00:00:00: Börsenradio-Network AG, das Vorstandsinterview.
00:00:03: Mein Name ist Lars Mostoff, ich bin Finanzvorstand der Euro-Telesites.
00:00:07: Wir betreiben rund Rundverzehnteusend Mobilfunkmasten in Österreich und in der CEE-Region.
00:00:13: Verzehnteusend?
00:00:14: Bei der Vorbereitung des Interviews war die Zahl noch etwas niedriger, also das wird immer mehr, kommt immer mehr Tower dann dazu.
00:00:21: Herr Groß, wir haben ja heute schon, glaube ich, das dritte Mal die Ehre miteinander zu sprechen und sie verfolgen unseren Unternehmen vom Börsengang in den Dreiundzwanzig.
00:00:28: Und tatsächlich, wir haben es seither geschafft, etwas über zweihundert Türme jedes Jahr zu ergänzen.
00:00:33: Das heißt, das Netzwerk weiter zu stabilisieren bzw.
00:00:36: auch zu verdichten.
00:00:37: Also worum geht es aus Investoren Sicht?
00:00:40: Ist hier die Euroteles-Seizen, ja, wie man sagen, eine klassische Infrastruktur-Story?
00:00:46: Sie betreiben Mobilfunkstandorte in... ganz Europa.
00:00:50: Fünf-G-Ausbau wird ein Riesenthema sein.
00:00:52: Langfristige Mietverträge, das ist ihr Ziel und dann letztendlich stabile Cash flows zu erreichen.
00:00:58: Das ist dann für die Investoren wieder wichtig.
00:01:00: Also weniger Wachstum jetzt um jeden Preis, sondern eben Planbarkeit, Rendite und Kapitaldisziplin.
00:01:07: Ja, wenn man jetzt sagt, da gab es doch mal was mit A-Eins Telekom Auswehr, da gehörten sie ja mal dazu.
00:01:13: Fragt sie das eigentlich noch jemand oder ist das mittlerweile, ich glaube ich, zweieinhalb Jahre her, ist das Thema durch?
00:01:17: Nein, das Thema ist nicht durch, weil wir natürlich mit der Telekom sehr eng noch zusammenarbeiten, aber eben nicht mehr als Teil der Telekom, sondern wir sind jetzt Dienstleister für die Telekom.
00:01:26: Somit bleibt die Telekom ein wichtiger Partner für uns.
00:01:29: Etwas über neunzig Prozent unserer Umsätze generieren wir weiterhin mit der Telekom.
00:01:33: Das gibt uns die von Ihnen gerade dargestellte langfristige Sicherheit.
00:01:37: Das heißt, auch wenn wir Türme neu bauen im Moment für die Telekom, dann bedeutet es, dass wir natürlich über viele, viele Jahre wissen, dass die Telekom diese Türme mieten wird.
00:01:45: So ist unser Geschäftsmodell.
00:01:47: Und die Idee der Abspaltung war damals zusätzlich, zur Telekom eben weitere Kunden zu generieren, weiteren Kunden unsere Infrastruktur anzubieten.
00:01:55: Und das ist uns seit dem... Start des Unternehmens in den Dreiundzwanzig auch ganz gut gelungen.
00:02:00: Das heißt, wir sprechen andere Telekom-Anbieter an.
00:02:02: Davon profitiert natürlich auch die Telekom und wir versuchen auch weiterhin die Türme besser zu monetarisieren.
00:02:08: Das heißt also nicht nur die Telekom-Antennen hängen auf unseren Türmen, sondern zum Beispiel auch Videoanlagen oder Feuerwehrgeschichten oder Notrufgeschichten oder auch die ersten Ideen für eine Kooperation mit einem Satellitenhersteller bzw.
00:02:22: andere Dinge mit zum Beispiel Solaranlagen, die wir um die Türme herumbauen.
00:02:26: oder Werbeanlagen, die wir praktisch an die Türme anbringen und, und, und.
00:02:30: Und das ist die Idee der Abspaltung, dass wir eben ein Stück weit ein Wert aufdecken, indem wir die bestehende Infrastruktur ergänzen, aber eben den Markt besser bespielen, indem wir wirklich mehreren den Zugang zu der Infrastruktur ermöglichen.
00:02:44: Also einige von den Themen, die Sie jetzt genannt haben, kenne ich, kann ich mir vorstellen.
00:02:48: Andere wiederum nicht, also Werbung an... An den Türmen ist mir noch nie aufgefallen.
00:02:52: In Bulgarien, in Macedonien sind ja zwei unserer Länder, in denen wir tätig sind.
00:02:57: Und da ist es tatsächlich so, dass die Türme so visibel gut stehen, dass sie zum Beispiel in Greifweite einer Autobahn sind und wir dann im Prinzip großflächig Außenwerbung an die Türme anbringen können.
00:03:08: Das ist im Moment noch ein kleiner Anteil unserer Umsätze und wird das immer bleiben.
00:03:11: Aber es zeigt eben, es ist ein Beispiel dafür, dass eine bestehende Infrastruktur von der Top-Line gedacht, also auch aus der Investoren-Sicht hergedacht, besser vermarktet und auch besser genutzt werden kann.
00:03:22: Wie
00:03:22: planbar ist es denn für Sie, wann und wo Sie neue Türme bauen?
00:03:27: Wovon hängt das ab?
00:03:28: Ich meine, das irgendwo in der Wüste zu machen, mag erst mal sinnfrei klingen.
00:03:32: Aber vielleicht ist es gerade da besonders lukrativ, weil da der Scheich-Abdol wohnt und gesagt, ich will jetzt hier meinen eigenen Turm haben und bin bereit dafür alles zu bezahlen.
00:03:40: Also das ist jetzt rein hypothetisch.
00:03:42: Aber wie gehen Sie da praktisch vor?
00:03:44: Also wenn dieser besagte Scheich auf uns zukäme und sagen würde, er garantiert uns mindestens acht Jahre ein Mietvertrag mit unserem Turm, dann würden wir gerne für ihn ein Turm bauen.
00:03:52: In der Realität sieht es so aus, dass die Telekom-Anbieter, mit denen wir zusammenarbeiten, machen ihre eigene Netzplanung.
00:03:58: Das heißt, sie schauen ganz simpel auf eine Landkarte und definieren, wo gibt es im Prinzip White Spots, also wo gibt es Gegenden, in denen noch nicht vollständig abgedeckt sind.
00:04:08: Dann fordern sie uns auf, im Prinzip dort Türme zu bauen.
00:04:11: Das heißt, also die Vorselektion findet immer über die Telekom statt.
00:04:15: Also es muss jetzt nicht die Telekom einzahlen, sondern können auch... Und da sind wir sehr froh drum.
00:04:19: Das Jahr fünfundzwanzig wird ein weiteres, erfolgreiches Jahr für uns gewesen sein.
00:04:23: Wir werden ja vielleicht darüber noch separat sprechen.
00:04:26: Und da ist es so, dass wir es auch geschafft haben, andere Telco-Anbieter als die Telekom praktisch ein attraktives Angebot zu machen, für die auch einen Turm zu bauen oder Türme zu bauen.
00:04:36: Und dementsprechend ist es so... dass immer der Telco-Anbieter kommt auf uns zu und sagt in der Region X, sehen wir einen Bedarf, sehen wir die Notwendigkeit einer Abdeckung und dann beginnen wir mit unserer Arbeit, wir machen die Feinsuche, wir errichten den Turm und dann beginnt die Vermietung.
00:04:52: Reicht es den Turm allein hinzustellen?
00:04:54: Oder braucht er auch Strom?
00:04:55: Oder ist das, was sie mit Solar gesagt haben, steht dann daneben?
00:04:58: Was für eine Infrastruktur kommt dann noch dazu?
00:05:00: Wie sieht denn da ihre Kalkulation
00:05:02: aus?
00:05:02: Wir sind Betreiber und wir sind Eigentürmer der Mobilfunkmasten.
00:05:05: Das heißt, das ist wirklich der Stahlmast selbst.
00:05:07: Das ist das Fundament.
00:05:08: Das ist die Bezahlung, die Sicherheit drum herum.
00:05:11: Und bei Bedarf oder bei Bestellung über den Telco-Anbieter eben zum Beispiel Klimatisierung und andere Dienstleistungen, die da noch dran kommen, was wir nicht machen, was wir nicht erbringen, ist zum Beispiel den Glasfaseranschluss an den Turmen.
00:05:23: Das macht die Telekom.
00:05:24: Oder aber auch die Stromversorgung macht ebenfalls die Telekom.
00:05:28: Das heißt also, wir betreiben die passive Infrastruktur.
00:05:31: Ihr seid nicht schon gesagt, lassen Sie uns sprechen über das Jahr zwanzig, fünfundzwanzig.
00:05:36: Allein, ich schaue auf dem Kalender.
00:05:37: Wir haben vierten Februar.
00:05:38: Die Zahlen liegen noch nicht da.
00:05:40: Sie kennen sie natürlich jetzt an sich halt.
00:05:42: Uns gesagt, wiederholten mal, das ist alles so wunderbar planbar.
00:05:45: Könnten Sie uns jetzt schon sagen, wie das Jahr gelaufen ist?
00:05:47: Da verweise ich sehr gern auf die Woche des Zehnten und Elften Februars.
00:05:52: Dort werden wir nämlich, und da sind sie alle auch die Liebenzuhörer eingeladen, unsere Zahlen dann gemeinsam zu besprechen.
00:05:59: Und bis dahin werde ich es etwas nebulös umschreiben.
00:06:02: Aber ich glaube, es ist nicht zu viel verraten, wenn ich sage, dass die ersten drei Jahre unseres Bestehens seit dem Börsengang durchaus nicht nur so gelaufen sind wie wir uns.
00:06:11: vor dem Börsengang vorgenommen hatten, sondern wenn ich erwähne, dass wir unsere eigenen Ziele leicht übertroffen haben.
00:06:17: Dann schauen wir mal ganz wenig in Nebulös und wir werden den Nebel dann in den kommenden Tagen lüften, wenn die Zahlen dann offiziell vorliegen.
00:06:25: Aber jetzt versuchen wir hier den Nebel zu lüften.
00:06:27: Fünf-G-Ausbau, hatte ich eingangs gesagt, ist ein Thema, was uns begleitet.
00:06:31: Das ist ja... Jedes Mal, so verstehe ich als Leihe, dass neue Herausforderungen, da muss neue Technik gebaut werden, müssen dann auch neue Türme gebaut werden.
00:06:40: Oder kann man die alten Türme verwenden und neue Technik hinbauen, wie wichtig und wie entscheidend für ihr Geschäft ist.
00:06:46: Also, fünf G ist ein sehr wichtiges Geschäft für uns deswegen, weil es sich dabei um eine Verdichtung handelt.
00:06:51: Fünf G-Technologie ist natürlich deutlich besser als die vier G. Und wenn man sich so die Entwicklungsschritte in der Telekommunikationsbranche anschaut, dann kann man so ganz grob von ungefähr zehn Jahres schritten sprechen.
00:07:02: Das heißt also, drei G, vier G, fünf G, dazwischen liegen immer so circa zehn Jahre.
00:07:06: Und das bedeutet natürlich, dass eine alte Technik wegfällt.
00:07:10: Eine neue kommt dazu.
00:07:11: Das ist schon mal richtig.
00:07:12: Das heißt, das wäre erst mal Nullsummspiel für uns.
00:07:14: Wir sehen aber, dass viele Telco-Anbieter eben durchaus, obwohl es eine neue Technologie gibt, die ergänzt wird, gleichzeitig nicht eins zu eins die alte Technologie abschaltet.
00:07:24: Also, fünf G Österreich ist der Vorreiter.
00:07:27: Da darf man lobend erwähnen, dass Österreich besser als der europäische Durchschnitt schon eine fünf G Auslastung von fast siebenundneinzig Prozent hat.
00:07:36: Da weiß aber nicht, dass schon Fünf-G in siebenundneinzig Prozent der Datenvolumen genutzt wird, sondern der wesentliche Treiber ist nach wie vor Vier-G.
00:07:45: Fünf-G wird ergänzt, die Fünf-G Technologie ist auch deutlich besser als Vier-G stärker, aber gleichzeitig bedarf es eben auch einer Verdichtung.
00:07:53: Das heißt also zwischen jedem Technologischritt war die Notwendigkeit da, dass die Technik enger aneinander rückt.
00:07:59: Und dementsprechend ja, wir müssen verdichten, wir müssen mehr Türme bauen, was im ländlichen Bereich durchaus realistisch ist, was aber im städtischen Bereich zunehmend schwer wird.
00:08:09: und deswegen gibt es dort auch Kooperation mit anderen Tower-Cos, um eben sicherzustellen, dass tatsächlich alle Türme auch so genutzt werden können, dass diese Verdichtung eben auch abgebildet wird.
00:08:21: Sie werden das völlig überrascht sein.
00:08:23: Was die nächste Frage ist, wann kommt SechsG?
00:08:25: Da muss ich aus der Dienstleisterbrille schauen.
00:08:26: und also SechsG, wir sind gerne bereit unsere Türme für SechsG zur Verfügung zu stellen.
00:08:31: Wenn Sie die Experten aus der Telekom Branche fragen, dann hören wir vor allem erstens, dass SechsG tatsächlich nochmal ein Innovationssprung sein kann und sein wird.
00:08:41: Also die Technik scheint wirklich vielversprechend zu sein.
00:08:44: Gleichzeitig müssen die Telekom Anbieter aber erst mal das Geld verdienen, dass sie für die fünf Geh-Technologie ausgegeben haben und dementsprechend, je nachdem, welcher Quelle sie glauben, schenken, sehen sie verschiedene Zahlen.
00:08:56: Wir gehen davon aus, dass es eher in den frühen dreißiger Jahren so weit sein wird, dass es wirklich kommerziell ausgerollt wird.
00:09:03: Gibt es sich bezüglich eigentlich auch Unterschiede?
00:09:05: Und wenn ja, welche?
00:09:06: in den Ländern, in denen sie aktiv sind, das ist ja nicht nur das, was wir kennen.
00:09:12: Österreich in aller erster Linie, sondern es sind auch in vielen CIE-Ländern unterwegs.
00:09:17: Ticken die alle gleich oder sind die Spielregeln unterschiedlich?
00:09:20: Die sind tatsächlich unterschiedlich.
00:09:21: Also unser Hauptmarkt ist Österreich.
00:09:23: Sechzig Prozent der Umsätze generieren wir in Österreich.
00:09:26: Österreich ist wie gesagt bestens ausgestattet bereits.
00:09:28: Das heißt also auch durchaus die Coverage ist sehr gut.
00:09:31: Das heißt also da geht es jetzt darum eigentlich eine Verdichtung zu erreichen, auch im ländlichen Bereich.
00:09:36: Die anderen Länder, die CII-Regionen, die liegt auch teilweise noch hinter dem Durchschnitt der Europäischen Union, was für uns eine Chance ist, dort eben an dem jetzt.
00:09:46: erst entstehenden Wachstum teilzuhaben.
00:09:48: Ich gebe Ihnen ein Beispiel.
00:09:48: Serbien wurde gerade erst die Fünf-G-Lizenz überhaupt genehmigt, das heißt also Fünf-G kommt gerade erst, wird da gerade erst überhaupt praktisch zugelassen und dementsprechend auch überhaupt erst etabliert.
00:09:59: Bulgarien ist ein anderes Beispiel, in dem wir tätig sind.
00:10:02: Bulgarien ist ein Flächenland, das heißt also Sofia ist hervorragend ausgestattet, aber die breite Fläche, das Landesbulgarien bedarf natürlich durchaus auch noch eine Verdichtung und deswegen stehen wir eigentlich, wie wir glauben, auch aus Investorensicht auf zwei Bielenbein.
00:10:16: Österreich als Kernmarkt sehr gut etabliert mit leichten Wachstumszenarien, die wir natürlich mitnehmen wollen und gleichzeitig aber auch die CIE-Region, die ein stärkeres Wachstum und auch ein längerfristiges Wachstum noch verspricht.
00:10:29: Wir sprechen uns ja hier oder treffen uns hier in Hamburg auf den Hamburger Investorentagen.
00:10:33: Hamburg Deutschland, Sie sind ein österreichisch Unternehmen.
00:10:36: Mir fällt auf, sehr viele österreichische Unternehmen präsentieren sich hier.
00:10:39: Bei Ihnen.
00:10:40: jetzt aber die Frage, wenn ich mir die... Aktionärsstruktur anschauen.
00:10:43: Da haben sie ja richtig große dicke Fette, nicht falsch verstehen, Anker-Aktionäre.
00:10:48: Dann müsst ihr die Frage stellen, warum überhaupt noch diese aktive Suche nach weiteren Investoren und warum Deutschland?
00:10:55: Also die Frage Deutschland haben wir auch die anderen beantworten müssen.
00:10:59: Tatsächlich, wir sind froh darauf zu blicken, dass wir erstmal einen sehr etablierten Telekom-Anbieter, nämlich America Mobile aus Mexiko, mit siebenundfünfzig Prozent als Hauptanteilseigner bei uns in der Unternehmensstruktur sehen dürfen.
00:11:11: Und der zweitgrößte ist die ÖBAC, das österreichische Beteiligungsmanagement mit achtundzwanzig Prozent.
00:11:16: Das heißt, man könnte sagen nur fünfzehn Prozent, rund fünfzehn Prozent sind bei uns im Free Float.
00:11:21: Das war, glaube ich, sehr bewusst gewählt von den beiden Shareholders, die auch in gleichen Struktur in der Telekom A-I Austria so verankert sind.
00:11:29: Das gibt uns einerseits eine Stabilität, weil AMX, also die Mexikaner, hochprofessionell mit einem jährlich generierten Umsatz von fünfzig Milliarden Euro das Geschäft sehr gut verstehen, weltweit.
00:11:41: Und auf der anderen Seite aber auch die ÖBA ein Stück weit aus der Daseinsvorsorge bzw.
00:11:44: aus der gesellschaftspolitischen Brille drauf schaut, dass wir zum Beispiel, was wir tun, jedes Jahr rund zwanzig Prozent unserer Umsätze wieder reinvestieren.
00:11:53: was dazu führt, dass wir eben das Netzwerk weiter verdichten und verbessern.
00:11:56: So, jetzt sind die fünfzehn Prozent sehr bewusst gewählt, weil wir uns als Infrastrukturanbieter sehen.
00:12:02: Und als Infrastrukturanbieter, das ist vielleicht, man könnte sagen, auch ein Stück weit eine Demokratisierung.
00:12:07: Das heißt, es war durchaus beiden Hauptanteilseignern bewusst, dass ein Teil im Free Float bestehen soll.
00:12:14: Und wir sind ein neues Unternehmen, also wir sind ein junges Unternehmen, wenn ich das so sagen darf.
00:12:18: Und dementsprechend gilt es natürlich jetzt, unseren Namen, unser Geschäft auch ein Stück weit in die Welt zu tragen.
00:12:24: Ich glaube, die Story, die wir erzählen können mit der Verlässlichkeit, auch der Zahlen, die wir jetzt ja Monat über Monat weiter beweisen, das wird das, was wir uns vorgenommen haben, auch tatsächlich erwirtschaften.
00:12:33: Das gilt es, den interessierten Investoren auch zu präsentieren.
00:12:37: Da sind wir sehr offen und sind auch sehr aktiv darin, dass wir im Prinzip tatsächlich nicht nur in Deutschland, in Deutschland sitzen interessante Investoren, die auch auf unser Geschäftsmodell gut passen, aber gleichzeitig sind wir in London unterwegs, wir waren in der Schweiz unterwegs, wir waren in Madrid, in Mainland und so weiter.
00:12:52: Also dementsprechend gilt es zu unserer IR-Arbeit für das Unternehmen und für die Equity-Story unseres Unternehmens zu werben.
00:12:59: Planbarkeit, das ist das große Stichwort.
00:13:02: Abschließend gefragt, gilt diese Planbarkeit auch aus Investoren-Sicht für Dinge wie Dividende zum
00:13:08: Beispiel?
00:13:08: Die Frage musste kommen.
00:13:10: Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir Anfang an, ist bei uns ja der Börsengang, und wir haben zum damaligen Zeitpunkt gesagt, dass wir dadurch, dass wir die Türme übernehmen mussten und dafür natürlich auch eine Stange Geld bezahlt haben, wollen wir zunächst mal unseren Fokus darauf legen, dass wir unseren Leverage reduzieren.
00:13:26: Ich glaube, das gelingt uns gut.
00:13:28: Gleichzeitig haben wir gesagt, dass wir für die ersten vier Jahre keine Dividende ausschütten wollen, weil wir genau diesen Delaverage hinbekommen wollen und dementsprechend aber auch keinen M&A zu machen und so weiter.
00:13:37: Das haben wir alles eingehalten, das heißt also, die Zeit rückt vor und ja, irgendwann steht die Diskussion über Dividende an.
00:13:43: Im Moment ist es noch zu früh und im Moment freuen wir uns noch darüber, dass wir tatsächlich das erreicht haben, was wir uns vorgenommen
00:13:49: haben.
00:13:49: Dreiundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig, Vierundzwanzig,
00:14:14: Die Investoren, zu denen übrigens auch unser CEO und meine Wenigkeit gehören, sollten den Erfolg des Unternehmens daran messen, ob tatsächlich die Grundidee der Abspaltung aufgeht.
00:14:24: Das heißt also, ob wir es weiterhin entwickelt bekommen, weitere zusätzliche Umsätze zusätzlich Trittgeschäft zu generieren.
00:14:31: sind wir im Moment optimistisch, dass es uns auch gelingen wird und gleichzeitig können wir, glaube ich, auch daran gemessen werden, wie effizient wir dieses Unternehmen managen, was uns ein sehr hohes Anliegen ist, ist, dass wir zum Beispiel sehr stark in Digitalisierung investieren.
00:14:45: Also wir wollen nicht nur die digitale Grundstruktur einer Gesellschaft bauen und zur Verfügung stellen, sondern gleichzeitig haben wir jetzt die letzten zwei Jahre genutzt, um zum Beispiel ein absolut topaktuelles Assetmanagement-Tool digitalisiert einzuführen, mit dem wir jetzt vierzehntausend Mobilfunkmasten auch steuern können, besser steuern können, effizienter steuern können, bis hin zu den ersten Ideen da auch KI praktisch mitzunutzen.
00:15:09: Und das spiegelt sich natürlich und... Daran können die Investoren auch ablesen, wie wir das Ding managen, in den hohen ABDA, ABDA After Lease-Margen wieder, die wir seither relativ hoch auf einem hohen Niveau ABDA-Marge von eighty-fünf Prozent praktisch entwickelt haben.
00:15:24: Und daran kann man uns bemessen.
00:15:26: und Last but not least eben am Free Cash Flow, der am Ende rauskommt.
00:15:29: Und aber gleichzeitig daran natürlich auch, wie dieser zugesagte De-Leverage funktioniert.
00:15:34: Und auch da sind wir optimistisch.
00:15:36: Der Finanzverstand der Euro-Tele-Sites-Las macht es doch.
00:15:39: Herzlichen Dank, wir sind debut.
00:15:40: Sehr gerne.
00:15:40: Vielen Dank fürs
00:15:45: Interesse.