Wiener Börse Podcast

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00:00:02: Wir sehen jetzt nicht unbedingt ein brühlendes Wachstum für weder die USA noch die Eurozone im Vergleich.

00:00:16: Willkommen beim Börsenradio, hier ist an die großste Stimme von Börseneradio mir gerade mal den ATX Total Return angeschaut und habe mich gewundert, habe die Augen gerieben, habe ich nochmal gewundert nochmal hingeschaut in diesem Jahr plus sechsundzwanzig Prozent.

00:00:32: Also das ist nicht nur beeindruckend, dass es mehr als beeindruckende.

00:00:35: Aber wie kommt das?

00:00:36: Ist das der breite Markt oder gibt's da Ausreise?

00:00:40: Da gibt es natürlich verschiedene Gründe.

00:00:42: zum einen haben natürlich Finanzwerte ganz gut performt aber ich glaube der wesentliche Grund ist dass Zentral- und Osterropper wieder im Fokus steht.

00:00:51: und ja die Wiener Börse ist jetzt zum Großteil stark Zentral und Osteuropa orientiert, sprich ungefähr zwei Drittel des gesamten breiteren Marktes sind stark von Zentral- und Osteroppa dominiert.

00:01:07: Und ja, Zentral & Osteropa scheint wieder im Blickpunkt der Investoren zu sein und daher gibt es hier die Performance.

00:01:15: Wilin ist natürlich ein kleinerer Randmarkt, sage ich einmal zwar etabliert zählt zur westeuropäischen Hälfte aber er ist natürlich in kleinerer Marketing Form von Machtliquidität.

00:01:27: trotzdem ist es so, dass der Wiener Index meistens mehr gewiehmt wenn es an den Börsen bergauf geht und meistens verlieht wenn es bergab geht.

00:01:36: Und eigentlich war ja das Jahr bis dato hier to date gar nicht schlecht und so hat wie natürlich die anderen Märkte meist deutlich aufgefahren.

00:01:46: Ja mit dem es geht stärker ab wenn's bei andern berg abgeht.

00:01:51: In diesem Jahr scheint das ja nicht der Fall zu sein.

00:01:53: Also die Lücke Anfang des Jahres, als Herr Trump wieder einmal Sachen gemacht hat ist natürlich zu erkennen aber längst nicht so stark, nicht so ausgeprägt wie bei anderen Initias?

00:02:05: Naja ich sage ja also hier total.

00:02:07: seit Jahresbeginn haben wir die Märkte in Summe gesehen trotz des Nahostkonflikts gar nicht so schlecht beformt.

00:02:15: Die meisten Märkte haben ja positive Performance und wenn sie an den Märkten Bergauf geht, dann geht es in Wien stärker Bergauf.

00:02:24: Aber man muss schon auch sagen der neue Osten hat natürlich bis auf Öl und Energiepreise mit Zentral- und Ostropa doch weniger zu tun.

00:02:35: Und daher würde ich meinen ist Zentral und Ostropper natürlich schon wenn man jetzt rein auf die Landkarte schaut was Wachstum betrifft die Wachstumsregion innerhalb der Europäischen Union und das kommt halt auch dann vielleicht vielfach in der Performance zu raussuchen.

00:02:56: Wie kommt es im Ostböck, dass Zentral- und Osteuropa von diesem Thema ja Straßhaumus nach Ostkonflikt und dann entsprechend der Ölpreis nicht so stark beeinflusst wird?

00:03:07: Das hat natürlich schon Effekte für globale Konjunktur, Energiepreise... Dann in weiterer Folge natürlich Inflation und dann natürlich auch irgendwann mal Zinsen.

00:03:19: Aber davon losgelöst hat heute Zentral- und Osteuropa vielfach noch erheblichen Aufholbedarf, was jetzt ganz generell westeuropäische Niveaus betrifft.

00:03:31: Und dort spielt sich einfach das Wachstum

00:03:33: ab,

00:03:34: was die Europäische Union betriffe.

00:03:36: Das ist halt mein Aufholpotenzial durchschnittlich einen Wohlstand betrifft, der Aufholpotenzial, was Infrastruktur ganz generell betrifgt.

00:03:47: Und natürlich profitiert auch die Region von EU-Fördermiedeln und daher spielt sich einfach das Wachstum im Schnitt wesentlich stärker ab in der Region Zentralen Osteuropas gegenüber der Europäischen Union ganz allgemein.

00:04:03: Den österreichischen Markt kurz mal betrachten, hinsichtlich

00:04:07: des

00:04:07: hohen Ölpreises der nun nicht mehr ganz so hoch ist.

00:04:12: Wie groß waren in Österreich die

00:04:14: Sprit-Schmerzen?

00:04:16: Oder die Sprittpreisschmerzen, so muss man sagen?

00:04:19: Das kommt natürlich in der Bevölkerung dann kurzfristig relativ schnell an was Energiepreise betrifft weil wir den deinstellen das ist aber anderswo genauso.

00:04:31: im Endeffekt Hat das halt einen Sondereffekt im Nahen Osten?

00:04:37: Denn mit dem Ausbruch des Konflikts dort in der Region, im März hat es natürlich dann sofortige Auswirkungen auf den Ölpreis gehabt ganz generell.

00:04:48: Da haben wir die Energiepreise allgemein und dann natürlich schon Auswirkung an Aufinflation, die sich dann schon relativ schnell auch für April- und Mai relativ fest manifestiert hat.

00:05:02: Jetzt schaut das natürlich mit dem Ölpreis, mit einem möglichen Ende des Konflikts aufgrund dieser Vereinbarungen zwischen den USA und dem Iran neuerlich kurzfristig besser aus.

00:05:15: Wobei die Verhandlungen ja noch nicht abgeschlossen sind.

00:05:18: Also gilt es aber mal irgendwie im Detail abzuwarten wie das dann letztendlich für alle ändert?

00:05:25: Und ich glaube das Nadelöhr im Wesentlichen ist die Sprasse vom Hormus die ja dann nachhaltig geöffnet sein sollte und frei von irgendwelchen Barrieren.

00:05:35: Und erst dann wird der Ölpreis wahrscheinlich auch nachhaltrig niedriger sein können, und das hat natürlich Auswirkungen auf die Inflation, die dann alle Voraussicht nach für – wenn es jetzt tatsächlich soweit kommt – für Juli-August wieder niedrige sein sollte.

00:05:54: aber das gilt also mal abzuwarten Und dann wird dieser Belastungsfaktor wahrscheinlich auch für die Finanzmärkte

00:06:03: weg sein.

00:06:04: Das ist ja auch ein nicht unheimlicher, vielleicht nicht belastungs Faktor aber eine Mammutaufgabe für die Europäische Zentralbank dieses Thema Inflationen.

00:06:13: Die soll ja für Preisstabilität sorgen – tut sie das?

00:06:16: Na ja, Mammudaufgaben, das würde ich jetzt gar nicht so sagen, sondern Sie hat es einmal mit der Erhöhung von twenty-fünf Basispunkten einmal... ohnehin in dem oft Datengetriebenen Luftleerenraum, den sie ja gar nicht selber beeinflussen kann, entgegengewirkt.

00:06:34: Dann muss man natürlich schauen – ich meine und das liegt eigentlich gar nicht so im Ermessen der europäischen Zentralbank selber sondern man ist da eigentlich relativ ferngesteuert von äußeren Einflüssen und muss dann halt Daten getrieben jener sich von Monat zu Monat vorhandeln.

00:06:53: Aber jetzt hat er mal natürlich mit dem Anstieg der Inflation vor allem für April und Mai, und dann wahrscheinlich auch noch für Juni die EZB gegengesteuert.

00:07:05: Das war sicher richtiger Mal mit diesen fünfundzwanzig Basispunkten in der Erhöhung.

00:07:11: aber wir werden jetzt einfach weiter schauen wie sich die weitere Situation darstellt und das kann man nur Daten getrieben machen.

00:07:18: Und da ist eigentlich relativ machtlos dagegen auf kurzfristige Reaktionen können.

00:07:26: Na die Fett scheint jetzt, also die amerikanische Notenbank, die scheint jetzt einen anderen Weg zu gehen.

00:07:30: unter dem neuen Chairman Kevin Worsch Wenn ich das richtig verstehe geht der jetzt her und sagt naja Inflation ist ja nicht gleich inflation Das schaut er welchen ab welchem Maßstab ich anschaue Und welche Statistik.

00:07:43: und es fängt da an verschiedene Maßstäbe dann anzulegen.

00:07:47: Was macht denn der Kapitalmarkt mit solchen?

00:07:51: Ach Gott, wie kann ich das jetzt diplomatisch ausdrücken?

00:07:55: Also in dem Spiel die Spielregeln zu ändern ist zumindest fragwürdig.

00:08:00: Dort ist die Lage aus meiner Sicht eine andere.

00:08:03: Ich denke die Inflation war in den USA schon vorher höher.

00:08:07: Jetzt mit dem Ölpreis kommt es natürlich auch dort noch einmal stärker an den Märkten an.

00:08:12: Natürlich auch dort auf den Tagen stellen.

00:08:15: Die breitere Bevölkerung sieht es halt da nicht besonders gern.

00:08:19: Trump wird auf der anderen Seite natürlich mit relativ niedrigen Zinsen die Konjunktur beleben.

00:08:26: Aber ich würde mal meinen, dass der neue Logenbank-Governeur der Fed nicht gleich bei seinem ersten Amtsantritt den Wunsch von Trump nachkommen kann, weil dann würde er wirklich wahrscheinlich nur als Erfüllungsgeil für wahrgenommen werden.

00:08:43: Also ich glaube das war wahrscheinlich einfach auch ... Nur seinerseits wahrscheinlich einmal so beabsichtigt, dass er jetzt nicht gleich beim ersten Antrieb den Wunsch Trumps nachkommt.

00:08:57: Weil dann wird er dort quasi als Lehmtag empfunden werden.

00:09:01: Eine Börse wären ja zukünftige Gewinne gehandelt.

00:09:04: Wie ist denn der Zustand der Wirtschaft momentan?

00:09:08: Was erwartet der Anleger in Zukunft von den Unternehmen?

00:09:13: oder wird das alles überspielt von einem dicken Fettenthema?

00:09:17: und das sind die beiden Buchstaben K- und I.

00:09:21: Wir sehen eigentlich KI als Innovationstreiber, der nachhaltig gefragt sein wird.

00:09:28: Und das vor allem aus der Unternehmensseite her.

00:09:34: Man sieht schon dass wenn man viele sehen ja vielleicht schon KI Blase wir sehen die eigentlich nicht den teilweise Erwirtschaften Die ja vornehmlich natürlich auch US-amerikanischen Techunternehmern schon erhebliche Umsätze mit diesem KI Geschäft.

00:09:55: und das ist natürlich in erster Linie von der Corporate Seite her gefragt.

00:09:59: Und es wird aus unserer Sicht anhalten, also wir sehen aktuell keine KI Blase.

00:10:06: aber natürlich ist es so dass das Wachstum ganz generell global eher moderat ausfallen wird.

00:10:16: Also wir sehen jetzt nicht unbedingt ein brühlendes Wachstum für weder die USA noch die Eurozone.

00:10:24: im Vergleich und dem gegenüber, so wie vorher angeschnitten ist es natürlich schon so dass Zentral- und Ostropa deutlich höheres Wachstone haben wird aufgrund dieses bestehenden Aufholpotenzials und daher glauben performen unsere Märkte ab nachhaltig ganz gut.

00:10:45: Wenn man es nur zu einer Tonne kommt, so erwarten wir für dieses Jahr aktuell ein Wachstum von null Komma fünf Prozent.

00:10:53: Das ist nicht allzu viel sehr moderat und eines für die USA von um die zwei Prozent was auch nicht das brüllende wachstums sein kann was sich vielleicht Trump als Präsident vorstellt.

00:11:13: Also so gesehen ist es eigentlich global ein relativ moderates wirtschaftliche Umfeld, in dem wir uns befinden auf der anderen Seite.

00:11:22: Er wirtschaftet die böse notierte Industrie doch erhebliche Wachstumsraten.

00:11:28: also sowohl von den Gewinnern her aber auch von der Bewertung her sind die Märkte nicht überreist.

00:11:35: wenn jetzt nur zurück auf den ATX kommen darf dann Sehen wir aktuell, im Artikel sind KGV von elf eines von zehn für dann nächstes Jahr vielleicht.

00:11:48: Und so gesehen auch bei der Dividendenranditz von vierundhalb bis fünf Prozent mit einem zweistelligen Gewinnwachstum.

00:11:55: also die Bewertung ist nicht übertrieben ganz im Gegenteil sie erscheint nach wie vor als attraktiv weshalb ich glaube dass sich die Wiener Börse regen, die ich im zweiten Halbjahr ganz gut schlagen werde.

00:12:09: Der Chef-Analyst der erste Kubank Fritz Mosberg.

00:12:13: Vielen Dank fürs Interview!

00:12:14: Ja vielen

00:12:19: Dank!

Über diesen Podcast

In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge.

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