00:00:00: Börsen Radio Network AG – News aus Österreich.
00:00:04: Mein Name ist Peter Hayek, ich bin Markt- und Meinungsfascher in Österreich.
00:00:08: Ich bin promovierter Politikwissenschafter und habe neben der Politik auch so ein kleines zweites Stand bei dem thematischen Art und das ist eben der Aktien- und Finanzmarkt!
00:00:22: Das Aktienbarometer, zwanzig, sechsundzwanzig.
00:00:25: Zwischen Sparbuch-, Reflex- und ETF-Realität bewegt sich Österreich offenbar langsam Richtung Kapitalmarkt – der Wert per Peppesitz steigt aber eben nicht bei allen gleich.
00:00:36: Männer häufiger als Frauen, Höhe verdienter häufige als Geringverdienter, Akademiker häufiger also Pflichtschulabsolventen.
00:00:43: Was sagt uns das über das Anlageverhalten in Österreich?
00:00:45: Tauchen wir tief hinein!
00:00:47: Genau darüber spreche ich jetzt mit Dr.
00:00:49: Hayek.
00:00:51: Aktienbarometer, zwanzig, sechsundzwanzig.
00:00:53: Sie haben jetzt eine Studie erstellt?
00:00:54: Wie halten es die Österreicher mit der Aktie?
00:00:57: Einen dreißig Prozent Wertpapier-Persitz in Österreich klingt ja eigentlich nach Fortschritt aber umgekehrt heißt das auch zwei Drittel sind noch immer nicht investiert.
00:01:05: Ist da schon so ein kleiner Kulturwandel oder irgendwie immer noch der Anfang?
00:01:10: Naja ich glaube wir haben den Kulturwandeln schon hinter uns denn Wir haben seit Jahrzehnte und Zwanzigund Da wurde das Aktienparometer das erste Mal ins Rennen geschickt, haben wir einen signifikanten Anstieg von twenty-fünf auf einunddreißig Prozent persönlicher Aktienbesitz oder Wertpapierbesitz.
00:01:32: um es ganz konkret zu machen.
00:01:34: Wir unterscheiden dann nämlich im Nachhinein noch zwischen Fonds, ETFs, Aktien und Anleihen also haben wir ein Dritteln knappes Drittel der Bevölkerung dass an der Dörse und an den Märkten investiert ist.
00:01:48: Und das ist ein signifikanter Kulturwandel, weil wenn wir jetzt einige Jahrzehnte nach hinten blicken waren diese Werte deutlich geringer, wenn man sich zum Beispiel auf die Werte der Nationalbank der Österreicher schon verlässt.
00:02:06: Besonders spannend ist ja der Aufwärtstrend seit dem Jahr zwei tausend zwanzig.
00:02:10: Was ist aus Ihrer Sicht der Haupttreiber?
00:02:12: Inflation, Unsicherheit bei den Pensionen oder doch ein langsam wachsendes Finanzbewusstsein?
00:02:20: Ich glaube nicht dass es ein wachsames Finanzbewussten ist im Sinn von da gibt es andere Märkte und andere Investitionsmöglichkeiten sondern die Menschen haben insbesondere im letzten Jahrzehnt gelernt das das klassische Sparbuch.
00:02:40: in Österreich einfach nicht mehr jenen Ertrag abwirft, den man sich früher eingeredet hat.
00:02:47: Denn auch wenn es früher höhere Zinsen gegeben hat so war das ja auch ein bisschen in den eigenen Sack gelogen weil es gab natürlich auch eine höhere Inflationsratte und man hat halt über die Jahre jetzt gemerkt dass man möglicherweise auf den Aktienmärkten hier eine bessere Rondit erzielen kann Und dementsprechend kam es zu dieser Veränderung.
00:03:10: Was noch in Zukunft ist, dass die jungen Menschen hier deutlich offensiver mittlerweile sind als jetzt die Vorgängergenerationen waren und das heißt wir haben uns auch hier mit einem gewissen Generation Gap zu tun.
00:03:26: Ja, sagen wir mal ein bisschen hinein in die Studie man sieht deutlich Unterschiede zwischen Männern und Frauen wahrscheinlich überall weltweit das gleiche.
00:03:35: Ist Wertpapierbesitz in Österreich noch immer starke Männersachen?
00:03:41: Ja, also... Wir brauchen das nicht so marzialisch betonen, aber wir haben achtunddreißig Prozent der Männer die sagen sie besitzen Wertpapieren.
00:03:49: Vierundzwanzig Prozent von Frauen.
00:03:50: Das hat sich jetzt auch über die Jahre nicht verändert also seit Jahrzehnteinzwanziger.
00:03:55: Es gibt bei beiden den Trend nach oben.
00:03:58: Das verläuft relativ parallel Aber Frauen haben signifikant weniger Wertpabiere.
00:04:05: und jetzt stellt sich da natürlich immer die automatische Frage Warum ist es so?
00:04:10: ist wie so oft im Leben halt nicht monokausal, sondern multikausal.
00:04:15: Da haben wir auf der einen Seite mal ganz grundsätzlich das Meistens Frauen um Aufgrund ihrer Berufskarrieren auch aufgrund die Bindung durch Kindererziehung, Österreich ist diesbezüglich doch noch als konservatives Land zu bezeichnen Einfach weniger finanziell in den Background haben.
00:04:32: Das eine, dass zweites Frauen sind deutlich risikoaversa also Männer auch in diesem Bereich.
00:04:39: Und der dritte Punkt ist, dass sich Frauen in dem Fall auch etwas weniger zutrauen.
00:04:44: Was das Finanzwissen betrifft und was jetzt in der Esse für Märkte betriffe.
00:04:50: Das ergibt dann am Ende des Tages die niedrigere Wertpapierbesitzquote wobei man dazu sagen muss ein Viertel der Frauen besitzen.
00:04:59: So groß ist der Unterschied danach.
00:05:02: Wenn man die Einkommen anschaut... Da gibt es einen klaren Unterschied.
00:05:07: Unter zweitausend Euro Netto besitzen siebzehn Prozent Wertpapiere über dreitausende Euro sind es einundfünfzig.
00:05:13: Also ist das Thema also weniger Wissensfragen als schlicht eine Frage des finanziellen Spielraums?
00:05:18: Ja natürlich, der finanzielle Spieler an ist natürlich eine ganz ganz wichtige Komponente.
00:05:24: Noch dazu wenn man sich ein bisschen erkundigt dann bekommen Sie immer die Standardantwort Man sollte nur mit jenen geltende Börse gehen, das man nicht braucht und mit dem man spekulieren kann.
00:05:37: Und wenn ich natürlich diese Botschaften absetze dann sind Menschen die über ein geringeres persönliches, bei uns ist es persönliches Netto-Einkommen, monatliches, dass diese Menschen das angenehren, dann mache ich das vielleicht doch nicht.
00:05:48: Das ist der eine Gedanke, der zweite Gedankel aber und das ist ein ganz ein anderer Wir haben das auf absolut Personen ungerecht.
00:05:57: Also das heißt wir haben uns angesehen Wie viele Menschen sind die siebzehn Prozent mit monatlichem Nettoeinkommen unter zweitausend Euro?
00:06:08: Und wie viel Personen sind die Einen und Fünfzig Prozent mit einem Netto Einkommen über dreitausende Euro.
00:06:17: Wenn Sie sich das dann ansehen, kommen Sie drauf.
00:06:20: Poppala!
00:06:21: Das sind ja gar nicht so wenige Denn die Menschen die siebtzen Prozent mit unter zweitausenden Euro sind Ich runde jetzt ganz einfach, sind circa siebenhunderttausend Personen.
00:06:33: Währenddessen die Menschen diese einundfünfzig Prozent über dreitausend Euro im Monat zur Verfügung haben, das sind gerohnete fünfhundertfünfzigtausende Personen und da sehen Sie dass es in der absoluten Anzahl den Menschen eigentlich eine recht ausgeglichene Sache ist.
00:06:50: Dementsprechend verweisen natürlich auch immer Investment-Beperater, dass es auch für jene Menschen eine Option ist und dass da gar nicht so wenige Menschen mit geringeren Einkommen veranlagt sind.
00:07:05: Wie man das gemeint hingemann nennt?
00:07:07: Ja, man muss manchmal ne Statistik von der anderen Seite betrachten.
00:07:11: Absolut!
00:07:13: Kommen wir zu den Unterschieden bei der Bildung.
00:07:20: Was wird schwerer?
00:07:21: Zugang, Wissen oder schlichte soziale Umfälle?
00:07:24: Naja es gehört ja alles zusammen.
00:07:26: Also wenn Sie eine bessere Ausbildung haben dann verfügen sie den meisten Pfänden über ein höheres Einkommen und wie wir wissen ist Bildung in Österreich auch noch sehr stark vererbt.
00:07:37: Also was heißt das?
00:07:38: Akademikerhaushalte produzieren wieder akademiker Kinder und bei uns in Österreich ist es ein großer Kritikpunkt.
00:07:45: auch im Bildungssystem haben wir deutlich weniger Durchlässigkeit, dass in anderen europäischen Staaten also wie zum Beispiel Finnland da sehen wir als großes Beispiel hergezogen wird.
00:07:55: Wenn Sie eben ein höheres Einkommen haben dann steht dahinter wahrscheinlich eine bessere Ausbildung und das zeigt sich an den Ergebnissen die wir hier erhoben haben.
00:08:06: Kommen wir zu den Produkten.
00:08:07: Bei dem Produkten liegen Investmentfonds und ETFs mit twenty- vier Prozent vor Aktien mit achtzehn Prozent, und Anleihen mit elf Prozent.
00:08:16: Also sind Fonds & ETF's mehr als das klassische Einstiegsprodukt in den Kapitalmarkt?
00:08:22: Was meinen Sie mit der Frage stellen konkret?
00:08:25: Ja die Frage ist man tastet sich ja an die Börse heran!
00:08:28: Die Empfehlung ist, die man hört und auch auf diesem Kanal ist für Einsteiger, naja bevor du dich in Aktien hineinstürzt... Dann macht doch erst mal ETF.
00:08:37: Also ist der ETF das klassische Einstiegsprodukt?
00:08:39: Naja, der ETF macht natürlich vieles leichter weil er es auch als klein Wertpapierbesitzer sich deutlich breiter aufstellen kann und vor Risken eher gefeit ist.
00:08:52: aber wie gesagt wenn alle Märkte nach unten gehen dann kennt die ETF's natürlich auch mit Und dementsprechend ist das natürlich für viele Menschen Ja, möglicherweise ein Einstiegsprodukt.
00:09:05: Aber man bleibt vielleicht auch auf Dauer dabei.
00:09:08: Denn der Besitz der Einzelaktie dafür muss man dann schon eine gewisse Aufmerksamkeit mitbringen.
00:09:19: Wobei Sie wissen es gibt auf der anderen Seite den alten Spruch von Kostrolani-Kauferserkzehen und fünfzehn Jahre Schlafen sind und werden dann verkaufen sein und alles ist gut.
00:09:27: Und bei dem Märkte deutlich wohl Attila geworden sind glaube ich erst früh.
00:09:31: Aber wir merken natürlich einen Sechs-Punkte-Unterschied zwischen den ETFs und dem Aktienbesitz.
00:09:38: Und der ist halt durchaus gegeben, wobei man jetzt dazusagen muss im Vergleich zum Jahr zwölfundzwanzig haben Investmentfonds und ETFs signifikant zugenommen von einundzwziger, vierundzwzig Prozent während dessen der Aktien Besitz von sechzehn auf achtzehn Prozent nicht signifikante ist.
00:09:57: also was heißt das jetzt übersetzt?
00:09:59: Für den Markt- und Meinungsforscher hat sich vom Jahrzehntes bis zum Jahrzehnz, zu dem Jahrzehmz, der Aktien eigentlich nichts getan.
00:10:06: Weil wir eben keine signifikanten Unterschiede ausweisen können.
00:10:08: aber sehr wohl bei ihnen wird mit FOS und ETFs.
00:10:11: Ja was braucht man zu allem?
00:10:12: Natürlich das Wissen dazu!
00:10:15: Viele Befragte schätzen ihr Wissen über Wertpapiere nur als durchschnittlich oder gering ein.
00:10:21: also eine logische Konsequenz ist das fehlende Finanzwissen nach wie vor einfach größte Bremse.
00:10:28: Ich sage möglicherweise, weil es auch eine vermeidliche Schutzbehauptung sein könnte.
00:10:38: Denn wer kennt sich denn schon wirklich auch in Detail am Aktienmarkt aus?
00:10:44: Abgesehen davon das ist natürlich immer einer gewissen Form der Spekulation Unterlegt.
00:10:51: dann kommt hinzu, dass die Menschen meinen ich brauche nicht nur ein grundsätzliches Wissen über den Finanzbereich sondern ich brauch auch vielleicht insiderwisse.
00:11:01: Aber im Grund genommen ist es so das sich die Menschen Österreich wenn sie unterschiedlichste Politik und Wirtschaftsbereiche abfragen wird die Einschätzung der eigenen Möglichkeiten am Finanzsektor und am Wirtschaftssektor sicher geringer eingestuft werden als im Vergleich zu anderen Themenfeldern.
00:11:24: Gleichzeitig ist ja die Risiko-Bereitschaft eher niedrig, zerlegt ihre Studie damit ein Stück weit.
00:11:29: ein Klischee und ich sage wirklich Klischee das Handleger automatisch spekulativ ticken.
00:11:35: Die Börse ist nur was für Zocker oder so etwas?
00:11:38: Naja, ich glaube es kommt darauf an in welcher Form man veranlagt also Menschen sich für Bitcoins interessieren heute für deutlich Risiko Risiko reicher in ihren Veranlagungsverhalten oder nennen wir es einfach Erlebnisorientierter.
00:11:55: Aber ja, ich gebe Ihnen ein Recht.
00:11:57: grundsätzlich ist das die Risikopereitschaft bei finanziellen Veranlagen in Österreich gering ausgeprägt.
00:12:06: Ich glaube aber gar nicht dass das zum Beispiel in Deutschland so viel anders wäre, was wir allerdings sehen ist eine Abstufung des Risikoverhaltens.
00:12:16: Also wir haben das auf einer vierteiligen Skal abgefragt von sehr hohe bei Risikopereitschaft über eherhohe eher niedrige und sehr niedriger Risikopolbereitschaft.
00:12:25: Und wenn wir uns das bei Wertpapierbesitzerinnen und Besitzern ansehen dann haben wir dort siebenunddreißig Prozent die in Summe sagen ich habe eine erhöhte Risikobereitsschaft.
00:12:35: Bei Menschen die keine Wertpabiere besitzen Dort ist die Risikopereitschaft bei einunddreißig Prozent, also gar nicht so weit entfernt wie von den Wertpapierbesitzern.
00:12:47: Aber jene Menschen, die keine Wertpapiere besitzen und sich auch nicht für WertpAPiere interessieren dort haben wir sieben Prozent, die sagen ich bin risikoperät.
00:12:58: Also das heißt der größte Knackpunkt ist wahrscheinlich gar nichts so sehr das Wissen sondern eher die grundsätzliche Risikopereitschaft.
00:13:10: Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie ist das eine Henne-Ei-Thematik?
00:13:13: Wenn ich mehr Finanzwissen habe, habe ich möglicherweise auch eine höhere Risikopolbereitschaft.
00:13:19: Das können wir so natürlich nicht beantworten aber dieses Thema... Ich bewege mich auf einen Markt den ich mögliche Weise gar nicht so gut kenne und den ich auch nicht beeinflussen kann auf eine gewisse Art und Weise.
00:13:33: Ich bin dort ein bisschen wie vor Gericht, nämlich in Gottes Hand und auf Hoa See oder im Präsident Trumps Hand.
00:13:41: Weil wir sehen ja, dass dieser Tage schon wieder je nachdem was der Präsident sagt gibt es Veränderungen auf den Märkten Und das verunsichert durch die Menschen, die langfristig denken Also langfristige Denken im Sinn von ich möchte mir Vermögen aufbauen mir eine Immobile leisten können.
00:14:01: Es ist alles über Kreditipte sehr lang geregelt in den meisten Fällen, man denkt dann meistens schon bis an die Pension heran.
00:14:12: Da ist es natürlich aus Sicht vieler Menschen nicht so ideal.
00:14:18: wenn sie das Gefühl haben wie heißt das?
00:14:20: Na ich bin hier einem Risiko ausgesetzt!
00:14:23: Wenn man jetzt aber natürlich die Argumentation merkte ernst nimmt, dann muss man wahrscheinlich sagen dass sich das Risiko deutlich, wir wissen das beide, deutlich minimieren lässt wenn man eben breit gestreut investiert ist und das kann ja auch über einen ETF sein.
00:14:41: Wenn das über den längeren Zeitraum geht also zum Beispiel über Ansparpläne und in weiterer Konsequenz wenn ich das über einen sehr langen Zeitraum mache Dann ist die Gefahr dass sie mit einem Minus aussteigen, also nicht genullgehend, weil passieren kann immer etwas.
00:14:57: Aber es ist deutlich minimiert dieser Gefahren.
00:14:59: vielleicht muss man das eben über die Steigerung beim Finanzwissen bei den Menschen erst verankern?
00:15:05: Ja, average cost effect spätestens nach zwölf Jahren ist man auf jeden Fall im Plus.
00:15:10: Ich kann das aber gut nachvollziehen.
00:15:12: wenn Sie sagen Trump ja täglich grüßt das Momeltier Trump an einem Tag Öl rauf in dieser Woche auf hundertzwanzig US-Dollar und dann wieder The war is over, dann ist er wieder runter um neunundzwanzig Prozent.
00:15:24: Also wenn man da noch mal die Tiefel geht, wer jetzt gar keine Interessen hat Richtung Wertpapier?
00:15:30: Der ist ja besonders risikoervers, sagten sie.
00:15:33: Wie kann man diese Menschen erreichen, die bei der Börse innerlich sofort auf Abstand gehen?
00:15:38: Sehr schwer!
00:15:39: Es geht immer darum jene zu erreichen wie wir sagen auch vielen dafür sind.
00:15:44: also das heißt dass sind jene die ich vorher erwähnt habe, die zwar keine Wertpapier besitzen aber Wertpapiere Interesse haben.
00:15:53: Und das sind die, die eigentlich mit den einunddreißig Prozent durchaus erhöhtes Risiko haben oder vom Risikoverhalten nicht so weit entfernt sind wie die aktuellen WertpAPI-Besitzerinnen und Besitzerinnen.
00:16:05: Das sind gar nicht so wenig Menschen.
00:16:08: also das heißt Ich muss mich an jenen interessieren, die das Interesse hat.
00:16:12: wenn ich jetzt stufenweise vorgehen möchte dann hab Drei Gruppen, ich habe die Wertpapierbesitzer gut.
00:16:18: Die versuche ich als Markt zu halten.
00:16:20: aber wer mal halbwegs erfolgreich und sinnhaft in Wertpappieren investiert man wird das auch meistens bleiben.
00:16:27: dann haben wir jene Gruppe die es aktuell nicht sind aber vielleicht einmal waren oder die aktuell nicht veranlagt sind aber Interesse haben.
00:16:36: Das ist die zweite Gruppe.
00:16:38: Die muss sich versuchen eben für einen Wertpapers Kauf zu motivieren die keine Wertpapiere besitzen, ob doch nie besessen haben und auch aktuell kein Interesse haben.
00:16:50: Bei denen muss ich zuerst das Interesse auslösen.
00:16:53: Dann erst kann ich den in einen weiteren Schritt auf den Kauf auslösern.
00:16:57: Und das kann ich nur durch sehr langwürdige und nachhaltige Überzeugungsarbeit leisten.
00:17:04: was wichtig ist aus Sicht natürlich der Märkte ist dass jene Menschen die Wertpapaere besitze so dass wir Markenbotschafter sind also Ersten lassen sich Menschen von ihren Peacrups überzeugen, der Familie den Freundes- und Bekanntenkreis.
00:17:19: Wenn dort jemand ist, der vielleicht längere Zeit schon in eine Aktien investiert ist oder in anderen oder Fonds und seinen Freund oder Freundin sagt du das wär doch was auch für dich weil ich bin da sehr erfolgreich und das Risiko ist gleich so.
00:17:33: Dann haben sie schon sehr viel gewonnen!
00:17:36: Und wie ist das mit dem politischen Mindset in Österreich?
00:17:39: Also vor kurzem hatten wir hier auf diesem Kanal ein hat Steuerseminar und dann stellt mir fest, es ist komplex.
00:17:46: Es ist
00:17:46: kompliziert.".
00:17:47: Und dann hat man endlich gewinne irgendwelche Quellensteuer ausländische Aktien... Da muss man extrem aufpassen.
00:17:52: an einem Schluss zieht der Staat siebenundzwanzig Prozent ab.
00:17:55: also wie ist das mit dem politischen Mindset in Österreich?
00:17:58: Naja wenn Sie das politischem Mindset meinen, wir agieren den politischen aktüren Stakeholder in diesen Bereich so haben wir auch dort ein.
00:18:10: bis euch das formulieren.
00:18:12: Wir haben kein bahnbrechend wertpapierfreundliches Umfeld.
00:18:16: Das wird dann immer wieder auf die Risken verwiesen und wir haben über die Jahrzehnte, das betrifft nicht einmal die heutigen politischen Eliten sondern wir haben das über Jahrzehnte sehr oft das Bild gezeichnet wurde Der Wertpapierbesitz ist der klassische alte Kuponschneider.
00:18:33: Das sind Menschen, die in unfassbaren Reichtum schwimmen und diese Bilder setzen sich natürlich über die Jahrzehnte einfach fort und sind ganz schwer zu entkräften.
00:18:46: Und wie gesagt es ist nicht so dass jetzt da der Wertpappiermarkt mit einer unglaublichen Progressivität und einem Optimismus einfach nach vorne gebracht wird, sondern auch hier ist man sehr zurückhaltend.
00:19:00: Also da könnte man sich auch vom politischen Seite etwas mehr rückenwind und Optimismus aber.
00:19:07: Ich habe gerade richtig geschmunzelt.
00:19:08: Coupon Schneider, ich glaube den Begriff müssen wir den Jüngeren erklären?
00:19:13: Ja das glauben ... naja er klären Sie nicht mal.
00:19:16: Also
00:19:16: früher gab es ja... also wirklich früher gab's ja diese schönen Aktien bunt gedruckt so groß dienerviert teilweise und noch größer Und auf der Rückseite gab es dann immer den Coupon, also den Zins-Coupon.
00:19:30: Den kann ich dann einlösen.
00:19:32: Bin ich dann zur Bank gegangen mit diesem Coupons?
00:19:34: Dann habe ich richtig rausgeschnitten mit der Schere drum, Coupondschneider Da stand meine Dividende drauf und ich habe dann mit dem CoupON zum Bandschalter gesagt, jetzt will ich meine Diverdente haben.
00:19:43: So ähnlich kann man sich das vorstellen!
00:19:45: Wie diese alten schönen Aktien aussehen, das finden Sie mal auf Börsentagen.
00:19:48: Da stehen dann immer so Händler rum.
00:19:49: die haben dann die alten Aktien... da können sie die Aktie von Wienerberger kaufen.
00:19:53: Das steht dann noch in Deinem Jahr.
00:19:56: Das war früher wirklich eine Aktie zum Anfassen, also echt ein schönes altes Verfahren eigentlich.
00:20:02: Darum kommt der Coupon immer noch in den Sinn.
00:20:05: So vom Coupons hin zur Zukunft.
00:20:08: bei der Motivation rückt ja die Pensionsvorsorge immer stärker nach vorne.
00:20:13: Ja hat sich das Narrativ verändert weg von Rendite hin zur Vorsorg.
00:20:17: Also mehr als die Hälfte zweifelt daran dass die staatliche Pension alleine reichen wird Obwohl sie in Österreich sind, sieht noch deutlich besser aus als in Deutschland und Jüngere messen Wertpapiere für die Vorsorge eine hohe Bedeutung zu.
00:20:29: Ist die Pensionsfragen zwischen der eigentliche Türöffner für die Aktienkultur in Österreich?
00:20:35: Kann sein muss nicht sein.
00:20:38: aber was wir sehen das bei jenen die eben am Aktien besitzen haben wir abgefragt warum investieren Sie aktuell in Aktien?
00:20:47: wie wichtig sind ihnen folgende Gründe.
00:20:49: Und dann haben wir da drei Gründe genannt, nämlich der langfristige Vermögensaufbau.
00:20:53: Dann der Wert erhaltenes Geld in der aktuellen Inflationssituation.
00:20:57: Sie wissen in Österreich war die Inflation deutlich höher als im Vergleich beim EU-Raum und die Pensionsversorgung.
00:21:05: Und alle drei haben einen stetigen Aufstieg nach oben wobei der langfistige Vermönungsaufgabe unter Wert erhalten das Geld ist schon immer auf einem hohen Niveau war Damit wir das Versehen bilden können für die Hörerinnen und Hörern, beim langfristigen Vermögensaufbau haben wir eine Steigerung von seventy- vier Prozent.
00:21:22: Auf einen Lachzug beim Wert erhält das Geld es von seventy auf siebzig Prozent.
00:21:26: so und jetzt sind wir bei der Pensionsversorgung angelangt und da sehen wir eine deutliche Steigerungen nämlich im Jahr zwölfundneinundvierzig Prozent auf ein sechzehntig im Jahr zweitausendfünfundzwanzig und das ist natürlich schon eine erstaunliche Steinerung.
00:21:41: wie gesagt geht es um Menschen, die Aktien besitzen.
00:21:45: Aber das Thema ist einfach die Geben.
00:21:48: Warum ist das so?
00:21:49: Weil wir in Österreich schon seit längerer Zeit eine laufende Debatte haben ob sich das Umlagesystem dass wir in österreich haben auf Dauer stabil halten lässt.
00:22:01: Wir haben aktuell knapp dreißig Prozent Bundeszuschuss zu den Pensionen und das System einfach finanzieren können.
00:22:09: Das wird weiterhin steigen aller voraus sich noch bis auf thirty-fünf Prozent.
00:22:14: Und da sagen sich viele Menschen, die die Möglichkeit sehen naja also wir verwenden das sehr wohl für die Pensionsvorsorge um eben neben der klassischen Pension auch hier noch eine eine Stützung zu haben.
00:22:29: und dass was sie vorher angesprochen haben wie sieht es bei den Jüngeren aus?
00:22:33: Das möchte ich anschliessend an dem was ich am Vorher schon gesagt habe.
00:22:38: bei den jüngeren Menschen gibt es, also ist diese Generationsfrage durchaus ein offenes Verhältnis.
00:22:45: Und wenn wir uns jetzt das anschauen im Bereich des Wertpapierbesitzes – so sind die sechzehn bis neunundzwanzigjährigen die Wertpapiere besitzen – sagen zu Zweiund Achtzig Prozent, es ist wichtig für die Pensionsvorsorgeakt zu besitzen.
00:23:00: Währenddessen ist bei der Generation Sechzig Plus nur unter Anfangszeichen fünfzig Prozent sind.
00:23:05: Noch einmal, das sind die Altersgruppen, die Wertpapiere besitzt.
00:23:09: Aber wir gehen davon aus dass das Thema Pensionsversorgung in Österreich deutlich noch stärker Raum gewinnen wird.
00:23:16: da wird es eben sicher ein Trigger für viele sein sozusagen.
00:23:20: vielleicht nehme ich mir langfristig im Wertpapiereich etwas hinzu.
00:23:25: Das Aktienbarometer zwanzig, sechsundzwanzig liefert eine ziemlich klare Hinweise für die Aktienkultur in Österreich.
00:23:32: Dr.
00:23:32: Hayek, gehalten Sie es denn?
00:23:34: Sind Sie auch ein Kuporschneider?
00:23:36: Ich bin kein Kuporschneider aber ich bin seit langer Zeit Wirtabibesitzer und habe auch Gott sei Dank durchaus gute Beratung gehabt.
00:23:47: Habe mir am Anfang halt auch meine Hörner abgestoßen.
00:23:51: also ich bringe ein kleines anektotisches Beispiel man hat Vor zwanzig Jahren die Telekom Austria gleich an den Börse gebracht.
00:24:01: Und ich hab damals um elf Euro die Akze gekauft und dann stieg sie auf zweiundzwanzig, und ich bin natürlich nicht ausgeschnitten auf Verkauf.
00:24:10: und dann habe ich den ganzen Weg hinunter eingetreten und bin bei fünf Euro wieder aufgeschlagen.
00:24:15: und da werde ich sagen was war das Problem?
00:24:18: Das Problem waren meine Gier weil ich hätte ja auch mir in die Aktie von einundzwanzig ob achtzehn und da geht auch so einen König verkaufen.
00:24:25: Was habe ich nicht getan?
00:24:26: Und dann wird man ein bisschen klüger!
00:24:29: Und dann, wirt man ein bißchen Klüger... Danke für Ihre Insights der Studie!
00:24:35: Ich bedanke mich auch, Dankeschön!