00:00:00: Basen-Radio-Network AG, das Vorstandsinterview.
00:00:03: Hallo!
00:00:03: Mein Name ist Mauriz Unterkoffler, Vorstandsporsitzender der UCO Microshops AG und Andreas freut mich dass ich heute wieder da sein darf.
00:00:10: Ich habe die UCO in diesem Sommer sogar persönlich getroffen.
00:00:14: Wir haben eine Fahrradtour gemacht mit einer ganzen Familie von Bamberg bis nach Innsbruck und in Österreich stehen ja überall eure Automaten rum.
00:00:22: also was sie damit sagen will das Produkt wird sichtbarer
00:00:26: auch
00:00:26: für Leinen wie mich.
00:00:28: Jetzt schauen wir noch mal gemeinsam drauf, ob auch das Geschäftsmodell läuft.
00:00:32: Ob sich es skaliert?
00:00:33: Also vielleicht steigen wir so ein Wachstum versus Gewinn.
00:00:36: Das ist ja bei Unternehmen die frisch an die Börse gekommen sind.
00:00:40: Deshalb brauche ich noch gar nicht so lange her immer so das Thema.
00:00:42: da gucken wir genau hin Betriebsleistung wächst um etwa siebzehn Prozent trotzdem dass EBDA bleibt negativ mit einhundertdreißen tausend Euro.
00:00:51: wann erreicht UKO nachhaltig den operativen Break-even?
00:00:55: Man muss zuerst sagen im halbjahres bericht beziehungsweise in den zahlen jetzt nur von ukomikoshops ag sprechen.
00:01:02: Die AG hat zurzeit eine holdingfunktion und keine operative tätigkeit.
00:01:06: sprich grundsätzlich sollten wir uns eigentlich mehr um die dochtergesellschaften unterhalten.
00:01:11: zum treißigsten sechsten sechsundzwanzig war es ja nur unter anführungszeichen die ukotechnik gen bh, die hundertprozenttochter der ukomalcoshops ag ist zum heutigen zeitpunkt und das war glaube ich so auch was das ganze jahr ein bisschen beigebrägt hat.
00:01:23: bei uns haben wir auch die U-Kometer GmbH unter der AG, also das ist alles im September und Oktober über die Bühne gegangen mit eingebracht.
00:01:31: Wo es um die Vermietung der Geräte und die Vermarktungen der Werbeöffentlichen und Produktplatzierungen der Trafikautomaten.
00:01:37: Also wo es eigentlich hauptsächlich um Tabak beziehungsweise immer mehr um Nikodinprodukte geht.
00:01:42: Da ist in Österreich ja ein Tabakmonopol quasi daß dein Kraft tritt!
00:01:46: Und ja... Das sind wir sehr stark.
00:01:48: Da sind wir mit unseren neuen Generationen von Automaten, eigentlich am Puls der Zeit.
00:01:52: Das heißt alte Zigarettenautomaten werden getauscht gegen neue digitale Geräte die einfach mit dem Schachter so flexibel sind dass auch diese neuen Produktbackungen von E-Zigaretten und Nicodin-Bouches, die einfach fünfzehn Prozent im Jahr am Volumen wachsen, auch in den Geräten Platz hat.
00:02:09: Und da sind wir ein großer Teil, glaube ich, der ganzen, sagen wir mal, der Backbranche, Infrastruktur und dem Wandel, der dahinter steht wo es auf einfach nachhaltigere und gesündere Produkte bzw.
00:02:20: rauchfreie Produkte geht.
00:02:22: Und da zahlt sich eigentlich die Entwicklung, die wir in den letzten Jahren gemacht haben.
00:02:27: Wir sind dafür vorgeprägt von starken Investitionen.
00:02:30: Das heißt, wir haben unser neues Headquarter gebaut, wo wir sehr viel investiert haben.
00:02:34: Wir investieren zurzeit auch sehr stark noch weiterhin an die Produktweiterentwicklung.
00:02:39: Da geht's ganz groß um die Software.
00:02:41: Das heißt, das ist das wo wir zukünftig einfach noch viel mehr am Kunden punkten wollen.
00:02:46: Damit einfach diese, ich sag ungenereich schon Automat sondern es ist eigentlich eine Smart Retail Plattform für den Betreiber des Geräts und diesen Vertriebskanal einfach immer einfacher wird.
00:02:56: Es wäre auch nicht verkehrt wenn's für den Investor jetzt einfacher würde mein Börsprecher glaube ich zum dritten oder vierten Mal und es ist nach wie vor schwierig das einzuordnen einzuschätzen.
00:03:07: also Das ist ja richtigerweise gesagt die Okutechnik trägt zwar den größten Teil des operativen Geschäfts, aber taucht nicht auf in der Holding weil die Zahlen nicht konsoliert werden.
00:03:16: Also wie bekommt jetzt der Investor eine verlässliche Information?
00:03:20: Wie profitabel das OKO-Geschäft tatsächlich ist!
00:03:23: Wir haben auch den Jahresbericht im Jahr zwölfundzwanzig veröffentlicht wo auch der Wirtschaftsprüfe et cetera drauf war wo wir ja positiv waren.
00:03:30: ich kann jetzt schon sagen dass man wie die Tendenz hingeht dass wir heuer ebenfalls wieder positiv abschließen werden.
00:03:37: Das ist klar da und im Hintergrund auf grundsäglicher Zeit mal auch der Internationalisierung, die jetzt parallel ja noch von Staaten geht.
00:03:45: Wo wir einfach das Geschäftsmodell in anderen Ländern skalieren wollen wird eine Konsolidierung ab zwei tausend siebenundzwanzig angestrebt.
00:03:53: D.h.,
00:03:53: das Finanzabteilung etc.
00:03:55: arbeitet jetzt gerade daran.
00:03:56: wie gesagt Der Fokus des letzten Jahre war stark eben Die Weiterentwicklung der Geräte, die Entweite Entwicklung der Infrastruktur also wo es nicht nur um unser neues Headquarter sondern auch um die Niederlassungen geht.
00:04:07: Wir sind gerade dabei in Rumänien zu starten also da ist eh vor zwei Wochen auch eine Erzog-Meldung rausgegangen wo wir mit dem Referbischmentergeräte starten und unser Geschäftsmodell vielleicht kann ich das nochmal kurz erklären geht sehr stark einfach in die Vermietung der Gerete.
00:04:24: das heißt wir wollen diesen Vertriebskanal unseren Kunden zur Verfügung stellen.
00:04:28: Der bekommt die Auslieferung des Geräts ins Service, die Versicherung und alle fünf Jahre automatisch ein neues Gerät.
00:04:35: Das heißt es ist ein Subscription-Modell wo wir einfach das SusiSorglos-Paket eigentlich liefern.
00:04:40: D.h.,
00:04:40: der Kunde soll sich zukünftig nur noch um die Befüllungen konzentrieren und wir sind halt sehr stark beratend d.h.
00:04:46: nach wie vor stellen wir bei achtzig Prozent unserer Kunden das Gerät zum ersten Mal auf, d. h. sehr stark auch in der Hotellerie Statt der Minipaar sehr stark eben auch bei Nahrversorgern, besonders wie anfangs gesprochen im ländlichen Bereich wo vielleicht kein Supermarkt mehr im Dorf verfügbar ist etc.
00:05:03: kann man über unsere Geräte einfach wirklich diese Nahrvorsorge um den nötigsten Produkt die perfekt gewährleisten.
00:05:09: Da glaube ich mir sagen da tragen wir schon einen großen Teil dann dazu beit, dass diese Infrastruktur dann einfach gewährleistet ist Besonders im ländlichen Bereich und halt dann auf der anderen Seite bei diesen ganzen sensiblen Produkten, wo es auch um Jugendschutz geht mit Zutritt etc.
00:05:23: Also wenn ich jetzt von Trafiken spreche oder Apotheken spreche also da sind wir auch sehr stark in der Weiterentwicklung, wo du in Österreich oder die E-Card vielleicht zukünftig auch recepflichtige Medikamente
00:05:33: etc.,
00:05:33: die abholen kannst Da kann man glaube ich den Apothekern sehr stark entgegenkommen auch wenn das sage ich mal mit den Notdiensten usw.
00:05:40: Sag jetzt mal, dass ist eigentlich wo's gerade hingeht.
00:05:44: Also uns wird nicht langweilig und ich glaube, dass das Geschäftsmodell in Europa zu bis in Österreich funktioniert.
00:05:50: Eigentlich überall funktionieren kann.
00:05:51: So wie ich das verstanden habe sollen ja die Bereiche Service- und Telemetrie wiederkehrende Lösungen schaffen.
00:05:59: Das macht da letztendlich dann auch das Geschäftsmodell für die Anleger noch interessanter?
00:06:02: Wie groß ist denn hier der Anteil in etwa heute bereit?
00:06:06: Die wiederkehmenden Einnahmen sind heute, glaube ich bei achtzig Prozent.
00:06:10: Also da darf man jetzt nicht nur von Telemetrie und Service rechnen, sondern es geht einfach dieses ganze Mietmodell.
00:06:14: Wir vermieten den Automaten zum Kunden das heißt er hat eine Pauschale die ihr Monat natürlich einfach bezahlt.
00:06:19: Das ist fünf Jahre lang und alle fünf Jahre bekommt ein neues Gerät.
00:06:22: wir nehmen das alte Gerät dann zurück refurbischen das in Rumänien wo wir jetzt ein eigenes Werk aufbauen.
00:06:27: also da gehen heuer noch sechshundert Automaten runter geben die dann nochmal in eine Vermietung.
00:06:31: das heißt Wir werden generalüberholte Geräte zum vergünstigten Preis auch zur Verfügung stellen und werden sie dann nochmal refurbischen und dann verkaufen.
00:06:40: Wobei man aber sagen muss, die Vermietung beim Kunden was das Gerät anbelangt ist sage ich mal eine Einnahme ins Quelle.
00:06:46: von uns der anderen Seite sind wir sehr stark in der Werbung d.h.
00:06:50: am Bildschirm mit Werbescreens beziehungsweise mit Produktplatzierungen d. h. wir haben da Verträge mit British American Tabacco, zum Beispiel Imperial Tabacco Philip Morris was in der Backsegment eben anbelangt.
00:07:01: Wir haben im Food & Barrel-Sparg arbeiten sehr stark mit Red Bull Rauch für Slauern und Mars zum Beispiel zusammen Und da schauen wir einfach dass wir die Industrie mit dem Betreiber des Automaten verbinden und schauen das die Produkte also auch traurig mir sagen dass wir sehr stark sind wenn neue Produktkategorien kommen Dass wir die halt auch sehr schnell in den Automaten unserer Kunden bringen.
00:07:23: Mit gewisser Werbung etc.
00:07:25: kann man dann Abselling generieren.
00:07:27: Durch die Bildschirme am Automaten lässt sich halt sehr viel mehr machen,
00:07:31: d.h.,
00:07:32: du kannst mit Aktionen über das Gerät fahren, du kannst halt viel mehr den Kunden noch über Produkte aufklären und im Hintergrund können wir natürlich auch die Daten liefern.
00:07:40: D.h.
00:07:41: unser Kunde bekommt alle Auswertungen, in denen ein Buch eine Diäre braucht, die er braucht zum Nachfüllen, die der Statistisch braucht, wann muss ich wann?
00:07:47: Wo war es einkaufen
00:07:48: etc.?
00:07:49: Und auf der anderen Seite können unseren Werbekunden auch hinterlegen was wurde wann zu welchem Preis Verkauft, das ist auch eine sehr spannende Datenbasis.
00:07:59: Unser bester Automat in Österreich eines Kunden macht ein bis zwei Millionen Euro Umsatz.
00:08:04: also wenn man sich darin nur das vorstellt was da möglich ist das heißt die Geräte sind sage ich mal sehr... Was
00:08:11: verkauft ihr dann dort?
00:08:12: Sind das kleine Goldbahnen?
00:08:14: Das ist ein Tabak-Nikotin-Automat
00:08:16: Also allein quasi mit Zigaretten in jägiger Reform kann man mit einem Automaten über einen Million Euro umsetzen
00:08:23: In Österreich.
00:08:23: ja Das spricht für die Qualität.
00:08:27: Und
00:08:27: wie viele von diesen Automaten habt ihr, die in diese Größenordnung kommen?
00:08:30: Wenige!
00:08:31: Also das ist schon was einzigartiges.
00:08:34: Das ist einfach dann auch ein Zusammenspiel.
00:08:35: also witzigerweise steht ja nicht in der Stadt sondern steht im ländlichen Bereich wo als sonst vielleicht wenig runter rum ist.
00:08:41: Das heißt es ist eine einzige Zulaufstelle um dort diese Produkte zu bekommen.
00:08:45: Ich möchte noch mehr erwähnen dass das Tabaksegment eher heruntergeht bei der Trafik und die Nicodin-Produkte also WAPS und Nicodini-Bouches sehr stark wachsen auch in der jüngeren Generation sehr stark wachsen und diese Geräte eigentlich speziell für die Produkte so aufgebaut.
00:09:00: Jetzt habe ich ja eingangs gesagt, dass ich zum ersten Mal persönlich wahrgenommen hab wie das funktioniert.
00:09:07: kaufen am Automaten, da habe ich verstanden jetzt der Schwenk.
00:09:11: warum soll ich jetzt die Uko-Aktie kaufen?
00:09:13: Ich denke, dass die Situation mit Personalmangel und Produktverfügbarkeit und des Vierundzwanzig Sieben sehr präsent ist und noch viel mehr wird in Zukunft.
00:09:24: Mit unseren Geräten kommen wir einfach in Lagen, wo sonst kein Vertrieb stattfinden kann.
00:09:29: Das spricht die Geräte werden benötigt um eben für gewisse Kunden und Marktsegmente zur Verfügung stellen zu können.
00:09:37: Ich sehe nach wie vor dass die Branche in der wir tätig sind sehr unentwickelt ist.
00:09:42: das heißt Wir bringen da sehr viel Innovation in den Markt Werden zukünftig auch Die komplette Wertschöpfungskette kontrollieren können.
00:09:49: das heißt wir haben uns jetzt eigentlich vom Händler von größeren Produzenten Geräte einkauft, nach Österreich importiert aufstellt und servisiert einfach auch zu einem, sage ich mal Entwickler und zukünftig zum Produzent entwickelt.
00:10:03: Wo wir einfach sehr nah am Kunden sind wo wir dem Kunden zuhören was der benötigt, wo wir auch merken was braucht der Endkonsument.
00:10:10: und dadurch dass wir die komplette Wertschöpfungskette in den nächsten zwei bis drei Jahren hundert Prozent kontrollieren können wird unsere Marge auch steigen.
00:10:19: Und die Investitionen, die die letzten fünf Jahre vom Start gegangen sind mit sehr großen Abschreibungen und dementsprechend aufs Ergebnis gedrückt haben werden sich dann auszahlen.
00:10:32: Wir sind ein klarer Wachstumscase.
00:10:33: Die Finanzierungsbedarf den wir zurzeit haben ist sehr groß.
00:10:37: dadurch dass wir die Geräte einkaufen in die Vermietung stecken.
00:10:40: bei uns amortisieren sich die Gerät Sag ich mal, so ab zwei Jahren erst.
00:10:44: Das heißt zurzeit bringen wir viele Geräte in den Markt die wir finanzieren müssen.
00:10:49: und ja wenn ein Markt so wie Österreich sich sehr gut entwickelt und einmal aufgestellt ist lasst das eben den Vertrieb in anderen Ländern jetzt zu.
00:10:57: also wir schauen uns sehr stark Deutschland an.
00:10:59: Wir schauen es natürlich auch Osteuropa an.
00:11:01: Wir haben unsere Vertriebsgesellschaft in Rumänien schon gegründet.
00:11:03: von dort werden wir Polen Tschechien Slowakei Ungarn und Rumänian eben bedienen.
00:11:09: Wir haben jetzt ein Händler auch in der Schweiz, den wir anborden werden und eben das Refurbishmentwerk in Rumänien bzw.
00:11:16: zukünftig auch die Produktion im Mazedonien.
00:11:20: also das ist eigentlich wo wir jetzt die ganze Wertschöpfungskette abdecken werden und darum bin ich felsenfest davon überzeugt dass ein Investment in uns sich langfristig auszahlen wird und es auch nachhaltig ist.
00:11:32: Die Susi sorglos der Verkassautomaten Die Yuko Microshop Sake, der Vorstandsvorsitzende Moritz und Jakovla.
00:11:39: Man wächst profitabel die Konsolidierung ist angestrebt.