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00:00:03: Im Zusammenhang mit dem folgenden Beitrag verweisen wir auf den Disclaimer der drei Banken-Generali, abrufbar unter www.dreibg.at.
00:00:14: Hallo, es ist Wilke Bauer und ich bin in der Geschäftsführung der drei Banken-Generali im Westmank-Gesellschaft in Linz.
00:00:19: Aus dem Börserer die Studie grüßt, Peter Heinrich.
00:00:22: Was war das jetzt?
00:00:24: Der Edelmetall-Kater nach der Rekord-Reli Edelmetall?
00:00:28: Gab's quasi im Schleudergang, Goldkater oder Trendbruch.
00:00:32: Was war für Sie der echte Auslöse des Edelmetallcrashes?
00:00:35: Das wird im Nachhinein immer dann auch ein bisschen reininterpretiert.
00:00:39: Es gab schon einen Zusammenhang, ob jetzt zufällig oder nicht zufällig, weil weißt du schon, wo der neue US-Snotenbank-Chef bekannt gegeben wurde.
00:00:50: Und das ist doch ein Mann von durchauser Qualität und das hat die Befürchtungen etwas zerstört.
00:00:58: dass es eine weitere Masse für Dollar Schwäche geben könnte.
00:01:02: Und dadurch wurde man vielleicht auch dieses Risiko zumindest vorübergehend ausgepreist.
00:01:09: Aber hier muss man vorsichtig sein und man darf ja nicht die letzten zwei, drei Wochen sehen.
00:01:15: Gold hat in Euro über fünfzig Prozent zugelegt.
00:01:21: Und wenn etwas Fünfzig Prozent steigt, dann darf es auch mal fallen.
00:01:25: Und auch wenn man am zweiten Jänner, zwanzig sechs und zwanzig Gold gekauft hätte, wäre man immer noch zehn Prozent im Plus.
00:01:34: Insofern erhöhte Volatilität, auch vielleicht weiterhin erhöhte Schwankungen.
00:01:39: Aber das muss man schon sehen, zusammenhang mit dem Einstieg zuvor.
00:01:43: Ja, das war schon eine gigantische, gigantische Rallye.
00:01:45: Prozent Gold als sicherer Hafen, neu gedacht.
00:01:48: Hat Goldvertrauen verloren oder einfach nur die Spekulanten abgeworfen und die Gewinnmitnahmen ein Tüter sozusagen glücklich gemacht?
00:01:55: Ja, ich
00:01:56: würde zweiteres sehen.
00:01:58: Die Goldfans, die seit Jahren schon dran glauben, haben, denke ich, nicht reagiert und werden auch das so, denke ich, nicht wirklich reagieren.
00:02:06: Ja, und viele Spekulationen, Trendfolge-Systeme.
00:02:10: Die wurden halt aus dem Markt geworfen und an eine gewisse höhere Volatilität wären, wir uns vorerst gewöhnen müssen.
00:02:19: Aber das ist halt auch Teil eines Sets, das minütlich rund um die Uhr gerandelt wird.
00:02:25: Kevin Worsch war ja von Jahr zwei tausend sechs bis zwei tausend elf als Fed-Gouverneur tätig und ist eher für restriktive Geldpolitik bekannt.
00:02:34: Kevin Worsch hat zudem betont, dass sich die Fed in den vergangenen Jahren zu weit von ihren Kernauftragen entfernt habe.
00:02:44: Also das ist eigentlich eine Überraschung, dass Trump sich für Kevin Worscht dann entschieden hat.
00:02:48: Ja, insofern schon eine Überraschung, aber auch hier muss man auch wieder vorsichtig sein.
00:02:53: Wir wissen noch zu wenig, eine Person, die in den Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und
00:03:06: Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr.
00:03:07: Also erst mal einen Non-Event sozusagen weiterhin, bis dann im Mai wahrscheinlich Worsh seine ersten Amtshandlungen macht.
00:03:14: Ja genau, würde ich das sehen.
00:03:15: Ja, wir haben jetzt gesehen, zweihundert Milliarden CapEx bei Amazon, da sind nur eine eine Firma.
00:03:21: Ist das Zukunft, zahlt das ein oder verbrennt da Rendite?
00:03:25: Die Dynamik an den Börsen verändern sich, hohe KI-Investitionen werden nicht mal als Chance, sondern plötzlich irgendwie als Risiko wahrgenommen.
00:03:31: Solche Phasen hat, um bei Amazon zu bleiben, Amazon immer wieder durchgemacht, wo man sehr viel investiert hat.
00:03:37: Und der Markt Zweifel hatte, ob sich das auch alles rechnet.
00:03:41: Jetzt haben wir diese Phase wieder.
00:03:44: Es gibt gewisse Zweifel, dass hier zu viel investiert wird und dass die Rentabilität in den kommenden Jahren dann auch teilweise darunter leiden wird, weil man vielleicht sehr teure Chips im Zyklus schnell abschreiben muss, als man es vielleicht gewohnt ist und so weiter.
00:04:01: Ich glaube auch hier kann es keiner ganz klar sagen.
00:04:03: Wichtig ist, dass es auch viele Profiteure gibt, denn die sind, wenn es führen, ja zum Kauf von Hardware, zum Bau von Datencentern und so weiter.
00:04:13: Das heißt, es ist schon auch ein erheblicher Konjunktureffekt.
00:04:18: Und dadurch, dass es durch etwas Sorge gibt, sind diese Super-Seven, wie man es nennt, bewertungsmäßig zuletzt eigentlich billiger geworden, weil die ja übrigens, sie sind weiter gut.
00:04:31: Vielleicht waren teilweise die Wartungen zu hoch, aber die Öhlingshiesen waren ja gut.
00:04:34: Und insofern glaube ich schon, dass man hier das wiederholen sollte, was wir auch, auch in den Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr-
00:04:52: und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- Und dann, wenn man an der Krone sitzt um KI, dann hat man eigentlich die Macht wahrscheinlich, wieder die Preissetzungsmacht.
00:05:07: Das wird auch jenachbar verschieden sein, das war ja vor einigen Jahren auch so, wo zuerst die Cloud gekommen ist, wo auch viele gesagt haben, wir sich das rechnen, da gab es viele Zweifel, mittlerweile weiß man, dass die Cloud sich rechnet und dass auch dort am Ende des Tages drei, vier Anbieter überbleiben.
00:05:24: eben auch dort Microsoft, Amazon und Co.
00:05:27: Und das wird bei KI wahrscheinlich ähnliche Effekte haben.
00:05:30: Aber man darf halt auch hier das gesamte Bild nicht übersäden.
00:05:33: Momentan redet alles über KI.
00:05:36: Es gibt aber auch noch viel außerhalb der KI.
00:05:39: Viele bräuchten wie Gesundheit, wie Rohstoffe, Viminen und so weiter.
00:05:42: Und nur eine Zahl zu nennen.
00:05:44: In Amerika ist da die Berichtssaison schon ziemlich weit vorgeschritten.
00:05:48: Und im Schnitt sind die US-Unternehmengewinne ein Jahr zurück jetzt um elf Prozent gestiegen.
00:05:53: Die Erwartung war so bei sieben bis acht Prozent.
00:05:56: Das heißt, die Produktivität der Unternehmen ist gut und wird auch aus meiner Sicht weiter der Treiber der Böse sein.
00:06:04: Das ist schon gigantisch.
00:06:06: Elf Prozent.
00:06:07: Ja, wie gehen Sie jetzt damit um?
00:06:08: Wie ist Ihre Gewichtung mit Amerika?
00:06:11: Wir sind etwas unter der Gewichtung des Wildendecks, aber immer noch bei Gewichtungen von über fünfzig Prozent eines Aktienteils, eines Aktiendepots oder der Aktienstatie.
00:06:21: Das wird sich auch nicht ändern, weil es einfach zu viele gute Unternehmen in den USA gibt, die letztendlich in vielen Megadrens eine führende Position innehaben.
00:06:32: Wir haben im Gegenzug Emergy Markets erhöht.
00:06:35: Da haben wir so zehn Prozent, zehn bis zwölf Prozent des Aktien-Teils.
00:06:39: Einiges in Japan, fünf, sechs Prozent und der Rest ist dann in Europa angelegt.
00:06:44: Und wie viel Österreich haben Sie drin in Ihrem Depot?
00:06:47: Der Österreich-Anteil schwankt, liegt so bei drei bis vier Prozent.
00:06:51: Also recht überschaubar eigentlich.
00:06:53: Je nachdem wie man es misst, wenn man mit dem Wildentecks vergleicht, ist das eine massive Übergewichtung.
00:07:00: Österreich ist halt doch, auch wenn wir unser Land schätzen, ist halt dann doch nur ein sehr kleines Land oder eine sehr kleine Böse.
00:07:08: Insofern sind vier Prozent eigentlich eine durchaus recht hohe Gewichtung.
00:07:12: Und wie viel Rohstoffaktien oder Edelmetall haben Sie da noch drin jetzt?
00:07:16: Da muss man auch immer die Gesamte sehen.
00:07:18: Wir haben bei den Mischfonds relativ klare Aussagen im Bereich Rohstoffe Direkt.
00:07:23: In den meisten Mischfonds so sechs, sieben, acht Prozent der Rohstoffe Direkt kamen.
00:07:27: Und daher haben wir dann im Bereich der Minen, im Aktienbereich dann vielleicht nicht mehr so die große Gewichtung.
00:07:34: Aber auch hier sind es etwa vier, fünf, sechs Prozent des Aktiendells in Rohstoffunternehmen.
00:07:39: Trump soll Theater wegen Grünland.
00:07:43: Ist das alles nur Lärm oder ein echtes Risiko für Europa, Dachs und Exportwerte?
00:07:48: Ich denke, es ist mehr Lärm.
00:07:51: Man sieht ja, unter Jänner war wieder doch recht typisch, dass die Bösen sich von der Geopolitik nicht wirklich Behandlungen lassen.
00:08:01: Und insofern darf man auch hier nicht gleich immer die Strategien infrage stellen, wenn Trump etwas von sich gibt.
00:08:08: Die Finaleiskulation bleibt ja eh bekannterweise meistens aus.
00:08:12: Und wenn es eine Stimme gibt, auf die Trump hört, dann ist das die Stimme des Kapitalmarktes.
00:08:18: Und wenn er im Herbst bei den Zwischenwahlen eine gute Segur machen will, dann braucht er im Land eine gute Konsumentstimmung und auch eine gute Böse, so ticken die USA.
00:08:28: Und daher, glaube ich, sollte man diese Dinge nicht zu groß machen.
00:08:32: Danke für Ihre Positionierung.
00:08:34: Das war sehr konkret.
00:08:35: Was wäre denn Ihr Umschalttrigger?
00:08:38: Was müsste da passieren?
00:08:40: ins negative gemeint, oder?
00:08:41: Ja,
00:08:42: ja.
00:08:43: Wenn letztendlich, aber es schaut jetzt nicht danach raus, man muss sicher immer auch schauen, was machen denn die Staatsanleihranditen, also wenn zum Beispiel aufgrund irgendwelcher Aktionen ein US-Treasure ist, nervös werden würden, könnte das auf der Aktiemerkte überschwappen.
00:08:59: Wir haben deutlich steigende Randiten auch in Japan im letzten Jahr gehabt, am ganz langen Ende bei den dreißigjährigen.
00:09:06: Wenn die Japaner wieder beginnen, ihr Geld zu Hause anzulegen, weil es dort Zinsen gibt, dann könnt ihr das der Auslands merkte etwas Schwächen, weil dann dort es jetzt abgezogen werden.
00:09:16: Es gibt immer wieder Dinge, die eintreten können.
00:09:19: Keines davon ist aber jetzt in einer Wahrscheinlichkeit versehen, dass wir heute reagieren.
00:09:24: Aber das Jahr ist ja noch jung.
00:09:25: Stimmt, wir haben noch ein paar Tage vor uns.
00:09:27: Herr Wilkenbauer, ich danke Ihnen.
00:09:30: Immer
00:09:32: gerne.