicht automatisch die geringsten Lohnkosten sondern das ist total Kostbetrachtung inklusive Logistikkosten.
00:12:46: und diese Kabinenkomponenten für große Flugzeuge.
00:12:51: Da haben wir uns entschieden, vor ein paar Jahren ein neues Werk zu errichten.
00:12:55: Völlig neu auf der grünen Wiese, optimal ausgerichtet mit perfekten Fertigungsfluss.
00:13:00: Das ist in Kroatien entstanden, darum haben wir es auch verdreifacht in der Größe und das macht uns sehr viel Freude.
00:13:05: Es hat uns geholften Kosten zu reduzieren und die Marge im Kabinengeschäft deutlich zu erhöhen.
00:13:11: Die Strategie ist, eine Kabinenfertigung zukünftig auch weiter in Kroatien auszubauen und die Struktur Enginaseil und auch die Drohnenfertigung primär in den strukturwerkenden Oberösterreich abzuwickeln.
00:13:24: Und Kabinen-Innenteile Interiors sind ja weiterhin mit, glaube ich, forty-fünfzig Prozent.
00:13:29: der größte Bereich?
00:13:30: Ist derzeit der größten Bereich hat doch im Zuge der letzten Krise Covid-Krise am wenigsten gelitten.
00:13:36: Warum?
00:13:37: weil ein nicht unwesentlicher Teil der Kabinenfertigung in der FVCC bei BusinessJets benötigt wird.
00:13:44: Also völlig andere Flugzeugkabinen sehr hochpreisig, eine Manufaktur, jeder BusinessJet hat eine andere Innenausstattung, eine andere Belederung, andere Konfigurationen.
00:13:55: und gerade das BusinessJett-Geschäft hat im Zuge der Covid-Krise nicht gelitten.
00:14:00: also da waren die Umsätze nachhaltig hoch.
00:14:03: Ja, somit für uns auch derzeit die größte Sparte wird sich aber in den nächsten Jahren mit etwas ausgleichen Strukturen eine Seele holen stark auf der Zeit.
00:14:12: Sie planen ja, ich glaube bis zu zwanzig dreißig, Investitionen von dreihundertfünfzig Millionen Euro?
00:14:17: In was wird das alles investiert?
00:14:19: Ein Teil davon geht in neue Kapazitäten, zusätzliche Kapazität und also die Luftfahrzeugindustrie wächst.
00:14:25: Jeder ist im Ramp-Up, jeder Flugzeug ist im Ram-Up.
00:14:28: Das heißt für uns organisches Wachstum aus bereits entwickelten Projekten.
00:14:33: Es ist für uns zu gut, weil es Volumeffekte gibt und wir sind in den letzten Jahren immer zweistellig gewachsen nach heu, wenn wir wieder zwischen zehn und fünfzehn Prozent zweistelig wachsen.
00:14:42: Wir stoßen in den nächsten achtzehn Monaten an Kapazitätsgrenzen.
00:14:46: Um das nicht so überdehnen, bauen wir einfach Kapazität auf.
00:14:50: Ein Teil dieser Kapazitätsaufbau-Investitionen sind eben diese Hundertzwanzig Millionen hier am Standort Das ist ca.
00:14:57: sechzig Prozent Kapazitätsaufbau und vierzig Prozent ist reserviert für neue Projekte, also Gewinn von Marktant-Helmen.
00:15:06: Die anderen verbleibenden Millionen die gehen in Richtung Entwicklung, neue Technologien, neue Prozesse, Automatisierung, Digitalisierung und natürlich ganz stark in Richtung was bietet die FACC für den nächsten Generation an Verkehrsflugzeugen an Innovationen an?
00:15:24: Also wir arbeiten heute schon an den Innovationen für die nächste Generation von Flugzeugen, die irgendwann im nächsten Jahrzehnt kommen wird.
00:15:32: Damit ihr Aussage bleibt?
00:15:33: Kein Flugzeug ohne FACC hebt ab!
00:15:36: Das soll so bleiben und wird auch so bleiben.
00:15:38: Ja
00:15:38: Wie weit kann man das Drohnengeschäft noch ausbauen?
00:15:40: Drohnenn ist ja momentan eigentlich überall gefragt.
00:15:44: Drohnengescheft im zivilen Bereich startet erst gerade.
00:15:48: also wir haben zwar sehr sehr früh begonnen uns um dieses neue Marktsegment zu kümmern.
00:15:52: bereits Da gab es Visionen und Ideen.
00:15:57: Wir waren hier einer der Frontrunner, die sich um dieses Geschäft auch bemüht haben ist mittlerweile auch für uns ein sehr gutes Geschäft geworden.
00:16:05: Es ist nicht nur mehr Entwicklungstätigkeit, die uns in den letzten Jahren sehr gut beschäftigt hat.
00:16:11: Wir sind bei den ersten Projekten nicht mit Passagiertronen aber Logistiktronen in einer Serienfertigung und darüber nicht von zehn oder zwanzig Stück im Jahr.
00:16:20: Da reden wir vom weit übertauschen Stück im Ja, die wir ausliefern, tendenziell stark steigend.
00:16:26: Und auf jede Frage hin, wo wird sich das Dronengeschäft entwickeln?
00:16:30: Wenn die großen Projekte, sprich auch Passagiertronen in Richtung Zertifizierung und Markteintritt gehen, dann hat dieses Geschäft für uns ein Potenzial von Hundertfünfzig bis Zweihunderte Millionen Umsatz pro Jahr ab dem Erzhang.
00:16:45: Das ist doch eine wesentliche Umsatzgröße mit einem neuen Segment, das uns auch ein bisschen resilienter macht und breiter macht in dem was wir tun.
00:16:55: Und defensmäßig?
00:16:57: Im Rheinem-Defense-Geschäft ist die FACC nicht tätig, sehr wohl aber im Dual-Use-Bereich.
00:17:02: Das heißt mehr und mehr Technologien, die im zivilen Flugzeugbau eingesetzt werden, werden auch im Defensbereich eingesetzt also der sogenannte Dual Use-Güter.
00:17:12: Es war nichts Neues für uns, machen wir seit über fünfundzwanzig Jahren mit einem ziviln Produkt und Projekt das wir an den Kunden abliefern.
00:17:21: und ob?
00:17:21: ein gewissen Punkt wird des Flugzeugs aus dem Serienbau ausgeschieden und wird so ausgestattet, dass es ein Defenseflugzeug wird.
00:17:28: Also Dual Use-Güte ist für uns was Altbekannte seines Defenses bei der FACC, der zählt nicht auf die Agenda.
00:17:35: Die Frage wird natürlich mal bei allen Investulationkonferenzen diskutiert und bei Analysten.
00:17:42: AWIC hält fiftyfünfzigkomma fünf Prozent und Comarkt gewinnt für FRCCerian Bedeutung – Ist diese Verbindung?
00:17:49: Zwischen China und westlichen Flugzeugbauern ein Vorteil oder inzwischen ein Risiko?
00:17:52: Also es ist ja wahrscheinlich auch eine Chance für den kinesischen Markt.
00:17:55: Auf der Anzeige kann ich mir Trump vorstellen, sagt na da kommst du nicht rein, findet ihr laufend neue Zölle?
00:18:01: Ja wir erleben ihn in einem sehr dynamischem Marktumfeld derzeit.
00:18:05: Sie haben schon erwähnt vor wenigen Jahren noch war natürlich die große Diskussion wie kann ein Tier eins partner als ein direkter Toolieferant an die großen OEMs den OEMs in wachsenden Märkten helfen, Geschäft aufzubauen.
00:18:20: Und wenn eine Nation ein Markt sehr viele Flugzeuge kauft dann gibt es auch Kompetitionsgeschäfte und die haben wir in Verbindung mit unseren westlichen Kunden auch im asiatisch-spazifischen Raum abgewittelt – auch in China.
00:18:33: Der letzten Jahre verändert sich das Ganze, also getrieben durch geopolitische Spannungen Das Thema hoch, lokal für lokal.
00:18:45: Es gibt keine ausfasende asiatischen Märkte, man braucht die, es ist eine globale Industrie aber es ist kein Single Source mehr.
00:18:52: also es wird überall geschaut dass man sich die riskt und ganz einfach handelser Platins aufbaut.
00:18:58: das macht Unsere westlichen Kunden, das macht aber auch Comac.
00:19:04: Comac mit seinen Flugzeugprojekten, die sehr modern sind und gut sind haben einen doch sehr hohen Anteil an westlichen Zulieferanten.
00:19:11: Nach Comac hat natürlich für sich das Ziel gesetzt hier unabhängiger zu werden arbeiten ins eigene Land zu holen.
00:19:19: Wir unterstützen beide Workstreams, das heißt für uns ist es derzeit sehr interessante Geschichte weil wir arbeiten für unsere westlichen Kunden und das ist natürlich neunzig Prozent des Geschäftes und wir haben den neuen Markt, sprich Komag in China, den wir seit über zwanzig Jahren auch als Kunden bedienen dürfen.
00:19:37: also wir schaffen das jetzt ganz gut aber wir beobachten die geopolitischen Veränderungen sehr genau und versuchen das Unternehmen dahingehend richtig auszurichten.
00:19:46: Es wird wahrscheinlich nicht ganz so leicht sein, sich dadurch zu navigieren.
00:19:49: Ist ähnlich wie beim Skifahren.
00:19:51: Manchmal ist es glatt und dann gibt's Huppe vom Ski zum Airbus also bei Fischer-Ski.
00:19:57: in den achtskern Jahren entwickelt sich das nach hau für Phaser Verbundstoffe Fischer Advanced Composite Components Und hier ist sozusagen auch die Zukunft der Akademie.
00:20:09: Wo wird überall geforscht?
00:20:10: Was ist die Akadiemi?
00:20:12: Wir waren ein KV der Sportartikelindustrie.
00:20:15: Vor knapp vierzig Jahren waren wir dreißig junge Ingenieure, die sich Gedanken gemacht haben wie man Leichtbau vom Ski, vom Sportartikelgerät und auch Tennischläger in andere Branchen bringt.
00:20:26: Die Luftfahrt hat uns das ermöglicht und da waren eigentlich von ersten Tagen ein innovationsgetriebenes Unternehmen.
00:20:33: also Das österreichische Start-up, das in die Luftfahrt geht und dort leichtbar anbietet ist ja nicht so, dass man sagt naja der österreichischen Markt ist so riesig.
00:20:41: Das macht jetzt jeder, wir mussten die Kunden davon überzeugen, dass wir antiken schneller und innovativer sind wie vielleicht der Rest der Welt und das ist uns ganz gut gelungen.
00:20:49: Gelingt uns auch immer noch – und es ist unsere DNA – dass wir ganz einfach Innovationen dem Kunden anbieten, die ein Stück leichter, performabler und möglicherweise leistbarer sind.
00:21:01: Die Akademie Was macht die Akademie?
00:21:04: Die gibt's bei der LVZC in den Ausblickungen seit zwei Jahren.
00:21:08: Die Akadie gibt es schon etwas länger.
00:21:10: hier, schulen wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die neu dazukommen.
00:21:16: Also Luftfahrt ist aber das eigenes.
00:21:17: Wir bilden alle bei uns beschäftigten Personen selber aus weil Luftfahrten nach Hause einfach in der Umgebung nicht da ist.
00:21:24: Wir bieten auch die bestehende Crew laufend weiter.
00:21:27: Die Erde dreht sich weiter, neue Technologien kommen.
00:21:31: Was vor fünf zehn Jahren gut war, ist heute nicht mehr gut genug.
00:21:34: Das heißt es ist ein ständiger Veränderungsprozess um vorne mitspielen zu können und das macht die Akademie.
00:21:40: Wesentlicher Teil seit einem Jahr ist Safety, Safety Management Systems was einfach in der Luftfahrt noch wichtiger geworden ist und auch wichtiger sein wird.
00:21:50: Genau dieses Safety-Gedanke.
00:21:52: also.
00:21:52: jeder der bei unseren Luftvollzeugprodukt angreift, der daran arbeitet muss verstehen dass der Verantwortung übernimmt, um die Luftfahrt noch sicherer zu machen.
00:22:01: Die schon sehr sicher ist und das macht die Akademie für uns.
00:22:04: Sagen Sie also, als ich vorhin die Frage mit Fischer gestellt habe?
00:22:07: Da war richtig stolz zu hören!
00:22:08: Sie sagten
00:22:09: wir?!
00:22:09: Wie hat das alles begonnen früher und wie lange waren sie schon dabei?
00:22:12: Begonnen hat es mit der Krise in der Sportartikelbranche und Fischerski war immer ein sehr innovatives Unternehmen.
00:22:19: Der kommerziellen Fischer hatte eine sehr große Forschungsabteilung gehabt, doch regelmäßig und viel entwickelt.
00:22:25: Und dann wollte Zeit gekommen sein, sich zu überlegen was tut man mit dieser Forschungsabteilung wenn die Zeiten nicht mehr ganz so gut sind.
00:22:31: Da gab es zwei Möglichkeiten sie verkleinern oder sie anderweitig einzusetzen und wir hatten eine Jahr Zeit uns zu überlegt wie wir das an der Werte einsetzen können.
00:22:41: In der Luftfahrtsägeindustrie hat sich halt einen Kunde gefunden, der das Potenziale kannte.
00:22:47: Wie kam's zudem?
00:22:49: Es gab einen Besuch aus den Vereinigten Staaten.
00:22:51: Der hat die Fischenschie und Tennis besucht, auch die Forschungsabteilung.
00:22:55: der Gründer der FPZC, der Diplomenschöner Walter Stephan hat ihm die Versuchsabteilungen gezeigt, dass wir das machen hier.
00:23:02: Wir machen es leichtbar und könnten das in die Luftfahrt bringen.
00:23:06: Ich schicke mal eine Zeichnung.
00:23:08: Das war ein Aluminium-Servicedoor, relativ klein, DIN A III Größe, also richtig groß.
00:23:14: Schaut euch einmal was man aus dem machen kann im Komposite.
00:23:18: Ja, vier Wochen später haben wir das ingeniert gehabt und man musste Baudelgebäutung bekommen und zeigen solche.
00:23:24: Die waren nicht begeistert von der Geschwindigkeit und dann von der Gewichtseinsparung.
00:23:28: nachdem es nicht nur eine dieser Klappen am Flug gegeben hat sondern mehrere war die Gewichts-Einsparungen heute ein Vielfaches von dem was wir auf diese einen Klappe gezeigt haben.
00:23:37: Und das war der erste Auftrag und der war natürlich beim Fischemanagement nicht unbedingt Ganz so mit Wohlwollen aufgenommen, weil Luftfahrt ist ja Produktliabilität und es hat geheißen.
00:23:48: Den Auftrag macht man nicht bitte zurückgeben und der Gründer sagt nein wir haben jetzt einen Auftrag.
00:23:53: wenn's nicht wolls dann müsst ihr selber absagen herkommens auch gesagt Nein Wir machen den Auftrag wir versuchen das.
00:23:59: Und das war eigentlich dann der Staat die FACC und wie gesagt Das war heute Der Spirit des Unternehmens dieser kleinen Forschungsgruppe Die das in sehr rascher und effizienter Zeit umgesetzt hat.
00:24:12: Naja, aus diesen dreißig Leuten sind dann bis heute viertausend und etwas mehr Personen entstanden, Probaltätik.
00:24:19: Wir sind heute sechsmal so groß wie die ehemalige Mutter.
00:24:23: Und wir sehen uns weiter im Wachsen!
00:24:26: Also vom kleinen Ski-Startup zum Riesenkonzern...und seit wann waren Sie dabei?
00:24:31: Das
00:24:32: begonnen hatte es ganze, in fournachtzig mit den ersten Ideen und ich bin dazugekommen in nineteen achtundachtzig.
00:24:39: Ich habe alles miterlebt sozusagen
00:24:41: Ja, da hat er jeder alles gemacht.
00:24:43: Ich hab auch alles gemacht...
00:24:44: Also Sie können zu den ersten dreißig sozusagen sicher?
00:24:46: Ich war bei den ersten paar dabei ja.
00:24:48: Schöner Zeit, schöne Geschichte und bleibt doch spannend auf die nächsten paar Jahre!
00:24:52: Macht länger.
00:24:53: Vielen Dank!
00:24:53: Bitte gerne mich gefreut.
00:24:55: Vielen
00:24:55: dank fürs Zuhören.
00:24:57: das war Börsen Radio & Tour.