Wiener Börse Podcast

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00:00:00: Im Zusammenhang mit dem folgenden Beitrag verweisen wir auf den Disclaimer der drei Banken Generali abrufbar unter www.dreibg.at.

00:00:10: Börsen Radio Network AG, die Expertenmeinung.

00:00:14: In meinen dreißig Berufsjahren ist noch nie ein Crash oder das Platz deiner Plätze in der Tageszeitung vorher angekündigt worden.

00:00:22: Mich würde mehr sorgen, wenn alle medialen Kommentatoren schreiben würden, Es geht jetzt nur mehr aufwärts, es ist alles toll und die werden alle reich werden.

00:00:41: Das Jahr ist auf der Zielgeraden, ganz herzlich willkommen hier aus Anigos vom Börsen Radio.

00:00:46: Ich

00:00:47: schrat mir ja ganz gerne so Zitate auf aus vergangenen Interviews und bei ihnen habe ich gefunden, ich bin seit Jahren bekennender Gold-Fan.

00:00:56: Eine der Erkenntnisse, dass brennende Fan-Liebe sich irgendwann ausbezahlt?

00:01:03: Ja, könnte man so sagen, wir haben immer diese Meinung vertreten, dass Gold keine Essiglasse ist, über die man jährlich nachdenkt, wenn sie einfach in ein Depot passt.

00:01:13: Aber um auch hier ehrlich zu bleiben, die Dimension des Anstieges, so zwanzig, zwanzig, hatten wir nicht auf der Agenda.

00:01:21: Es ging dann schon sehr schnell und auch sehr dynamisch.

00:01:25: Aber vieles, was den Goldpreis hinterlegt, wie eben die Käufe der Notenbanken, die Sorgen und die Stadtschulden, die Sorgen und den Dollar haben sich halt zwanzig, von zwanzig manifestiert.

00:01:36: Und daher ist das eines der besten Goldjahre in der Geschichte.

00:01:40: Ist ja nicht eigentlich so ein Widerspruch, dass Gold steigt aufgrund... der Sorgen, dass man sagt, ich brauche eine Versicherung, auf der anderen Seite Aktienmärkte, die ebenfalls steigen.

00:01:51: Das müssen sie auch irgendwo im Grund haben.

00:01:52: Also, dass da was auseinanderläuft, obwohl es parallel läuft und sich dann doch wieder angleichen wird.

00:01:58: Und das weiß man nicht, ob die Aktien dann fallen oder Gold weiter steigt.

00:02:03: Ich glaube, das muss man etwas größer denken.

00:02:05: Die amerikanischen Investmentbanken sind immer sehr kreativ mit dem Schaffen von Worthülsen oder Bezeichnungen.

00:02:13: Wenn ich so die letzten Mails lese, der letzten Monat, dann fand man dort immer wieder der Begriff die Basement Trade.

00:02:20: sprich die Angst vor der Abwertung in einer Währung wie den Dollar oder wie dem Euro, eine sogenannte Papierwährung, die halt durch nichts hinterlegt ist.

00:02:30: Und diese Sorge, weil die gibt es halt am breiten Markt, eine Abwertung in einer Währung kann nicht mehr erfolgen, entweder durch Kaufkraftverlust, durch Inflation im Inland oder durch eine fallende Währung.

00:02:42: Und wir sehen diesen Trend, aber der ist nicht neu, dass er Geld reinfließt dann in Reale Assets, das sind dann halt Gold und auch die globalen Aktienmärkte, wo sich halt viele Wohler fühlen als in reinen Währungsverhandlungen.

00:02:59: Und viele nehmen auch die Kryptowährungen dann auch dazu.

00:03:02: Ja, das ist nicht meine persönliche Umgebung, aber diese Grunddenke ist schon, glaube ich, etwas, wo man von der Vogelperspektive draufschauen muss, um zu sehen, dass ich das wahrscheinlich auch aus unserer Sicht in den kommenden Jahren fortsetzen will.

00:03:17: Warum gehört eigentlich Krypto nicht in ihre Grunddenke, also von den Krypto-Anhängern wird uns ja Bitcoin ganz gerne auch als digitales Gold verkauft?

00:03:25: Ja, da möchte ich auch nicht werten.

00:03:28: Es stellt sich halt die Frage, wenn ich sage, ich gehe raus aus dem Dolan und der Neu, weil die Währungen durch keine Assets hinterlegt sind.

00:03:36: Und dann gehe ich rein in Kryptos, dort sind auch keine Assets hinterlegt.

00:03:40: Das gibt Stablecoins und vieles in Detail, das will das dann den Zeitraum entspringen.

00:03:44: Aber klassisch Bitcoin... ist nicht intellektuell.

00:03:47: Es setzt sich im Sinne einer Deckung.

00:03:50: Es ist ja nicht alles Gold, was glänzt.

00:03:52: Es könnte ja auch Silber sein.

00:03:53: Haben Sie eigentlich zu anderen Rohstoffen ein ähnlich inniges Verhältnis wie zum Gold?

00:03:59: Nein, habe ich nicht und habe auch wir als Investmenthaus nicht.

00:04:03: Man muss auch Silber aus meiner Sicht anders betrachten.

00:04:05: Silber ist eng.

00:04:06: Im Markthandel eng, es ist eher spekulativ.

00:04:10: Ich würde sogar härter formulieren, Gold ist eine Währung und Silber ist ein Rohstoff.

00:04:16: Silber ist jetzt auch toll gelaufen.

00:04:19: Wir denken auch, dass die Rohstoffmärkte auch das Potenzial haben, positiv zu überraschen.

00:04:26: Auch die Industriemetalle, vielleicht ist dann Kupfer oder was auch immer, das Metall, das glänzt.

00:04:32: Ich glaube, diese Rohstoffecke ist schon gut hinterlegt durch eine steigende Nachfrage, die in vielen Fällen auf ein maximal gleichbleibendes Angebot trifft.

00:04:44: Ich habe noch ein Zitat gefunden.

00:04:46: Was drei Quartale gut war, das wird auch im vierten Quartal genommen.

00:04:51: Was nehmen jetzt dann die Anleger nach diesem vierten Quartal mit in den Weihnachtsurlaub?

00:04:56: Naja, was kann man mitnehmen?

00:04:58: Man kann mitnehmen, wieder einmal, dass der regionale Blick und hier meine ich besonders Österreich und Deutschland einfach sehr eingeschränkt ist.

00:05:08: Wir haben, und das hat das Jahr zwanzig, fünfundzwanzig bestätigt, eine Weltwirtschaft.

00:05:13: die entgegen vielen Unkeln rufen, um etwa drei Komma zwei Prozent real zulegen wird.

00:05:20: Amerika ist wieder mal nicht in der Rezession geschlittert, obwohl es immer wieder herbeigeredet wird.

00:05:26: Und auch für zwanzig sechsundzwanzig liegen die Buchnosen ähnlich.

00:05:30: Die Weltwirtschaft wird drei Komma zwei Prozent wachsen.

00:05:33: Die Amerikaner werden nach zwei Prozent wachsen.

00:05:36: Und für Deutschland, Österreich geht es immer in Richtung einen Prozent aus heutiger Sicht.

00:05:41: Gleichzeitig ist es so, dass die Liquidität global hoch ist, also viele Mittel suchen Veranlagung.

00:05:48: Es ist auch so, dass die Mehrzahl der Nuttenbanken global, zwanzig, sechsundzwanzig, die Zinsen senken wird.

00:05:55: Und aus heutiger Sicht liegen die Epochnosen für das globale Gewinnwachstum der Unternehmen bei acht bis neun Prozent.

00:06:02: Warum soll ich mit diesem Zahlensetup negativ in das neue Jahr gehen?

00:06:07: Im Prinzip ist das, wenn keine externen Schocks kommen, die man aber sowieso nie herbei sehen kann, dann haben wir eigentlich ein grundsolides Umfeld, das weder zu Alphorie taugt, aber auch keinesfalls irgendwie zum großen Pessimismus taugt.

00:06:24: Es gibt ja andere, die dann sagen, na ja, guckt euch das doch mal an.

00:06:27: Seit Oktober-Zweiundzwanzig geht es ja nur in eine Richtung.

00:06:30: Wir haben jetzt drei außergewöhnlich starke Jahre in Folge.

00:06:34: Das allein, allein die Statistik, ist ja schon Grund genug.

00:06:38: jetzt bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ...

00:06:42: bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei ... ... bei und dass die KI-Place ist rüber zum Ohren platzen muss, dann würde ich sagen, ohne hier irgendjemanden reinzutreten, das wäre respektlos.

00:07:08: Aber in meinen dreißig Berufsjahren ist noch nie ein Gräsch oder das Platz deiner Plasse in der Tageszeitung vorher angekündigt worden.

00:07:17: Mich würde mehr sorgen, wenn alle medialen Kommentatoren schreiben würden.

00:07:22: Es geht jetzt nur mehr aufwärts, es ist alles toll und wir werden alle reich werden.

00:07:27: Aber trotzdem vielleicht so ein bisschen ein... Disclaimer, da zumindest erhöhte Aufmerksamkeit.

00:07:33: Wo ist denn da so ein Level angebracht?

00:07:35: Zinsen, Geopolitik und dann auch die entsprechenden Auswirkungen auf die Assets.

00:07:39: Also Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Währungen oder eben auch die geografische Ausrichtung.

00:07:44: Wo ist so ein bisschen, wenn ich zumindest, Red Flag, dann vielleicht Yellow Flag?

00:07:51: Wir werden seit Jahrzehnte und zwanzig sicher sehr viel über die amerikanische Notenbank diskutieren.

00:07:55: Weil der US-Präsident Trump dort eine Person installieren wird.

00:07:59: wo er diese Tage gesagt hat, dass er sich erwartet, dass diese Person mit Indizenz-Meinung abstimmt.

00:08:06: Und zweitens sollten die USA sowieso die tiefsten Zins in der Welt haben, so sinngemäß formuliert.

00:08:13: Das klingt nach einem Trump-Zitat, ja.

00:08:16: Genau, genau.

00:08:17: Eine US-Notenbank, die nicht das Vertrauen der globalen Anlegerscharren hat, wäre eine sehr schlechte Nachricht.

00:08:25: Das heißt, hier sind natürlich Risiken, ja.

00:08:28: wäre eine schlechte Nachricht wahrscheinlich auch für den US-Toler, wäre wahrscheinlich wieder eine sehr gute Nachricht für den Goldpreis und wieder beim Einstieg zu sein.

00:08:37: Das heißt, das sehen wir schon durchaus mit Sorge, es ist vielleicht zu hart vermührt, aber ja, das wird uns beschäftigen.

00:08:44: Dass wir das Gefühl haben, dass die Notenbanken oder speziell die US-Notenbank frei und logisch agiert und nicht irgendwelche Wünsche erfüllt.

00:08:54: Dann ist auch natürlich die Frage, um nochmal beim Thema KI anzulangen, natürlich ist dort vieles an Zukunft bereits eingepreist.

00:09:04: Und was uns auch dort stört, sind diese gegenseitigen Beteiligungen, die Firma A. investiert hundert Milliarden Dollar in die Firma B und die Firma B kauft dafür wieder um siebzig Milliarden Dollar Chips bei der Firma A. Und wenn das da ist, sind beide Firmen in böse Kurs mehr wert.

00:09:18: Das heißt, ja, das gibt es.

00:09:20: Es gibt Yellowflex.

00:09:21: Aus meiner Sicht sehe ich aktuell keine Red Flag, aber Yellowflex gibt es sicher bei diesen teilweise Kreuzbeteiligungen in dieser KI-Welt, bei der Rolle der US-Notenbank oder ihrer Freiheit, die Rolle auszüben.

00:09:35: Was der Geopolitik betrifft, Ich würde sagen, da haben wir schon gewisse Gewöhnungseffekte und da gibt es auch immer wieder unsere Aussage, dass man sich mit der Geopolitik nicht zu viel beschäftigen sollte.

00:09:48: Man wird sehen, wie es bei Russland-Ukraine weitergeht, aber hier daraus eine böse Meinung in die eine oder andere Richtung abzuleiten, würde ich sagen, finde ich jetzt nicht als Ratsam.

00:10:01: Also halten wir fest.

00:10:03: Der Trump erwartet, dass die Notenbank seine Wünsche erfüllt, aber wir wissen alle, nur der Weihnachtsmann erfüllt Wünsche.

00:10:09: Und in diesem Sinne Ihnen und Ihrem gesamten Team von drei Banken, Generali, vor Weihnachten einen guten Start ins Jahr zwanzig, sechsundzwanzig.

00:10:17: Hallo, ich bin Wilger Bauer.

00:10:18: Vielen Dank.

00:10:18: Danke, gerne und die gleichen Wünsche

00:10:22: zurück.

Über diesen Podcast

In diesen Podcasts hören Sie Interviews rund um die Wiener Börse und den österreichischen Kapitalmarkt. CEOs und CFOs geben Einblicke in börsennotierte Unternehmen. Analysten und Fondsmanager teilen Einschätzungen zur Marktlage, attraktiven Branchen und Favoriten unter österreichischen & internationalen Aktien. Außerdem erfahren Anleger: Tipps zur steuerlichen Behandlung von Dividenden und Wertpapier-Gewinne und Updates zum Umfeld für Börsengänge.

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