00:00:00:
00:00:09: Die Fragen kommen aus dem Börsenradie-Studio.
00:00:10: Mein Name ist Peter Heinrich.
00:00:13: Politik ist ein Spezialist für hochwertige Kunststoff und leicht Baulösungen.
00:00:26: Gibt es hier Auswirkungen auf Ihr Geschäft durch höhere Kosten für die Grundstoffe?
00:00:31: Natürlich sind wir wieder in einer Phase, wo wir stark steigende Materialpreise erkennen.
00:00:37: Wir hatten diese Phasen bereits in früheren Jahren.
00:00:40: entsprechend werden wird damit auch mit Kundenpreisvereinbarungen umgehen können.
00:00:44: Das ist nicht angenehm aber es ist wunderbar.
00:00:47: Was heißt denn Stark
00:00:48: Zum Teil durchaus auch vierzig-fünfzig Prozent Steigerungen in den Plastikskommodities?
00:00:55: Ja, dann haben wir wieder weitere Trump-Meldungen.
00:00:59: Er wolle Zölle auf Autos Last wagen wie aus der EU in die USA eingeführt werden eben von dieser Woche an auf twenty fünf Prozent erhöhen.
00:01:06: Tja beeinflusst das nochmal ihr Geschäft?
00:01:10: Ich glaube, es ist Musik auf jede Reaktion von Trump entsprechend zu reagieren und sich die Auswirkungen zu überlegen.
00:01:17: Das ist jeden Tag anders.
00:01:18: Ja!
00:01:19: Es hat ein Fluss auf unsere Produktion.
00:01:22: Ist der Schaden?
00:01:23: nein?
00:01:23: Weil unser tatsächliches Liberal-Bolumen für Autos, die in den USA exportiert werden, im entstelligen Prozentbereich.
00:01:31: Das meiste Geld verdient Politik weiterhin mit Passengers, Cars and Light Commercial Vehicles also PKWs und leichte Nutzfahrzeuge.
00:01:45: Was ist Politec heute?
00:01:47: und wo wollen sie hin?
00:01:49: Immer noch Autozulieferer oder schon breiter Kunststoffspezialist.
00:01:53: Wenn ich sage, Breiter Kunststoffspezialist, ist das der richtige Ausdruck dafür?
00:01:57: Ja, durchaus.
00:01:58: Also uns zeichnet eine sehr breite Technologie-Ballette aus.
00:02:01: die haben wir im Automotivbereich sehr gut zur Positionierung nutzen können auch zu einer Unterscheidung von Unternehmen, die auf eine Kerntechnologie fokussiert sind.
00:02:12: Grundsätzlich sind wir Automotive Supplyer und grundsätzlich bleiben die Automotive-Supplyer.
00:02:17: was uns gelungen ist in den letzten Monaten beziehungsweise ein zwei Jahren ist wirklich ein zweiter Standbein aufzubauen nämlich Smart Plastic Solutions.
00:02:25: alles was nun Motivbereich ist und hier mit dem sehr klaren Fokus auf Kunststoff, Mehrweg, Umlaufverpackungen die natürlich dem Grünen mega drängt folgen und entsprechende Bedarfe gegeben sind.
00:02:38: Wir
00:02:38: sprechen immer von OEMs und großen Nutzfahrzeughersteller also Bus Agrar zunehmend Non-Automotiv Kunden gibt es dann auch.
00:02:48: sie wollen die klassische Abhängigkeit vom Verbrennungsmotor weiter senken, so was zu lesen.
00:02:53: Ist es nicht egal ob das ein E-Auto ist oder einen Verbrenner?
00:02:57: Oder gibt's spezielle Plastik nur für Verbrenne und spezielle Plastiks nur für E Autos?
00:03:03: Ja, grundsätzlich ist unser Produktportfolio zu achtzig Prozent antriebsunabhängig.
00:03:08: Es ist natürlich modellabhängiger wenn ein Verbrennemodell egal ob es jetzt unser Bauteil Motoren abhängig ist oder nicht, wenn das Modell nicht verkauft wird.
00:03:17: Leiden wir und wenn es gut verkauft werden, profitieren wir davon.
00:03:20: Grundsätzlich haben wir die Technologiebindung bei einem untergeordneten Anteil am Verbrennungsmotor.
00:03:27: Das sind die kleinen Motorenbauteile wie Ölabscheider, Zylindergruppenfarben, Ölwandern und so.
00:03:33: Das ist noch ein kleiner Teil unserer Portfolios Aber dafür haben wir weitere Entwicklungen bereits geleistet.
00:03:39: Wen das substituiert wird, können wir im Wesentlichen mit bestehenden Kompetenzen, wesentlichen bestehendem Betriebsmittel relativ einfach auf E-Mobilität switchen und tun das auch.
00:03:50: Die Verlängerung der Verbrennerphase kommen uns sicher dahingehende entgegen, dass wir zunehmende Laufzeitverlängerungen sehen – und Laufzeoverlängerungs sind Umsätze ohne zusätzliche Investitionen.
00:04:01: was in der Automobilindustrie Doch zunehmend entscheidend ist, wie viel Investitionen will man sich leisten für diese Industrie?
00:04:10: Hier kommt es uns entgegen.
00:04:12: Man durch den hohen Ölpreis gibt's jetzt plötzlich eine Renaissance fürs E-Auto.
00:04:16: Klingt eigentlich lustig, Renaissance fürs e-Autos.
00:04:18: Das heißt sie haben trotzdem ein bisschen mehr Zeit, sich darauf vorzubereiten.
00:04:21: Wir brauchen keine Zeit mehr, ums Vorzubereiten.
00:04:24: schön wäre, wenn das berechenbar wäre... Ich glaube, die ganz überzogenen Erwartungshaltungen haben sich relativiert und sind zunehmend auch realistischer nach vorne hin.
00:04:35: Wie es sich das tatsächlich entwickeln wird werden wir sehen.
00:04:37: Uns ist wichtig!
00:04:38: Wir haben großes Teil Antriebs unabhängig und je mehr Elektromobilität kommt umso glücklicher sind wir weil grundsätzlich mehr Wertschöpfung schon in unseren neuen Bauteilen für die Elektroantriebe besteht.
00:04:53: Jetzt
00:04:53: schauen wir auf die Zahlen.
00:04:56: und den operativen Turn-Around.
00:04:58: Der Umsatz im Jahr ist leichter auf sechsehundertsechsundsechzig Komma acht Millionen Euro gesunken, das EBIT ist von drei Komma fünf auf neunzehn Komma Acht Millionen Euro gestiegen.
00:05:08: was war denn für Sie der wichtigste Hebel?
00:05:09: Kosten Abbau bessere Werke bessere Preise weniger Problemgeschäfts?
00:05:15: Ja es ist eine Mischung vom Fielten also das eine ist.
00:05:17: wir haben uns vom Problem Geschäft Getrennt und hier konnten wir einen Schlussblitz ziehen unter dem Titel Pente Textile, lackierte Anbauteile.
00:05:25: Da haben wir uns auch eine wirklich glänzglänzenische zurückgezogen und den sehr unkämpften mittleren Volumenmarkt entweder durch eine Werkschließung wie im Fall bei Erbach oder durch Veräußerungen des UK Geschäfts abgegeben.
00:05:39: Wir haben mit Sicherheit stark an unseren Oberhetsstrukturen gearbeitet und konnten hier dann auch gegen Jahresende, was sich auch in dieses Jahr noch hineinziehen wird, deutlich ein Personalabbau im Oberhet reduzieren.
00:05:52: Wir hatten doch einige Problemwerke durch die vielen Verlagerungen der letzten Jahre und Komplexität, die damit denn hergeht, die wir allesamt stabilisieren konnten – das ist sicher ebenfalls ein Treiber!
00:06:04: Ja, und grundsätzlich eben ein etwas stabileres Geschäft.
00:06:08: Wohin auf?
00:06:09: Effekte sind plus-minus drinnen?
00:06:11: Da ist nichts, was wirklich substanziell wäre In der Sommer und insofern sind wir doch recht stolz, dass wir in einem sehr schwierigen Jahr eigentlich sämtliche... eigentlich jede einzelne Kennzahl legal ob G&V oder Bilanz verbessern konnten.
00:06:27: Sie schlagen jetzt wieder eine Dividende vor.
00:06:29: Und sie haben die Nettoverschuldung auf siebzehn Komma sechs Millionen Euro reduziert.
00:06:32: ist Politec finanziell wieder im Angriffsmodus?
00:06:36: Oder bleibt zwanzig sechsundzwanzig erstmals ein Jahr mit Disziplin?
00:06:40: Die dritte Frage ist glaube ich relativ einfach Wo liegt die Dividende?
00:06:44: Grundsätzlich ist das Jahr sixundzwanzig weiterhin anspruchsvoll.
00:06:47: Die Automobilindustrie in Europa erlaubt kein Wachstum, dass werden wir nicht sehen.
00:06:51: Insofern ist Disziplin das Maß aller Dinge im Bereich Automotive.
00:06:56: Das Schöne ist in dem Bereich Non-Automotive auf das wir sicher noch reingehen werden haben wir sehr viele Potenziale wo wir aufgrund unserer starken Bilanz mit der niedrigen Verschuldung sicher auch deutliche Zukunftsinvestitionen leisten können Wenn sich das Marktpotenzial realisiert, insofern fahren wir zwei Strategien.
00:07:16: Automotive vorsichtig auf Sicht wenig Investitionen aber durchaus innovativ im Bereich Elektrofahrzeug und ein eher innovativer und zukunftsgerichteter Weg im Bereich der non-automotive.
00:07:30: Umfänge, wo wir viele Produkte vor.
00:07:32: Serien einführen haben.
00:07:34: Es erlaubt uns dies, dass wir eine Dividende wieder auszahlen mit zweizig Cent pro Aktie.
00:07:39: Das entspricht etwas mehr als unsere Dividendchenpolitik von zwanzig bis dreißig Prozent des Netterergebnisses.
00:07:46: Wir haben ja zwei Jahre Durststrecke hinter uns.
00:07:49: deswegen holen wir auch etwas auf gibt einen netten Dividenden Realität im deutlich einstelligen Prozentbereich und insofern freuen wir uns hier wieder etwas ausschütten zu können.
00:08:00: Politik
00:08:00: arbeitet ja in fünf Produktlinien.
00:08:03: Wir haben jetzt mehrfach den Non-Automotivbereich angesprochen, um das besser zu verstehen.
00:08:08: Ein Beispiel haben Sie schon Richtung Umwelt gemacht.
00:08:11: Nennen sie doch mal ein oder zwei Beispiele von Produkten die jetzt vielleicht vor der Fertigstellung und der Auslieferung stehen?
00:08:17: Also alles was wirklich Volumenprodukte sind auf die wir viel setzen ist Mehrwegumlaufverpackungen.
00:08:23: hier haben wir die bekannten Gefreschfut Kisten, die vom Feld bis zum Supermarkt im Umlauf sind und wiederverwendet werden.
00:08:32: Und auch zu hundert Prozent recycelbar sind und das Material wieder eingesetzt wird.
00:08:37: Da gibt es jetzt viele Spin-offs.
00:08:38: wir haben das Sirop Landtree also gleiche Umlaufverpackung für Pflanztöpfe, die bereits jetzt in der Magdeinführung ist Das erste Jahr in diesem Jahr.
00:08:48: Und wir haben weitere Produkte in der Pipeline, die unterschiedliche Reife gerade haben.
00:08:53: Eine Partnerschaft Xboxit, österreichische Startup-Unternehmen, das eine sehr integrierte und lauflogistische Lösung konzipiert hat.
00:09:02: Die haben das Produkt spezifiziert.
00:09:04: Wir sind der Industrialisierungspartner, hier sehen wir bereits in der ersten Versuchswerkzeugbestellung.
00:09:10: alle sämtlichen Simulationen sind abgeschlossen.
00:09:13: Wir versprechen uns einen sehr hohen Erfolg!
00:09:16: Wir gehen hier in die Real-Tests mit kleinen Vorseerenmengen im Herbst dieses Jahres ist sicher eines des sehr weides.
00:09:24: Wir haben ein zweites Produkt eine Weiterentwicklung dieser Fresh Food Boxen in Richtung Gewichtsproduktion dass wir auch erwarten, kurzfristig in eine Real-Teststellung zu gehen.
00:09:36: und es gibt noch ein Produkt über das ich leider nicht sprechen kann wo sich das abzeichnet.
00:09:42: Hier sind die Simulationen soweit.
00:09:44: hier sind wir momentan dabei die Industrialisierungsfähigkeit zu konzipieren also fit for production das Produkt fertig zu entwickeln.
00:09:53: um dann ebenfalls in solche real Teststellungen zu gehen bewegt sich alles mehr wegen Umlaufverpackung, Ladungsdrägern.
00:09:59: Etwas, das die EU-Regulierung und auch weltweite Regulierungen hier sehr starke Bedarfe fördert.
00:10:06: Mega drängt kein Vertränkungswettbewerb.
00:10:08: insofern erwarten wir uns hier ein sehr interessantes Geschäft und möchten wie auch unsere Mittel vorhalten um hier Investitionen zu
00:10:16: tätigen.".
00:10:17: Das klingt jetzt alles nach einfachen Produkten also keine Raketenwissenschaften.
00:10:22: Sie schütteln jetzt.
00:10:23: was ist ja das Besondere an diesen Produkten?
00:10:25: Ohne dass sie dann verdrängt werden von Billigkonkurrenzen aus dem Osten oder sogar China.
00:10:31: Das ist genau das, wo wir uns positioniert haben mit breiter Technologiepalette.
00:10:36: Es gibt solche Produkte da und dort die aber etablierte Technologien haben.
00:10:40: Was wir einbringen ist eine Weiterentwicklung der Funktionalität, der Eigenschaften und der Festigkeiten des Gewichts.
00:10:47: Brandschutz ist immer wieder ein Thema wo wir aus vielen, vielen Automotivanwendungen unsere Expertise einbringen und das uns ganz klar von anderen unterscheidet, die als Kerngeschäften mehr Begrunglaufverpackungen haben.
00:11:01: Ja kommen wir zur Realität der Zukunft.
00:11:05: Wie sieht hier Ihre Planung aus für die Umsetze?
00:11:08: Die Umsätze werden sich aufgrund des Ausstiegs aus dem Fintedexteriorbereich deutlich reduzieren.
00:11:14: Und bei reduzierten Umsätzen von plus, minus, fünfhundert, siebzig Millionen Euro ungefähr also hundert Millionen weniger als dieses Jahr erwarten wir eine gleichbleibende E-Bit-Masche von drei Prozent rund.
00:11:27: Vielen Dank!
00:11:28: Viel Erfolg, zwanzig sechsundzwanzig und möges wenige Überraschungen geben für uns alle.
00:11:33: Ich danke Ihnen
00:11:34: Vielen Dank.
00:11:35: Bis auf bald!