Wiener Börse Podcast

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00:00:00: Börsen Radio Network

00:00:01: AG,

00:00:02: das Vorstandsinterview.

00:00:03: Ja mein Name ist Martin Seiter.

00:00:05: ich bin seit fünf Jahren im Vorstand der Oberbank seit zwanzig Jahren für die Oberbank tätig und aktuell zuständig für das Treschere- und das Firmenkundengeschäft unseres Hauses

00:00:17: Und wenn ich das anfügen darf zukünftig auch eine sehr führende Rolle ab ersten, ersten, Zwanzig, siebenundzwanzig.

00:00:23: So ist es!

00:00:24: Ab ersten, Ersten Generaldirektor der OberBank.

00:00:26: Aus dem Börse Radistudio grüßt Peter Heinrich Anlass unseres Interviews.

00:00:30: Vierzig Jahre sind sie an der Börse Wien, jedes Jahr Dividende mehr als Zehntausend Aktionäre und jetzt Generationswechsel.

00:00:37: Die Oberbank ist ja von einer Bank für Oberösterreich und Salzburg zu eine Regionalbank im Herzen Europas geworden.

00:00:44: Herr Seiter wie bleibt eine Oberbank oben ohne abzuheben?

00:00:48: Naja es ist so dass wir natürlich jedes Jahr zum Erfolg verdammt sind.

00:00:54: Wir sind unabhängig das ist unser wichtigstes Esset Und dazu ist natürlich auch wichtig unser Streubesitz, den wir jedes Jahr wieder begeistern.

00:01:02: Und darum möchten wir auch jedes Jahr ein neues Rekordergebnis erwirtschaften.

00:01:07: Wir sind in Fünfländer tätig wie Sie schon gesagt haben im Herzen Europas und unser Anspruch ist wie gesagt für unsere Aktionäre vor allem für unsere Streubessitz-Aktionäre jedes Jahr erfolgreiche Ergebnisse.

00:01:19: zu der Wirtschaft.

00:01:20: Auf Ihrer Webseite gleich am Anfang steht ein Zitat anders, weil wir eine verlässliche Alternative in der deutschen Bankenlandschaft sind.

00:01:29: Was ist denn anders?

00:01:31: Ja ich glaube gerade im Bankengeschäft ist das Vertrauen eines der wichtigsten Assets die man hat und Vertrauen dazu sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das wertvollste und beste Gut-und Besteasset dass wir haben.

00:01:47: Ich glaube der Satz banking is people spiegelt sich hier perfekt wieder, denn am Ende des Tages entscheidet der Mitarbeiter und die Mitarbeiterin ob das Vertrauen bei den Kundinnen und Kunden ankommt.

00:02:01: Und da sind wir anders als alle anderen.

00:02:04: Wir sind fleißiger, wir sind engagierter und haben die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den letzten Jahren das Thema Human Resources in unserer Strategie als Nummer eins gesetzt – und das spieglt sich hier wieder!

00:02:18: Da kommen wir später noch dazu.

00:02:19: Sie setzen auf den Mitarbeiter, liegt das auch daran dass fast fünf Prozent der Aktionäre bei den Mitarbeitern zu finden sind?

00:02:27: Ist richtig es ist.

00:02:28: mittlerweile sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unser viertgrößter Aktionär.

00:02:32: sie sind beteiligt am Unternehmen und ich glaube auch das motiviert unsere Leute nochmal mehr denn diese Mitarbeiterbeteiligung die es ist einzigartig Und es ist eine wahre Erfolgsgeschichte.

00:02:45: Die Mitarbeiter beteiligen sich selber mit eigenen Kapital an unserem Unternehmen.

00:02:49: Sie können das in Form einer Genossenschaft machen, sie können aber auch in Form der Stiftung machen und das ist glaube ich wirklich ein Thema, das sonst niemand hat.

00:03:00: Und noch ein Zitat – und nochmal anders!

00:03:03: Anders weil optimales Cashmanagement rasch und sichere Abwicklung braucht.

00:03:09: Ist das nicht selbstverständlich?

00:03:10: Ja, es ist selbstverständlicher.

00:03:12: Man bekommt es nicht überall und man bekommt es bei uns weil wir wie gesagt hier ein sehr hohes Engagement mit hohem Leistungsprinzip an den Tag legen und das merkt der Kunde bei uns jeden Tag.

00:03:25: Kurze Zusammenfassung gleich am Anfang des Interviews.

00:03:27: also warum sollte ich als Firma Mittelständler mit ihnen zusammenarbeiten wollen als Bank vor allem wenn ich nicht in Österreich bin?

00:03:35: Unsere USP ist, wir können das was eine Grossbank kann aber wir sprechen wie eine Regionalbank.

00:03:41: Wir sind eine mittelgroße Bank wenn man so will.

00:03:44: mit fast dreißig Milliarden Billhandzummer sind wir ja schon knapp auch an der EZB direkt beaufsichtigung.

00:03:50: Wir haben das noch hau vor allem im Firmenkundengeschäft im eigentümer geführten Mittelstandsgeschäft Wie es auch die Großbanken haben.

00:03:58: Aber wir sprechen, wie eine regionalbank.

00:04:00: damit meine ich eine optimale Kundennähe Flachgeführungsheorikin, schnelle Entscheidungen.

00:04:06: Und glaube ich das macht uns aus und es macht uns sehr erfolgreich.

00:04:09: Das macht uns vor allem in unseren Wachstumsmärkten Deutschland aber auch in Wien, Österreich und in unseren Sieg-Märkten als glaube ich wirklich eine starke Alternative zu den Großbanken und am Markt sehr stark.

00:04:22: Es gibt ein Jubiläum die Oberbank.

00:04:24: vierzig Jahre an der Börse Wien.

00:04:26: seit dem Börsengang wurde laut Oberbank jedes Jahr Dividende bezahlt, in Summe von siebenhundert und sechzig Millionen Euro.

00:04:36: Die Zahl der Aktionäre stieg von tausend auf über zehntausend.

00:04:41: Vierzig Jahre Börse Wien also?

00:04:43: Was war die Börsenfessiv für die Oberbank?

00:04:45: eher Schaufenster, Schutzschild oder Wachstumsmotor?

00:04:48: Ganz klar wachstumsmotor!

00:04:49: Wir hatten durch die Böse nur die Möglichkeit in den letzten Jahren Kapitalerhöhungen auch zu machen und zusätzliches Kapital, zusätzlich das Eigenkapital neben der Gewinntiserrierung zu bekommen.

00:05:00: Und so unser Wachstum überhaupt zu ermöglichen.

00:05:03: Mittlerweile sind wir bei der Kapitalquote einer der best kapitalisierten Banken überhaupt in Europa und dementsprechend konnten wir das Wachsung der Bank in den letzten Jahren durch die Börsennotiz generieren.

00:05:16: auf der anderen Seite ist natürlich die Börsenotiz auch ein ganz wichtiger Faktor für unsere Unabhängigkeit.

00:05:22: Wir gewinnen durch diese Börse auch immer wieder neue Aktionäre und festigen somit unsere Unabehnigkeit, und zu guter Letzt sind wir als Bank auf die Refinanzierung unserer Kredite sehr stark angewiesen und da können wir das natürlich durch eigene Einlagen machen aber natürlich auch durch Emissionen von Anleihen am Kapitalmarkt – und auch das ist ein großes Esset unserer Börsennotiz!

00:05:46: Wo liegt denn Ihre Kapitalquote?

00:05:48: Unsere Kapitalquote ist mittlerweile im Konzern bei fast zwanzig Prozent.

00:05:52: Und das, bei einer Größe von fast dreißig Milliarden Belandsumme – also das kann sich schon sehen lassen!

00:05:58: Ja da träumen manche Banken nur davor.

00:06:00: Gehen wir ein Schritt zurück, wie hat denn eigentlich alles begonnen?

00:06:03: Die historische Gründefigur ist Karl Franz Plank.

00:06:07: die Wurzeln reichen weit über das Bankhaus, Scheiben, Eidam, weit zurück….

00:06:14: wann es jetzt die offizielle Startgründung, da gab es einen Gründungsbeschluss von April, April, Jahrzehnte und neunundsechzig.

00:06:22: Das ist sozusagen die Gründung?

00:06:23: Wie hat denn alles begonnen?

00:06:24: Ja also ich glaube der kann man weit zurück in die Geschichte.

00:06:29: Sie haben schon erwähnt.

00:06:30: Ich sage aber immer so das wahre Gründungen der Oberbank wie wir sie heute kennen sowie ich mich in den letzten Jahrzehn mit unserer Bank identifiziert habe ist eigentlich das Jahr nineteenhundertvierundachtzig.

00:06:46: Also vor zweiundvierzig Jahren hat der Herr Doktor Bell, Doktor Bell ist mittlerweile über neunzeig Jahre immer noch Ehrenpräsident unseres Aufsichtsrats, er war Vorgänger von Dr.

00:06:58: Gasselsberger auch lange Jahre jahrzehnte Generaldirektor unseres Hauses.

00:07:03: Er hat damals nineteenhunddachzig den Syndikatsvertrag mit der damaligen Kreditanstalt aufgekündigt und hat dann auch dem Börsegang und durch diese zwei historischen Ereignisse unabhängig sind die Katzverlagerung.

00:07:21: Und dann in den Börsegang hat er das Wachstum der Oberbank, die Erfolgsgeschichte und diese Unabhängigkeit unseres Hauses überhaupt ermöglicht.

00:07:33: Wenn man so will, hat zu richtig alles begonnen – das goldene Zeitalter, die goldenen Jahrzehnte unseres Hauses!

00:07:40: Vorher, in two-in-fünfzig war ja Ostösterreich russisch besetzt.

00:07:45: Damals war die Oberbank Teil der drei Banken.

00:07:47: dann raus aus dem Syndikatsvertrag was sie gesagt haben, dann vierundachtzig die eigentliche Gründung wie sie es nannten und dann der Börsengang sechsten achtzig.

00:07:55: Kommen wir mal ein bisschen noch zur Unabhängigkeit zu sprechen.

00:07:57: das ist glaube ich ein wichtiger Faktor um die Eigentümerstruktur.

00:08:00: Die Oberbank nennt den Streubesitz.

00:08:02: Sind gemäß das Zünglern an der Waage, wie viel strategische Freiheit verdankt die Bank ihren privaten Aktionären?

00:08:09: Kann man sagen, die Oberbank gehört vielen aber offenbar niemanden allein.

00:08:13: Ist es genau das Geheimnis der Unabhängigkeit?

00:08:15: Ja da ist es genau auf den Punkt gebracht.

00:08:17: Es gibt bei uns keinen bestimmenden Großaktionär Und es ist ganz einfach so, dass diese Zehntausend-Aktionäre der Streubesitz über thirty-fünf Prozent – der isst das Zündeln an der Waage.

00:08:28: Es gibt auf der einen Seite das Zündeckhardt bestehend aus unseren damaligen Schwesterbanken bei Bank für Kärnten und Steuermark und Bank für Theodor von Varlberg.

00:08:37: Auf der anderen Seite gibt es die Unikreditgruppe mit knapp siebenundzwanzig, knapp über sieben und zwanzig Prozent und in der Mitte des Streubbesitz Der ist das Zündchen an der Waage, unterstützt natürlich auch durch die Mitarbeiter.

00:08:49: Sie haben es schon erwähnt über fünf Prozent.

00:08:52: und ja, das ist am Ende des Tages dann diese Unabhängigkeit, die für uns – für unser Haus – das oberste Unternehmensziel ist, diese Unobhängigkeit in Zukunft zu bewahren, denn das ist unsere wichtigste SESED!

00:09:04: Und sie haben angesprochen darauf würde ich noch mal eingehen.

00:09:07: Es gibt Kontinentät, lange Kontinentäte In dreien Fünfzig Jahren hat ihr die Oberbank nur zwei Generaldirektoren Ein sehr stabiles Haus, ein Bank mit hundert und fünfzig Jahre Geschichte.

00:09:21: Ist das Rückenwind oder ist er Rucksack für Sie?

00:09:24: Das ist ganz klar Rückenwind.

00:09:25: also das ist eben eine unserer großen Stärken dass wir eben auch am Markt für Kontinuität und Beständigkeit entstehen.

00:09:32: wenn ich das bei meinen Kundenterminen die auch ich mit über dreihundert an der Zahl jedes Jahr habe dann sehe ich in den Gesichtern der Kunden immer eine große Überraschung, wie stabil wir hier vonseiten des Management sind.

00:09:49: und es geht ja nicht nur um den Generaldirekt.

00:09:51: Es geht auch um die anderen Personen, die bei uns im Vorstand sind.

00:09:54: Wir haben hier alle Personen aus der eigenen Reihen in den letzten vierzig Jahren auch im Vorstand besetzt.

00:09:59: Wir haben über neunzig Prozent unserer Füllschräfte aus den eigenen Reinen besetzt.

00:10:04: Und so glaube ich sehen es auch unsere Kundinnen und Kunden dass wir für Beständigkeit stehen und nicht jedes Monat oder jedes Quartal neue Strategien herausgeben, sondern eben mit unserer kontinuierlichen Strategiarbeit und Bestehnlichkeit auch im Management hier für Stapide Idee sorgen.

00:10:22: Sagen Sie wie jung sind sie denn?

00:10:24: Genau knapp über vierzig.

00:10:26: mich das so raus gelesen hat von der Webseite.

00:10:28: Das heißt die könnten die Bank noch in den nächsten zwanzig, dreißig Jahre führen

00:10:32: oder?!

00:10:32: Also ich bin einundvierzig Jahre und natürlich habe ich vor, auch wieder eine Ära zu prägen.

00:10:37: Wie lange das dann wird hängt natürlich A von der Gesundheit und B vom Erfolg ab.

00:10:42: Ich tue alles um diese zwei Themen dementsprechend hochzuhalten.

00:10:47: Auf deiner Seite die Gesundheit hat man zu einem Großteil selber in der Hand, dass man auch hier sehr konsequent an sich selber arbeitet.

00:10:53: Und auf der anderen Seite natürlich mit konsequenz harter Arbeit dann kommt das Glück des Tüchtigen.

00:10:58: so wie in den letzten zwanzig Jahren meines beruflichen Seins bin ich auch überzeugt, dass ich das auch in den nächsten Jahrzehnten schaffe.

00:11:06: aber man muss sich natürlich gerade als Vorstand immer wieder von Periode zur Periose neu beweisen und den Aufsichtsrat beweisen.

00:11:13: Und jetzt habe ich noch einen Vertrag bis achtundzwanzig und ich werde alles tun, um den Aufsichtsrat eben in meinem Tun, in meinem Erfolg im unteren Erfolg zu begeistern.

00:11:23: Um dann auch wieder einen neuen Vertrag zu bekommen.

00:11:26: Und hoffentlich kann auch ich wieder eine Ehre bringen!

00:11:28: Das ist natürlich klar mein Ziel.

00:11:30: Sprechen wir über Strategien?

00:11:32: Ändern sich Strategien in einhundertfünfzig Jahren?

00:11:36: Na klar was ist die Strategie?

00:11:37: zwanzig dreißig?

00:11:38: Die offizielle Kern ist ja Wachstum, Effizienz, Kapitalmarktfähigkeit und Unabhängigkeit.

00:11:43: Besonders spannend ist ja wir sind keine Wohlfühlbank!

00:11:48: Gewinne sind Pflicht, keine Kühe und Unheimlichkeit braucht Erfolg.

00:11:52: Das klingt für eine Bank ungewöhnlich direkt.

00:11:54: was heißt das konkret für Mitarbeiter-Kunden-Aktionäre?

00:11:57: Ja, ich glaube es zeichnet uns als Oberbank aus dass wir sehr direkt sind und unsere Ansprüche, unsere Themen auch immer wieder klar ansprechen.

00:12:04: Das machen wir intern das machen wir extern Und keine Wohlfühlbank.

00:12:08: damit meinen wir Wir sind eine High Performance Bank!

00:12:11: Wir sind wie ich schon am Anfang gesagt habe zum Erfolg verdammt.

00:12:15: Wir wollen Auch in Zukunft wir müssen Erfolg haben und dementsprechend muss jeder Kollege und jede Kollegin an das eigene Limit jeden Tag gehen und das macht unseren Kolleginnen und Kollegen dann auch sehr viel Spaß.

00:12:30: Denn am Ende des Tages, wenn man Erfolg hat, ist man glücklich im Tun und das zeigen auch immer wieder unsere Mitarbeiter.

00:12:37: Befragungen die auf absolut höchsten Niveau sich befinden.

00:12:42: und ja darum kommt dieser Spruch wir sind gerne erfolgreich aber wir müssen natürlich auch etwas tun dafür.

00:12:49: dass kommt nicht von alleine.

00:12:51: Ja, das sieht man in die Zahlen.

00:12:52: Die Sie vorgelegt haben ... Wir haben jetzt geopolitische Unsicherheiten.

00:13:14: Das klingt neutral!

00:13:15: Iran-Konflikt erst heute Nacht wieder Angriffe der USA auf Iran Rheulpreise, Ukraine-Volletelität, Unsicherheit aus den USA.

00:13:25: Wie sehen Sie die wirtschaftliche Lage Ihrer Kunden und damit natürlich auch Ihre Erbechnigkeit?

00:13:29: Unsicherheiten ist nie gut für unser Geschäft.

00:13:32: das ist wieder ein großer Fokus auf das Kreditrisiko dass unsere Benanzen beeinflussen kann Auf der anderen Seite das Zinsergebnis.

00:13:40: Wir entwickeln sich die Zinsen, großes Fragezeichen und auf der anderen Zeit natürlich auch gibt es wieder Investitionen.

00:13:46: können wir beim Kreditwachstum, beim Einlagenwachstum durch eine Wirtschaft ein Wirtschaftswachstums wiederzulegen.

00:13:53: Das sind natürlich Unsicherheiten und gerade wenn es geopolitisch so zugeht wie es wieder aktuell zugeht dann ist das für uns sogar mal ein großes Frage Zeichen.

00:14:03: ich bin aber fest davon überzeugt dass wir so wie auch den letzten Jahre wo wir die Krisen teilweise viel besser gemeistert haben als viele anderen eben durch unseren persönlichen Einsatz, durch die Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden.

00:14:17: Und durch das Gewinn von Marktanteilen, dass wir auch so durch diese Unsicherheit wieder durchkommen.

00:14:23: Wir erleben derzeit – und das ist vielleicht das Gute an dieser großen Tragik, die es weltweit durch diese Kriege dann doch auch nicht mehr wieder gibt, weil wir leben aber auf der Anderen Seite eben – es schon viele krisenerprobte Unternehmer gibt, dass es viele eine vielleicht auch krisenerprobte Gesellschaft gibt und wird derzeit in unserem aktuellen Geschäft noch nichts von dieser großen Unsicherheit spüren.

00:14:50: Natürlich sind die Exporte zurückgegangen das merken wir bei dem ein oder anderen Geschäft aber Es ist immer noch so, dass wir ein starkes Kreditwachs umhaben.

00:15:00: Wir haben immer noch sehr stark Kunden und Marktanteile gewinnen.

00:15:04: also wir machen einiges richtig!

00:15:06: Wir haben die Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden.

00:15:08: und darum glaube ich auch das wir durch diese Unsicherheiten, die jetzt da sind und wo ich bin Optimist, dass sie... Bin ja auch überzeugt, dass es sich wieder auch wieder legen wird und dass wir da erfolgreich durchkommen werden.

00:15:21: Ich glaub man braucht einen Optimisten an der Führung so einer Bank.

00:15:25: Er sei da angenommen.

00:15:26: Wir treffen uns in zehn Jahren wieder zum nächsten Interview und feiern quasi fünfzehn Jahre Oberbank an der Börse Wien.

00:15:33: Und wir blicken zehn Jahre zurück, was ändert sich mit Martin Seiter?

00:15:36: Wie viel Wachstum verträgt die Kultur und wie verdient man genug Geld um unabhängig zu bleiben?

00:15:42: Ja also ich hoffe doch dass ich wie gesagt mit Ihnen dann ein Interview führen kann.

00:15:47: Fünfzig Jahre Oberbank!

00:15:49: Ich hoffe das wir unsere Marktkapitalisierung Ausgebaut haben, noch stärker ausgebaut haben.

00:15:55: Wir es legen ja einen großen Fokus auf die Kapitalmarktfähigkeit.

00:15:59: das wird sich vielleicht in den nächsten Monaten und Jahren auch ändern.

00:16:03: Auf der anderen Seite hoffe ich doch dass wir weiter stark Markeranteile gewonnen haben, dass wir uns als EZP beaufsichtigte Bank richtig etabliert haben in diesem Kreis der großen Banken.

00:16:15: Auf der anderen Seite aber auf keinen Fall vergessen was uns stark gemacht hat eben diese Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden, diese flache Führungs-Hierarchie und diesen direkten Gespräche die wir intern wie auch extern führen können mit sehr hoher Qualität und ich glaube da muss sich in der Kultur darf sich und soll sich gar nicht so viel ändern, sondern wir müssen uns das Gute bewahren und uns auf der anderen Seite natürlich mit den neuen Themen immer wieder weiterentwickeln.

00:16:44: Und da bin ich überzeugt dass wir das in den nächsten Jahren auch schaffen machen werden.

00:16:48: Also alter Ihnen!

00:16:50: Und natürlich allen Ihren Mitarbeitern viel Erfolg und weiterhin viel Urterwingigkeit.

00:16:54: Ich danke Ihnen.

00:16:55: Und bedanke mich eigentlich.

Über diesen Podcast

In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge.

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