00:00:00: Börsenradio Network AG.
00:00:02: Und da war sehr stark das Gefühl, dass das jetzt wirklich gute Zeiten derzeit schon Europas versicherer und unsere Broschkenner gelsehnt!
00:00:09: Das Vorstandsinterview Jahreszahlen
00:00:12: Andreas Brandstädter CEO Unikations Group.
00:00:15: Willkommen beim BörSenradio.
00:00:16: hier ist Andi Groß, Erwandte im November.
00:00:19: Interview, hieß es Unica liefert starke Q-Drei Zahlen, hebt die Ziele an und feiert.
00:00:25: Feiert für mehr als dreizig Jahre an der Börse.
00:00:27: Heute also die Zahlen zum Gesamtjahr fünfundzwanzig?
00:00:31: Auch ein Grund zum Feiern!
00:00:33: Ein Grund, ein Stück weit stolz zu sein.
00:00:35: das Jahr war cooles Jahr war ein gutes Jahr für uns.
00:00:38: wir haben unsere Erwartungen erfüllt Aber auch angesichts der Unsicherheiten, die wir gerade geobnütig sehen.
00:00:44: Ein Moment um kurz mal innen zu halten und nachzuschärfen ist alles richtig auf Kurs, woher haben wir Unsicherheit?
00:00:50: Und natürlich wen geht es?
00:00:51: um den Schwung vom letzten Jahr, der wirklich super und schnell war.
00:00:54: ein schneller Schwung ohne Skifahrer schon ganz so sprechen und diesen schnelle Schwung mitzunehmen in dem
00:01:00: Jahr.
00:01:00: Die Skifahrer sprechen auch davon hin und wieder vom Einfädeln.
00:01:03: Das klang jetzt bei ihnen so, da müssen wir mal gemeinsam dann da vorne schauen, werden die gleich tun?
00:01:08: Aber zunächst einmal ein cooles Jahr... Was war denn das Coole daran?
00:01:12: Also Unica wächst Premium plus acht Prozent Gewinn plus zweiundzwanzig Prozent.
00:01:17: Was ist denn davon?
00:01:18: echtes Wachstum und wie viele sind Preiserhöhungen?
00:01:21: Fifty-Fifty!
00:01:21: Also Fifty Prozent von den Acht Komma Zwei Und die wir gewachsen sind, sind echtes Wachstum und der Hälfte ungefähr sind Anpassungen, Indexierungen auch im gesundheitsbereich.
00:01:31: Aber cool war das Wachstone, cool war die Versicherungstechnische Profitabilität als unser Kerngeschäft.
00:01:36: Wir haben eine Schadenkostenquote, die massiv gesunken ist auf einer neunzig Komma sieben Prozent – es ist ein All-Time Low bei uns!
00:01:43: Cool werden die Kapitalanlageerträge, die sind um fünfzig Millionen gestiegen in der Relation zu zwanzig vierundzwanzig.
00:01:49: Cool waren die Fortschritte, die wir im Gesundheitsbereich gemacht haben.
00:01:53: Wir haben wie Sie wissen so eine zweite Marke vor einigen Jahren gegründet mit MAVI wo wir Gesundheitsleistungen außerhalb der Versicherungsdienstleistung anbieten wollen.
00:02:02: Ihr habt das alles hat zu einem und bei dem Worte bleiben coolen EGT geführt.
00:02:05: Ein Ergebnis vor Steuern von über fünfhundert Millionen Euro genau gesagt fünfhundertsechzehn.
00:02:11: Und bei einer sehr guten Steuerquote von achtzehn Prozent bleiben davon netto vierhundertfünfundzwanzig Millionen Euro über und wir wollen ja wie Sie wissen, fünfzig bis sechzig Prozent der Nettoerträge an unseren Vistolen ausschütten.
00:02:24: Tun das auch oder schlagen das die Hauptversammlung Anfang Juni vor und komme so bei einer um circa zwanzig Prozent geschliegene Dividende von sechszig auf zweiundsiebzig Cent pro Aktie zu einer Ausschüttungsquote vom zweunfünfzig Prozent?
00:02:38: Und ich denke wir treffen hier sehr gut unser Versprechen gegenüber unseren Shareholdern.
00:02:45: Schadenkostenquote an.
00:02:46: Einerneinzig, sieben Prozent so niedrig wie noch nie!
00:02:51: Jetzt könnte man sich sagen, boah ja also Naturkatastrophen gab's vergangenes Jahr relativ wenig.
00:02:55: das war im Jahr zuvor, also vierundzwanzig noch ein bisschen anders gewesen da gab es doch den einen oder anderen heftigen Sturm.
00:03:01: jetzt könnten wir sagen, sollten einfach schlicht Glück mit dem Wetter?
00:03:05: Ja zwei Faktoren.
00:03:07: tatsächlich war die gesamte Branche in fünfundzehnzig von Naturkatatrophen weitgehend verschont.
00:03:12: Also ist das ja nie komplett.
00:03:14: aber doch wo?
00:03:15: zwei Drittel weniger etwa ist im Jahr davor, also in den Jahre her.
00:03:19: Aber der zweite Grund ist dieses Schadenunfallgeschäft.
00:03:23: Das ist bei uns etwa sechzig Prozent vom gesamten Portfolio.
00:03:26: über das wir zuvor gesprochen hatten, also sechzig Prozent von acht Komma vier Millionen.
00:03:31: Dass wir hier eine sehr gut Disziplin haben im Underwriting?
00:03:34: Wir sind ganz gut besser geworden in der Risiko an der Lüse.
00:03:38: Das heißt die Qualität, die versicherungssächsische Qualität dieses Geschäftes, dieser Kundenbeziehungen ist exzellent.
00:03:44: und das ist ein zweiter Grund neben dem Ausbleiben von Naturkatastrophen.
00:03:48: Warum wird diese eilundneinzig Komma sieben Prozent erreicht hatten?
00:03:51: Die Kapitana Lage.
00:03:52: Es ist auch immer ganz interessant, wenn man sich die Zahlen anschaut.
00:03:55: Da stellten Sie ja das Laie auf die Frage, warum machte eigentlich das Versicherungsgeschäft noch?
00:04:00: Warum
00:04:01: werde ich da nicht in der Bank und Kapitana-Lageprofil?
00:04:04: Das ist eine gute Frage, eine super Frage!
00:04:06: Und die Verlockung ist doch tatsächlich immer groß, dass wenn die Zinsen attraktiv sind... Wenn man dann glaubt, man kann hier den Rahmen abschöpfen im Essetmanagement, das soll man auch tun, das ist auch okay.
00:04:17: aber man soll nie das Kerngeschäft vernachlässigen und das Geld, das wir wirtschaften um es überhaupt veranlagen zu können.
00:04:24: Das kommt aus dem Versicherungskerngeschäft, also den Dienstleistungen die wir für unsere achtzehn Millionen Kundinnen anbieten und ich habe wirklich in diesen bald neunundzwanzig Jahre natürlich in der Brauchspin gelernt.
00:04:36: immer dann wenn man gedacht hatte die Versicherungstechnik ist egal und Profitabilität hin oder her war die Prämien kommen ja schon rein das Cash kommt schon rein und was veranlangwürst vielleicht ein bisschen riskanter um ja die Ausbleibung der technischen Erträge zu kompensieren so immer dann dann geht das nach einer Zeit fürchterlich schief.
00:04:53: Unser Konzept ist ganz klar, eine immer verbesserte exzellente Profitabilität im Kerngeschäft und ja auch im Veranlagungsbereich hoffentlich erfolgreich zu haben.
00:05:03: UNICA-Drei Punkt Null.
00:05:05: Das geht ums Thema Wachstum, auch beschleunigtes Wachsstum.
00:05:08: Das kostet natürlich wieder Geld.
00:05:10: Wo investieren Sie denn am stärksten jetzt aktuell oder in Zukunft?
00:05:17: Der Träger, die wir wirtschaftet haben wollen wir ausschütten An unser Aktionaliat.
00:05:23: Und den Rest kann man sich ganz einfach so vorstellen, da teile ich in zwei Bereiche die eine Hälfte also quasi neben dem normalen laufenden Kosten aber die eine hälfte an Investments fließt in alles was rund um data, IT, EI.
00:05:36: Riesenthema, riesige Chance für uns auf der nächsten Jahre.
00:05:39: Die Hälfe fließte diesen Bereich Und die zweite Hälfte in den Gesundheitsbereich, weil wir eben in der gesundes Infrastruktur – also das sind jetzt mal wenn man am Hard-Assets denkt Spitäler.
00:05:50: Das sind Ambulatorien und das sind Polikliniken.
00:05:54: Wenn man das denkt ist es ein Bereich oder zweites Bereich im Thema und um das Thema Gesundheit und Gesundheitsinfrastruktur.
00:06:01: Das ist dem digitalen Bereich.
00:06:02: Wir sind einer der größten Anbieter etwa für betriebliche Gesundheitsvorsorge nicht nur in Österreich sondern auch in Osteuropa.
00:06:09: Letztes Jahr nach Tschechien expandiert, wir gingen in Silo-Bakeria.
00:06:12: Nach Ungarn, Polen ganz stark das wichtigste Land der Tiger in Austerober.
00:06:18: und in diesem Gesundheitsbereich fließt neben DETA, IT und EI große Batzen an Investitionen.
00:06:26: Das nicht nur im Jahr oder im Jahr ist, sondern wohl auch noch für die nächsten Jahre.
00:06:30: Wie passt das eigentlich zusammen mit?
00:06:31: Wenn ich da höre, dass die Gesundheitsversicherer auf Milliarden Defiziten sitzen und sagen, boah hier ein Gesundheitsbereich.
00:06:38: Das läuft rund!
00:06:39: Haben Sie einen Tipp für die deutschen Gesundheitsversicherung?
00:06:43: Ach, da könnten wir zuerst mal über den Österreicherspeicheln.
00:06:45: Vorher um die Deutschen Speicheln... Ich denke, das ist in ganz Westeuropa ein großes Problem derzeit.
00:06:52: aber ich will es mal so sagen, die Gesundheits Versicherung ist in Österreich jenes Produkt im Privatkontengeschäft das generell am meisten nachgefragt ist.
00:07:01: Also die Menschen, die bei uns früher ein bisschen Geld gespart hatten um in die private Altersvorsorge in eine Lebensversicherung etwas zu investieren oder die gedacht haben sie sorgen für die Ausstrahlung der Tochter und der Kinder vor.
00:07:13: wie auch immer diese Menschen denken jetzt um Die Börse, das verfügbare Haushaltseinkommen ist nicht unbedingt größer geworden gemessen an der Kaufkraft aber wenn was überbleibt Dann fließt dieses Geld viel eher als früher in die private Gesundheitsvorsorge.
00:07:28: Warum ist das so?
00:07:29: Weil die Menschen, und ich denke, dass sie es den Deutschen wohl nicht anders erkennen, dass die öffentliche Hand oder ob das der Bundes-, ob das die Bundesländer sind bei ihnen oder hier in Österreich, die tun sich verdammt schwer mit den steigenden Kosten und diesen Starnstrukturen, in denen sie sind, nicht privatwirtschaftlich geführt – die tun Sie verdammtschwer damit umzugehen!
00:07:48: Und ich denke….
00:07:49: Das kann privat Nicht nur Unica, es gibt auch andere exzellente Gesundheitsversicherungen.
00:07:54: Das kann privat besser als die aus der Stadt.
00:07:57: Wir sprachen Eingangs vom Skifahren.
00:07:59: Sie nehmen den Schwung mit und ich bin dann gleich reingegrätscht.
00:08:02: Da kann man noch einfädeln.
00:08:04: Ich will mal so formulieren sie verkaufen Vertrauen als Branche als Versicherer.
00:08:09: Jetzt haben wir eine Vertrauenskrise.
00:08:12: weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
00:08:14: Ich fange einfach von der aktuellen Krise an.
00:08:15: Der Krieg im Nahen Osten sorgt natürlich jetzt wieder für einen Mega-Vertrauensverlust.
00:08:20: Donald Trump wirft eine, was habe ich gelesen Handgranate auf die Weltwirtschaft.
00:08:26: Was macht denn jetzt der Markter draus?
00:08:28: Er sagt er legt euch gehackt mit eurem Vertrauen Ich vertraue niemand mehr oder ich kaufe Vertrauen.
00:08:33: Ach das ist eine wirklich coole Frage, die uns die ganze Zeit beschäftigt.
00:08:38: Eine wirklich exzellente Frage.
00:08:39: Wir spüren einen massiven Zuwachs im Vertrauen.
00:08:43: Jetzt kann man sagen dafür steht ja auch Versicherung.
00:08:45: Denn wenn Versicherungen nicht in der Lage sind Risiken zu managen.
00:08:48: Zu mir ist jene, die im Rahmen ihrer Einfußphäre liegt ja wer soll es denn dann tun?
00:08:53: Aber wenn man sich die Ergebnisse der ersten und rückversicherer Europas ansieht in diesem Jahr zwanzig fünfundzwanzig die meisten haben ihre Zangreiz präsentiert das siehst du überall zuwächse man sieht Wachstumsraten man sieht Kundengewinne.
00:09:07: Das heißt da ist wohl eine große Sehnsucht der Menschen ihm jemanden zu vertrauen um diese Institution, diesen Unternehmen das eigene Geld der eigene Altersvorsorge ja die eigene Gesundheit möglicherweise anzuvertragen.
00:09:20: Also ich sage immer provokant für Versicherungen gerade in solchen schwierigen Zeiten die geopolitisch von Unsichtigheiten passiert sind wo Menschen nicht wissen wie sie steigende Lebenskosten schlecht bewältigen.
00:09:31: Wie geht es mit Öl weiter?
00:09:32: Wie geht's mit den Spritkosten weiter?
00:09:34: Was macht Saiba?
00:09:35: was macht der Arbeitsplatz In diesen Zeiten merken wir keinen Geschäftsrückgang sondern eher die Möglichkeit, Marktanteile und Kunden dazu zugegangen.
00:09:45: Und was gerade an der Straße von Hormuz passiert und wie lange der Krieg dauert – also es für den Ölpreis heißt, was das Ganze für die Inflation heißt, für die Zinsen – das kann ohne Kann nicht beeinflussen.
00:09:57: Aber die Versprechen, die wir unseren Kunden gegeben haben, das einzuhalten und ein Dienstleister zu sein, der sich unserer Motorgetreue gemeinsam besser leben um unsere Menschen kümmert, das können wir tun!
00:10:09: Und da war sehr stark das Geschül, dass es jetzt wirklich gute Zeiten derzeit schon Europas versicherer und für unsere Branche generell sind.
00:10:19: Sie gehen davon aus, dass das auch so bleibt?
00:10:21: Ich meine, ein längerer Konflikt mit Iran könnte ja tatsächlich eine weltweite Rezession auslösen.
00:10:28: Ist ihr Geschäftsmodell kliesenfest genug, dass man sowas aushält?
00:10:32: Das
00:10:33: ist Herr Graus!
00:10:34: Nicht das erste Gespräch, dass wir beide führen und ich schätze es immer sehr.
00:10:37: Immer sehr spannende Gespräche.
00:10:39: Das sage ich auch nicht weil sie jetzt am anderen Ende der Leitung sitzen sondern weil es wirklich so ist.
00:10:43: Und Sie wissen, ich bin ein unverbesserlicher Optimist.
00:10:45: also nein!
00:10:46: Ich bin nicht besorgt deswegen jedenfalls nicht langfristig besorgt.
00:10:49: Kurzfristig wird's möglicherweise die eine oder andere Redaktion geben vielleicht gibt's von den einen oder anderen Zacken etwa im Veranlagensogebnis von Europas Versicherungen.
00:10:59: Das schließt sich nicht aus.
00:11:00: aber at the end of today Und das ist Punkt zwei meiner Antwort auf Ihre Frage.
00:11:05: Wenn ich ja von unserer Geschichte zurückblicke, wir sind also ohne Gott schlappe, zweihundert Jahre jung... Es gab immer wieder massive Krisen!
00:11:12: Immer wieder Situationen wo wir gedacht haben, wir haben Gottes Willen und da so nirgends wird passieren und alles große Katastrophe.
00:11:18: Das ist dann letztlich entweder nie ganz so eingetreten oder selbst in diesen Krisen denken wir an Corona zum Beispiel ergaben sich ganz konkrete Chancen.
00:11:27: Also wenn ich Corona hernehme, ohne Corona Wenn also ganzen Aktivitäten die uns jetzt in einem ganz anderen Bereich massive Wachstumsraten bieten, nämlich im Bereich der Gesundheit.
00:11:36: Ohne Corona hätten wir nie diesen Zahn zugelegt um so massiv in das Thema Gesundheitsinfrastruktur und etwa angebotet zur mentalen Gesundheit zu investieren.
00:11:45: Also ich will jetzt auch nicht sozusagen die Welt hier in hellblau und in rosa rot und alles hepepepe darstellen.
00:11:52: Das will ich nicht.
00:11:53: aber ich sage ganz ernst Ja es gibt Unsicherheiten Die versuchen wir Versicherung bestmöglich zu managen.
00:11:58: zum bitigieren.
00:11:59: Aber insgesamt ja, finden Sie mich ausdrücklich positiv
00:12:17: vor.
00:12:19: Ausdrücklich!