00:00:00: Börsenradio Network AG.
00:00:02: Die haben verstanden, dass wir derzeit der Finanzdienstleistungen anbieten in einer Versicherungsregion, die weltweit, die am stärksten wachsende ist, ist Osteuropa wachsend, derzeit im Versicherungsbereich, ganz stark getrieben durch diese riesige Konjunkturlokumotive Polen mit fast vierzig Millionen Einwohnern.
00:00:19: Das Vorstandsinterview.
00:00:21: Quartalsbericht.
00:00:23: Andreas Kransteter, CEO Uniker Insurance Group.
00:00:26: Willkommen bei Börsenradio, hier ist Andy Groß.
00:00:29: Sie waren auf Reise, darüber wollen wir sprechen.
00:00:31: Sie haben Bilanz gezogen, auch darüber wollen wir sprechen.
00:00:34: Und die Reise der UNICA seit ca.
00:00:37: thirty Jahren an der Börse.
00:00:38: Also viele Themen.
00:00:40: One Night in London.
00:00:42: Sie haben in London und in Wien die Investoren zusammen getrommelt und die Ziele angehoben.
00:00:47: Was steckt denn jetzt konkret hinter diesem Upgrade?
00:00:51: Dass wir drei gute Quartale hinter uns gebracht hatten, wir sind doch deutlich stärker gewachsen auf der Premium-Seite als vorgenommen, nämlich um über neun Prozent.
00:00:59: Wir sind von der technischen Profitabilität auch deutlich besser mit einer kombinierten Schadenkostenquote der sogenannten.
00:01:06: Combined Ratio Net, also Nachrückversicherung von einundneunzig Prozent, ein ROE, vierzehn Komma fünf Prozent und wir sind damit über der Guidance voraus, die wir im Schnitt für die nächsten vier Jahre gegeben hatten.
00:01:19: Das hat uns bewogen dann die Ziele generell anzuhäben, also von einer höheren Basis, nämlich von einem deutlich besser als geplanten Verlauf in den Jahr zwanzig, fünfundzwanzig sagen wir, dass wir die nächsten Jahre im Schnitt pro Jahr nicht um fünf, sondern mindestens um sechs Prozent auf der Top Line.
00:01:36: wachsen wollen bei den Prämien und um sieben statt um sechs Prozent im Vertrag bei den Earnings per share.
00:01:43: Das haben wir dem Kapitalmarkt kommuniziert und das kann ganz gut eigentlich an.
00:01:48: Wie stellt man sich den Kapitalmarkt Tag vor?
00:01:51: Mit dem sprechen Sie da, sind das internationale Investoren.
00:01:54: Was wollen die von Ihnen wissen?
00:01:56: Wir sprechen mit Analysten, wir sprechen mit Investoren, die die Uniker Aktie Spätestens seit dem sogenannten REIPO im Jahre, im Jahr Jahrzehnten, mehr oder weniger konstant oder intensiv begleitet, die also unsere Pilante, unsere P&L, unsere Strategieprogramme sehr gut kennen.
00:02:13: Das sind wirklich Menschen, die uns challenging, das lieben wir auch, also wir mögen das sehr.
00:02:17: Wir sind dort als Vorstand präsent, haben auch unsere entsprechenden Experten mitgenommen aus dem Finance und Risk Team, aber auch zum Beispiel den CEO unserer größten Einheit international aus Polen.
00:02:29: oder die CEO unserer Reinsurance Company in Zürich.
00:02:33: Und das ist ein sehr intensiver, ein sehr spannender Dialog über mehrere Stunden hinweg, wo wir präsentieren und wo es dann in Q&A sessions wirklich zur Sache geht.
00:02:41: Und das macht uns uns groß und Spaß und wir hoffen natürlich auch unseren Investoren und unseren Analysten.
00:02:47: Es macht Ihnen Spaß, es ist ja keine Spaßveranstaltung, sondern wenn Sie nach London gehen, das ist ja internationales Topmanager-Treffen.
00:02:54: Komm, erzählen Sie mal, was wollen die denn wissen?
00:02:57: Die Frage ist ja immer die, Der internationale Finanzmarkt orientiert sich momentan nach Europa, Deutschland, Österreich.
00:03:05: Das war sehr stark in diesem Jahr gewesen.
00:03:07: Jetzt merkt man so vorsichtig, naja, vielleicht gehen die wieder zurück, sind dann doch im US-Markt dann irgendwo heimisch, also die Tür geht zu.
00:03:16: Geht die auch zu für ihre Branche, für Versicherungen, Klammerauf- und Bankenklammer zu?
00:03:20: Ein zarter Widerspruch.
00:03:21: Wenn es nicht Spaß macht, kann man es nicht tun.
00:03:23: Also es macht uns Spaß und wir lieben das.
00:03:26: Da spüren die Menschen auch.
00:03:27: Die wollen keinen Vorstand sehen, der abgehoben irgendwo in einem gläsenden Turm sitzt und keine Ahnung von Business hat.
00:03:33: Sondern die wollen Leute sehen, wie wir die sagen, das ist ein Pipeless Business.
00:03:37: Die wollen verstehen, dass ein Vorstand auch kapiert, dass unser Gehalt nicht aus der Cash Machine kommt, sondern in unserem Fall vom Vertrauen von siebzehn Millionen Kundinnen in vierzehnt Ländern.
00:03:47: Die haben verstanden, dass wir derzeit der Finanzdienstleistungen anbieten in einer Versicherungsregion, die weltweit, weltweit, die am stärksten wachsende ist, viel stärker als in Merging Asia, ist Osteuropa wachsend, derzeit im Versicherungsbereich, ganz stark getrieben durch diese riesige Konjunkturlokumotive Polen mit fast vierzig Millionen Einwohnern, die wollen die Leidenschaft spüren.
00:04:09: Die wollen auch über die Themen aufgeklärt werden, die noch nicht so gut laufen, wo es noch Potenzial gibt.
00:04:15: Und die wollen dann natürlich, und das ist uns die letzte Zeit gelungen, aber das ist immer ein hartes Stück Arbeit, die wollen quartalsweise immer sehen, ob wir das auch liefern, was wir versprechen.
00:04:26: Also so gesehen macht es uns wirklich Spaß.
00:04:29: Und der zweite Teil der Frage, und eigentlich der Hauptteil der Frage, also ein Fenster geht da nicht zu.
00:04:34: Also die bleiben, die Tür wird sogar aufgestoßen, es kommen noch mehr Investoren zu ihm?
00:04:39: Das Interesse ist jedenfalls wohl.
00:04:41: Und ich denke tatsächlich, es ist eine gute Kombination bei uns.
00:04:45: Wir haben die Konstanz eines Marktes wie Österreich, der berechenbar ist, der sehr vernünftig ist, indem wir seit über zweihundert Jahren präsent sind.
00:04:54: Das ist eine Specter-Story.
00:04:55: und wir haben einen zweiten Teil, wir haben eben diese Emerging-Markets in Osteuropa.
00:05:00: Und wir haben ja nicht nur Polen, wir haben auch Tschechien, wir haben Rumänien, das eigentlich unter dem Rad derzeit stark unterschätzt, sehr stark wächst, eine gute wirtschaftliche Entwicklung hat.
00:05:08: Wir haben die Balkenländer, die oft unterschätzt werden und diese Kombination zwischen einem stabilen Heimmarkt und dem Potenzial von einem wirklich stark wachsenden Versicherungsregion aus Osteuropas, das scheint es zu sein.
00:05:20: was Investoren, nicht europäische, auch US-Mekanische derzeit sehr gerne haben.
00:05:25: Wie sich das ändern, gibt es eine Gefahr, das zu ändern.
00:05:28: Also wir sind ja demütig, wir bleiben da dran.
00:05:30: Es ist nichts gewonnen.
00:05:31: Wir wollen konstant liefern, konstant mit Ergebnissen überzeugen.
00:05:35: Und ich denke, damit haben wir hohe Chance, das Vertrauen unserer Investoren und Analysten recht zu fertigen.
00:05:41: Was ist denn in Polen los?
00:05:42: Ich höre Polen in jeder Branche.
00:05:44: Das ist ja nicht nur Finanzbranche, das ist die Baubranche.
00:05:48: Teilweise auch KI, Elektrotechnik, Maschinenbau.
00:05:50: Also was macht das Nachbarland Polen, was Österreich nicht kann, was Deutschland nicht kann?
00:05:57: Ich denke, es ist zunächst mal die Stimmung.
00:05:59: Du hast das Gefühl, es geht alles.
00:06:01: Es ist Unternehmertunter, es ist Aufbruch, es ist der Wunsch zu gestalten.
00:06:06: Es ist ein neues auch kulturelles und politisches Selbstverständnis.
00:06:09: Ich habe das Gefühl, dass sich die Polen bewusst sind, dass sie auch in der Europäischen Union, nicht nur in Ost-Europa, in der gesamten EU eine wichtige Stimme, ein großer Player geworden sind.
00:06:19: Durch die Nähe zu Ukraine, durch die geografische Nähe zu Ukraine ist natürlich auch strategisch-militärisch gerade sehr viel los in Polen, was auch wiederum die Wirtschaft natürlich beflügelt, die gesamte Zulieferindustrie.
00:06:31: Und es ist mit Abstand noch vor Rumänien, mit Abstand das bevölkungsreichste Land in Osteroop mit, ich glaube, thirty-eight Millionen Menschen.
00:06:39: Und das spülen wir in allen Eklonenten.
00:06:41: Die gesamte Finanzdienstleistung, die Banken, die produzierende Industrie, aber auch die Versicherungen.
00:06:47: Man darf nicht vergessen, Sie kennen die beiden Zahlen von mir nur zum Vergleich.
00:06:51: Eine Einwohnerin Österreichs, und das ist ungefähr auch der Wert für Deutschland, gibt im Jahr circa zwei Tausend, zwei Hundert Euro für Versicherungen aus im Durchschnitt.
00:07:00: Und dieser Wert beträgt in Polen circa vierhundert oder vierhundertfünfzig Euro, also ist ein Faktor fünf dazwischen.
00:07:06: Und das symbolisiert wunderbar das langfristige Aufrepotenzial des polischer Versicherungsmarktes.
00:07:12: Sie haben die Grenze angesprochen zur Ukraine.
00:07:15: Das kann man aus beiden Perspektiven sehen.
00:07:17: Zum einen, der Krieg ist an dieser Grenze, aber auf der anderen Seite steht ja das Leben in der Ukraine nicht still, ganz im Gegenteil.
00:07:26: Sie machen auch Geschäfts in der Ukraine.
00:07:28: Wir machen Geschäfte in der Ukraine.
00:07:30: Wir sind in der Ukraine auch wieder gewachsen.
00:07:32: Es ist eigentlich unglaublich.
00:07:33: In diesen ersten Mal, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Monat, im Mon Buchstäblich jeden Tag unter Bomben und Raketenhagel für unsere rund ein Millionen Kundinnen und Kunden in der Ukraine da zu sein.
00:07:54: Natürlich hat sich das Geschäft komplett Richtung Westen des Landes, also alles zwischen der polnischen Grenze und KIF de facto verlagert, wo wir vorher schon die Priorität hatten, bewundernswert, wie dieses Land, wie seine Bevölkerung mit diesem Krieg umgeht.
00:08:08: Da kann man nur wirklich jeden Tag den Hut verzehn.
00:08:10: Prämien, dann in Q-trei, das ergibt das noch einmal gesteigert.
00:08:14: Etwa ein Viertel.
00:08:15: Die Combined Rature haben sie angesprochen.
00:08:17: Jetzt bei einundneunzig Prozent.
00:08:20: Alle wichtigen Steuergrößen bei der UNIKA?
00:08:24: Eine einswendige Eins mit Sternchen?
00:08:27: Nein, also die gesamte Industrie in dieser Region Europas hatte heuer so gut wie keine negativen Einschluße aus dem Thema Naturförderstrophen zu verzeichnen gehabt.
00:08:36: Das heißt, das muss mal einen Abzug bringen.
00:08:38: Also so ein Event wie dieser berühmte Starkregen über Schwemmungen vom letzten Jahr Boris in unserer Region gab es heuer nicht.
00:08:46: Da muss man mal so sehen.
00:08:47: Kann wieder kommen.
00:08:48: Und umso wichtiger ist es eben, dass wir die Qualität des generellen Portfößes, dass wir haben im Großkontengeschäft, im Privatkontengeschäft unter Kontrolle haben, den so ein Jahr wie heuer, wo es, wie gesagt, kaum negative Einflüsse aus Nutcut gab, das mit dem dürfen wir einfach nicht rechnen.
00:09:05: Ich würde uns also eins geben auf der Umzeit.
00:09:08: Ich glaube, dass wir ganz gut im Wachstum sind das Jahr.
00:09:11: Auf der technischen Seite müssen wir weit die Hausaufgaben machen und konsequent dranbleiben.
00:09:16: Aber insgesamt sind wir Kein Musterstühler, aber wir fühlen uns gut unterwegs und sind zufrieden mit aktuellen Verformern.
00:09:23: Ist das so ein bisschen die Tragik eines CEOs, eines Versicherungs, nehmens, wenn es läuft, dann muss er irgendwo auf die Euphorie bremsel treten und sagen, ja, jetzt haben wir keine Anadokazustrophen gehabt, so was kann dann immer wiederkommen, also den Markt immer so ein bisschen einfangen?
00:09:38: Wir sind im ersten Jahr eines vierjährigen Strategieprogramms, das ist gut angelaufen, deswegen haben wir auch die Guidance erhöht, wir bekommen Super Upgrading Rating von Stardom Pours, also viele Dinge, die gerade für uns entsprechen.
00:09:55: Ein Fußball würden wir sagen, wir haben einen Lauf, so wie unsere U-Sevente, vielleicht sogar heute Weltmeister wird, who knows.
00:10:02: Aber gleichzeitig heißt es tatsächlich, demutig bleiben, dranbleiben, konsequent bleiben, weil wir müssen das jedes Jahr jedes Quartal konstant abliefern und das wollen wir auch tun und das braucht Aufmerksamkeit, das braucht Agilität, das braucht eine gewisse Frische im Kopf und mit beiden Beinen auf dem Boden stehen.
00:10:17: Also trage ich nicht, aber eher sozusagen immer wieder der Appell an sozusagen und den Blick klar haben.
00:10:23: Das wäre vielleicht die richtige Beschreibung.
00:10:26: Das ist eine relativ lange Zeit, das ist eine Generation.
00:10:32: Die Aktie, ich hatte es ja angesprochen, dieses Jahr fast verdoppelt.
00:10:36: Allzeit hoch, wenn Sie das so im Rückspiegel betrachten, was sind die Highlights der fünfundhausig Jahre?
00:10:43: Das ist immer eine schwierige Folge, ich weiß.
00:10:45: Aber die kommt jetzt völlig überraschend.
00:10:47: Ja, ich glaube, es gab zwei ganz große Highlights.
00:10:49: Das eine war neunzehneuerneunzig vor sechsundzwanzig Jahren die Gründung der Marke Unica.
00:10:53: Unsere Geschichte ist jetzt die einer Fusion oder einer Welle von Fusionen österreichischen Versicherungsmarkt in den neunziger Jahren, wo man vor Vorgänger Herbert Cimicic ein Visionär sechs oder sieben Versicherungen zu einer neuen Marke eben zu Unica fusioniert hat.
00:11:08: Das war eines der absoluten Highlights.
00:11:10: Und derzeit erheilit war dann die Expansion nach Osteuropa in den zweitausender Jahren, die dann, um Kapital zu beschaffen für weitere Expansion, in so genannten dem Re-IPO oder SPO, wie auch immer sie wollen, gekipfelt hat, wo wir noch einmal uns, ich glaube, siebenhundertfünfzig Euro Brutte von der Börse geholt hatten, um dieses Wachstum zu finanzieren.
00:11:32: Und siehe da, jetzt sind wir doch, twenty-fünf Jahre später, oder sechsundzwanzig Jahre Nachgründung der UNIKA, neunzehnneunundneunzig, sind wir Nummer zwei in Österreich, Nummer fünf in Osteuropa.
00:11:42: Also da ist doch einiges ganz gut gelaufen und darauf sind wir auch sehr stolz.
00:11:45: Andreas Mansteter, der CEO der UNIKA Insurance Group, UNIKA liefert stark gezahlene Beziele an, zeigt Stabilität.
00:11:53: Sie sieht kräftig an.
00:11:55: Und die Aktie ist und bleibt ein Thema für
00:11:57: Langfrist
00:11:57: Investoren.
00:11:58: Vielen Dank für's Interview.
00:11:59: Für die Zeit.
00:12:00: Börsen-Radio-Networker G.