00:00:00: Börsenradio Network AG, das Vorstandsinterview.
00:00:03: Guten Tag, mein Name ist Felix Strobich, ich bin CFO der Palfinger AG.
00:00:07: Willkommen beim Börsenradio, willkommen in Hamburg, die Hamburger Investorentage der Montega.
00:00:13: Worum geht es bei Palfinger?
00:00:14: Sie entwickeln und verkaufen Heib- und Ladesysteme.
00:00:17: Einsatz weltweit in der Industri-Logistik-Baum-Marine.
00:00:21: Wir wollen sprechen über das zurückliegende Jahr, das ist so ein kleiner Spoiler.
00:00:26: Es ist zwei geteilt.
00:00:28: Erste Halbjahr belastete Ergebnis und Umsatz, zweite Halbjahr, sondern doch deutlich stabilisiert.
00:00:33: Die Auftragseingänge sind gestiegen und vor allen Dingen der Free Cash Flow, der überzeugt für den Finanzverstand besonders freund.
00:00:40: Bilanz wird gestärkt.
00:00:42: Aktienkurs, sollte man auch noch kurz vor Abwehrwähnen reagierte positiv.
00:00:49: zum Jahresende relativ stabil zwischen dem Jahr und dem Jahr.
00:00:53: Wir wollen auch darüber sprechen, was das für ein Signal an die Investoren, die sich ja auch heute hier treffen.
00:00:59: Sie haben viele One-on-ones, wo Investoren zu ihnen dann ins Büro kommen.
00:01:03: und die Kernfrage sicherlich.
00:01:05: Herr Strohbüchler, warum soll ich Palfinger Aktien kaufen?
00:01:08: Dafür
00:01:08: gibt es mehrere gute Gründe und unsere Equity Story, kurz zusammengefasst, besteht darin, dass Palfinger ein Markt- und Technologieführer ist.
00:01:15: Das heißt, wir sind die Nummer eins in unserer Branche, aber nicht nur als Volumensführer.
00:01:19: Wir stellen auch das Top-Segment im Sinne von Qualität, Performance für den Kunden dar, generieren am Markt auch ein Premium in Pricing und haben damit eine sehr, sehr starke Marktposition.
00:01:29: Ein zweiter wesentlicher Grund, der für Balfinger spricht, ist unsere starke Resilienz.
00:01:33: Wir haben ein sehr, sehr breites Produktportfolio damit verbunden, eine sehr große Divisität unserer Kultensegment.
00:01:39: Es gibt kein einziges Kultensegment, keine einzige Abnehmerindustrie, die mehr als dreizehn Prozent unseres Gesamtvolumens ausmacht.
00:01:46: Und das ist da nochmal überlagert durch eine sehr, sehr große geografische Breite, eine breite Steuerung.
00:01:51: Wir verkaufen unter sechzig Prozent unseres Umsatzes in der EMEA-Region, das ist Europe Middle East Africa.
00:01:57: Natürlich ein großer Teil in Europa, aber insgesamt sind rund fünfzig Prozent unseres Umsatzes außerhalb von Europa, fünfundzwanzig Prozent in Nordamerika und an der Rest verteilt auf andere Weltregionen.
00:02:06: Das heißt, ein sehr stabiles Setup im Sinne der Breite an Kunden, aber auch an Regionen.
00:02:12: Und diese Resilienz wird verstärkt dadurch, dass wir seit längerem eine Strategie verfolgen in der Region for the Region.
00:02:18: Das spricht für sich in Zeiten wie diesen.
00:02:20: angesichts der geopolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen macht es sehr viel Sinn in den jeweiligen Regionen, nicht nur vertriebsseitig, sondern auch mit Standorten, mit Produktion bzw.
00:02:29: Montage präsent zu sein.
00:02:31: Denken Sie, wenn Sie etwas sagen, mit Standort und Produktion vor Ort?
00:02:34: Vor allem an den USA?
00:02:35: Natürlich gerade USA, aber nicht nur.
00:02:37: Wir werden demnächst auch in Indien einen Standort eröffnen, einen Montagestandort, wo wir lokal sourcen an den lokalen Markt angepasste Produkte herstellen werden, um dann den indischen Markt zu bedienen, der aktuell der raschesten wachsende Markt der Welt ist.
00:02:51: Aber nicht nur, sondern auch andere Länder in Asien, Mittelist, Afrika, die auf Produkte wertlegen, die sehr kostengünstig hergestellt werden können.
00:03:00: Passt das zu dem, was Sie eingangs gesagt haben, diese Premium-Qualität?
00:03:04: Ich habe gesagt, wir sind Volumensführer und Technologieführer.
00:03:07: Natürlich sind die Produkte am indischen Markt zum großen Teil jetzt nicht die High-End-Produkte im Sinne der Technologie.
00:03:13: Nur Indien ist für Balfing historischen Markt, an dem wir der Marktführer waren seit Jahrzehnten.
00:03:18: Und diese Position gerade im wichtigsten Wachstumsmarkt ist nicht absolut gesehen, aber relativ gesehen.
00:03:23: beizubehalten ist natürlich ganz klar eine Zielrichtung, die wir verfolgen.
00:03:27: Wie decken denn Ihre Kunden?
00:03:28: Sind die bereit, die Premiumqualität zu bezahlen?
00:03:31: Es ist nicht nur die Qualität.
00:03:33: Unser Kundenversprechen lautet Lifetime Excellence.
00:03:36: Und das heißt, es geht um viel mehr als nur die Produktqualität.
00:03:39: Da geht es um das gesamte Erleben des Kunden und auch den gesamten Zyklus, über den der Kunde das Produkt nutzt.
00:03:45: Das beginnt bei der besten Beratung, wenn er sich für das Produkt entscheidet, bis hin zum besten Wiederverkaufswert, verglichen zum Wettbewerb.
00:03:52: Und dazwischen natürlich ... ein Versprechen, das wir garantieren können, beste Abtime, sehr gute Ersatzteilverfügbarkeit mit sehr guten Personal, sehr breit aufgestellt.
00:04:01: Das sind die Dinge, die für die Kunden zählen.
00:04:02: Am Ende sind unsere Produkte ihr Werkzeug, mit dem sie Geld verdienen.
00:04:05: Das heißt, hier eine bestmögliche Aufstellung zu haben, dem Kunden zeigen zu können.
00:04:10: Mit unserem Produkt, seit ihr auf der sicheren Seite, ist mindestens so wichtig als nur die reine Produktqualität.
00:04:15: Welche Momentaufnahme ist denn in dem, wie Sie es beschrieben haben, breit aufgestellt?
00:04:20: Tokqualität auf der einen Seite, auf der anderen Seite auch die Kunden an allen Märkten dann bedienen wollen, nach den unterschiedlichen Belangen.
00:04:28: Hintergrund meiner Frage, ich sage der Eingangst, das war jetzt kein so einfaches Jahr.
00:04:32: Es gab innerhalb des Jahres den Turnaround.
00:04:34: Wie passt das zusammen?
00:04:35: Es gab nicht innerhalb des Jahres den Turnaround, sondern wir hatten nach diesem Covid-Hype einige, fast Jahre oder eineinhalb Jahre mit deutlich geringeren Auftragseingängen.
00:04:44: Das heißt, wir mussten in den Jahr den Output etwas reduzieren.
00:04:49: Und obwohl bereits im vierten Quartal der Auftragsengänge, speziell in Europa, wieder deutlich angestiegen sind, dauert es eine gewisse Zeit, bis die Kapazitäten wieder nach oben gefahren werden, bis das Personal wieder da ist, bis auch die Lieferanten in der Lage sind, entsprechend zu liefern.
00:05:03: Das heißt, das erste halbe Jahr, das war so zu sagen, ein etwas geringeres Jahr mit Ansage im Vergleich zum Vorjahr.
00:05:10: Es war aber auch von Anfang an die Ansage, da das Gesamtjahr, das wird wieder gut werden.
00:05:13: Ist
00:05:13: es gut geworden?
00:05:14: Ja, die Zahlen kann ich nicht nennen, weil wir unsere Veröffentlichung am dritten März haben.
00:05:18: Wir haben heute den
00:05:20: vierten Februar.
00:05:22: Wir müssen ein bisschen warten.
00:05:22: Wir
00:05:23: müssen ein bisschen warten, da.
00:05:24: wir haben eine Guidance gegeben und ich denke, wir sind auch bekannt dafür, unsere Guidance einzuhalten.
00:05:27: Das heißt, es wird kein Überraschungen geben.
00:05:30: Ich denke, unsere Investoren können durchaus zufrieden sein, insbesondere das Bilanzbild wird positiv überzeugen.
00:05:35: Wichtig ist uns in diesem Jahr auch unsere Bilanz zu konsolidieren, einen Free Cash schon von deutlich über hundert Millionen zu zeigen.
00:05:41: Und in dem Aspekt, denke ich, werden wir eine sehr, sehr gute Performance beweisen und das denke ich auch, dass die Böse sonorieren wird.
00:05:48: Wie haben Sie das gemacht, den Free Cash Flow so nach oben zu schrauben?
00:05:52: Tatsache ist, dass nach Covid natürlich gemäß das Thema Bestände ein sehr, sehr schwieriges war.
00:05:57: Zum einen haben wir hier einen... Umkehreffekt, indem wir all diese Dinge bereinigen konnten in den letzten eineinhalb Jahren.
00:06:03: Und darüber hinaus natürlich auch ein sehr fokussiertes Management auf allen Themen, die mit Wirking Capital zu tun haben.
00:06:09: Und auch das Thema CapEx ist im letzten Jahr etwas auf einem niedrigeren Niveau gelaufen als beispielsweise in den Vorjahren.
00:06:15: Das
00:06:15: heißt, die finanzielle Basis, der finanzielle Zustand der Palfinger sieht
00:06:20: hoch solide aus.
00:06:21: Solider
00:06:22: aus als noch vor einem Jahr?
00:06:23: Absolut.
00:06:24: hoch solide.
00:06:24: Wir haben ja zusätzlich auch im Sommer letzten Jahres eine Kapitalmaßnahme gemacht, in dem wir unsere eigenen Aktien um hundert Millionen verkauft haben.
00:06:31: Das waren sieben Komma fünf Prozent der ausgegebenen Aktien.
00:06:34: Allein dieser Schritt hat schon die Bilanzdoktor deutlich verbessert.
00:06:37: und dazu kommt dann noch der Effekt aus dem guten Freakashlow.
00:06:40: Andere Firmen kaufen eigene Aktien zurück.
00:06:42: Sie verkaufen.
00:06:43: Genau.
00:06:44: Also wir haben keinen Plan, Aktien zurückzukaufen.
00:06:47: Und die eigenen Aktien, die wir im Sommer verkauft haben, stammen aus der Rückabwicklung einer Kreuzbeteiligung mit Sahne.
00:06:53: Das ist der größte chinesische Baumaschinenhersteller.
00:06:55: Da wurde im Jahr zweitausendfünfzehn eine Kreuzbeteiligung vereinbart, die mit der Weise des Rückblicks jetzt nicht zu dem Ergebnis geführt hat, dass sich beide Parteien erwartet haben.
00:07:03: Wir haben das Thema entsprechend rückabgewickelt.
00:07:05: Und aus dieser Rückabwicklung haben wir diese eigenen Aktien bekommen.
00:07:09: Wenn Sie das Thema zurück abgewickelt haben, auch da greifen Sie mir schon wieder vor.
00:07:14: Wo kommt jetzt dann das Wachstum her?
00:07:16: Sie haben jetzt Stichwort USA, da sind wir, Indien auch, auch schon länger, den Markt bedienen wir auch.
00:07:22: Was ist denn zum Beispiel mit dem chinesischen
00:07:24: Markt?
00:07:24: Jetzt muss ich kurz auf die Eingangsfrage zurückkommen, warum Palfinger kaufen.
00:07:28: Wir haben gestoppt bei Marktführer, Technologieführer und Resilienz.
00:07:31: Dahinter kommt ganz wesentlich Palfing sein Wachstumsunternehmen.
00:07:33: Also wir haben ganz klar ein großes Potenzial weiterzuwachsen im Umsatz, aber natürlich noch mehr sogar im Ergebnis.
00:07:39: Und das rührt zum einen daher, dass wir Branchen bedienen.
00:07:43: die auf Megatrends passieren.
00:07:44: Das ist zum einen Infrastruktur, auch Wohnbau, Recycling, Windfarmen, Fischfarming, Kreuzfahrt, Holzwirtschaft.
00:07:52: Das sind sehr, sehr viele Branchen, die eine sehr positive Zukunft haben.
00:07:55: Und von diesen Trends können wir natürlich gemiss profitieren.
00:08:00: Und darüber hinaus gibt es Regionen, wo wir noch großes Wachstumspotenzial haben.
00:08:03: USA ist eine ganz wichtige Region, derzeit natürlich schwierig.
00:08:06: Aber insgesamt bleibt das Potenzial in den USA für Ballfinger nach wie vor absolut gesehen.
00:08:11: Das Größte.
00:08:12: Europa hat weiterhin ein sehr großes Potenzial.
00:08:14: Europa bleibt derzeit deutlich unter den Möglichkeiten.
00:08:17: Wir sehen nach wie vor keine Effekte aus dem deutschen Infrastrukturpaket.
00:08:20: Gehen wir fix davon aus, irgendetwas wird kommen müssen.
00:08:23: Der Ukraine-Krieg wird irgendwann zu Ende gehen.
00:08:25: Auch das wird eine Welle auslösen müssen.
00:08:27: Das heißt, es gibt viele Dinge, die auch in Europa durchaus positiv für uns aussehen.
00:08:32: Man weiß halt nicht wann genau, aber irgendwann wird es passieren.
00:08:35: Und darüber hinaus gibt es eben Weltregionen wie Asien, wo jetzt absolut gesehen das Volumen nicht so groß ist.
00:08:41: Aber Indien beispielsweise zeigt enorme Wachstumsraten und wir rechnen damit, dass wir unseren Umsatz in Indien von derzeit rund dreißig Millionen auf über hundert Millionen in den nächsten fünf Jahren steigern können.
00:08:50: Das
00:08:51: Infrastrukturprogramm der Deutschen, das lässt es auf sich warten, das klingt so wie, oder ich formuliere es anders, Österreich könnt ihr auch ein Infrastrukturprogramm auflegen.
00:08:58: Ja, dass wir auch schön, wobei man sagen muss, dass die Infrastruktur in Österreich immer noch besser da steht als in Deutschland und natürlich... gesamtwirtschaftlich gesehen ein Infrastrukturpaket in Deutschland einen ganz anderen Effekt auslöst als ein Infrastrukturpaket in Österreich.
00:09:10: Schön,
00:09:11: wie Sie das gesagt haben.
00:09:12: Aber was kostet denn Wachstum?
00:09:14: Das gibt es ja nicht umsonst.
00:09:15: Das Gute ist, dass wir in Europa mit Sicherheit ausreichende Kapazitäten haben.
00:09:19: Da geht es eher darum, den footprint zu optimieren, aber nicht um weitere Kapazitäten zu schaffen.
00:09:24: Wir haben Standort in allen Weltregionen.
00:09:26: Das heißt, Im Sinne von Produktions- oder Assembly footprint ist ja seit Indien das Einzige, was wir noch benötigen, um die Welt gut abdecken zu können.
00:09:35: Naturgemäß ist Wachstum immer mit Investitionen verbunden und auch mit Wirklichen Capital.
00:09:39: Nur haben wir eine sehr, sehr gute Basis, auf der wir das Wachstum abbilden können, ohne dass das jetzt für Balfingen irgendeine Weise eine Überstrapazierung darstellen würde.
00:09:47: Die amerikanische Wirtschaft wächst zum Erstaunen vieler Volkswörter, mit denen ich gesprochen habe.
00:09:53: Es ist natürlich irgendwo ein Motor mit einem... Ich sag mal, Maschinisten im Weißen Haus, der sehr unberechenbar ist.
00:10:00: Inwiefern beobachten Sie das, beunruhigt Sie das oder lässt sich das völlig kalt?
00:10:04: Eine
00:10:04: Völle kalt lassen kann einen das nicht.
00:10:06: Hat ja auch wirtschaftliche unmittelbare Konsequenzen.
00:10:08: Also gerade die Zolldematik.
00:10:10: Im letzten Jahr hat uns sehr viel gekostet, hat auch dazu geführt, dass wir unser Ziel, das wir zum Jahresende ausgegeben haben, das zweitbeste Jahr der Geschichte zu erreichen im Ergebnis, dass wir das nach unten korrigieren mussten aufgrund der Section Two für Attitude, wo dann nach der Einigung von Van der Leyen mit Trump Wäre Wellen an Zöllen noch dazugekommen sind, das heißt zum einen, die Zölle sind naturgemäß, lieb positiv.
00:10:31: Auch die Weitergabe der Kosten an die Kunden ist immer schwierig, gerade in einem Marktumfeld, wo alle etwas unter Druck sind und das ist derzeit in den USA der Fall.
00:10:38: Und natürlich ist diese permanente Verunsicherung der Wirtschaft auch nicht gerade hilfreich, was die Investitionsfreude betrifft.
00:10:44: Und das sehen wir einfach, dass derzeit in den USA das Investitionsverhalten nach wie vor zurückhaltend ist.
00:10:50: Gewisse Branchen, die laufen sehr gut.
00:10:51: Gerade das Projekt mit künstlichen Intelligenzinfrastruktur für Rechenzentren wirkt extrem.
00:10:56: Also in Europa reden wir von vielen Programmen.
00:10:58: Man spürt noch nichts in den USA.
00:11:00: Gibt es ein großes Programm, das Star-Gate-Project, das wirkt wirklich.
00:11:03: Also grundsätzlich gibt es in den USA ohnehin eine sehr große Selbstheilungskraft der Wirtschaft.
00:11:07: Wir sind überzeugt davon, das kommt wieder auch.
00:11:09: Das ist eine Frage der Zeit.
00:11:11: Aber naturgemäß derzeit ist die Wirtschaft unter Druck verunsichert und das spüren wir im Auftragseingang.
00:11:17: Die Wirtschaften in den anderen?
00:11:19: Region der Welt, gerade jetzt Europa, hat die auch ähnliche Selbstteilungskräfte beziehungsweise Rehliantskräfte?
00:11:26: Ich würde gerne ja sagen, denke aber, dass ja die USA einfach aufgrund der Gesamtstruktur wesentlich stärker sind und das auch historisch immer wieder bewiesen haben.
00:11:33: Gleichzeitig muss man auch sagen, in Europa gibt es Regionen, die sich in den letzten Jahren als sehr stark gezeigt haben, insbesondere Südeuropa, Spanien, Portugal, auch Griechen hat natürlich von einem dieser niedrigen Niveau gekommen, aber diese Länder haben einen sehr, sehr guten Job gemacht und sich sehr gut entwickelt und auch sehr stabil entwickelt.
00:11:49: Sie hatten vorhin ja fast alle aktuellen Megatrends aufgezählt, wie die Wirtschaft und den Kapitalmarkt beschäftigt und hatten dann gesagt, ja, da hängt Palfinger auch jedes Mal mit einer Infrastruktur, z.B.
00:12:00: KI, hatten sie gerade gerade ganz anders.
00:12:02: Da ist Palfinger mit dabei.
00:12:03: Ich hätte jetzt spontan an alle Branchen gedacht, aber eben nicht an die Logistik und die Hebezacke von Palfinger.
00:12:10: Müssen Sie da vielleicht ein bisschen in der Kommunikation nachschärfen oder habe ich einfach schlecht recherchiert?
00:12:14: Genau, das ist der Punkt, warum wir ... nicht müde werden zu betonen, dass wir sehr, sehr viele Kundensegmente bedienen und eben beispielsweise der Wohnbau nur rund zehn Prozent unseres Volumens ausmacht.
00:12:24: Also das heißt, diese breite Aufstellung ist eine ganz wichtige Botschaft.
00:12:28: Balfinger wird immer als extrem zyklisch gesehen.
00:12:30: Tatsächlich ist es so, dass durch diese starke regionale Verteilung und die starke Kundendiversität Balfinger eigentlich relativ stabil auch durch sehr volatile Zeiten gehen kann und auch gegangen ist in den letzten Jahren.
00:12:42: Das hat der Kapitalmarkt.
00:12:44: Teilweise schon besser verstanden, aber es ist sicherlich noch weit in eine wichtige Kommunikationsaufgabe, das zu betonen.
00:12:49: Wenn wir in einem, zwei oder drei Jahren widersprechen, wir werden zwischenzeitlich trotzdem weitersprechen, aber wenn wir die Uhr jetzt drei Jahre voraus drehen, woran wird sich ihre Arbeit, die Arbeit des Philkstopischer, messen lassen müssen bei Parlfinger?
00:13:03: Also wir haben ganz klar Ziele formuliert für das Jahr-Zwanzig-Dreißig in unserer neuen Strategie Reach Higher, die wir letztes Jahr vorgestellt haben.
00:13:10: Diese Ziele bedeuten ein Umsatzwachstum auf über drei Milliarden Euro, eine EBIT-Marge von zwölf Prozent und ein Return on Capital Employee von fünfzehn Prozent.
00:13:18: Und diese Ziele zu erreichen, ist ganz klar das Ziel vom Vorstand, vom Unternehmen und daran werden wir uns auch missen
00:13:29: lassen.